Hallo miteinander, Den Titel hab ich absichtlich allgemein gehalten. Mir ist bewusst, dass es schon speziellere Threads zum Thema gibt.
Mir geht's um folgendes: seit Jahren werd ich immer sensibler, was die Ausbeutung von Tieren anbelangt. Seit Januar letzten Jahres ess ich fleischtechnisch fast nur noch Fisch. Mache nur gelegentlich Ausnahmen (Weißwüaascht😄). Milch und Eier gibt's nur noch direkt vom Hof oder vom Supermarkt Weide-/Freilandhaltung.
Als bekennender Käsefan habe ich mehrere vegane Varianten ausprobiert und komm eigentlich nur mit Hefeflocken statt Streukäse klar, alles andere find ich bäh.😝 Bleibt nur noch, Käse deutlich zu reduzieren und sehr bewusst zu genießen. Ein paar Supermärkte bieten wenigstens Käse aus Weidehaltung an.
Wie steht ihr zu den Nummerierungsangaben zu den Haltungen? Ist das verlässlich? Meine Tochter soll im Wachstum weiter Fleisch essen, sie isst auch gern Würstchen oder Schnitzel (die veganen mag sie aber auch).
Auf welches Siegel achtet ihr bei Fisch?
Mit Eiern hatte ich bisher kein Thema, bis ich gelesen habe, dass Hühner bis zu 16 Jahre alt werden können, aber auch in der Freilandhaltung alle zwei/drei Jahre "ausgetauscht" werden.😟
Da ich wegen Hashimoto sowieso Nahrungsergänzungsmittel einnehmen muss, mach ich mir nicht viel Sorgen, dass mir was fehlt, wenn ich auf tierische Produkte verzichte. Fertigprodukte fallen aus demselben Grund flach - sodass ich Nahrungsmittel mit Eiern, die Gott weiß woher stammen, nicht kaufe. Aber weiß man's? Am End' sind die auch in Sachen drin, an die ich bisher nicht gedacht hab, weil ich nicht so genau auf die Zutatenliste schau. 🙈
Aber da gibt's ja auch noch mehr. Tierversuche bei Kosmetika, sogar bei Tierfutter. Es ist zum Haareraufen.🙈
Wie haltet ihr das mit dem Tierschutz beim Einkaufen? Ist euch das wumpe? Was haltet ihr von diesen Gütesiegeln? Wer greift öfter mal zu Ersatzprodukten oder kennt jemand eine gute Käsealternative? Und wer in aller Welt kauft eigentlich noch Eier aus Bodenhaltung?
- Sobriety is not a sad consequence. It's a proud choice. -
Zitat von Spatz33 im Beitrag #1 Wer greift öfter mal zu Ersatzprodukten oder kennt jemand eine gute Käsealternative?
Ich kenne keine guten. Es gibt essbare, aber wie richtiger Käse schmecken die alle nicht. Allerdings gibt es bei Youtube durchaus Anleitungen für selbstgemachten Cashewkäse etc. Vielleicht wäre das für dich eine Alternative? Ausprobiert habe ich das bisher jedoch nicht.
Auf meinem Weg zu einer immer pflanzlicheren Ernährung haben sich einfach auch meine Ernährungsgewohnheiten verändert. Es gibt dann eben pflanzliche Brotaufstriche und Bohnen zum Frühstück.
fettundlila ...irgendwann ist irgenwie ein andres Wort für nie... energy flows, where attention goes. .ʇɐq pǝʞooɔɹǝpun uɐ ǝʇɐ ɹǝʌǝu ʽpๅɹoʍ ǝɥʇ ǝᵷuɐɥɔ ʇ,uɐɔ uosɹǝd ǝuo pᴉɐs ɹǝʌǝoɥM
Wie haltet ihr das mit dem Tierschutz beim Einkaufen? Ist euch das wumpe? Was haltet ihr von diesen Gütesiegeln? Wer greift öfter mal zu Ersatzprodukten oder kennt jemand eine gute Käsealternative? Und wer in aller Welt kauft eigentlich noch Eier aus Bodenhaltung?
Ich kaufe nur Eier von Initiativen, die die männlichen Küken nicht schreddern oder von mir bekannten Hühnerhaltern, deren Haltungsbedingungen (und Hühner) ich kenne. Bei Fleisch halte ich es so, dass ich meinen Konsum immer weiter drossle - Schwein und Wurst esse ich beispielsweise nicht mehr, auch kein Lamm oder Kalb. Wenn ich Fleisch kaufe, dann von Tieren, die überwiegend auf der Weide leben und kein Kraftfutter bekommen. Mir ist auch wichtig, wie die Schlachtung gehandhabt wird.
