jaja schon klar. Noch aber reden wir übers Wetter, das ist nicht zwingend kongruent mit dem Klima. Auch bei deutlich mehr und früheren milden Februartagen können noch viele kalte Tage und vor allem Nächte folgen. Das ist vorläufig wohl noch nicht ausgehebelt
Diverse Osterglocken/ Narzissen, Hyazinthen, Primeln, Krokusse, Bellis, Hornveilchen in Töpfe und Schalen verteilt.
Das sieht so hübsch aus und gegen das Grün-braun des Gartens leuchten die Farbkleckse richtig.
Bei Nachtfrost decke ich einfach ein Vlies drüber.
In den Beeten blühen erstaunlicherweise ein paar Schneeglöckchen mehr als letztes Jahr, das erste Immergrün blüht blau und eine! blaue Waldanemone (nennt sich Balkan-Windröschen) habe ich gesehen.
Menschen können nicht irgendein Leben führen, sondern nur ihr eigenes. Remo Largo
Hobbitfrau - das sieht bestimmt wunderhübsch aus!. Hätte ich auch gern, aber ich bekomme Heizöl und den Maler, da ist das einfach nicht drin. Vielleicht kannst Du ja mal ein Foto einstellen? Würde mich freuen.
Zitat von vultura im Beitrag #126jaja schon klar. Noch aber reden wir übers Wetter, das ist nicht zwingend kongruent mit dem Klima. Auch bei deutlich mehr und früheren milden Februartagen können noch viele kalte Tage und vor allem Nächte folgen. Das ist vorläufig wohl noch nicht ausgehebelt
Ja, Spätfröste sind gefährlich. Theoretisch könnte ein einziger Tag großen Schaden anrichten.
Wird alles zu off-topic, da es beim Gärtnern aber interessant ist, lasse ich nur noch schnell dies dazu da:
"Die Zuckerrübe im Klimawandel -Agrarökologische Auswirkungen in Rheinland-Pfalz und Hessen" sagt z. B. viel über die Wetterauswirkungen in dieser Region aus.
Zitat von PiazzaNavona im Beitrag #130Meine Kinder haben im Herbst 120 Krokuszwiebeln rund ums Haus gesetzt. Nicht eine ist aufgegangen.
Die Nachbarn haben am gleichen Tag welche gesetzt und haben ein Blütenmeer.
Egal, dafür ist unser uralter Bestand von Schneeglöckchen in schönster Blüten.
Oh nein, was denkst du, woran könnte es liegen? Es war Frühlingskrokus, nicht Herbstkrokus? Wie ist euer Boden?
Zitat von Hobbitfrau im Beitrag #127Heute habe ich die Terrasse aufgehübscht.
Diverse Osterglocken/ Narzissen, Hyazinthen, Primeln, Krokusse, Bellis, Hornveilchen in Töpfe und Schalen verteilt.
Das sieht so hübsch aus und gegen das Grün-braun des Gartens leuchten die Farbkleckse richtig.
Bei Nachtfrost decke ich einfach ein Vlies drüber.
In den Beeten blühen erstaunlicherweise ein paar Schneeglöckchen mehr als letztes Jahr, das erste Immergrün blüht blau und eine! blaue Waldanemone (nennt sich Balkan-Windröschen) habe ich gesehen.
Das klingt wunderschön, Hobbitfrau! Diese kurzen Momente im Alltag, den Anblick bewusst wahrnehmen - Seelenbalsam, selbstgeschenkt.
Schneeglöckchen vermehren sich von Jahr zu Jahr, wenn Ihnen Boden und Klima zusagen. Wir hatten sie zu Beginn nicht im Garten aber ein paar aus den Auwäldern mitgebracht, ein paar gekauft. Seit vielen Jahren haben wir eine Schneeglöckchen- Wiese und an allen Orten kommen sie hervor, den Eichhörnchen sei gedankt
Liebe Gärtnerinnen, könnt Ihr mir mit folgender Frage helfen?
Ich habe (im Überschwang, nun einen eigenen Garten zu haben) letztes Jahr alles Mögliche gekauft, unter anderem eine Blumenzwiebel-Mischung, die ich im Spätherbst hätte pflanzen sollen/wollen, die ich aber vergessen habe. Da sind Krokus, Tulpen, etwas Zierlauchartiges dabei.
Was mach ich denn jetzt am besten? Halten die Zwiebeln noch ein Jahr im Keller durch oder pflanze ich sie jetzt noch ein, auch wenn sie dann in dieser Saison (vermute ich) nicht blühen werden, aber vielleicht in der nächsten?
