Ich lese gerad einen Artikel, der sich auf das Online Geschehen nach dem Messerattentat am Samstag hier in Sydney bezieht. Wie wahrscheinlich die Meisten mitbekommen haben, hat ein Messerattentäter am Samstag nachmittag in einem Einkaufscenter 6 Menschen mit einem Messer getötet, weitere wurden zT schwer verletzt, bevor er von einer Polizistin nach vergeblicher Aufforderung, das Messer fallen zu lassen, erschossen wurde. Im Laufe des gestrigen Tages stellte sich heraus, dass es sich um einen Australier aus Queensland handelte, der an Schizophrenie litt, neu in der Stadt war und obdachlos. Das ist keine Entschuldigung für seine Taten, nur eine Zustandsbeschreibung.
Innerhalb kürzester Zeit wurden auf den üblichen Plattformen Lügen gepostet, ich behaupte mal, zum grossen Teil in vollem Bewusstsein, dass es keine bewiesenen Details sind. Dass Privatpersonen ihre Vorurteile nicht nur hier, sondern auch im Ausland posten, das ist ja nix Neues. Was mich dann aber doch etwas fassungslos macht (sollte es eigentlich nicht mehr, nach all den Jahren), sind die gezielten Falschmeldungen von Journalisten, Aktivisten, Netzwerken mit ihrer eigenen Agenda. Zum grossen Teil aus dem Ausland. Die in erster Linie auf Muslims und Juden zielen.
Each tragedy that attracts global attention is now an opportunity for social media accounts to attract followers and revenue off the back of inflammatory claims, or to fit the incident into a predetermined narrative before the facts have emerged, and this weekend was no different.
Esther Chan, a disinformation researcher, said “Islamophobic and anti-immigrant comments” were rife online in the hours after the Bondi Junction stabbing, including speculation about the perpetrator’s skin colour, appearance and supposed religion.
“In fact, several X accounts based outside of Australia and each with a large following were among the earliest to share these videos, some unverified, alongside comments with a racist or Islamophobic undertone,” she said.
“It’s important to beware of how incidents like this can be used to promote harmful narratives.”
In the aftermath of the attack, several prominent verified accounts on X, including those of journalists and far-right political leaders in the UK, speculated without evidence that the person responsible was motivated by Islamic faith.
The verified account of Julia Hartley-Brewer, a presenter on British channel TalkTV, claimed the attacker was an “Islamist terrorist”, which she later clarified was incorrect. The verified account of Britain First co-founder Paul Golding made similar allegations, which had been viewed hundreds of thousands of times.
Oder das:
The name Benjamin Cohen began to circulate online Saturday evening, spurred on by several verified accounts on X, some with more than 1.7 million followers and others that regularly share antisemitic commentary.
The name also spread on Telegram, where Australian far-right accounts eagerly seized on false allegations the perpetrator was first Muslim and then Jewish, as well as in the comment sections of videos about the incident on Instagram and TikTok.
Accounts linked to the pro-Kremlin activist Simeon Boikov, who goes by Aussie Cossack online, shared Cohen’s name on X and Telegram to a combined 93,000 followers on Saturday night as well as that of another man in “unconfirmed” reports about the attacker’s identity.
“I was simply commenting on the fact that there were unconfirmed reports circulating,” Boikov told Guardian Australia from the Russian consulate in Sydney. “At no time did I claim that was fact.”
Guardian Australia is not suggesting Boikov published Cohen’s name due to a financial motive.
A Sydney man by the name of Benjamin Cohen, whose LinkedIn profile was shared on X by accounts falsely claiming he resembled the attacker, said people were attempting to “push an agenda and spread hatred”.
“It’s extremely disappointing to see thousands of people mindlessly propagating misinformation without even the slightest thought put to fact-checking or real life consequences,” he said in a statement to Guardian Australia.
Hier wird heute (neben vielen anderen Dingen, die das Attentat betreffen) heiss diskutiert, ob und wie man 'den Senf wieder in Tube bekommen kann'. Mehr Moderation in den Social Media zu solchen Anlässen? Keine Kommentarfunktionen bei diesen Themen? Die technische Möglichkeit, Posts zu blockieren? Härtere Strafen bei Missachtung? Die Plattformen haftbar machen? Mehr informieren, was das Weiterleiten von jeglichen nicht verifizierten Informationen mit sich bringt?
