Zitat von Saltimbocca im Beitrag #24Hätten bestimmt mehr Möglichkeiten gehabt, aber da stand die (deutsche) Reisegruppe mit ihrem strengen Zeitplan eher im Weg. Die haben manchmal eher genervt, vor allem die, die zwar Spanisch konnten (oder sollten, denn sie lebten auf Mallorca ne Weile), aber nie zu hören waren. Über mich aber zu Dritten kommentieren, ich würde ja "wirklich Spanisch können" weil ich Butter richtig benamdan konnte. Ne, die vermisse ich nicht.
Ja, so etwas ist der Graus.
Wir haben so eine Rundreise in Guatemala gemacht, und in 1 Woche alles Wichtige gesehen. Aber immer Zeitdruck...... Der bunte Markt in Chichecastenange, soooo schön.... Da hätte ich Stunden rum laufen können. De facto hatten wir 20 min Zeit, ich konnte da gerade mal eine schöne Kette kaufen......
Wennn wir überhaupt noch was organisiert machen, dann nur für uns indiviiduell. - In Peru hatten wir so etwas mit einem Markt auch, wo wir länger bleiben wollten. Also sagte ich dem Fahrer einfach, dass wir das Nachmittagsziel dann ausfallen lassen.
Aber ich würde so etwas heute nur noch in Ländern machen, wo man nicht alleine klar kommt, wie China. Wo normal wirklich NIEMAND Englisch spricht, und selbst das Hotel nur in Chinesisch ausgeschildert ist. Da ist ein Guide hilfreich.
Am ersten Tag in Costa Rica hatten wir nach fast 8 h Fahrt, nur noch 20 min vom Ziel weg, einen Stau, der durch einen tödlichen Unfall passierte. Das war unabsehbar, wie lange das dauert, in Berlin ist die Stadtautobahn beii so etwas gerne mal stundenlang gesperrt. Ich war ganz froh, dass wir da die Freiheit hatten, ggf. einfach im nächstmöglichen Hotel einzuchecken und nicht weiter zu fahren, wenn es zu lang dauert. War aber dann letztendlich doch nur 1,5 h.
@Nora, Wenn Du Costa Rica weder als Verkehrsgau erlebt hast, noch touristisch, würde mich ja doch mal interessieren, wo Du genau warst, und wann ? Bei uns waren die 3 Haupttargets halt Puerto Viejo (bzw. etwas weiter), Fortuna und Samara.
Ich war da 3 Monate privat, grundsätzlich in einer Familie (Verwandschaft, wohnten beruflich gerade da) in Vorort von SanJosé untergebracht. Ich war auf Nicoya (Bereich Tango Mar, da bin ich mit einer Cessna rüber), Puerto Viejo, dann auf einer Lodge Sarapiqui aufwärts, in Puerto Limon, runter bis Cabo Matapalo (nach Panama rübergucken), Cahuita, Tortugero, Arenal, Irazú, Poás, und Sarchí - Alles mögliche an Mitbringseln aus Holz.
Wohin seid ihr denn die 8 h gefahren?
Ich bin nicht „im Spektrum“. Aber mein EQ ist tatsächlich etwas niedrig.
Zitat von Linixia im Beitrag #25Mag durchaus sein, aber m.E. sehen alle lateinamerikanischen Hauptstädte gleich aus, nach dem Vorbild Madrids geschaffen. DAvon habe ich schon diverse gesehen.
Hm, die „klassische“ Architektur haben zwar die Spanier mitgebracht, richtig, aber deshalb nicht dorthin, wo das „normale Leben“ tobt (was Du ja sehen wolltest) - gerade in einem so kleinen Land wie Costa Rica? Da hat Dir ein Vorurteil ein Bein gestellt, finde ich.
Ich bin nicht „im Spektrum“. Aber mein EQ ist tatsächlich etwas niedrig.
