Zitat von Nocturna im Beitrag #50 Wenn es keinen Ackerbau und Viehzucht in großem Umfäng gäbe, würde die Weltbevölkerung verhungern.
Wenn die Ergebnisse des Ackerbaus nicht in dden Industrieländern in die Tiermast gesteckt würden, müsste man sie nicht aus Ländern importieren, in denen die Menschen sie zum Leben brauchen.
Wie unsere Lebensweise mit dem Hunger in der Welt zusammenhängt
Ein durchschnittlicher Erwachsener verbrennt im alltäglichen Leben etwa 2.000 Kalorien pro Tag durch Bewegung, Verdauung und die Aufrechterhaltung des Organismus. Dasselbe Prinzip gilt auch für Tiere. Von jedem Kilogramm Nahrung, das Tiere aufnehmen, setzen sie nur einen Bruchteil der Kalorien an; man spricht von sogenannten Veredelungsverlusten. Darum müssen Tiere, die für Nahrung gezüchtet und später getötet werden, durchschnittlich 7 kg essen, um 1 kg Fleisch aufzubauen. [4]
In der EU werden so große Mengen an Fleisch und Milchprodukten produziert und konsumiert, dass die benötigten Futtermittel, wie Soja oder Getreide, nicht nur in der EU angebaut, sondern zum großen Teil importiert werden müssen – auch aus Regionen, in denen Menschen Hunger leiden. Hinzu kommt, dass neue Flächen erschlossen werden, um Platz für den Anbau der Futtermittel bereitzustellen. Dies geschieht oft zu Lasten der Regenwälder und damit unseres Weltklimas und Artenreichtums. [5]
Je mehr tierische Produkte wir essen, desto weniger Menschen können wir ernähren, da die Ressourcen und Anbauflächen begrenzt sind, ja sogar immer kleiner werden. Der Konkurrenzkampf zwischen der Tierindustrie und den Hungernden dieser Welt um Getreide verschärft sich weiter. Würden jedoch alle Menschen vegan leben, gäbe es genug Nahrung für 4 Milliarden mehr Menschen, da so die Feldfrüchte unmittelbar der Ernährung der Menschen zugutekommen würden. [6, 7, 8] https://www.peta.de/veganleben/welthunger/
Ich esse auch wieder ab und zu Fleisch und Fisch und ich liebe Käse. Es ost aber nicht so schwer, den Kosum zu halbieren oder damit anuzufangen, nicht jeden Tag Fleisch zu essen etc.
-------------------------- Zwischen Reiz und Reaktion liegt die Freiheit.
das ist Gedankengut einer Gesellschaft, die auf permanentes Wachstum zielt. Das Problem an der Sache ist jedoch, dass so ein Planet ein begrenzter Lebensraum ist und wir viel mehr Raum auf ihm beanspruchen, als gesund sein kann. Die Dünge-Märchen halten sich hartnäckig, das macht sie aber auch nicht wahrer. Hätte der Boden Zeit, sich zu regenerieren, würde man nicht riesige Flächen permanent vergiften und auf Monokultur setzen, gäbe es viele Probleme gar nicht. https://www.greenpeace.de/biodiversitaet...AhoCs6MQAvD_BwE
Macht sich gelegentlich auch jemand Gedanken, welch unvorstellbaren Luxus es bedeutet, sich seine Ernährungsweise aussuchen zu können und aus welcher Vielfalt wir wählen können?
das ist Gedankengut einer Gesellschaft, die auf permanentes Wachstum zielt. Das Problem an der Sache ist jedoch, dass so ein Planet ein begrenzter Lebensraum ist und wir viel mehr Raum auf ihm beanspruchen, als gesund sein kann.
Tja, das solltest du an die asiatischen und afrikanischen Völkern adressieren. In Länder wie Somalia und Niger liegt die Quote bei rund 6 Kinder. Die lassen sich aber in ihre Familienpolitik genauso wenig reinreden wie die Deutschen in ihre Ernährung.