Etwas ist immer. Tröste Dich. Jedes Glück hat einen kleinen Stich. (Kurt Tucholsky)
Den Überschwang kenne ich. Einpflanzen mit geringer Chance, dass noch was kommt, aber auch nicht ausgeschlossen; überleben ähnlich. Einfach so sind sie garantiert nur noch für den Kompost
Zitat von vultura im Beitrag #136Den Überschwang kenne ich. Einpflanzen mit geringer Chance, dass noch was kommt, aber auch nicht ausgeschlossen; überleben ähnlich. Einfach so sind sie garantiert nur noch für den Kompost
Dem kann ich absolut nicht zustimmen, Vultura! Lizabeth, rasch- sprich morgen- einpflanzen, gut feucht halten, sie kommen alle, halt etwas später! In Wühlmaus geplagten Gärten ist das der einzige Weg, Zwiebelpflanzen zum Blühen zu bringen, denn die im Herbst gepflanzt werden ALLE aufgefressen!
Ihr seid ja fix! Morgen schaff ich nicht gleich - muss arbeiten - und am Wochenende sind wir weg. Die Zwiebeln müssen noch bis Montag aushalten, ich hoffe, das schaffen sie noch. Dann bin ich gespannt!
Etwas ist immer. Tröste Dich. Jedes Glück hat einen kleinen Stich. (Kurt Tucholsky)
Zitat von PiazzaNavona im Beitrag #130Meine Kinder haben im Herbst 120 Krokuszwiebeln rund ums Haus gesetzt. Nicht eine ist aufgegangen.
Blühen sie nicht oder sind sie nicht ausgetrieben? Ich würde da noch mal genauer schauen.
Im Herbst frisch gepflanzte Blumenzwiebeln sind gerne etwas langsamer. Das verwächst sich aber bis zum nächsten Frühjahr.
Krokus ist auch nicht Krokus. Da gibt es Unterschiede. Botanische Krokusse blühen im Februar/März. Je nach Sorte der eine ein bißchen früher der andere ein bißchen später. Meistens beginnt der Reigen mit dem Elfenkrokus.
Die großblumigen Krokusse – umgangssprachlich auch Gartenkrokus genannt – blühen im März/April.
Der Standort spielt auch eine Rolle. Je sonniger desto früher.
Bei uns blühen Krokusse, manche sind in der Wachstumsphase und die anderen stecken erst die Köpfchen raus.
Ich kann mir nicht vorstellen, dass von den 120 Krokuszwiebeln keine kommt. Dann muss beim Einpflanzen schon etwas mächtig schief gegangen sein. Sollten sie zu tief gesetzt sein doch dem Zwiebelchen passt der Platz dann wird sie sich nach oben arbeiten und im nächsten Frühjahr blühen. Krokusse arbeiten sich sowieso gerne nach oben. Bei uns liegen immer wieder Krokuszwiebelchen an der Oberfläche. Ist die Wurzel okay stopfe ich sie wieder in die Erde. Dann gibt es noch die Amseln. Die buddeln auch gerne Krokusse aus. Frisch gepflanzte besonders gerne.
Winterlinge und Schneeglöckchen machen hier was sie wollen.
Als es jetzt die Tage so warm war und die Wildbienchen angefangen haben auszufliegen war ein Gesummse und Gebrumme an den Krokussen. Die Hummelköniginnen waren auch schon unterwegs und ein einsamer Zitronenfalter.
Da Wärmephasen im Winter immer regelmäßiger werden, viele aus der Winterruhe aufwachen und dringenst Energie benötigen bei Frühblühern wie Winterlinge, botanische Krokusse und Schneeglöckchen nicht kleckern sondern klotzen.
Aaaber…steht auf den Samentüten: 25-28 Grad nötige Keimtemperatur 😳. Schaff ich hier nicht ohne Hilfsmittel. Im Heizungskeller vielleicht. Für den Anfang nur, weil hat nur einen Minilichtschacht als Lichtgeber.
Unsere Fußbodenheizung ist gerade wegen Sparmaßnahmen bzgl. Gas auch kein guter Ort, Schitte.
Hab die in so nem Minigewächshaus aus Plastik.
Wie macht ihr das?
Ein Amateur hat die Arche gebaut, Profis die Titanic.
Piazzanavona,ich frag mal ganz doof:weisst Du wie Deine Kinder die Zwiebeln in den Boden gedrückt haben??Ich will ja niemandem was unterstellen,aber mir kam eben der Gedanke ob die,wenn ALLE nicht blühen vllt. verkehrt rum im Boden stecken?
Hier kommt jetzt der 1.Winterling aus dem Boden und ich frug mich schon,ob ich die andern letztes Jahr vllt ausgerissen hab...im Sinne von 'Unkraut muss weg'...die brauchen ja ein Weilchen,bis sie blühen und nicht bloss ein paar Monate(vorletztes Jahr erst eingebracht in den Garten) Angesät hab ich noch nix.
"Hast Du auch so einen Schrittzähler?" "Nein! Ich fange erstmal langsam an. Ich habe jetzt einen Bewegungsmelder!"