Zitat von Nora im Beitrag #27Ich war da 3 Monate privat, grundsätzlich in einer Familie (Verwandschaft, wohnten beruflich gerade da) in Vorort von SanJosé untergebracht. Ich war auf Nicoya (Bereich Tango Mar, da bin ich mit einer Cessna rüber), Puerto Viejo, dann auf einer Lodge Sarapiqui aufwärts, in Puerto Limon, runter bis Cabo Matapalo (nach Panama rübergucken), Cahuita, Tortugero, Arenal, Irazú, Poás, und Sarchí - Alles mögliche an Mitbringseln aus Holz.
Naja, das war ja dann sowohl von der langen Zeit, auf die sich das verteilt hat, und den Bedingungen - private Unterkunft, innerländisch geflogen etc - dann eine ganz andere Nummer, als wenn man mal 2 Wochen dahin fährt.
ZitatWohin seid ihr denn die 8 h gefahren?
San Jose nach Puero Viejo, wobei der kürzere Weg gerade nicht ging Fortuna - Samara Samara - San Jose
Alles Entfernungen vion 200-240 km, aber überall grauenhaft zugestaut. Wie Mitternachtsblau schrieb, werden Straßen einfach gesperrt bei Bauarbeiten, und mal kurz aufgemacht, um den kilometerlangen Stau abfließen zu lassen. Und verfahren haben wir uns nicht.
Ich habe spaßeshalber zu meinem Mann gesagt, vielleicht gehe ich zwischenurch mal was trinken, und hole Dich dann in einer Stunde locker zu Fuß wieder ein.
Zitat von Linixia im Beitrag #25Mag durchaus sein, aber m.E. sehen alle lateinamerikanischen Hauptstädte gleich aus, nach dem Vorbild Madrids geschaffen. DAvon habe ich schon diverse gesehen.
Hm, die „klassische“ Architektur haben zwar die Spanier mitgebracht, richtig, aber deshalb nicht dorthin, wo das „normale Leben“ tobt (was Du ja sehen wolltest) - gerade in einem so kleinen Land wie Costa Rica? Da hat Dir ein Vorurteil ein Bein gestellt, finde ich.
Mag sein, aber ich kenne 5 lateinamerikanische Hauptstädte, und fand die alle nicht spannend, und ziemlich gleich aussehend. OK, Managua wurde dúrch ein Erdbeben ziemliich zerstört, wenige Jahre bevor ich da war, das war ein Trümmerfeld, aber auch nicht soo schön.
Bei einem kurzen Urlaub muß man eben seine Priorotäten setzen, und das ist bei uns Wasser/Meer. Wo wir waren, hat es uns ja auch gefallen. Nur die Fahrerei nicht, und das es recht touristisch ist.
Zitat von Linixia im Beitrag #29Naja, das war ja dann sowohl von der langen Zeit, auf die sich das verteilt hat, und den Bedingungen - private Unterkunft, innerländisch geflogen etc - dann eine ganz andere Nummer, als wenn man mal 2 Wochen dahin fährt.
Ich glaube das garnicht - denn Dich hat ja nichts gestört, was längere Zeiträume „entzerrt hätten“.
Daß manchmal „inländisch fliegen“ die sinnvolle Alternative ist, sagt eindeutig der Blick auf die Straßenkarte - zumal, wenn frau Lateinamerika-Erfahrung hat. Ich habe übrigens nur in San José privat gewohnt - und bin sonst in ganz normalen Hotels, Cabanes etc. untergekommen.
Ich denke, ihr habt Euch mit dem „selbst planen“ den Urlaub verbaut - Irgendwie seid ihr dabei durchaus in den Touristenfallen gelandet, die ihr damit vermeiden wolltet.
Davon abgesehen frage ich mich, was frau in Costa Rica macht, wenn sie den Schwerpunkt auf „Meer/Wasser“ setzt - das ist in dem Land jetzt ein netter Sidekick, aber es hat doch nun wirklich viel mehr zu bieten. Und wieso dann auch noch eine Selbstfahr-Rundreise?
ZitatSan Jose nach Puero Viejo, wobei der kürzere Weg gerade nicht ging
Da gehen 3 Strecken hin - und dauert etwa 5 h max, üblicherweise.
