@Lea58 klingt gut, finde ich. *neidisch = nicht missgünstig!! rübergucke*
habe versucht, geduldiger zu werden, hab aber damit aufgehört. ging mir einfach nicht schnell genug.
you get older and you learn there is one sentence, just four words long, and if you can say it to yourself it offers more comfort than almost any other. It goes like this: At least I tried. -Ann Brashares -
Zitat von pinao im Beitrag #499Alleinleben ist für mich okay . ich kann es ... ich habe es gelernt ... ich musste es lernen. aber sobald Krankheit, ernste Krankheit dazu kommt, ist es ziemlich scheiße, alleine zu leben. Mir graust es vor der Zukunft, wenn ich ehrlich bin... Aber was soll es? Augen zu und durch... ging ja immer irgendwie... in diesem Sinne LG, pinao
Ich bin auch Einzelkind, schon lang verwitwet, Tochter zweier Einzelkinder, Enkelin eines Einzelkindes und einer, die kaum Kontakt mit ihren Geschwistern hatte. Großväter kannte ich nicht bzw. den anderen gab es nicht. Mir graust es auch, sehr sogar, zumal ich keine guten Rollenmodelle hatte und diejenige war, die seit dem Teeeniealter immer irgendwie mit Kümmern und Pflege zu tun hatte. Mich werden Fremde "pflegen", wenn ich nicht gnädigerweise vorher sterbe.
Mein Plan ist, rechtzeitig mein Haus zu verkaufen und eine Wohnung in einem halbwegs schönen Stift zu beziehen. So rechtzeitig, dass ich noch autark bin und falls ich später Pflege brauchen sollte, dann könnte ich in der Wohnung bleiben. Aber wann ist der richtige Zeitpunkt?
-------------------------- Zwischen Reiz und Reaktion liegt die Freiheit.
ZitatMein Plan ist, rechtzeitig mein Haus zu verkaufen und eine Wohnung in einem halbwegs schönen Stift zu beziehen. So rechtzeitig, dass ich noch autark bin und falls ich später Pflege brauchen sollte, dann könnte ich in der Wohnung bleiben. Aber wann ist der richtige Zeitpunkt?
hallo, schwester-im- geiste!🙋🏼♀️ das sind auch meine gedanken. wenn es kinder gibt, die sich um einen kümmern... oder nur mal ab und an präsenz zeigen (im heim)... nicht ganz so mies. aber so ganz ohne... richtig besch...
habe versucht, geduldiger zu werden, hab aber damit aufgehört. ging mir einfach nicht schnell genug.
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Zitat von pinao im Beitrag #503 wenn es kinder gibt, die sich um einen kümmern... oder nur mal ab und an präsenz zeigen (im heim)... nicht ganz so mies. aber so ganz ohne... richtig besch...
Ja, solche Kinder wie mich. Meine Mutter war öfter monatelang im Krankenhaus. Ich bin fast jeden Tag hingefahren. Wenn nicht, dann mindesten 2-mal in der Woche. Oder zwischen Krankenhaus (Mutter) und "Einrichtung" (demente Großmutter in ihren letzten Lebenswochen) gependelt.
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ja, DEN "job" habe ich auch bei meinen eltern gemacht. und war so naiv zu denken (oder gar nicht erst zu denken 😬): das ist der lauf der dinge. ha. das leben läuft anders als man/frau sich so denkt...
habe versucht, geduldiger zu werden, hab aber damit aufgehört. ging mir einfach nicht schnell genug.
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Zitat von Katelbach im Beitrag #502 ... Mein Plan ist, rechtzeitig mein Haus zu verkaufen und eine Wohnung in einem halbwegs schönen Stift zu beziehen. So rechtzeitig, dass ich noch autark bin und falls ich später Pflege brauchen sollte, dann könnte ich in der Wohnung bleiben. Aber wann ist der richtige Zeitpunkt?
Mein Vorbild ist eine entfernte Bekannte, die nach dem überraschenden Tod ihres Mannes mit Anfang 60, sie hat noch gearbeitet, aus der Ehewohnung in eine Einzimmer-Wohnung in einem Senioren-Wohnhaus umgezogen ist. Längere Zeit hat sie keinerlei der Angebote dort genutzt, sie hat einfach nur dort gewohnt. Als sie dann älter wurde und Unterstützung brauchte, kannte sie sich aber eben schon aus, hatte keine Berührungsängste in Bezug auf fremde Menschen in der Wohnung. Sie hatte halt vorher Zeit, sich aktiv in die neue Umgebung einzuleben.
Es gab keine sonstigen Gründe für den Umzug als Vorsorge. Die Ehewohnung war nicht übergroß und eine sehr preisgünstige, gepflegte Genossenschaftswohnung. Für die Seniorenwohnung musste sie mehr zahlen.
Ich denke, dass bei guter Gesundheit die Zeit zwischen 60 und 70 gut ist, um an den Ort zu ziehen, an dem man dann richtig alt und auch eingeschränkt werden kann. Nach meiner Beobachtung können Veränderungen danach unerwartet auf einmal schwer fallen werden, machen Angst. Im Ernstfall wird der Alltag dann quälend und am Ende hat man dann leider oft keine Wahl mehr, wohin es geht, sondern muss nehmen, was es gibt, wenn es überhaupt was gibt.
