Romane um mehrere Generationen, Geschwisterbeziehungen (gute und schlechte), Mütter und Töchter - da kann ich richtig reinversinken!
Was altes, immer wieder Gelesenes hier, das Seehamer Tagebuch und Ein Baum wächst übers Dach von Isabella Nadolny.
Oder von Anne Gesthuysen Wir sind doch Schwestern, und von Christiane Wünsch Aber Töchter sind wir für immer.
Von Martin Doerry Mein verwundetes Herz, Das Leben der Lilli Jahn Sie war Jüdin und ihr nichtjüdischer Mann lies sich 1942 von ihr scheiden, Lilli Jahns Briefe aus Auschwitz (wo sie stirbt) an ihre Töchter sind erhalten.
Diese Bücher sind mir jetzt spontan eingefallen.
Was lest ihr denn in diesem Thema gerne so? Habt ihr Tipps?
Menschen können nicht irgendein Leben führen, sondern nur ihr eigenes. Remo Largo
Ein Beispiel: https://www.perlentaucher.de/buch/anne-t...laue-faden.html Zitat "Sie glaubten, die perfekte Familie zu sein - doch gibt es die perfekte Familie? Abby und Red werden immer älter, ihre vier Kinder scheinen immer eigenständigere Leben zu führen, und wer soll sich um das nunmehr viel zu große Haus kümmern? Noch ist es der Mittelpunkt, hier treffen die einzelnen Familienmitglieder aufeinander, hier versuchen sie alle, ihre individuellen Vorstellungen durchzubringen. Anne Tyler schaut tief in die Seele ihrer Figuren, entlarvt deren Sehnsüchte und seziert die familiären Beziehungen."
Sie ist aber sehr produktiv und es gibt viele gute Bücher von ihr.
Meine beiden Lieblingsbücher dazu sind: Ehre von Elif Shafak Das achte Leben von Nino Haratischwili dann noch: Piccola Sicilia & Jaffa Road von Daniel Speck
Vergesst den Genetiv - der kommt schon irgendwie durch. Rettet lieber den Konjunktiv - der hat Würde. -webfail.de-
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Ken Follett: Säulen der Erde Edward Rutherfurd: Sarum Edward Rutherfurd: London
Ist schon länger her, dass ich das gelesen habe, ich meine, da ging es auch um die einzelnen Familienlinien .. Sarum = Salisbury
Sarum und Salisbury haben mich dazu veranlaßt, als ich das letzte Mal ein paar Tage in London war, für einen Tag mit dem Zug nach Salisbury zu fahren und den bei der Kathedrale zu verbringen, incl Turmführung (was fast schief gegangen wäre, weil für die von mir von D aus gebuchte Führung ich die einzige war, und ein Mann als Guide eingeteilt. Weil man da oben aber auf sich gestellt ist, dürfen nicht ein männlicher Guide eine Frau hochführen bzw vice versa ... die wollten mir das Geld zurück geben, aber ich hab bischen Rabatz gemacht, so dass sich schließlich eine Frau fand, mit dem entsprechenden Guide-Zertifikat, die mit mir hoch ist, so dass ich letztendlich eine Einzelführung bekam) .. und dann noch Evensong und nach dem Evensong gemütlich entlang des River Avon wieder zur trainstation zurück gewackelt.
Vorsicht mit dem Heiligenschein! Er könnte über die Augen rutschen.
Ein Buch, das mich vor mehr als 20 Jahren extrem gepackt hat, weil die Thematik so erschütternd ist:
Pat Conroy Beach Music - Der Gesang des Meeres
Ich habe damals nur auf den Titel geachtet und das Coverbild, beides wirkte wie eine herrliche Urlaubslektüre.
Es war extrem runtergesetzt im Bertelsmann Club und hatte fast 900 Seiten, genau das richtige Lesefutter für mich geldknappe Studentin. Und ich wußte, daß das ein guter Autor ist.
Die Herren der Insel ist auch von ihm, als Herr der Gezeiten - mit B. Streisand/ N. Nolte verfilmt, hatte ich damals aber auch noch nicht gesehen/gelesen.
Ideale Urlaubslektüre für unsere Mittelmeer-Reise, dachte ich.