Die Chance klopft öfter an als man meint, aber meistens ist niemand zu Hause. (Willi Rogers)
Zitat von Katelbach im Beitrag #51Je mehr tierische Produkte wir essen, desto weniger Menschen können wir ernähren, da die Ressourcen und Anbauflächen begrenzt sind, ja sogar immer kleiner werden. Der Konkurrenzkampf zwischen der Tierindustrie und den Hungernden dieser Welt um Getreide verschärft sich weiter. Würden jedoch alle Menschen vegan leben, gäbe es genug Nahrung für 4 Milliarden mehr Menschen, da so die Feldfrüchte unmittelbar der Ernährung der Menschen zugutekommen würden.
OK, wenn du PETA zitierst, kontere ich mit der Agrarwirtschaft.
„80 % der pflanzlich angebauten bzw. erzeugten Lebensmittel sind für Menschen nicht essbar. Diese Menge enthält jedoch sehr viele Nährstoffe, unter anderem Stickstoff und Phosphor. Um diese sinnvoll für den Pflanzenbau wiederverwerten zu können, ist die Verfütterung an Tiere und damit die Tierhaltung sinnvoll. Von den Tieren erhalten wir dann noch wertvolle tierische Lebensmittel.“ Quelle
Die Chance klopft öfter an als man meint, aber meistens ist niemand zu Hause. (Willi Rogers)
Zitat von Nocturna im Beitrag #54 Tja, das solltest du an die asiatischen und afrikanischen Völkern adressieren. In Länder wie Somalia und Niger liegt die Quote bei rund 6 Kinder. Die lassen sich aber in ihre Familienpolitik genauso wenig reinreden wie die Deutschen in ihre Ernährung.
Ich lebe aber in Deutschland. Ich habe keinen Einfluss auf das, was in Asien oder Afrika passiert. Mein Einkaufsverhalten wird sich dort vermutlich auch nur in sehr geringem Maße auswirken - aber hier kann sich etwas wandeln, wenn immer mehr Menschen im Rahmen ihrer Möglichkeiten Veränderungen mittragen und beispielsweise Abstand davon nehmen, Fleisch aus Massentierhaltung zu kaufen. Wenn die Biomasse in so hohem Maße gar nicht der Ernährung der Menschen an sich dient, muss doch jedem klar sein, dass da irgendwas kolossal falsch läuft und viele Probleme hausgemacht sind.
Zitat von Nocturna im Beitrag #55 OK, wenn du PETA zitierst, kontere ich mit der Agrarwirtschaft.
„80 % der pflanzlich angebauten bzw. erzeugten Lebensmittel sind für Menschen nicht essbar. Diese Menge enthält jedoch sehr viele Nährstoffe, unter anderem Stickstoff und Phosphor. Um diese sinnvoll für den Pflanzenbau wiederverwerten zu können, ist die Verfütterung an Tiere und damit die Tierhaltung sinnvoll. Von den Tieren erhalten wir dann noch wertvolle tierische Lebensmittel.“ Quelle
Dumm nur, dass in der "ersten" Welt genau die Agrarprodukte "veredelt" (d. h. durch die Sau geschickt) werden, die für die menschliche Ernährung geeignet und gedacht sind. Das ist keine Geheimwissenschaft und auch keine Polemik von irgendwem, das haben wir schon in den 80ern im Tiermedizinstudium gelernt. Grob 10 kg Getreide oder Soja für 1 kg Fleisch.
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Zitat von Nocturna im Beitrag #55 80 % der pflanzlich angebauten bzw. erzeugten Lebensmittel sind für Menschen nicht essbar.