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"We are all just walking each other home." Ram Dass, writer
Nun, bei uns hiess es sofort, dass es keine terroristische Attacke war. Sogar in den Tagesnachrichten. Wohlgemerkt ohne das übliche "der jetzigen Erkenntnislage nach"
Auch schlimm. Vor allem da die lokalen Medien es wohl genau so berichteten, oder? Also mit aktueller Datenlage etc.
Was helfen kann? Vielleicht ein Tag, das besagt, dass die offizielle Datenlage keine Schlüsse zulässt, man aber sofort Änderungen vornimmt wenn das der Fall ist.
Nachtrag: Soweit ich weiß werden Leute, die mehrfach Falschinfo weiterleiten temporär gesperrt etc, die Infos ersetzt durch Erklärungen dass Fake etc. Zumindest bei Facebook und Antivaccers, Verschwörungslovers. Übrigens mein Beispiel direkt in Oz.
Zu #2 : Das interessiert die, die absichtlich Stimmung machen wollen, wahrscheinlich eher weniger. Die waren sich doch bewusst, dass sie keine gesicherten Informationen verbreiten. Die Wahrheit hätte denen ja gar nicht in den Plan gepasst.
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Das dauert halt ne Weile bis getagged oder gelöscht wird. Und Medien wo das gar nicht geprüft wird sind eh mit der Kneifzange anzufassen.
Übrigens geht das Ganze schon los mit Cut and Paste und ungeprüftes Durchwinken in "seriösen" Medien. Gerne auch für einen vordergründigen guten Zweck. Siehe in zB bei Ofarim.
Stehen die Fakes immer noch dort?
Wie gesagt, ich kenne jemanden, der regelmäßig gesperrt wurde. Fürs Weiterleiten.
Zitat von Saltimbocca im Beitrag #5Hast Du #3 gelesen, Frangi?
Das dauert halt ne Weile bis getagged oder gelöscht wird. Und Medien wo das gar nicht geprüft wird sind eh mit der Kneifzange anzufassen.
Übrigens geht das Ganze schon los mit Cut and Paste und ungeprüftes Durchwinken in "seriösen" Medien. Gerne auch für einen vordergründigen guten Zweck. Siehe in zB bei Ofarim.
Stehen die Fakes immer noch dort?
Wie gesagt, ich kenne jemanden, der regelmäßig gesperrt wurde. Fürs Weiterleiten.
Ja, hab ich gelesen, wir hatten gleichzeitig gepostet. Inwieweit diese Posts da noch stehen, weiss ich nicht, ich bin nicht (mehr) auf X unterwegs, seit es nicht mehr Twitter heisst, und ich bin nicht auf Telegram. Aber das wäre ja eh zu spät, wenn erst nach Stunden oder Tagen gelöscht würde. Dann ist es ja schon gelesen worden.
Mich ärgert ja in erster Linie das bewusste Lancieren von Falschaussagen, um die eigene Agenda zu verbreiten, Und das auf dem Rücken Unschuldiger (in diesem Fall Muslims, Juden und Menschen, die zufällig den Namen tragen, der fälschlicherweise als der des Täters verbreitet wurde, bzw die, die ihm ähnlich sahen und deren linkedIn Profile geteilt wurden).
Wenn Hans Meier aus Hintertupfingen, der was gegen Ausländer hat, seine Ansichten in FB Kommentaren teilt - geschenkt. Da denkt man sich seinen Teil. Ich hab nur kurz in die Kommentare unter SPON Posts zu dem Thema auf FB geguckt, da war Einiges in der Art.
Schlimmer finde ich es, wenn es professionelle Journalisten sind oder Aktivisten mit grosser Followerzahl, wie in dem Artikel beschrieben.
Aber je mehr ich drüber nachdenke, desto mehr glaube ich, dass das keine neue Art von taktischem Platzieren von Falschaussagen ist. Nur dass es heute einfacher ist, sie zu publizieren.
Dass 'seriöse' Medien ohne Recherche mit Copy und Paste arbeiten, ist ja nochmal ein ganz anderes Thema.
