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Ich finde es nur folgerichtig. Im Beitrag wird ja gesagt, dass Umweltverbände Klagen einreichen können, das bringt aber nicht viel. Woher haben wir denn das Recht auf unendliche Umweltzerstörung? Wäre es nicht so einfach, vermeintliches Allgemeingut wie Wasser (vittel, coca cola) auszubeuten, wären einige Ungerechtigkeiten schon mal verhindert. Menschen nehmen sich etwas oder versauen etwas, ohne dafür zu zahlen. Wie das dann praktisch aussehen soll, wird spannend, aber den Ansatz an sich finde ich gut.
Wieso sollten zb Chemiefabriken das Recht haben, die Flüsse zu vergiften? Da es über Vernunft allein offenbar nicht zu regeln ist, bin ich dafür.
Genauso verhält es sich auch mit Preisen für Güter: der Ressourcenverbrauch müsste mitberechnet werden, um ein realistisches Bild zu erhalten, was etwas wert ist.
Zitat von Kaffeesahne im Beitrag #5Ich finde es eine sehr interessante Idee.
Wieso sollten zb Chemiefabriken das Recht haben, die Flüsse zu vergiften? Da es über Vernunft allein offenbar nicht zu regeln ist, bin ich dafür.
Genauso verhält es sich auch mit Preisen für Güter: der Ressourcenverbrauch müsste mitberechnet werden, um ein realistisches Bild zu erhalten, was etwas wert ist.
genau. Hätte man beim Atomstrom die Entsorgung inklusive der Castor-Transporte und der Lagerung mit in den Strompreis eingerechnet (wir bezahlen es, aber anders), würde heute keiner sagen, der Ökostrom wäre teuer.
Zitat von Kaffeesahne im Beitrag #5Ich finde es eine sehr interessante Idee.
Wieso sollten zb Chemiefabriken das Recht haben, die Flüsse zu vergiften? Da es über Vernunft allein offenbar nicht zu regeln ist, bin ich dafür.
Genauso verhält es sich auch mit Preisen für Güter: der Ressourcenverbrauch müsste mitberechnet werden, um ein realistisches Bild zu erhalten, was etwas wert ist.
genau. Hätte man beim Atomstrom die Entsorgung inklusive der Castor-Transporte und der Lagerung mit in den Strompreis eingerechnet (wir bezahlen es, aber anders), würde heute keiner sagen, der Ökostrom wäre teuer.
Das gute Anliegen würde ich begrüßen, mir ist aber nicht klar, wie ein anderer rechtlicher Status zu mehr Umweltschutz führen soll. Weiß hier jemand, wie man sich das konkret vorstellt?
Zitat von badenserin im Beitrag #11Das gute Anliegen würde ich begrüßen, mir ist aber nicht klar, wie ein anderer rechtlicher Status zu mehr Umweltschutz führen soll. Weiß hier jemand, wie man sich das konkret vorstellt?
Da gehe ich mit. Könnte es wirklich für einen besseren Umweltschutz eingesetzt werden, bin ich sehr dafür. Die juristischen Hintergründe und Möglichkeiten liegen allerdings außerhalb meines Horizontes, daher kann ich mir da keine Meinung bilden 😃.
Zitat von Lufti im Beitrag #3Die Natur kann keinen juristischen weg betreiten. Das können nur stellvertretend Menschen.
Tiere können es auch nicht, wir Menschen setzen uns stellvertretend dafür ein. Und das geht doch auch.
Zitat von sundays im Beitrag #4Menschen nehmen sich etwas oder versauen etwas, ohne dafür zu zahlen. Wie das dann praktisch aussehen soll, wird spannend, aber den Ansatz an sich finde ich gut.
Nehmen - weil es fast immer um Geld geht und dem wird das meiste untergeordnet. Die Umsetzung wird nicht einfach, aber es ist nicht unmöglich.
Zitat von Kaffeesahne im Beitrag #5Genauso verhält es sich auch mit Preisen für Güter: der Ressourcenverbrauch müsste mitberechnet werden
Da würden ganz viele Produkte von ganz alleine von der Bildfläche verschwinden. (Und bei vielen Sachen wär es nicht mal das Schlechteste.)