Im Nachhinein war ich total sauer, weil für mich noch nie ein Buchtitel und sein erwarteter Inhalt so weit auseinander gelegen haben. Und trotzdem war ich gleichzeitig so froh, an dieses Buch geraten zu sein.
Selten hat mich ein Buch so gepackt, so erschüttert, ich konnte kaum aufhören, meine Reisebegleitung war ziemlich genervt, weil ich in jeder freien Minute las. So erschütternd ich es fand, so wichtig war mir, es gelesen zu haben. Es wäre eindeutig eines der 10 Bücher, die auf meine Insel mitkommen würden. Wahrscheinlich sogar eines der Top 3, wenn mich meine Erinnerung nicht komplett täuscht.
Ich habe mich ehrlicherweise nie wieder rangetraut, aber ich glaube, gerade ist genau der richtige Zeitpunkt. Die Thematik ist leider wieder aktuell. Insofern danke fürs Erinnern, ich werde es nächstes Jahr nochmal lesen.
Wer sich anschauen mag, ob es etwas sein könnte, die beiden letzten deutschen Rezensionen der ersten Seite bei Amazon geben es für mich gut wieder. Es scheint das Buch auf deutsch nur noch second hand zu geben.
Es ist streckenweise sehr seicht (wie alles von Barbara Wood), aber es ist gut recherchiert, was die jüngere Geschichte Ägyptens und das Brauchtum angeht:
„Das Paradies“ eine Familiengeschichte über vier Generationen im Kairo der Dreißiger bis Siebziger Jahre.
Can 'truth' mean what it says and not what power thinks is best. Latin Quarter
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Was ich als Teenie (vllt mit 12 oder so) geschenkt bekam, und klasse fand, zufällig mitbekam, dass es in England eine Fernsehserie gab, und mir als Erwachsene die Bücher und den DVD-Schuber der Serie gekauft habe:
K.M.Peyton: Christina-Trilogie (Christinas Pferdesommer, Christina und der Bruchpilot, Christina macht ihr Gllück) - nur noch antiquarisch erhältlich, aus den 70ern
auf Englisch "Flambards", es kam dann später (80er oder so) noch ein 4. raus, das glaub ich nicht übersetzt wurde; alle 4 auf Englisch für Kindle erhältlich.
Das spielt vor, während und nach dem 1. WK. Christina ist eine Waise reicher Eltern, im 1. Band Kind an der Schwelle zur Jugendlichen, zwischen Tanten hin und her geschoben, als schließlich von einem wunderlichen Onkel die Einladung kommt, auf sein Anwesen zu kommen und dort zu wohnen. Das ist ein klassisches Herrenanwesen, auf die Jagd ausgerichtet, wovon Christina keinen Plan hat. Der Onkel - von Jagdunfall zu Krüppel gemacht - hat zwei Söhne, Mark einen Draufgänger, Will, eher ruhig und intelligent. Als Christina ankommt, kommt sie mitten ins Chaos, weil Will auf der Jagd einen Unfall hatte. Der Onkel beschließt, dass Christina mit jagen soll .. eingeführt in das ganze wird sie von einem Stallknecht, Dick. Will ist von dem Unfall so schwer verletzt, dass er nnicht mehr reiten kann ... statt dessen wendet er sich seinem Herzensprojekt zu, der damals vor dem 1. WK in den Kinderschuhen steckenden Fliegerei, wovon der Onkel (sein Vater) nichts wissen darf. Als Mark Christinas liebgewordenes Pferd zu schanden reitet und der Onkel sie zu dem Typ bringen möchte, der die Jagdhundmeute nach des Onkels Unfall überommen hat, Christina das Pferd retten möchte, offenbart ihr Will sein Geheimnis, wo er immer hingeht (wegen der Fliegerei).
Im 2. Buch sind Will und Christina zusammen und möchten heiraten; er hat sein steifes Bein operieren lassen und ist Pilot .. am Ende des 2. Buches bricht der 1. WK aus.
Im 3. Buch ist Christina volljährig und kommt nach Flambards zurück, sie hat ihr Erbe bekommen und damit Mark Flambards abgekauft.