Dass Lebensmittel nicht essbar seien, ist doch ein Widerspruch in sich.
fettundlila ...irgendwann ist irgenwie ein andres Wort für nie... energy flows, where attention goes. .ʇɐq pǝʞooɔɹǝpun uɐ ǝʇɐ ɹǝʌǝu ʽpๅɹoʍ ǝɥʇ ǝᵷuɐɥɔ ʇ,uɐɔ uosɹǝd ǝuo pᴉɐs ɹǝʌǝoɥM
Zitat von KlaraKante im Beitrag #57Ich lebe aber in Deutschland. Ich habe keinen Einfluss auf das, was in Asien oder Afrika passiert. Mein Einkaufsverhalten wird sich dort vermutlich auch nur in sehr geringem Maße auswirken - aber hier kann sich etwas wandeln, wenn immer mehr Menschen im Rahmen ihrer Möglichkeiten Veränderungen mittragen und beispielsweise Abstand davon nehmen, Fleisch aus Massentierhaltung zu kaufen.
Auch hier gestatte ich mir eine andere Meinung. Wir in Deutschland bewirken nichts, weder rettet ein Tempolimit das Klima, noch ist die irrsinnige Energiewirtschaft unserer Regierung eine Rettung fürs Weltklima. Wir können uns mit unseren paar Millionen Einwohnern zwar besser fühlen, wenn wir auf unser wöchentliches Schnitzel verzichten. Aber bewirken, in Summe, tut es nichts.
Mein Beitrag, den ich leiste, in dem ich nur Naturland und Demeter-Bio kaufe, ist reinem Egoismus geschuldet. Ich denke, dass ich damit gesünder lebe. Ob das nachweislich Auswirkungen auf mein Wohlbefinden hat, weiß ich nicht. Ich kann es mir aber leisten, also tue ich es. Und natürlich freut es mich, wenn "mein" Rind noch mit Hörnern herumläuft und im Außenbereich chillen darf. Abgesehen davon, ist die nicht homogensierte Milch tatsächlich (für mich) bekömmlicher. Und mein Mann hat aus männlicher Solidarität beschlossen, nur noch Eier von Erzeugern zu kaufen, bei denen die Hähne leben dürfen. Immerhin.
Die Chance klopft öfter an als man meint, aber meistens ist niemand zu Hause. (Willi Rogers)
Zitat von Nocturna im Beitrag #61 Auch hier gestatte ich mir eine andere Meinung. Wir in Deutschland bewirken nichts, weder rettet ein Tempolimit das Klima, noch ist die irrsinnige Energiewirtschaft unserer Regierung eine Rettung fürs Weltklima. Wir können uns mit unseren paar Millionen Einwohnern zwar besser fühlen, wenn wir auf unser wöchentliches Schnitzel verzichten. Aber bewirken, in Summe, tut es nichts.
Das ist - bitte entschuldige meine harschen Worte - die Relativierung bequemer Ignoraten.
Natürlich ändert sich etwas.
Für jedes einzelne Tier macht es einen Unterschied. Für die Biodiversität hier macht es einen Unterschied. Für die Gesundheit der Menschen hier macht es einen Unterschied. Für die Umwelt hier macht es einen Unterschied. Wenn ein 80 Millionen Volk Dinge ändert, macht es einen Unterschied, auch global gesehen.
Das war übrigens während der lockdowns messbar / quantifizierbar.
ZitatMein Beitrag, den ich leiste, in dem ich nur Naturland und Demeter-Bio kaufe, ist reinem Egoismus geschuldet. Ich denke, dass ich damit gesünder lebe. Ob das nachweislich Auswirkungen auf mein Wohlbefinden hat, weiß ich nicht. Ich kann es mir aber leisten, also tue ich es. Und natürlich freut es mich, wenn "mein" Rind noch mit Hörnern herumläuft und im Außenbereich chillen darf. Abgesehen davon, ist die nicht homogensierte Milch tatsächlich (für mich) bekömmlicher. Und mein Mann hat aus männlicher Solidarität beschlossen, nur noch Eier von Erzeugern zu kaufen, bei denen die Hähne leben dürfen. Immerhin.