ZitatFortuna - Samara Samara - San Jose Alles Entfernungen vion 200-240 km, aber überall grauenhaft zugestaut. Wie Mitternachtsblau schrieb, werden Straßen einfach gesperrt bei Bauarbeiten, und mal kurz aufgemacht, um den kilometerlangen Stau abfließen zu lassen. Und verfahren haben wir uns nicht.
Also, ich nehme mal an, daß Du „La Fortuna nach Samara Beach“ meinst? Was um alles in der Welt habt ihr in La Fortuna gemacht, wenn ihr Meer/Wasser wolltet? Wegen des Arenal-Sees? Jetzt verstehe ich natürlich Deine Beschwerden über komische Amerikaner - der Ort ist eine echte Tourist trap. Neugebaut in den 70ern - was das Fehlen der von Dir so geschmähten spanischen Architektur erklärt, und voller „typischer“ Touristen. Trotz hübschem Wasserfall, dem Arenalsee mit tollem Blick auf den Vulkan und den zugehörigen Heißen Quellen wäre das jetzt wirklich nichts auf der Top10 Liste, wo frau in Costa Rica gewesen sein sollte.
Und klar, daß ihr da hauptsächlich touristisch tätige Ticos getroffen habt.
Zitat von Linixia im Beitrag #30Mag sein, aber ich kenne 5 lateinamerikanische Hauptstädte, und fand die alle nicht spannend, und ziemlich gleich aussehend.
Wie gesagt, ihr habt schöne Märkte, eine tolle Atmosphäre und auch ein paar gute Musen verpaßt.
ZitatBei einem kurzen Urlaub muß man eben seine Priorotäten setzen, und das ist bei uns Wasser/Meer. Wo wir waren, hat es uns ja auch gefallen. Nur die Fahrerei nicht, und das es recht touristisch ist.
Ich habe nicht gesagt, daß es NICHT touristisch ist - Tourismus ist ein sehr wichtiger Wirtschaftszweig!
Ich bin nicht „im Spektrum“. Aber mein EQ ist tatsächlich etwas niedrig.
Zitat von Nora im Beitrag #31Daß manchmal „inländisch fliegen“ die sinnvolle Alternative ist, sagt eindeutig der Blick auf die Straßenkarte - zumal, wenn frau Lateinamerika-Erfahrung hat.
Passt jetzt nicht ganz zu DEiner vorher geäußerten Meinung, dass Straßenverkehr in Costa Rica ja so überhaupt kein Problem seii...... Und dass alles zugestaut ist, ist aus den Karten nicht ersichtlich. Ich würde im allgemeinen nicht auf die Idee kommen, 200-300 km zu fliegen.
ZitatIch denke, ihr habt Euch mit dem „selbst planen“ den Urlaub verbaut - Irgendwie seid ihr dabei durchaus in den Touristenfallen gelandet, die ihr damit vermeiden wolltet.
Ersteres wirst Du wohl kaum beurteilen können. Wir machen unsere REisen immer so, inklusive hunderte km weite Fahrten z.B. in der Atacamawüste. Und öffentliche oder privat organisierte Transfers stecken genauso im Stau.
Organisierte Rundreisen gehen zu den gleichen ZIelen, und ich schrieb nichts von "lauter Touristenfallen", sondern das das Hotel in La Fortuna ein Reinfall war, was das Klientel anging. La Forttuna bietet sehr viel Natur, warme Quellen - Wassser !- und dort haben wir auch das Rafting gemacht, was ein tolles Erlebnis war.
ZitatDavon abgesehen frage ich mich, was frau in Costa Rica macht, wenn sie den Schwerpunkt auf „Meer/Wasser“ setzt -
Karibik und Pazifik ? Wildwasserrafting und Paddeltouren durch die Mangroven ?
Und was die Fahrerei angeht: Klar wäre das meiste theoretisch in 5 h zu machen gewesen. Praktisch eben nicht, wegen der Staus. Mitternachtsblau hat ja geschildert, wie das abläuft......