Die ersten drei erinnere ich noch gut; das 4., das ich als Erwachsene gelesen habe, nur noch rudimentär (die müßten eigentlich als Papierversion hier irgendwo sein ... )
Ich habe die Serie heiß und innig geliebt.
Vorsicht mit dem Heiligenschein! Er könnte über die Augen rutschen.
Zitat von Sternenfliegerin im Beitrag #10Pat Conroy Beach Music - Der Gesang des Meeres
Oh ja! An das Buch musste ich in letzter Zeit auch sehr oft denken.
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2016 Töchter einer neuen Zeit. Kindler, Reinbek bei Hamburg, ISBN 978-3-463-40682-4 2017 Zeiten des Aufbruchs. Kindler, Reinbek bei Hamburg, ISBN 978-3-463-40683-1 2018 Zeitenwende. Kindler, Reinbek bei Hamburg, ISBN 978-3-463-40684-8
Die Geschichte von vier Frauen und ihren Familien über einige Jahrzehnte. Tolle Bücher!
Wilde Schwäne - Jung Chang Beschreibt die Familiengeschichte von Großmutter, Mutter und Tochter in China und umspannt einen Zeitraum von 1909-1978.
Eleni - Nicholas Gage Beschreibt das Leben der Mutter während des Zweiten Weltkriegs und des anschließenden Bürgerkriegs in einem griechischen Bergdorf.
Es geht um die Erlebnisse und Schicksale der Mitglieder einer Familie, die in Wiesbaden ein Café betreibt - im zweiten Weltkrieg und danach, fernab der Heimat oder vor Ort. Insgesamt ganz lesenswert, auch wenn man an einigen Stellen etwas tiefgründiger hätte schreiben können. Liest sich rasch.
Es ist schon einige Jahre her, dass ich das Buch gelesen habe. Lange schreckte mich der Titel ab. Ein anderer Titel sowie Buch-Cover hätte ich passender gefunden. Es sah für mich zuerst aus wie ein typischer, romantischer Roman. Und der Begriff Die Schönheitskönigin war für mich zuerst auch ein Ausschlussgrund, das Buch zu lesen. Es war anders und anspruchsvoller als erwartet.
Die Schönheitskönigin von Jerusalem
ZitatDieser Roman erzählt die Geschichte der Familie Ermoza vom Ende des 19. Jahrhunderts bis in die Gegenwart. Familie Ermoza ist gut situiert und seit hunderten von Jahren in Jerusalem ansässig. Eine sephardische Familie, die einst aus Spanien vertrieben wurde und sich kurz danach im Heiligen Land ansiedelte. Aber auf den Frauen der Familie scheint ein Fluch zu lasten. Sie können keine Liebe geben, sie können auch selbst keine Liebe erfahren. Immer wieder heiraten die Ermoza-Männer Frauen, die sie nicht lieben. Ihren Traditionen zutiefst verbunden entscheiden sie sich stets aufs Neue gegen ihre Gefühle und für die von den Eltern und der Gemeinde auferlegte Pflicht. Und so ist die Familie zwar hoch geachtet, aber niemand ist wirklich glücklich. Zwietracht und Kälte bestimmen den Alltag, vergiften das Leben.
Liebe, Pflicht und Tradition
Sarit YishaiLevi hat hier einen Roman geschrieben, der vieles ist: Familiensaga, Genrebild, Chronik eines Landes. Doch es bleibt egal, wie man es nennt: Dies ist ein Roman voller Leben und Gefühle. Wenn es um Israel geht, so sind hierzulande vor allem die Einwanderungsgeschichten aus den Jahren bis 1950 bekannt, meist Geschichten der ashkenasischen Juden aus Mittel- und Osteuropa vor dem Hintergrund von Verfolgung und Vernichtung. Die Schönheitskönigin von Jerusalem hat einen völlig anderen Fokus. Eine seit vielen hundert Jahren in Jerusalem ansässige Familie, Sephardim, eng verhaftet den althergebrachten Traditionen, voll Aberglauben und tiefer Religiosität. Hier wird nicht jiddisch gesprochen sondern spaniolisch, hier gibt es am Sabbat nicht Tscholent sondern Chamin. Die Männer sind Kaufleute. Die Frauen sind tüchtige Hausfrauen, den Männern gehorsam. Von Generation zu Generation setzt sich das Unrecht fort, das den Frauen der Familie angetan wird und sie in ein liebeleeres Leben zwingt. Erst die jüngere Generation wagt ein Aufbegehren gegen dieses Schicksal und nimmt andererseits doch stille Verzweiflung und Ergebenheit in das Schicksal in Kauf.