Dann interessiere Dich doch einmal genauer dafür. Du könntest Interessantes entdecken. "Dein" Rind ist beispielsweise definitiv gesünder für Dich, wenn es überwiegend auf der Weide gehalten und nicht mit Kraftfutter gefüttert wurde, denn sein Fleisch hat ein erheblich günstigeres Fettsäurenprofil (Stichwort Omega 3/6). Sein Stresslevel ist geringer - auch das wirkt sich auf das, was Du dann letztlich isst, aus. Es wird bei entsprechenden Haltungsbedingungen mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit mit erheblich weniger Keimen und daher auch mit erheblich weniger Antibiotika konfrontiert. Auch die würdest Du mitessen.
Zitat von Lizzie64 im Beitrag #63Klara, ich fürchte, gegen eine tief sitzende neoliberale Lebens- und Konsumeinstellung argumentierst du ins Leere. So traurig das auch ist.
Ja, damit liegst Du vermutlich richtig. Aber es gar nicht erst zu versuchen, geht für mich auch nicht.
Zitat von Lizzie64 im Beitrag #63Klara, ich fürchte, gegen eine tief sitzende neoliberale Lebens- und Konsumeinstellung argumentierst du ins Leere. So traurig das auch ist.
Ja, damit liegst Du vermutlich richtig. Aber es gar nicht erst zu versuchen, geht für mich auch nicht.
Ich weiß. Für mich letztlich auch nicht, aber zum Glück bin ich hartnäckig.
Immer in der Hoffnung, dass ein Kollateralnutzen für andere Beteiligte dabei rumkommt.
Dodadadiamoisongdesisahoidamoiaso
Ein kluges Wort, und schon bist du Kommunist (Autoaufkleber aus den 80ern)
Zitat von Nocturna im Beitrag #55„80 % der pflanzlich angebauten bzw. erzeugten Lebensmittel sind für Menschen nicht essbar. Diese Menge enthält jedoch sehr viele Nährstoffe, unter anderem Stickstoff und Phosphor. Um diese sinnvoll für den Pflanzenbau wiederverwerten zu können, ist die Verfütterung an Tiere und damit die Tierhaltung sinnvoll. Von den Tieren erhalten wir dann noch wertvolle tierische Lebensmittel.“ Quelle
Ja, klar. Das Zeug wird ja zurzeit für die Unmengen von "Nutzvieh" angebaut. Wenn wir weniger Fleisch essen würden, würden natürlich Lebensmittel angebaut, die die Menschen unmittelbar verbrauchen können.
Zitat von KlaraKante im Beitrag #62Dann interessiere Dich doch einmal genauer dafür. Du könntest Interessantes entdecken. "Dein" Rind ist beispielsweise definitiv gesünder für Dich, wenn es überwiegend auf der Weide gehalten und nicht mit Kraftfutter gefüttert wurde, denn sein Fleisch hat ein erheblich günstigeres Fettsäurenprofil (Stichwort Omega 3/6). Sein Stresslevel ist geringer - auch das wirkt sich auf das, was Du dann letztlich isst, aus. Es wird bei entsprechenden Haltungsbedingungen mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit mit erheblich weniger Keimen und daher auch mit erheblich weniger Antibiotika konfrontiert. Auch die würdest Du mitessen.
Ich interessiere mich doch dafür oder warum glaubst du, kaufe ich bio? Ganz sicher nicht, nur weil es teurer ist. Ich kenne die Unterschiede zwischen EU-Bio (ist mir nicht gut genug), Naturland, Demeter ziemlich gut.
Es freut mich auch, wenn es die Tiere gut haben, denn Massentierhaltung ist indiskutabel. Nichtsdestoweniger kann ich aber auch aus gesundem Egoismus bio kaufen, nicht alles muss mit ideellen Werten hinterlegt sein. Ich kann spenden, weil ich eine gute Sache unterstützen will oder ich kann spenden, weil ich eine gute Sache unterstützen will und die steuerliche Absetzbarkeit ein Vorteil ist.