@Mingararin, das kann ich mir irgendwie nicht vorstellen, dass es da unterschiedliche Maßstäbe oder Gesetze geben soll, beim Veröffentlichen von derartigen Falschaussagen. 🤔
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@Mingararin, das kann ich mir irgendwie nicht vorstellen, dass es da unterschiedliche Maßstäbe oder Gesetze geben soll, beim Veröffentlichen von derartigen Falschaussagen. 🤔
ich mag jetzt keine Quellen raussuchen, aber war es nicht so, dass z. B. Datenrechtliches in der EU bei Facebook anders sein musste? Gezwungenermaßen. Also durch die EU?
Das Gesetz wäre ja in wie weit der Dienst die Userdaten ent-anonymisieren muss / soll. Ich glaube! u a in Zusammenhang mit z. B. Posts gegen Politiker wurde das geändert.
Aber: ich bin unsicher und zu faul zu googeln. Ich müsste mal raus, aber es gießt so und daher prokastiniere ich lieber
Das oben ist meine private Meinung. Mein pers. Empfinden. Meine Wahrnehmung.
Wenn ich das richtig interpretiere, schreiben die mit den hohen Followerzahlen (Journalisten, Aktivisten) ja eh unter Realnamen.
Aber ich bin jetzt grad auch zu müde zum googlen (sollte schon längst im Bett sein), aber werd das mal im Hinterkopf behalten.
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Seh ich auch so. Wie derjenige/diejenigen, die den Klarnamen bzw sogar Adresse des Hotelrezeptionisten weiterverbreitet haben. Wurden mE auch nicht weiterverfolgt. Moderne Kreuzritter halt
Was mich wundert : bei BBC World wurde der Klarname (italienisch?) bekanntgegeben, ca mit einem Tag Verspätung. Das fand ich schon strange bzw regelwidrig.
Ich glaube übrigens dass man es sich zu einfach macht, nur rechte Hetze anzunehmen. Auch Moslems dürften das durchaus positiv für dich verbuchen wenn es am Ende doch anders war. Opferrolle!
Von den islamistischen Attentaten im Iran und Russland abgesehen, die die jeweiligen Regimes gar nicht sehen wollten weil es ihnen nicht ins Weltbild passte, nicht die Kontrolle zu haben.
My 5 cents: Die Medienwelt ist arg umkämpft und auf Freelancern aufgebaut, moderne Gig Arbeitswelt. Und Journalist kann jeder sein, auch ein Hamas Terrorist in seiner Freizeit. Oder ein Relotius.
Zitat von Saltimbocca im Beitrag #11Was mich wundert : bei BBC World wurde der Klarname (italienisch?) bekanntgegeben, ca mit einem Tag Verspätung. Das fand ich schon strange bzw regelwidrig.
Ist mir anderen zusammenhängen aufgefallen. Namensnennung und zeigen von gesichtern, während beides in den deutschen medien anonymisiert war. Ich vermute, dass die rechtslage wirklich unterschiedlich ist in Deutschland und im UK.
Das macht das ganze ja so schwierig. Länder haben unterschiedliche gesetze, aber soziale medien eine internationale reichweite.
Zitat von Saltimbocca im Beitrag #2Nun, bei uns hiess es sofort, dass es keine terroristische Attacke war. Sogar in den Tagesnachrichten.
Sollte sich die Vermutung bewahrheiten, dass das Motiv des Täters Frauenhass war, wäre seine Tat m. E. durchaus ein Terrorakt. Dagegen werden dann aber sehr wahrscheinlich genau diejenigen, die jetzt islamistischen Terror o. ä. unterstellen, massiv anschreiben.
Daniel Günther: „Wenn man dann wie die Chefredakteurin der Bild allen Ernstes in einem Kommentar schreibt, dass sie findet, dass ich als achteinhalb Jahre tätiger Ministerpräsident in Schleswig-Holstein eine größere Gefahr für die Demokratie darstelle als die AfD, dann sage ich sehr, sehr klar: Dann muss die sich mal hinterfragen, ob ihr Koordinatensystem verrutscht ist. Ich werde mir die Frage definitiv nicht stellen.“
Zitat von frangipani im Beitrag #1 Hier wird heute (neben vielen anderen Dingen, die das Attentat betreffen) heiss diskutiert, ob und wie man 'den Senf wieder in Tube bekommen kann'.