"Bescheidenheit ist die subtilste Form von Arroganz." Sprichwort
Aber es gibt viele Abers, vor allem habe ich Hunde. Meine einzige Familie sozusagen. Und ich habe das Haus gerade fast fertig energetisch saniert, ich arbeite noch, auch wenn ich im Mai in Rente hätte gehen könnenm ich habe meinen kleinen Freundeskreis und meinen Lebensmittelpunkt hier, es gibt kein passendes Stift ... Und insgeheim hoffe ich rechtzeitig zu sterben und es vorher zu schaffen, dass mein neuer schwieriger Hund dann auch erzogen und vermittelbar ist.
Alles keine rictigen Gründe, ich weiß.
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habe versucht, geduldiger zu werden, hab aber damit aufgehört. ging mir einfach nicht schnell genug.
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Ich weiß nicht. Ich bin auch 60. Auch bereits (seit vielen Jahren) verwitwet. Die Vorstellung mein Haus zu verkaufen und mir jetzt sozusagen „prophylaktisch“ einen Alterssitz zu suchen….? Ich habe auch wohntechnisch noch anderes vor im Leben. Baue gerade ein altes Haus am Meer um und möchte dort auch noch Zeit verbringen.
Der Gutmensch ist voller Grundsätze, die nirgendwo gelten.
Zitat von pinao im Beitrag #499..............Fazit: Alleinleben ist für mich okay . ich kann es ... ich habe es gelernt ... ich musste es lernen. aber sobald Krankheit, ernste Krankheit dazu kommt, ist es ziemlich scheiße, alleine zu leben. Mir graust es vor der Zukunft, wenn ich ehrlich bin... Aber was soll es? Augen zu und durch... ging ja immer irgendwie... in diesem Sinne LG, pinao
Zitat von pinao im Beitrag #508Es ist und bleibt schwierig...🤔
Zitat von Katelbach im Beitrag #502 Mir graust es auch, sehr sogar, zumal ich keine guten Rollenmodelle hatte und diejenige war, die seit dem Teeeniealter immer irgendwie mit Kümmern und Pflege zu tun hatte. Mich werden Fremde "pflegen", wenn ich nicht gnädigerweise vorher sterbe.
Melde mich hier etwas beklommen als "Dritte im Bunde"....
Bin nicht auf dem Laufenden- habe eben gerade erst das erste Mal kurz reingesehen hier.... bin sehr selten hier in den letzten Wochen....
Meine schwere Coronaerkrankung (genesen, aber nicht gesund) hat mir jetzt schon wochenlang einen Vorgeschmack gegeben.....
Ich bin gerne alleine und kanns mir anders gar nicht vorstellen- ist auch ok, solange frau fit ist, aber wehe wenn nicht......
"gnädigerweise vorher sterben" - dieser Gedanke gefällt mir- nur wo und wann die "Gnade" dann hinfällt.....- immerhin habe ich diesbezüglich schon einiges geregelt, was ich beruhigend finde....;-)
Ich bin gerne alleine und kanns mir anders gar nicht vorstellen- ist auch ok, solange frau fit ist, aber wehe wenn nicht......
"gnädigerweise vorher sterben" - dieser Gedanke gefällt mir- nur wo und wann die "Gnade" dann hinfällt.....- immerhin habe ich diesbezüglich schon einiges geregelt, was ich beruhigend finde....;-)
Vierte
Zu regeln ist noch einiges.
Vorerst gilt die Sorge meiner chronisch kranken Katze. Die Tage habe ich, aus Gründen, darüber nachgedacht, wer sie für den Fall, dass ich mal länger ins KH müsste versorgt. Es gibt praktisch keinen gangbare Möglichkeiten. Es müsste jemand vertrauenswürdiges bereit sein für die Zeit bei mir einzuziehen. Also durchhalten bis sie stirbt.
Ich weiss, hier sind Einige im Strang, die lieber für sich sind, ich kann das auch gut. Bin froh, wenn ich meine Tür hinter mir zumachen kann. Aber auch ich denke schonmal an später, denn mein Freundeskreis ist gleich alt (zwischen Mitte 50 und 60). Wer weiss, was in 10-15 Jahren ist.
Heute flatterte mir ein Video in den social media feed, da musste ich an den Strang hier denken. Und ich überlege, ob ich so etwas wohl auch könnte. Ich weiss es noch nicht. Aber reizvoll ist es, wenn es von beiden Seiten passt.
"We can, in fact we must, continue to fight to make everything about society better, without destroying what's already great." Carrick Ryan, Australian political commentator
"We are all just walking each other home." Ram Dass, writer
Zitat von Zeitlose im Beitrag #511 Vorerst gilt die Sorge meiner chronisch kranken Katze. Die Tage habe ich, aus Gründen, darüber nachgedacht, wer sie für den Fall, dass ich mal länger ins KH müsste versorgt. Es gibt praktisch keinen gangbare Möglichkeiten. Es müsste jemand vertrauenswürdiges bereit sein für die Zeit bei mir einzuziehen. Also durchhalten bis sie stirbt.
Hier ähnlich. Fast 13-jährige Angsthündin und junger Giftknochen, der bisher nur mit mir klarkommt und sich noch alle anderen vom Leib halten möchte.
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@frangipani Heute Vormittag habe ich zufällig über ein ähnliches Modell nachgedacht. Bzw. ich habe nachgedacht, was ich tun würde, wenn die andere Wohnung in meinem Haus frei wäre. Vermutlich würde ich es mit einem Aushang am Schwarzen Brett "meiner" Fakultät probieren und eine Tiermedizin-Studentin suchen. Oder bei den Biolog*innen ...
Vielleicht auch schon, wenn ich noch relativ fit wäre. Bei getrennten Wohnungen und Eingängen könte ich es wahrscheinlich aushalten. Aber nur eine Frau. :-)
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