Milchprodukte esse ich gar nicht, ergo auch keinen Käse und keinen "Ersatzkäse". Ersatzprodukte finde ich generell schwierig, weil sie, um "Geschmack" erzeugen zu können, sehr häufig pure Lebensmittel-Chemie-Kunstprodukte sind, deren Inhaltsstoffe alles andere als gesund sind und mit denen unsere Organismen nichts anfangen können. Meine Ernährungsweise ist sehr frisch und basiert vorwiegend auf dem, was ich selbst zubreiten kann, Fertigprodukte oder Nachbauten kommen darin kaum vor.
Das Geschmacksempfinden hat sich dadurch über die Jahre massiv gewandelt.
Ich mag inzwischen sehr gern pflanzliche "Brot" Aufstriche (Brot aus Getreide esse ich auch nicht), die auf Gemüse basieren.
Zitat von Spatz33 im Beitrag #1 Meine Tochter soll im Wachstum weiter Fleisch essen ...
Betreffend eine eventuelle Notwendigkeit, Fleisch wegen Wachstum zu essen, gibt es allerhand Studien. Und diese kommen auch zu unterschiedlichen Ergebnissen.
Ich persönlich schenke eher denen Glauben, die dahin tendieren, dass man Fleisch kompensieren kann durch das richtige Kombinieren anderer Lebensmittel (Eiweiß- und Eisenlieferanten). Aber das ist eigentlich ein eigenes Thema.
ZitatAuf welches Siegel achtet ihr bei Fisch?
Wenn ich Fisch esse, dann prinzipiell frischen vom Wochenmarkt. Da erübrigen sich Siegel.
Zitat kennt jemand eine gute Käsealternative?
Leider nicht. Aber mir persönlich schmecken einige vegane Käsesorten.
ZitatUnd wer in aller Welt kauft eigentlich noch Eier aus Bodenhaltung?
Diejenigen, die nicht darüber nachdenken. Und diejenigen, die nicht mehr Geld für Eier ausgeben wollen.
Was Kosmetik (Tierversuche) betrifft, da bleibt einem nicht viel anderes übrig, als bei den Marken zu recherchieren.
Auf Siegel achte ich nicht, ich kann die meisten der Produkte vom Tier aus Quellen kaufen, die ich kenne. Kriterium ist für mich ausschließlich die Tierhaltung. Ob sie jetzt nur af dem Hof erzegtes Futterbekommen, das be Neumond geerntet wird, ... pffft. Auslauf, Einstreu statt Spaltenböden, keine Anbindehaltung sondern Freilauf (auch Geflügel), Sozialkontakte, Spielzeug, Schlachtung am Hof, lieber Weideschuss ... Fisch aus einer Fischzucht in der Nähe, die weniger Fische pro Teich einsetzt, das minimiert den Stress für die Tiere UND sie müssen keine Antibiotika zusetzen. Und ab und zu Seefisch aus Leinenfang. Good Gambas. Käse aus kleinen Biomanufakturen, Bio-Milch für den Yoghurt. Letzteres ist der Wackelkandidat, da kann ich nicht reinschauen.
-------------------------- Zwischen Reiz und Reaktion liegt die Freiheit.
Borghild, ich habe über diese Anleitungen aus YouTube und anderen Rezeptseiten schon verschiedene Varianten bzgl. Käse ausprobiert. War alles nicht meins. Die Ergebnisse hatten soviel mit Käse zu tun wie Mandelmus.
Katelbach: nach einer Fischzucht in der Nähe hab ich mich noch nicht umgesehen, das ist ein guter Tipp.👍
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Ich esse Fleisch und liebe Käse, davon wird mich auch keiner so schnell abbringen. Der Hype um fleischlose Nahrung verdrängt ein paar Tatsachen.
Laut Prof. Dr. Wilhelm Windisch TU München-Weihenstephan sind nämlich „80 % der pflanzlich angebauten bzw. erzeugten Lebensmittel sind für Menschen nicht essbar. Diese Menge enthält jedoch sehr viele Nährstoffe, unter anderem Stickstoff und Phosphor. Um diese sinnvoll für den Pflanzenbau wiederverwerten zu können, ist die Verfütterung an Tiere und damit die Tierhaltung sinnvoll. Von den Tieren erhalten wir dann noch wertvolle tierische Lebensmittel.“
Explizit nimmt er Hafermilch und Milch als Vergleich. Wenn man Milch mit Hafermilch ersetzet, dann vermehrt man seinen Konsum an veganer Biomasse auf Kosten der Tiere. Die Kühe fressen idealerweise Gras und Rückstände aus der Produktion pflanzlicher Lebensmittel. Das heißt, sie holen mehr aus der Biomasse heraus, als ohne sie für die Ernährung der Menschheit zur Verfügung stünde – weil ihr Verdauungstrakt wahre Wunder tut. Milch dagegen ist ein Primärprodukt der Tierhaltung, das zu Käse, Joghurt und noch vielen anderen Lebensmitteln verarbeitet werden kann.