Eine Chronik Israels
ZitatDie Ermozas sind eine unpolitische Familie. Nie drängen sich die politischen Ereignisse um sie herum in den Vordergrund. Und doch sind sie zunächst Bewohner Palästinas, werden dann Israelis, und sie bleiben nicht unberührt von dem, was um sie herum geschieht. Sei es die Besatzung durch die Türken, sei es die Besatzung durch die Engländer, die Aktionen von Etzel, Lechi oder Hagana, die Staatsgründung, die Kriege... Immer wieder wird auch die Familie Ermoza damit konfrontiert. Der Leser bekommt so jedoch einen Abriss der Geschichte Palästinas und Israels, kann sich die schwierigen Situationen vorstellen, in denen die Protagonisten sich bewegen müssen. Immer wieder greift die Politik in das Leben der Familie ein, verändert Lebenswege, zerstört Träume, schafft neue Perspektiven. Auch die komplizierten Beziehungen zwischen Ashkenasim und Sephardim tauchen immer wieder einmal auf, spenden Konfliktstoff und treiben die Handlung voran. Für uns Europäer erstaunlich weit weg ist jedoch im Leben der Ermozas die Shoah, die in ihrem Leben praktisch keine Rolle spielt. histo-couch
ZitatDer Debütroman der Journalistin Sarit Yishai-Levi ist eine Wucht. Er war 2014 das bestverkaufte Buch Israels. Die Autorin, selbst aus einer sefardischen Familie stammend, macht keinen Hehl daraus, dass dem Familiendrama der Ermozas aus Toledo ihre eigene Geschichte zugrunde liegt. Sie hat sie ihrem greisen Vater abgerungen, der kurz vor dem Erscheinen ihres Romans starb.
Sarit Yishai-Levis Debüt ist ein subtiles, kluges und spannendes Geschichtsbuch, raffiniert und mit Witz erzählt, und am Ende ist es dann doch noch eine einzige wahre Liebeserklärung: an ein verrücktes Land. Jüdische Allgemeine
Kornblumenzeit: Eine ostpreußische Familiengeschichte
Klappentext: Ostpreußen 1928. Die junge Käthe verliebt sich in Carl, einen angehenden Bäckermeister mit eigenem Geschäft. Nach der Hochzeit werden ihre Kinder geboren, es folgen arbeitsame und glückliche Jahre in Locken. Doch im Januar 1945 nimmt das Schicksal der Familie eine dramatische Wendung, als sie ihre geliebte Heimat Masuren verlassen müssen. Ist die gesundheitlich stark angeschlagene Käthe den Strapazen der Flucht gewachsen, und was wird aus den fünf Kindern, als Carl in Gefangenschaft gerät?
Ich lese sehr gerne Familiengeschichten mit historischem Hintergrund. Mir fällt sicher noch was ein.
Das Licht zwischen den Schatten - eine deutsche Familiengeschichte von Michaela Beck
Das Glück steigt nach dem Tief der mittleren Jahr stetig. Es ist die Zeit des Seins, des Nicht-mehr-alles-Müssens. Und es ist die Zeit der Ernte. Kinder machen etwa erst richtig glücklich, wenn sie ausgezogen sind. (Arthur C. Brooks)
Wenn ein Liebesbrief dein Leben verändert Fast vierzig Jahre waren Jack und Laurel verheiratet, als sie in derselben Nacht Arm in Arm sterben. Die drei erwachsenen Kinder kommen zum Begräbnis im Elternhaus zusammen - und entdecken im Keller ein Vermächtnis: Tausende von Briefen, die der Vater jeden Mittwoch an die Mutter schrieb. Wunderbare Briefe voller Liebe und Gefühl. Und ein Brief, der ein schreckliches Familiengeheimnis offenbart.