Liebe alle, obige Sendungen kenn ich schon in und auswendig, und natürlich Remington Steele und Moonlighting. Aktuell behelfe ich mir mit Luzifer weiter, wo mir die Konstellation der Charaktere eigentlich ganz gut gefällt, aber die Frauen mir alle zu cliché-amerikanisch sind. Habt Ihr vielleicht noch tolle Tipps für romantische Krimiserien?
Bei Amazon Prime gibt es „Profiling Paris“, eine französische Serie. Wie wichtig ist denn der romantische Anteil?
Bei ARD One läuft aktuell „Miss Fisher‘s mysteriöse Mordfälle“. Nächsten Sonntag kommt die 3. Folge der 1. Staffel, Serie beginnt also erst und ist in Australien Ende der 20er, Anfang der 30er angesiedelt. Wegen der Sendezeiten (nachts) aber eher was für den Videorecorder und dann zum später schauen. Aktuell ist die Serie leider nicht über die ARD Mediathek zu finden.
Mit Miss Fisher bin ich vor einigen Jahren schon nicht klargekommen, sie hat so etwas arg Gekünsteltes, Unechtes. Oder sie erinnert mich zu sehr an Isa Jank in "Wege zum Glück".
Naja, romantisch.. Kennst du Chicago Fire? Oder Chicago Med? Das bildet gemeinsam mit Chicago PD ein Universum. ZB ist ein Arzt aus Med ein Bruder eines Polizisten in PD. Und wenn es bei Fire Verletzte gibt, kommen sie ins Med und das PD ermittelt. Da geht es auch um die Beziehungen, das gefällt mir sehr gut!
Das sind doch schon gute Tipps. Ich hänge jetzt doch bei Lucifer fest und warte nun darauf, dass die beiden in der 5. Staffel endlich miteinander ins Bett gehen.
Zitat von Pasdedeux im Beitrag #7... Ich hänge jetzt doch bei Lucifer fest und warte nun darauf, dass die beiden in der 5. Staffel endlich miteinander ins Bett gehen.
Ich bin da irgendwann ausgestiegen, weil die Serie immer behämmerter wurde. Da hätte der längst überfällige Sex auch nix mehr gerettet - was'n Rumgeeiere.
Ansonsten ja, "Elementary" - sehr coole Hauptdarsteller, aber keine Romantik, soweit ich weiss. "Profiling Paris" ist auch gut und wesentlich amourös-hormoniger (die Franzosen halt).
Dann fällt mir noch "Forever" ein - hat auch nur 22 Folgen. Aber da kommt es auch nicht zum Äußersten, soweit ich mich erinnere. Was schade ist, denn Alana de la Garza und Ioan Gruffudd sind textilfrei sicherlich hübsch anzuschauen. Er wird sogar öfter en naturelle gezeigt, aber nicht ärroddisch.
Forever hat von den oben genannten m.E. am meisten Ähnlichkeiten mit "Castle", wenn ich es recht bedenke.
Ja, Forever fand ich toll. Schade, das die Serie so schnell abgesetzt wurde.
Murdoch Mysteries würde ich noch vorschlagen. Eine kanadische Krimireihe, die in Toronto in den 1890ern spielt. Am Anfang fand ich es etwa hölzern, das gab sich aber. In Kanada läuft jetzt die 15. Staffel.
Ansonsten fällt mir noch "Crossing Jordan" ein. So richtig ab geht es da romantisch zwar auch nicht, glaube ich. Aber der Cast ist fein - sowohl männlich als auch weiblich: Hauptrolle Jill Hennessy, Kathryn Hahn, Miguel Ferrer, Steve Valentine, Ravi Kapoor, späterhin Jerry O'Connell als Loverboy-Cop ... kann mensch gut angucken, finde ich.