Die Viehhaltung, der zweite Kreislauf in der Landwirtschaft nach dem Pflanzenanbau, liefert uns praktisch umsonst zusätzlich eine große Menge an Kilokalorien und Eiweiß, und zwar mindestens so viel wie ein halbes Kilogramm veganes Lebensmittel. Das heißt: Wenn wir diesen zweiten Kreislauf weglassen, etwa indem wir komplett auf Hafermilch umstellen, dann müssen wir zum Ausgleich die vegane Produktion massiv erhöhen. Dann müssen die Schlepper mehr über die Felder fahren, es muss mehr Stickstoffdünger ausgebracht werden – und die CO2-Emissionen steigen.
Die Wiederkäuer, zu denen die Kühe gehören, sind in der Evolution enorm erfolgreich. Sie überleben in Gegenden, in denen viele andere Tiere kein Futter finden. Das schafft die Kuh, weil sie einen Pansen voller Mikroorganismen hat. Die Kuh frisst nämlich gar kein Gras. Sie füttert vielmehr ihre Pansenmikroben mit Gras und frisst das, was die Mikroben daraus machen: verwertbare Abbauprodukte als Energiequelle und die Mikroorganismen selbst als hochwertiges Eiweiß. Das ist bei einer ordentlichen Milchkuh jeden Tag ein Putzeimer voll veganes Protein. Und das mit einem Futter, das der Mensch gar nicht essen kann!
Ich kaufe bio (überwiegend Demeter), koche selbst und ich tanke kein E10. Das ist mein Beitrag zum Tier- und Umweltschutz.
Die Chance klopft öfter an als man meint, aber meistens ist niemand zu Hause. (Willi Rogers)
Zitat von KlaraKante im Beitrag #3Bei Fleisch halte ich es so, dass ich meinen Konsum immer weiter drossle - Schwein und Wurst esse ich beispielsweise nicht mehr, auch kein Lamm oder Kalb.
Zitat von KlaraKante im Beitrag #3Bei Fleisch halte ich es so, dass ich meinen Konsum immer weiter drossle - Schwein und Wurst esse ich beispielsweise nicht mehr, auch kein Lamm oder Kalb.
Warum kein Lamm?
Weil es sich bei Lamm und Kalb um Tierkinder handelt.
Zitat von KlaraKante im Beitrag #3Bei Fleisch halte ich es so, dass ich meinen Konsum immer weiter drossle - Schwein und Wurst esse ich beispielsweise nicht mehr, auch kein Lamm oder Kalb.
Warum kein Lamm?
Weil es sich bei Lamm und Kalb um Tierkinder handelt.
Die Logik hat aber nur Bestand wenn ich weiter intensive Massentierhaltung betreiben will. Das gerade Weihenstephaner ( incl. Müller Milch ) an dem Konzept festhalten will ist ja mehr als logisch
Ich schau bei der Milch, dass sie von den Biohöfen hier bei mir rundum kommt. Da bekomme ich mit, wie oft die Tiere draußen freien Auslauf haben, wie die Menschen mit ihnen umgehen und manchmal darf man auch hinter die Kulissen schauen. Einige Höfen bieten Hofladen samt 24-h-Milchtankstelle. Wenn es mit Weg+Zeit passt, dann hole ich die Milch dort direkt. Weil dann das gesamte Geld beim Hof ankommt und nicht noch Molkerei+Supermarkt dazwischen geschaltet sind. Ich mag auch manche veganen Milchdrinks, stecke da aber für ich in den Zwiespalt: denn wenn die Rohstoffe für den Drink von weiß der Kuckuck woher über weite Strecken oder gar aus Übersee antransportiert wird, erst zur Herstellung muss und dann zu mir in den Supermarkt - dann finde ich die finde ich die Umweltbelastung vom Transport und evt. die Bedingungen beim Anbau (Wasser verbrauch in Regionen, wo evt. Wasser rar ist) schlimmer, als ein Tierprodukt zu konsumieren. Es gibt Hafer- und auch Sojadrink eigentlich hier aus noch regionalem Anbau von einem Bioland Betrieb und da schmeckt mir sogar die Sojavariante....seltsamer Weise hat mein Supermarkt die seit einiger Zeit nicht mehr im Verkauf, obwohl sie laut Homepage vom Hof zu haben wären. Für Direkteinkauf wohne ich zu weit weg. Ich vermute, es wurde aus dem Programm genommen, weil die Drinks von anderen Herstellern günstiger sind und deshalb das teurere, aber regionale Bioprodukt zu wenig gekauft wurde. Milchdrink selbst mixen z.B. aus Hafer habe ich noch nicht ausprobiert, weil mein schnöder Mixer mit wenig Leistung das vermutlich nicht so schön zart verrührt und sämig möchte ich es mir dann nicht in den Kaffee rühren.
