Von der Landschaft sullen me verzille? Pass uff: Hei jiht et Stään. Un Beresch. Die sein awwer ni mi all janz, wegen dem Kiss, Tuff, Bims un su weiter. Hei in der Jänd säin Vulkane in die Luft jeflore. Grön isset och!
Zitat von Kaffeesahne im Beitrag #76Von der Landschaft sullen me verzille?
Bei uns am Rhoi isses ewe, nur ä paar Buckelcher gäbts. Woi und Gmies, Obscht, also Äppel, Beere, Erdbeere, Pärsching unn noch viel mehr waxen uffm Feld. D‘Leit fahren gäre mitm Fahrrädel, feiere Feschtelscher unn dringen Schorle ( Riesling oder Pordegiiser) - des Halblidderglas macht dann die Rund am Disch.
Man muss Glück teilen, um es zu multiplizieren. (Marie von Ebner-Eschenbach)
Soch moll, daggi, wo kummdn dei muddi her? Die saxn senn ja meina direggdn Nachberrn. Do gibds a schon scheena fleggla driem. Und scheena maadla wachsn angeblich ja a bei eich.
Fir die Dauma wer ich a, folls des wen juggd.
Und weecher die Gläser, Seidla senn bei uns mid Bier gfülld. Vor a bor Doch wor erschd so a ganz schbezieller Fesddoch exdra fir unner Schlabbenbier. Oder besser gsochd wer gwesn. Wall sa den im März mol vorsichdsholber widder abgsochd hom. Mer kunnd ja ned wissn mid den Corona.
Schtormfalge, isch globe da hasde de Landgarde nä rischdsch geläsn. Näbndran von dir sinn de Düringär unn de Anhaldiener. De Anhaldiener saachen jehn, de Saggsen gehn odr wenn se ganz breed mährn geeehn. De Anhaldiener läbn am alden Zaun lang bis Magdeborg unn ä Stiggel drieber. De Düringär verloofen sich nach Osden, dann gomm de Saggsen bis hinnder Dräsdn nach Görlids unn ä Stiggl nunter nach Oybien.
Schwer ist es, die rechte Mitte zu treffen: Das Herz zu härten für das Leben, es weich zu halten für das Lieben. (Jeremias Gotthelf)
na edz sach amoll, ich werr doch ohne Kadn wissen wo ich wohn . Ka Seidla hob ich a ned drinna. Also senns ziemlich genau 15 km vo mir nach Sachsen. Un nach Düringen sinns glaab ich 16 km
Ich sitze hier aufe Terrasse, schön innen Schatten, n lauet Lüftchen is mein Läptopp am umschmeicheln und ich könnte so gut aabeiten. Wenn nich dat Altaageschenk irnkzein Holz am abschleifen wär. Dieset Geräusch fährt eim in Mark un Bein! Ich bringen umm. Oder ich schubsen ein Berch runta.
Ich wohn nämmich nich mehr innen Pott, ich bin vor genau vierzich Jahren ausgewandert.
Zitat von bunte Kuh im Beitrag #91Hods eigentli aa Hannoverana do? - De derfadn nämli akrat so schreim, wia's redn - ganz mit ohne am Dialekt, homs ma g'sogt.
Und i hob mein Kusang (in da Näh vo Göttingen) ollawei ausg'lacht, weil a imma genau so g'redt hod, wia's in am Buach druckt worn waar...
Des glaub i it. Dia kennat oft koi "r" , sagat zom Beischbiel "waatn" fier "warten", od "Ratt faahn" schdatt "Rad fahren".
„Ich bin zu alt für den Scheiß.“ (Staatsanwältin Wilhelmine Klemm zu ihrem Rückzug, im Münsteraner Tatort)
Das ganze Unglück der Menschen rührt allein daher, dass sie nicht ruhig in einem Zimmer zu bleiben vermögen. (Blaise Pascal)
I kenn ja ned so vui Leit aus Niedasachsn, aba de, wo i kenn, redn akrat nach da Schrift.
Des hod mi ois Kind scho jedsmoi irritiert, wenn i bei meina Oma gwesn bin. Mei Bruada is do andas gwesn; dea hod olle Leid mid am laudn, freindlichn "Griaßgod" griaßt. De Leid hom dann "Guten Tag" gsagt und a bißl deppad gschaugd, aba weils a recht kloana Ort is, homs olle glei g'wussd, daß da Bua von da Frau W. ihrm E. grod amoi wieda in Ferien bei seine Oma gwesn is.
Und vui Leid hom am G'sicht vo meim Bruada gseng, vo wo der hergwesn is.
I sog amoi so: mein Vatta hom olle gern meng - ob drobn bei de Göttinga oda ob do herunt bei de Fürstnfeldbrucka.
As ich in Exil in Braunschweich wor, wult de Lüd mir snacken lernen. Worn bannich stolz wegen die Näh to Hannover. God dat ich de hanseotische Kontenangs gewort hev. As lütte Deern wor we nach Frankenland forn op Besök bi de Familie von Vadderns. De Kinners dor wult mi noch School mitnehmen, da min Hochdütsch so god is. Ich bin lever en Bett bleven.
Ick war mit meim Mann in Leipzich. Wir wolltn in nen Frezitpark jehn. Sind wa ooch. War supa. Da wa üba zwee tare da warn, hatten wa ooch nich so fülle Stress. Nur de öffenlichen dort sind eijenartich: die selbe Linie fährt uff de eenn Seite alle 10 Minuten, uffn Rückweech alle 20. Wie jeht sowat? War ansonsten janz dufte. Obwohl einje Schulklassen da waren, hat sich dit allet janz jut verteilt im Park. Wir musstem kaum irjentwo wartn. Icl bin ja n Fan vonne Achterbahnn, dat kam mir natürlich entjehn, dass ick nich so lange inne Schlange stehn musste. Dit Wetter jat ooch mitjespielt, also allet chic. Dit Hotel war ooch supa und den Betten jeräumich und jemütlich. Könntick ma dran jewöhnn.
Nach soviel Bairisch mussichma ne Lanze fürn Ruhrpott brechen. Weil die meisten Leute mein, wir leem noch unter Tage und essen zun Frühstück ein Stück Brikett. Da habta euch geschnitten, aba sowatt von. Berchwerke sind alle außa Betrieb. Köttelbecken sind wech. Hier isset grün, grüner gehtet nich. Seen hamwa allüball und Berge hamwa auch jede Menge. Die ganzen Halden kannze getz nämlich besteigen. Sind auch schön grün und mit Kunst bestückt. Übahaupt gibbet hier mehr Kultua als in Berlin und München und Hamburch zusamm. Darauf könnta ein lassen.
Übahaupt sindwa ein tolles Völkchen, geradeaus und nich so hintenrum. Und die Hottwollee kann uns gestohln bleim. Klein Finga wird nich abgespreizt, basta. Imma schön aufen Teppich bleim, ist die Devise. Und lieba Hopfenkaltschale ausse Sammeltasse oder aussen Sempfglas, als sone Prickelplörre mit Sprizz. Gern auch Kraneberger. Und nen ehrlichen Eintopp, Möhrn durchenanda und so. Oder Schlabbakappes. Obwohl et jede Menge Sterneköche hier gippt. Aba frittierte Salbeiblätta an Mangomus muss man wollen. Kannze machen, musse aba nich.