Zitat von Kaffeesahne im Beitrag #6Naja, romantisch.. Kennst du Chicago Fire? Oder Chicago Med? Das bildet gemeinsam mit Chicago PD ein Universum. ZB ist ein Arzt aus Med ein Bruder eines Polizisten in PD. Und wenn es bei Fire Verletzte gibt, kommen sie ins Med und das PD ermittelt. Da geht es auch um die Beziehungen, das gefällt mir sehr gut!
Ich liebe diese Serien. Es ist nur schwierig, sie hintereinander zu gucken, weil auf Vox und Co laufen sie nicht mehr und bei Netflix kriegt man nur 4 Staffeln.Aus lauter Verzweiflung habe ich mir Staffel 8 auf DVD gekauft. Auf SRF 2 läuft momentan die 9. Staffel Chicago Fire.
Lucifer ist leider zu Ende gegangen. Wir haben die finale Staffel in Rekordzeit geschaut.
Eine alte Indianer Legende besagt: Wenn Du stirbst, begegnest Du auf der Brücke, die zum Himmel führt, allen Tieren, die Dir auf Deinem Weg zu Lebzeiten begegnet sind. Und diese Tiere entscheiden, ob Du weiter gehen darfst oder nicht.
Zitat von Pasdedeux im Beitrag #7... Ich hänge jetzt doch bei Lucifer fest und warte nun darauf, dass die beiden in der 5. Staffel endlich miteinander ins Bett gehen.
Ich bin da irgendwann ausgestiegen, weil die Serie immer behämmerter wurde. Da hätte der längst überfällige Sex auch nix mehr gerettet - was'n Rumgeeiere.
Was mir vor allem auffällt, ist, dass die Hauptdarstellerin sagenhaft schlecht ist. In der ersten Staffel ging das ja noch, aber mit den Botox-Injektionen oder was auch immer sie hat machen lassen, sowie ihrer verklemmten Art zu spielen ist sie eigentlich unerträglich. Der Rest des Casts ist dagegen sehr gut und trägt das Ganze. Die Nebenromanzen sind viel aufregender und schöner als die Hauptsache. Ich habe auch den Eindruck, dass die Drehbuchautoren ihr immer dieselben Worte in den Mund legen: "Lucifer!"; "You don't have to do this!" "He's a good man."
Zitat von Kaffeesahne im Beitrag #14Kleinfeld, empfangt ihr VOXup? Da laufen sie nämlich gerade!
Ja, aber das sind leider alte Folgen.
Eine alte Indianer Legende besagt: Wenn Du stirbst, begegnest Du auf der Brücke, die zum Himmel führt, allen Tieren, die Dir auf Deinem Weg zu Lebzeiten begegnet sind. Und diese Tiere entscheiden, ob Du weiter gehen darfst oder nicht.
Zitat von Pasdedeux im Beitrag #16... Was mir vor allem auffällt, ist, dass die Hauptdarstellerin sagenhaft schlecht ist. In der ersten Staffel ging das ja noch, aber mit den Botox-Injektionen oder was auch immer sie hat machen lassen, sowie ihrer verklemmten Art zu spielen ist sie eigentlich unerträglich. Der Rest des Casts ist dagegen sehr gut und trägt das Ganze. Die Nebenromanzen sind viel aufregender und schöner als die Hauptsache. ...
Da sagste was, wobei es natürlich auch eine Herausforderung ist, neben all den tollen Frauen in den "Nebenrollen" in den Nebengeschichten zu bestehen. Insbesondere Rachael Harris als Psychotherapeutin fand ich so unendlich viel besser als die langweilige Politesse.
Zitat... Ich habe auch den Eindruck, dass die Drehbuchautoren ihr immer dieselben Worte in den Mund legen: "Lucifer!"; "You don't have to do this!" "He's a good man."
Dialoge muss mensch eben können. Und mal ehrlich: die Lucifer-Story hat sich halt schnell tot gelaufen.
(Meine Töchter haben mir gerade "Fleabag" von und mit Phoebe Waller-Bridge vorgestellt. Ist zwar eine ganz andere Hausnummer und leider nur auf Amazon Prime zu sehen, aber ich vermute, das würde Dir sehr gefallen.)