Ich möchte keine Milch/Milchprodukte aus Massentierhaltung und ich möchte auch keine Milch aus Norddeutschland, wenn doch mir ums Eck Kühe weiden. Im Urlaub z.B. würde dann wohl auch einfach die Milch vom Hof kaufen, der bei Ferienwohnung nebenan ist, auch wenn das kein zertifizierter Biohof ist, statt im Supermarkt Biomilch von ganz weg extra antransportiert.
Bei Jogurt mag ich auch vegane Alternativen und wechsele ab: Hafer-Mango von der regionalen Molkerei (da fällt mir ein, die haben auch Haferdrink in Pfandflasche, aber zu einem Preis, den ich dann doch nicht ausgeben mag, deshalb noch nicht probiert) oder Jogurt aus der Biomilch. Milchprodukte wie Jogurt/Käse/Quark kann ich zum Teil auch im Hofladen kaufen; die sind aber nicht direkt auf meinen Alltagswegen, weshalb sie nur manchmal ab Hof gekauft werden. Jogurt mache ich manchmal auch selbst.
Wurst esse ich höchst selten, kaufe ich somit schlicht gar nicht selbst. Fleisch esse ich meist im Restaurant, selten zuhause. Wenn ich welches kaufe, wenn möglich im Hofladen, sonst Bio vom Marktstand. Ich glaube, ich war als Kind das letzte Mal in einer Metzgerei.
Eier kaufe ich irgendwie auch nicht so oft. Backen klappt oftmals auch prima ohne Ei. Die gibt es auch direkt beim Geflügelhof, der seine Tiere in Freilandhaltung aufzieht. Komme ich dort gerade nicht vorbei, kaufe ich Bio-Ei im Supermarkt, je nach Supermarkt wären das eh die Eier vom selben Hof.
Fisch esse ich sehr gerne, schmeckt mir gut....kommt aber meist nur auf den Teller, wenn ich mich fangfrisch anlacht: Urlaub am Meer; Urlaub mit Fischzucht ums Eck oder Restaurant, wo klar erkenntlich ist, wo sie ihren Fisch beziehen.
Zitat von KlaraKante im Beitrag #12 Also Verwertung des ganzen Tieres, auch von Teilen, die einem erst einmal fremd scheinen.
Da gibt es doch auch Initiativen, die z.B. übers Internet ihre Kuh anbieten, man seine Wunschstücke/-Menge kaufen kann, das Tier wird aber erst geschlachtet, wenn wirklich für alles ein Abnehmer da ist.
Bei Seefisch kaufe ich mittlerweile TK von Follow fish, auch den Thunfisch aus der Dose. Heimischen Fisch aus kleiner Fischzucht in der Nähe Eier brauche ich selten, bekomme ich ab und zu vom Bauernhof wo Hühner auch alt werden dürfen....ansonsten Bioland oder Demeter. Fleisch und Wurst esse ich schon ewig nicht mehr und Milchprodukte auch immer weniger und da denn eben auch die entsprechende Qualität
Zitat von Spatz33 im Beitrag #6Borghild, ich habe über diese Anleitungen aus YouTube und anderen Rezeptseiten schon verschiedene Varianten bzgl. Käse ausprobiert. War alles nicht meins. Die Ergebnisse hatten soviel mit Käse zu tun wie Mandelmus.
Katelbach: nach einer Fischzucht in der Nähe hab ich mich noch nicht umgesehen, das ist ein guter Tipp.👍
Ja, schau mal. Im Allgemeinen haben sie Forellen, Lachsforellen, Saibling. Soll halt auch eine geringere Besatzdichte sein, das ist besser für die Tiere.
Und such mal nach "Nucleus Manufaktur". 2 junge Frauen machen vegane Käsespezialitäten. Vegane Freunde von mir sind sehr angetan.