Unsere einheimische Vermieterin im letzten Apartment , in der Stadt in Flughafennähe., ging übrigens davon aus, das wir erst abends ankommen, wenn wir morgens um 10 Uhr in Samara los fahren....... Aber Du weißt es sicher besser.
Zitat von Nora im Beitrag #31Daß manchmal „inländisch fliegen“ die sinnvolle Alternative ist, sagt eindeutig der Blick auf die Straßenkarte - zumal, wenn frau Lateinamerika-Erfahrung hat.
Passt jetzt nicht ganz zu DEiner vorher geäußerten Meinung, dass Straßenverkehr in Costa Rica ja so überhaupt kein Problem seii......
Doch, das paßt hervorragend dazu… Frau sieht nämlich auf jeder beliebigen Straßenkarte, daß es sich von Pontius zu Pilates schraubt und auch noch bei Herodes vorbei. Der Verkehr ist meiner Ansicht nach kein Problem. Aber die Straßenqualität fällt für MitteleuropäerInnen unter „fragwürdig“.
ZitatUnd dass alles zugestaut ist, ist aus den Karten nicht ersichtlich. Ich würde im allgemeinen nicht auf die Idee kommen, 200-300 km zu fliegen.
Stau war auch kein Problem… aber die Straßen als solche. Kurzstrecke fliegen - im Allgemeinen nicht. Im Besonderen… definitiv. Oder mit dem Boot - ist schön und auch schneller.
Zitat
ZitatIch denke, ihr habt Euch mit dem „selbst planen“ den Urlaub verbaut - Irgendwie seid ihr dabei durchaus in den Touristenfallen gelandet, die ihr damit vermeiden wolltet.
Ersteres wirst Du wohl kaum beurteilen können.
Nun, aus dem, was Du schreibst, kann ich nix anderes schließen!
ZitatWir machen unsere REisen immer so, inklusive hunderte km weite Fahrten z.B. in der Atacamawüste. Und öffentliche oder privat organisierte Transfers stecken genauso im Stau.
Ich habe nicht behauptet, daß ihr da grundsätzlich nicht in der Lage zu seid - Nur, daß es diesmal in die Grütze ging.
ZitatOrganisierte Rundreisen gehen zu den gleichen ZIelen,
GENAU DAS wollte ich damit sagen…
Zitatund ich schrieb nichts von "lauter Touristenfallen", sondern das das Hotel in La Fortuna ein Reinfall war, was das Klientel anging.
Du hast das nicht geschrieben, sondern ich. Weil es eine ist - samt der dazu üblichen Klientel - Marke besserer Ballermann.
ZitatLa Forttuna bietet sehr viel Natur, warme Quellen - Wassser !- und dort haben wir auch das Rafting gemacht, was ein tolles Erlebnis war.
Du scheinst meinen Post nicht gelesen zu haben. Weiß ich alles (ok, das Rafting war mir neu) Aber das macht die Tourist Trap nicht wett.
Zitat
ZitatDavon abgesehen frage ich mich, was frau in Costa Rica macht, wenn sie den Schwerpunkt auf „Meer/Wasser“ setzt -
Karibik und Pazifik ? Wildwasserrafting und Paddeltouren durch die Mangroven ?
Zum Wildwasserrafting nach Costa Rica würde mir jetzt echt nicht einfallen.Für sowas gibt es British Columbia… Das, was Costa Rica so einzigartig-toll macht, hat Euch anscheinend garnicht interessiert. Schade.
ZitatUnd was die Fahrerei angeht: Klar wäre das meiste theoretisch in 5 h zu machen gewesen. Praktisch eben nicht, wegen der Staus. Mitternachtsblau hat ja geschildert, wie das abläuft...
Ich frage mich immer noch, wo diese Staus, die ihr erlebt habt, herkommen. Bauen die jetzt ihr StraßenNetz auf U.S.-Standard aus, statt der besseren Pisten (weil Du Baustellen erwähnst)? In San José ist der Verkehr… spannend. Aber sonst? 🤷🏻♀️
ZitatUnsere einheimische Vermieterin im letzten Apartment , in der Stadt in Flughafennähe., ging übrigens davon aus, das wir erst abends ankommen, wenn wir morgens um 10 Uhr in Samara los fahren....... Aber Du weißt es sicher besser.
