Zitat von Nordsee im Beitrag #69Deshalb schenken wir dem Enkel auch nie Geld sondern eher schöne Erlebnisse in Form von Ausflügen, kleinen Städtereisen und Urlauben.
Ich weiß das, kann mir aber nicht vorstellen, dass eine Bank behauptet, einem Kind stehe kein Sparerfreibetrag zu. Vermutlich hat der bisher ausgereicht und die Bank war deshalb der Meinung, eine Nichtveranlagungsbescheinigung sei nicht nötig.
Danke für eure Erfahrungsberichte und eure Offenheit in euren familiären Finanzplanungen. Der Post von Marta Agata und Sasapi (beide von mir gekürzt) sprechen mich nun am meisten an. Ein "Vermögen" zu haben als Eltern, aus dem die Kinder dann nach Bedarf und nach Notwendigkeit Gelder erhalten, klingt für mich eigentlich ganz gut. Über finanzielle Geschwistergerechtigkeit habe ich mir insofern Gedanken gemacht, dass jedes Kind für seinen Start/Auszug/Familiengründung die gleiche Summer erhalten soll. Welche weiteren Zuschüsse (oder Zuwendung in Form von Zeit und Tatkraft, wie Sasapi es beschreibt) wird sich zeigen. Bisher sieht es nicht so aus, dass ein Kind "aufwändiger" ist als das andere aber sie sind noch klein, wer weiß was in der Schulzeit aufploppt.
Bei meiner Schwester und mir ist es tatsächlich auch immer wieder unregelmäßig, sie hat eine sehr teure Ausbildung finanziert bekommen inkl Auslandsaufenthalt, dafür ich meinen Bachelor, meine (kleine) Hochzeit plus jetzt Geld für die Kinder und Betreuungszeiten. Aktuell fühle ich mich vor allem durch die Kinderbetreuung tatsächlich bevorzugt, aber meine Schwester bekommt vielleicht auch noch Kinder, dann ändert sich das wieder.
Zitat von Marta-Agata im Beitrag #67 Erst einmal geht es doch darum, als Eltern selbst Vermögen aufzubauen - für alle Fälle. Dabei sollte man im Blick haben, dass da noch Ausbildungen zu finanzieren sind und dass es gut ist, wenn man ihnen ein gewisses Startkapital geben kann. Aber die Freiheit, das Geld auch für andere Zwecke einsetzen zu können, wenn sich Notwendigkeiten ergeben würde ich mir nicht nehmen lassen. Und sicher ist auch gut, wenn die Kinder ein eigenes Sparkonto (oder Depot) haben und lernen, damit umzugehen. Aber das kann sich aus Geldgeschenken von Verwandten und vor allem aus Ersparnis vom Taschengeld (und später von jobben) speisen.
Zitat von SASAPI im Beitrag #64 Aber: Wir haben Unterstützung bekommen, wenn sie nötig war. Sei es, dass Enkel betreut wurden, damit beide Elternteile arbeiten gehen konnten ( auch etwas, was sowas wie ein "geldwerter Vorteil " ist), sei es handwerkliche Arbeiten beim Hausbau.
Das Prinzip "Jeder bekommt, was er braucht " hat gut funktioniert, es war aber sowohl in meinem Elternhaus als auch bei uns kein Geheimnis, wer was gerade bekommt.
Zitat von Nordsee im Beitrag #83Ich weiß das, kann mir aber nicht vorstellen, dass eine Bank behauptet, einem Kind stehe kein Sparerfreibetrag zu. Vermutlich hat der bisher ausgereicht und die Bank war deshalb der Meinung, eine Nichtveranlagungsbescheinigung sei nicht nötig.
Die Nichtveranlagungsbescheinigung wird ja erst nötig wenn Zinsen/Gewinne den Sparerfreibetrag überschreiten
Ich habe schon einen Anruf bekommen. Ich muss morgen zur Bank gehen, anscheinend wurde der neue Freistellungsauftrag nicht richtig verbucht, so dass in ihrem Konto keiner hinterlegt wurde. Ich hoffe das klärt sich morgen, zum Glück habe ich die Bestätigung hier.
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