Die Chance klopft öfter an als man meint, aber meistens ist niemand zu Hause. (Willi Rogers)
Zitat von Nocturna im Beitrag #67Ich interessiere mich doch dafür....
Ich finde, das hast du durchaus bereits klar geschrieben, schließlich kaufst du nicht wahllos irgend etwas ein, sondern entscheidest dich dann für z.B. Demetererzeugnisse. Damit verzichtest du ja ganz bewusst darauf, katastrophale Massentierhaltung zu unterstützen. Ebenso ist das dann beim Gemüse von Naturland/Demeter; da wird auch viel mehr darauf geachtet, dass kein Raubbau mit der Natur getrieben wird.
Spatz erstmal ein guter Strang, danke dafür. Ich werde zu deinem Eingangsbeitrag noch was sagen, aber da ich grad was ausprobiert hatte, will ich das mit euch teilen. Ich hab mir das erste Mal eine vegane "Butter" gekauft. Letzte Woche war im ZDF ein Beitrag mit Nelson Müller, da ging es um Fett, sehr interessante Sendung.
Die „Butter“ ist von Naturli (ich hab dazu allerdings nix recherchiert), gibt es als Block wie die normale Butter oder in einer Plastikschale (ja ich weiß, nicht optimal, aber offene gibt es wirklich nirgends mehr) als „Streichzart“. Geschmack mit Breze getestet - besserer Test geht m.M. nach nicht - und mit Freunden zum Frühstück gegessen, die nicht wußten, dass das keine „richtige“ Butter ist und keinen Unterschied fanden.
Habt ihr weitere Empfehlungen zu veganer Butter? Oder Anmerkungen? Ich möchte umsteigen auf dieses Produkt den Tieren zuliebe.
Ich friere Butter für mich gestückelt ein, da ich nicht viel brauche und die im bay. Butterfass auch nicht ewig hält. Hat jemand schon mal diese vegane Butter eingefroren und Erfahrungen damit?
Eine Nachbearbeitung erfolgt fast immer wegen Tiplfehlan. Gravierende Änderungen kennzeichne ich.
Auch wenn es gelänge, die Tiere vor uns zu schützen, wir hätten nichts erreicht. Erst, wenn es gelingt, die Tiere nicht mehr schützen zu müssen, sind wir am Ziel. Dann haben wir etwas verändert: uns. Michael Aufhäuser, Gründer von Gut Aiderbichl
Mit dem Umweltschutz beim Einkaufen scheint es für viele nicht weit her zu sein, wenn sie meinen, auf Shampoos mit Mikroplastik keinesfalls verzichten zu können.
Man möchte brechen.
Da hat die Gehirnwäsche (!) durch die Werbung wirklich bestens funktioniert.
Dodadadiamoisongdesisahoidamoiaso
Ein kluges Wort, und schon bist du Kommunist (Autoaufkleber aus den 80ern)
Zitat von Karina im Beitrag #69Habt ihr weitere Empfehlungen zu veganer Butter? Oder Anmerkungen? Ich möchte umsteigen auf dieses Produkt den Tieren zuliebe.
Wir nehmen Alsan, das ist aber leider mit Palmöl ... aber: irgendwas ist immer und ich habe für mich die Haupt-Prio, auf tierische Produkte zu verzichten. Ich finde Alsan ganz lecker, man kann auch damit braten. Letztens habe ich versehentlich bei Bekannten Butter genommen - ich konnte das gar nicht mehr essen, so fies fand ich den "Tiergeschmack". Die Umgewöhnung auf Margarine hat bei mir aber ein wenig gedauert, das gebe ich zu. Eingefroren habe ich das noch nicht, ist bei uns nicht nötig.
Zitat von Nocturna im Beitrag #7Ich esse Fleisch und liebe Käse, davon wird mich auch keiner so schnell abbringen. Der Hype um fleischlose Nahrung verdrängt ein paar Tatsachen. [...]
Danke für deinen ganzen Beitrag. So sehe ich das auch.