Nu, ich ging auch davon aus… und wäre deshalb garnicht erst auf so eine Idee gekommen. Thema „Flugzeug“…
Ich bin nicht „im Spektrum“. Aber mein EQ ist tatsächlich etwas niedrig.
@Nora, ich finde Deinen Ton unangemessen herablassend, auf so etwas habe ich keine Lust.
Ich bin im Detail gar nicht darauf eingegangen, was wir alles so gemacht haben..... Und an keiner Stelle schrieb ich irgendetwas von "vergrützten" Urlaub. Und habe nur bemängelt, das mir der zugestaute Streaßenverkehr mißfiel, und das Klientel (!!) in einem (!!) von 5 Hotels. Und ein "Ballermann"-Hotel ist eines für 280 € die Nacht ganz sicher nicht....... La Fortuna wird sehr empfohlen, wegen der Thermalquellen und der schönen Naturschutzgebiete drum herum. Mir tut es nicht leid, dass wir da hingefahren sind.
Zitat von Nora im Beitrag #33Doch, das paßt hervorragend dazu… Frau sieht nämlich auf jeder beliebigen Straßenkarte, daß es sich von Pontius zu Pilates schraubt und auch noch bei Herodes vorbei. Der Verkehr ist meiner Ansicht nach kein Problem. Aber die Straßenqualität fällt für MitteleuropäerInnen unter „fragwürdig“.
Du widersprichst Dir permanent, und merkst es anscheinend nicht mal. Was Du hier schreibst , lässt mich darauf schließen, dass Dein Urlaub dort schon eine ganze Zeit zurück liegt. Es gibt jede Menge gute Schnellstraßen und auch eine Art "Autobahnen", das Verkehrsnetz insgesamt läßt sich gut mit Kreta vergleichen, wo wir jedes Jahr unterwegs sind. Nur sind die halt gnadenlos zugestaut, u.a. weil halt weiter ausgebaut wird, wie Mitternachtsblau schon schrieb. Und die dann einfach sperren, und nur temporär den Stau abfließen lassen. Zwischen Samara und dem Kerngebiet gibt es eine recht neu aussehende Brücke, die ca. 80 km Umweg über Liberia spart. Vielleicht ist es in 10 Jahren ja richtig super da, wenn die mit den Ausbauten fertig sind, wer weiss.....
ZitatZum Wildwasserrafting nach Costa Rica würde mir jetzt echt nicht einfallen.Für sowas gibt es British Columbia… Das, was Costa Rica so einzigartig-toll macht, hat Euch anscheinend garnicht interessiert.
Wir haben auch nicht NUR Wildwasserrrafting gemacht, sondern 1/2 Tag.
Nora, es freut mich wirklich sehr für Dich, dass Du dreimonatige Urlaube machen kannst, und ich habe keinen Zweifel, dass Du in dieser langen Zeit mehr gesehen hast, als wir in 2 Wochen. Wir sind aber nun mal berufstätig, und in meiner Position bekomme ich nur alle paar Jahre mal mehr als 2 Wochen Urlaub, und dann maximal 3. Und wir wissen diese Zeit durchaus mit schönen Erlebnissen zu füllen, keine Sorge.
Womit ich mich an dieser Stelle dann hier verabschiede.
Du scheinst anzunehmen, ich sei ein nichtstuendes Reisepüppchen. Au contraire, ma chère. Auch Berufe und familiäre Dinge führen frau in ferne Länder.
Ich hatte vermutlich weniger „Freizeit“ als Du in diesen 3 Wochen. Aber anscheinend hatte ich einen anderen Fokus, Und andere Informationsquellen zur Tourplanung.
Aber egal - Du hast Deine Scheibe Wirklichkeit, und ich habe meine.
Ich bin nicht „im Spektrum“. Aber mein EQ ist tatsächlich etwas niedrig.