Ich denke schon, dass ein anderer rechtlicher Status beim Umsetzen bestimmter Dinge helfen würde. Das war ja beim Tierschutz ähnlich. Die rechtliche Seite wäre interessant, vielleicht schreibt hier noch jemand dazu.
Eine Nachbearbeitung erfolgt fast immer wegen Tiplfehlan. Gravierende Änderungen kennzeichne ich.
Auch wenn es gelänge, die Tiere vor uns zu schützen, wir hätten nichts erreicht. Erst, wenn es gelingt, die Tiere nicht mehr schützen zu müssen, sind wir am Ziel. Dann haben wir etwas verändert: uns. Michael Aufhäuser, Gründer von Gut Aiderbichl
Darum heißt es auch juristische Person im Gegensatz zur natürlichen Person.
Ich lasse mich gerne aufklären und lerne dazu.
Ich kann nur sagen das es sich für mich absolut falsch anfühlt.
Bisher lautet die Definition von einer juristischen Person:
Juristische Personen sind in der Regel Personen- oder Kapitalgesellschaften, die prinzipiell über die gleichen, wirtschaftlichen Rechte verfügen wie Privatpersonen. So ist es juristischen Personen erlaubt, Verträge zu schließen und Vermögen zu halten. Gängige Rechtsformen sind etwa die Aktiengesellschaft, die GmbH und eingetragene Vereine
Wenn wir diese Begrifflichkeiten mal beiseite lassen: warum hast du ein Problem damit?
Um bei deinem Beispiel der Isar zu bleiben: was wäre schlimm, wenn es möglich wäre, Menschen die ihren Dreck dort hinterlassen, "im Namen der Isar" zu verklagen? (Wobei ich das Beispiel der Isar etwas skurril finde.)
Eine Nachbearbeitung erfolgt fast immer wegen Tiplfehlan. Gravierende Änderungen kennzeichne ich.
Auch wenn es gelänge, die Tiere vor uns zu schützen, wir hätten nichts erreicht. Erst, wenn es gelingt, die Tiere nicht mehr schützen zu müssen, sind wir am Ziel. Dann haben wir etwas verändert: uns. Michael Aufhäuser, Gründer von Gut Aiderbichl
Zitat von Karina im Beitrag #21Wenn wir diese Begrifflichkeiten mal beiseite lassen: warum hast du ein Problem damit?
Um bei deinem Beispiel der Isar zu bleiben: was wäre schlimm, wenn es möglich wäre, Menschen die ihren Dreck dort hinterlassen, "im Namen der Isar" zu verklagen? (Wobei ich das Beispiel der Isar etwas skurril finde.)
Das ist eine faszinierende Vorstellung. Vielleicht würde dann weniger Raubbau betrieben werden können. Wenn ich an den Hambacher Forst denke, wird mir immer schlecht: diese lang gewachsen, alten Wälder haben so viel für unsere Natur und Atmosphäre getan, die ein Aufforsten an anderer Stelle niemals schaffen kann. Und hätte man vor 30 Jahren schon als Natur klagen dürfen, wäre es vielleicht schneller gegangen, regenerative Energien zu pushen.
Zitat von Karina im Beitrag #21Wenn wir diese Begrifflichkeiten mal beiseite lassen: warum hast du ein Problem damit?
Siehe bitte unter dem zitierten Beitrag von franzi
Zitat von -franzi- im Beitrag #23. Und hätte man vor 30 Jahren schon als Natur klagen dürfen, wäre es vielleicht schneller gegangen, regenerative Energien zu pushen.
Wer klagt denn? Ein selbst ernannter Umweltsheriff?
Umweltschutz ist wichtig - das steht nicht hoffentlich nicht zur Debatte.
Fakt ist aber, das die Natur selbst nicht klagen kann sondern nur eine natürliche Person im Namen der Natur.
Kommt euch gar nicht in den Sinn was das bedeutet? Und was das für ein Chaos bedeutet?
Ich finde ihr habt ausschließlich das positive im Sichtfeld eurer Argumentation.