Im übrigen: Nur weil wir paar Hansel uns bewußt ernähren und Nachhaltigkeit pflegen, wird sich am überwiegenden Konsumverhalten Null verändern. Geht mal zu Stoßzeiten in den Supermarkt und schaut euch an, was in den Wägen liegt. Und wie in der Grillzeit mit billigen Super-Duper-Bratwürsten geworben wird - wenn die nicht gekauft werden würden, gäbe es die nicht.
Also: Viel Spaß damit, euch nur noch vegan zu ernähren und euch durch Verzicht auf Lieblingsessen gut zu fühlen - ändern tut sich damit nicht viel. Außer dass man sich moralisch überlegen fühlt.
PS. Ich esse praktisch kein Fleisch und Wurst. Ich kaufe Bio allgemein - aber die Krux ist halt: ich kann es mir finanziell leisten, das Bio-Ei um fast 50cent.
Zitat von Rosalie im Beitrag #72Im übrigen: Nur weil wir paar Hansel uns bewußt ernähren und Nachhaltigkeit pflegen, wird sich am überwiegenden Konsumverhalten Null verändern. Geht mal zu Stoßzeiten in den Supermarkt und schaut euch an, was in den Wägen liegt. Und wie in der Grillzeit mit billigen Super-Duper-Bratwürsten geworben wird - wenn die nicht gekauft werden würden, gäbe es die nicht.
Das ist die übliche Argumentation ... wir können ja eh nichts ändern. Das muss jeder mit seinem eigenen Gewissen vereinbaren. Und was die Kosten angeht: Auch das ist eine Frage der Prioritäten. Dass wir hier diese Diskussion nicht auf Ebene von Hartz IV-Empfängern führen, dürfte klar sein. Aber auch die können sich besser ernähren, indem sie weniger Fleisch essen. Denn gerade das Billigfleisch ist voll von "Mist".
Zitat von schafwolle im Beitrag #24Und mir fehlen Fleisch und Wurst auch nicht
Ich mochte irgendwie als Kind schon den Sonntagsbraten nicht, aß als Kind aber durchaus Wurst. Heute mag ich Wurst meistens vom Geschmack her gar nicht, esse aber gelegentlich mal Geflügel und mir schmeckt auch Wild. Das ist aber für mich ein Saisonartikel wie z.B. Erdbeeren - gibt es eben nicht das ganze Jahr. Ich esse dann vielleicht 1-2x im Jahr im Restaurant Wild, gekauft zum Zubereiten habe ich noch nie welches.
Früher kaufte ich Hack für die Pastasoße und in meinem Elternhaus gab es gern rohes Mett mit Zwiebeln aufs Brot. Pastasoße finde ich heute ganz ohne Fleisch viel köstlicher.
Heimisches Wild kann man bedenkenlos essen - die Jäger haben ja ihre Abschußquoten und das Fleisch sollte ja verwertet werden. Und während Corona hatten sie keine Abnehmer mehr dafür. Unsere TK ist voll mit Wild und Wildschwein - es ergaben sich einige Kontakte, die blieben.
Und vor sich nun einige aufregen, warum man die armen Tiere abschießt - Wildverbiß an frischgepflanzten Wäldern, und Wildschweinrotten, die ganze Kartoffelfelder in einer Nacht umgraben und jede einzelne Kartoffel anbeißen und damit ungenießbar machen. Fragt mal einen Bauern in entsprechenden Gebieten. Um nur 2 allgemein bekannte Gründe zu nennen. Gibt bestimmt noch mehr.
Zitat von Kleinfeld im Beitrag #42Ich achte mehr denn je darauf. Als Vegeterier mag ich aber die veganen Käsesorten so gar nicht. Ich vermeide auch Sojaprodukte wenn irgendwie möglich, genau wie Palmöl.
Klappt nicht immer, das ist auch klar.
Oh, das klappt prima, wenn man Soja nicht verträgt. Du glaubst gar nicht , worin alles Soja enthalten ist , vor allem in veganen Lebensmitteln.