Zitat von Nicolo im Beitrag #18 (Meine Töchter haben mir gerade "Fleabag" von und mit Phoebe Waller-Bridge vorgestellt. Ist zwar eine ganz andere Hausnummer und leider nur auf Amazon Prime zu sehen, aber ich vermute, das würde Dir sehr gefallen.)
Gute Töchter! Fleabag, das Meerschweinchencafé und the hot priest sind der Knaller.
I imagine one of the reasons people cling to their hates so stubbornly is because they sense, once hate is gone, they will be forced to deal with pain.
Zitat von Nicolo im Beitrag #18 Da sagste was, wobei es natürlich auch eine Herausforderung ist, neben all den tollen Frauen in den "Nebenrollen" in den Nebengeschichten zu bestehen. Insbesondere Rachael Harris als Psychotherapeutin fand ich so unendlich viel besser als die langweilige Politesse.
[...]
Dialoge muss mensch eben können.
Maze ist mein Liebling, aber die Therapeutin ist auch klasse. Und ich habe den leisen Verdacht, die Drehbuchautoren können die Hauptdarstellerin auch nicht leiden. Ich würde ihr auch keine tollen Texte schreiben, es wäre vergeudete Liebesmüh. Sie kann ja nicht einmal "Lucifer!" in mehr als zwei Variationen (Befehl/Flehen) aussprechen.
Um Fleabag bin ich herumgeschlichen, aber ich fürchte fast, die Frau ist mir zu kaputt (wobei, nie eine reale Chance gegeben). Es gibt ja auch die Serie mit Toni Collette, in der sie eine Frau mit multipler Persönlichkeit spielt. Und obwohl ich Toni Collette sehr mag, da komme ich nicht ran.
Zitat von Pasdedeux im Beitrag #20 Um Fleabag bin ich herumgeschlichen, aber ich fürchte fast, die Frau ist mir zu kaputt (wobei, nie eine reale Chance gegeben). Es gibt ja auch die Serie mit Toni Collette, in der sie eine Frau mit multipler Persönlichkeit spielt. Und obwohl ich Toni Collette sehr mag, da komme ich nicht ran.
Inmitten ihrer dysfunktionalen Familie ist Fleabag eigentlich noch die Normalste. Was die Serie schafft - bei allem rabenscharzen Zynismus tun sich immer wieder plötzlich kleine Fenster auf, in denen die Dialoge so "echt" sind, so nah gehen und dass ich gar nicht anders konnte als Fleabag zu mögen.
I imagine one of the reasons people cling to their hates so stubbornly is because they sense, once hate is gone, they will be forced to deal with pain.
I imagine one of the reasons people cling to their hates so stubbornly is because they sense, once hate is gone, they will be forced to deal with pain.
@Pasdedeux "Fleabag" kannste ruhig angucken, musst Dich nicht fürchten.
Zitat von djinnchiller im Beitrag #22...Inmitten ihrer dysfunktionalen Familie ist Fleabag eigentlich noch die Normalste. Was die Serie schafft - bei allem rabenscharzen Zynismus tun sich immer wieder plötzlich kleine Fenster auf, in denen die Dialoge so "echt" sind, so nah gehen und dass ich gar nicht anders konnte als Fleabag zu mögen.
Ich wurde von den Kindern einfach so da reingeschmissen (war schon schräg, ohne zuviel verraten zu wollen). Normal, nicht normal, .... ich würde sagen, dass "Fleabag" vom Menschsein in einer nicht wirklich menschlichen Welt erzählt.
Großes Thema für so ein "kleines Werk" - ursprünglich ist das Ganze ein Ein-Frau-Theaterstück. Da würde ich wahnsinnig gern mal auf der Bühne sehen.
Ich musste oft an das Chaval-Zitat denken: "Humor ist die Höflichkeit der Verzweiflung."