Ich fürchte, das wird ein schwieriges Unterfangen und unterliegt grundsätzlich der Problematik, dass jegliches Handeln gegen fake news lediglich post ex erfolgen kann. In der Zeit ist's schon x-fach (von andere, auf anderen Kanälen) geteilt. Es ist wie Wasser: es sucht sich schlicht einen anderen Weg. Die schiere Masse ist auch ein Problem. Zudem stellen fake news häufig eine Art "Währung" für soziale Medien dar. Die Algorithmen bewerten Extremes, Emotionales, auch Abwegiges, die sog. Aufreger höher, daraus wiederum werden mehr Vorschläge generiert, die wiederum mehr clicks generieren, die wiederum… . Für viele Plattformen ein Geschäftsmodell. Falls da überhaupt noch ein Mensch den content produziert; inzwischen wird der auch von AI produziert.
Lustigerweise (in diesem Kontext natürlich eher unlustig) bin ich just gestern über einen Vortrag von Christian Stöcker gestolpert, wo einiges dieser Problematik behandelt wird: TideTV/Uni Hamburg
"Das vornehme Wort Kultur tritt anstelle des verpönten Ausdrucks Rasse, bleibt aber ein bloßes Deckbild für den brutalen Herrschaftsanspruch." Theodor W. Adorno
"Wohlstandsstreben allein macht keine guten Bürger." Alexis de Tocqueville
Daggy, auch hier werden Namen von Tätern nicht anonymisiert. Der war kein Italiener, sondern gebürtiger Australier (wir haben nicht alle englische Namen).
Gesichter werden meist verpixelt. Zu Anfang war es in dem Einkaufscenterfall nicht so, weil die privaten Videos zu schnell online waren und geteilt wurden. Zu dem Zeitpunkt waren ja sehr viele Menschen vor Ort (15:00 am Wochenende).
Opferdetails werden nur mit Zustimmung der Angehörigen veröffentlicht.
Zu dem anderen Fall, dem Kirchenfall, muss ich mich erstmal einlesen, das war gestern abend zu spät für mich.
Danke, @Dyskolos, für den Link. Da guck ich nachher mal rein, jetzt darf ich erstmal arbeiten.
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Die Chronologie aus dem Link von @Saltimbocca zeigt, was ich meinte, mit ‘Agenda’. In Kombination mit der Unprofessionalität von Channel7 (privater Kanal, so wie RTL) sehr gefährlich.
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Natürlich ist so etwas brandgefährlch. Am besten gewöhnen wir uns einfach schon mal dran, im Zweifelsfall von irgendwelchen Trollen oder Idioten als Verbrecher:innen angeklagt, per Mehrheitsvotum (Like und Weiterleitung) verurteilt und dann mit Klardaten dem Volkszorn überantwortet zu werden.
Denn bei ca. 500 Mio Beiträgen auf X täglich plus denen auf Telegram, Facebook, TicToc, Instagram, Youtube und Co multipliziert mit miesen Sensationsmedien halte ich schnelle, gesetzliche Kontrolle für kaum mehr möglich. Und selbst wenn einzelne Staaten oder die EU irgendwelche Regulative und Kontrollen einrichten würden*, würden immer noch millionen Leute ihren Dreck direkt oder über Proxi aus Ländern posten, in denen es diese Kontrollen eben nicht gibt.
* Beispielsweise könnten User:innen verpflichtet werden, an neutraler Stelle ihre nachgewiesene, reale Identität zu hinterlegen, um sie sicher mit ihren Socialmedia-Accounts und dem dort Geposteten in Verbindung zu bringen. Dann könnten sie auch einfacher straf- oder privatrechtlich belangt werden. Aber da gäb es es großes Geschrei, denn solche Datenbanken könnten natürlich auch missbraucht werden.
Zitat von Saltimbocca im Beitrag #15Die sind schon damit beschäftigt : Nach Zeugen hat der Täter wohl das islamistische Protokoll eingehalten und Alluha Akbar gerufen.