Zitat von Marieken im Beitrag #140Chili und Parika. Heute endlich angesät. Aaaber…steht auf den Samentüten: 25-28 Grad nötige Keimtemperatur 😳.
Schwierig, beides sind extrem wärmeliebende Pflanzen. Ich würde sie auf ein sehr sonniges Fensterbrett stellen, denn ohne Licht geht überhaupt nichts. Ohne entsprechender Temperatur keimen sie halt später. Das Problem der vorgezogenen Pflanzen ist ja auch, dass sie nach dem Wachsen der ersten beiden echten Blätter schon ins Beet gehören, bei uns aber oft das Wetter noch gar nicht für Aussaat geeignet ist. Da wachsen dann Hungertriebe heran, die im Beet gar nicht mehr die Kraft zum Weiterwachsen haben. Ich habe das Vorziehen nach etlichen Jahren der Enttäuschungen aufgegeben und kaufe zur Pflanzzeit beim Gärtner. Der hat das richtige Equipment, um Pflanzen artgerecht vorziehen zu können!
Bei Paprika seitze ich seit Jahren auf frühe Anzucht, weil die sehr lange brauchen, die gedeihen im Töpfchen (pikiert und meist zweimal umgetopft) ziemlich gut, notfalls auch auf der Fensterbank; ich habe im Wintergarten marginal bessere Bedingungen. Aber man kann sich ganz gut behelfen: Wichtig ist "Fußwärme", also von unten, aber wenn der Heizkörper nicht direkt unter dre Fensterbank plaziert ist, sondern davor, ist die Luft zu trocken Anzucht also am besten in einem Mini-Gewächshaus, vlt mit einem Heizkissen darunter (stundenweise ggf mit Zeitschaltur); es gibt sowas auch für Terrarien, aber die haben sich bei mir nicht bewährt. Licht ist dank LED kaum noch ein Problem, da reicht schon eine entsprechend bestückte Steh- oder Schreibtischlampe (wenn das Licht nicht von oben kommt: besser zwei) oder eine Lichtleiste..das gibt es für kleinstes Geld, oft auch bei den Discountern.
Außer Paprika und Glockenrebe ziehe aber auch nichts vor, auch Tomaten nur ein-zwei Sorten, die ich im Handel nicht kriege. und die früestens Mitte März, weil die ziemich schnell wachsen und auch nicht buschig wie die Paprika. Dann passiert das, was ralice schreibz. Zudem holen Tomaten vermeintliche Rückstände im Laufe der Entwicklung auf. Halt: Zucchini und Gurken ziehe ich auch vor, aber wirklichh erst kurz vor knapp Anfang Mai, damit sie nach den Eisheiligen gleich raus können, das aber auch nur, weil ich meine Varietät nicht so leicht kriege.
Ich habe in diesem Jahr zum ersten Mal Chilis ausgesät, im Mini-Gewächshaus vor dem sonnenseitigen Fenster, . Viel über 20 Grad haben sie da nicht bekommen (bei Sonnenschein natürlich mehr, aber den gab es seit Ende Januar nicht so oft hier), und es ist auch nur ein Teil der Samen aufgegangen (nur 5 von 13). Es geht superlangsam, nach über einem Monat fangen sie jetzt an, das erste Blatt (außer den Keimblättern) zu bilden.
Also mein Zwischenfazit: Es geht auch ohne 25-28 Grad, aber seeehr langsam. Und wie gut sich die Pflanzen noch entwickeln werden, wird man sehen ...
Etwas ist immer. Tröste Dich. Jedes Glück hat einen kleinen Stich. (Kurt Tucholsky)
Marieken, danke für den Tip! Aber dafür bin ich echt zu bequem, zumal ich im Alpenvorland zu Hause bin und da die Paprika nicht einmal im Glashaus gut kommen. Ich finde, man kann es auch übertreiben. Bevor ich da mit Pflanzenlampe und Heizkissen!!! unnötig Energie und meine Zeit vertu' kauf ich im Sommer die paar Paprika !
Zitat von Lizabeth im Beitrag #148 Also mein Zwischenfazit: Es geht auch ohne 25-28 Grad, aber seeehr langsam. Und wie gut sich die Pflanzen noch entwickeln werden, wird man sehen ...
ich habe gelernt,dass ich ansäen kann wann ich will,das Saatgut treibt am besten bei wärmeren schönen Tagen.Lampe juckt mich schon,aber ich wüsste beim besten Willen nicht wohin damit und somit bleibts wies ist.Hier ist noch nix angesät,nicht im Garten und schon gar nicht zuhause.Jetzt ist erstmal Ende Februar und dann kommt der März und der hat ü 30 Tage,da werde ich doch sicherlich einen Tag finden,an dem ich aussäen will/tu /tun möchte oder so
"Hast Du auch so einen Schrittzähler?" "Nein! Ich fange erstmal langsam an. Ich habe jetzt einen Bewegungsmelder!"