Kürzlich habe ich auch über einen Artikel über Spitzenköche und veganen Käse gehört. Muss wohl in der Süddeutschen gewesen sein.
-------------------------- Zwischen Reiz und Reaktion liegt die Freiheit.
Wenn ich Fisch esse, dann prinzipiell frischen vom Wochenmarkt. Da erübrigen sich Siegel.
Woher kommt Dein Vertrauen in diese Fischhändler? Kann dieser Fisch nicht auch mit fragwürdigen Methoden gefangen worden sein und gut gekühlt lange Wege hinter sich haben?
Ich frage, weil ich gerade bei Fisch unglaublich unsicher bin, welchen ich noch ruhigen Gewissens essen kann. (Und nein, ich mag keinen Karpfen, auch wenn er noch so gepriesen wird.)
Ich frage, weil ich gerade bei Fisch unglaublich unsicher bin, welchen ich noch ruhigen Gewissens essen kann. (Und nein, ich mag keinen Karpfen, auch wenn er noch so gepriesen wird.)
Wenn ich den Worten eines befreundeten Tierarztes und engagierten Slowfoodies und meinem Bruder (Angler) glauben kann, und das kann ich: Keinen Seefisch. Gar keinen. Und es ist offenbar ungeklärt, ob sich die Bestände in absehbarer Zeit erholen, solange mit Sprengstoff "gefischt" wird, und andere abstoßende Fangmethoden eingesetzt werden.
Hier und da Süßwasserfisch aus Biozucht, das war's wohl.
Ich schaff's auch nicht immer, mich daran zu halten, aber weitgehend halt doch.
Dodadadiamoisongdesisahoidamoiaso
Ein kluges Wort, und schon bist du Kommunist (Autoaufkleber aus den 80ern)
Aber die wirtschaftlichen Betriebe Brauerei und Molkerei Weihenstephaner haben doch mit der TU zu tun oder nicht? Die Forschungsbrauerei in der TU z. B......oder wird doch mit Sicherheit auch gesponsert. Meinst du nicht ?
Müller Milch habe ich erwähnt weil sie zu Weihenstephaner gehören
Wenn ich Fisch esse, dann prinzipiell frischen vom Wochenmarkt. Da erübrigen sich Siegel.
Woher kommt Dein Vertrauen in diese Fischhändler? Kann dieser Fisch nicht auch mit fragwürdigen Methoden gefangen worden sein und gut gekühlt lange Wege hinter sich haben?
Ich frage, weil ich gerade bei Fisch unglaublich unsicher bin, welchen ich noch ruhigen Gewissens essen kann. (Und nein, ich mag keinen Karpfen, auch wenn er noch so gepriesen wird.)
Bei Follow fish kannst du jedes einzelne Produkt abscannen und Herkunft, Fangart usw. feststellen. Auf ihrer Website informieren sie nicht nur über Fangmethoden und Nachhaltigkeit. Sie achten nicht nur auf den Fisch sondern auch auf die Fischer
Zitat von Puls im Beitrag #18 Woher kommt Dein Vertrauen in diese Fischhändler? Kann dieser Fisch nicht auch mit fragwürdigen Methoden gefangen worden sein und gut gekühlt lange Wege hinter sich haben?
Das ist ein einziger Fischhändler hier auf unserem eher übersichtlichen Wochenmarkt, den kenne ich schon seit vielen Jahren. Die Fische sind fangfrisch, aus dem 10 km entfernten See (der Trinkwasserqualität hat).
So oft esse ich aber gar keinen Fisch - und wenn, dann immer etwas angespannt, weil ich eine kleine Gräten-Phobie habe.
Zitat von passdscho im Beitrag #15 Fleisch und Wurst esse ich schon ewig nicht mehr und Milchprodukte auch immer weniger und da denn eben auch die entsprechende Qualität
Dito. Und mir fehlen Fleisch und Wurst auch nicht.
Zitat von passdscho im Beitrag #20 Aber die wirtschaftlichen Betriebe Brauerei und Molkerei Weihenstephaner haben doch mit der TU zu tun oder nicht? Die Forschungsbrauerei in der TU z. B......oder wird doch mit Sicherheit auch gesponsert. Meinst du nicht ?
Dazu lässt sich bestimmt auch online etwas finden.
fettundlila ...irgendwann ist irgenwie ein andres Wort für nie... energy flows, where attention goes. .ʇɐq pǝʞooɔɹǝpun uɐ ǝʇɐ ɹǝʌǝu ʽpๅɹoʍ ǝɥʇ ǝᵷuɐɥɔ ʇ,uɐɔ uosɹǝd ǝuo pᴉɐs ɹǝʌǝoɥM