Was ABC aber nicht erwähnt. Also Zeugen falsch/erfunden oder ABC mauert oder was auch immer.
Was auch vernünftig ist, solange nicht offiziell bestätigt. Dass es sich um einen islamterroristischen Fall handelt, wurde ja erst heute (Dienstag) morgen von der Polizei veröffentlicht.
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Zitat von Saltimbocca im Beitrag #2Nun, bei uns hiess es sofort, dass es keine terroristische Attacke war. Sogar in den Tagesnachrichten.
Sollte sich die Vermutung bewahrheiten, dass das Motiv des Täters Frauenhass war, wäre seine Tat m. E. durchaus ein Terrorakt. Dagegen werden dann aber sehr wahrscheinlich genau diejenigen, die jetzt islamistischen Terror o. ä. unterstellen, massiv anschreiben.
Stimmt, Terror im Sinne des Wortes ist es immer. Da wäre es sinnvoll, das in Zukunft genau zu präzisieren (zB mit 'islamterroristisch').
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Zitat von Nicolo im Beitrag #19Natürlich ist so etwas brandgefährlch. Am besten gewöhnen wir uns einfach schon mal dran, im Zweifelsfall von irgendwelchen Trollen oder Idioten als Verbrecher:innen angeklagt, per Mehrheitsvotum (Like und Weiterleitung) verurteilt und dann mit Klardaten dem Volkszorn überantwortet zu werden.
Stimmt. Im Grunde nicht sehr viel weiterentwickelt seit dem Mittelalter oder früher. Zustimmung auch zum Rest deines Posts.
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frangipani- ohne jetzt auf den Inhalt einzugehen, aber - und vielleicht geht es nicht nur mir so- ich bin im Englischen nicht wirklich gut. Heißt- ich kann solche Artikel nicht lesen, weil ich sie nicht verstehe, bzw dauert die Übersetzung dann so lange, dass die Spaß am Lesen verloren geht.
Vielleicht könntest du bei solchen Beiträgen, wenigstens eine grobe Zusammenfassung- oder ein Schlagwort - nehmen, damit man eine Idee bekommt, worum es geht? Und natürlich generell gemeint- spielt halt bei deinem EP jetzt schon eine große Rolle, weil viel verlinkt wurde.
Entschuldige, kenzia. Ich werde es nächstes Mal beachten. Hat dein Browser kein Übersetzungstool für Webseiten? Das geht ja meist sehr schnell. Oder bist du hauptsächlich auf dem Handy?
In diesem Strang hoffe ich, dass im deutschen Text im EP und in den folgenden Antworten das Thema und der Artikelinhalt generell schon deutlich wird.
Um den Chronologie Link von Saltimbocca kurz zusammenzufassen: da wird der Zeitablauf beschrieben, wie neben antisemitischen Internetusern auch ein russischer Pro-Putin Aktivist, der sich derzeit in der russischen Botschaft in Sydney aufhält, um einer Anklage wegen Körperverletzung zu entgehen, gezielt einen falschen Namen und damit eine unschuldige Person als Einkaufscenterattentäter verbreitet hat. Das wurde in der ersten Nacht weltweit aufgegriffen und über Telegram und X geteilt, unter anderem von einer englischen Radiomoderatorin und diversen Pro-Palästina Aktivisten und einem Fernsehsender in Australien. Mir ging es um die Frage, was oder ob etwas getan werden kann, um sowas zu verhindern.
Meiner Meinung nach hat der unschuldige Mann, dessen Name und Bild und LinkedIn Adresse verbreitet wurde, richtig Glück gehabt, dass ihm nichts passiert ist. Zu was der Mob fähig ist, hat man dann ja gestern an der Kirche, bei dem zweiten Attentat gesehen.
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Zitat von frangipani im Beitrag #24Entschuldige, kenzia. Ich werde es nächstes Mal beachten. Hat dein Browser kein Übersetzungstool für Webseiten? Das geht ja meist sehr schnell. Oder bist du hauptsächlich auf dem Handy?
Danke frangi und ich habe kein Übersetzungstool für Webseiten, werde mich dazu aber mal kundig machen.