Von "Reisepüppchen" habe ich nichts geschrieben, und Du selbst schriebst, dass Du da Verwandte besucht hast.
Jetzt warst Du auf einmal beruflich da, na dann.....
Ist aber auch egal.
Dienstreisen mache ich übrigens auch, allerdings gibt es bei diesen nullkommanull Freizeit und Besichtigungsaktivitäten, weil ich dann 10 h am Tag arbeite. Aber vermutlich nur, weil ich was falsch mache .
@Nora, es geht mich ja eigentlich nichts an, aber da der Schlagabtausch hier öffentlich stattfindet und meine Lesefreude in diesem Forum beeinträchtigt, schreibe ich jetzt auch was dazu.
Wenn du ein nichtstuendes Reisepüppchen wärst, wäre das auch nicht schlimm. Man darf auch ganz unbehelligt ein Reisepüppchen sein, das ist erlaubt.
Aber dein Tonfall, bei dem immer sowas mitschwingt von "Herrjeh, was stellt ihr euch doch alle dämlich an" - der macht ehrlich keine Freude. Auch mir als lediglich Mitleserin nicht.
Eigentlich sollte man meinen, im Reiseforum wäre nicht so viel Konfliktpotential vorhanden, aber offenbar kann man zu jedem Thema mit anonymen Fremden im Internet Streit vom Zaun brechen. Geh' doch einfach davon aus, dass @Linixia schon groß ist und weiß, was sie tut und dass ihre Wahrnehmung auch eine Daseinsberechtigung hat, selbst wenn sie von deiner abweicht.
Gesegnet seien jene, die nichts zu sagen haben und den Mund halten.
Ich dachte mir auch, schade um den Strang! So ein Gezänk - muss doch echt nicht sein. JedeR macht seine Erfahrungen, hat seine Erinnerungen. Was gibt es da so! zu streiten?
Ich hätte das Thema interessant gefunden, über jedes Ziel kann man so oder so denken! Aber der Ton macht die Musik....
Das oben ist meine private Meinung. Mein pers. Empfinden. Meine Wahrnehmung.
Zitat von Mitternachtsblau im Beitrag #37Eigentlich sollte man meinen, im Reiseforum wäre nicht so viel Konfliktpotential vorhanden, aber offenbar kann man zu jedem Thema mit anonymen Fremden im Internet Streit vom Zaun brechen.
Ja, darüber staune ich auch. Von einem REiseforum erwarte ich eigentlich einen netten, konstruktiven Austausch, und nicht so was.
Wenn Kunden wegen der Straßenverhältnisse in Costa Rica anfragen, geht es meist um die Frage, ob die Straßen so gut ausgebaut sind, dass auch wir Mitteleuropäer mit einem eigenen Mietwagen vor Ort klar kommen. Denn in Punkto Freiheit und Flexibilität ist eine maßgeschneiderte Mietwagentour nach Costa Rica für viele die bevorzugte Art das Tropenparadies Costa Rica zu erleben.
Viele sind allerdings vorab verunsichert. Denn in vielen Reiseführern oder Webseiten werden immer noch Zustände gezeichnet, wie sie früher einmal waren. So schreibt zum Beispiel das Auswärtige Amt: „Die Straßen befinden sich generell in einem sehr schlechten Zustand (Schlaglöcher).“ Solche Aussagen sind allerdings aus unserer Sicht undifferenziert und spiegeln die Realität vor Ort nicht wieder!.....
Nur noch wirklich wenige Strecken weisen in der Asphaltdecke Schlaglöcher in großer Zahl auf. Die meisten Überlandstrecken sind in einem guten Zustand. Dort sind größtenteils weniger Schlaglöcher für ein langsames Vorankommen verantwortlich, sondern eher der Verkehr, die Streckenführung durch verzweigte Landschaften oder ein Ochsenkarren, der die Straße blockiert.
Selbst Schotterpisten in ländlichen Regionen werden regelmäßig gepflegt und lassen sich zwar nicht mit 100 km/h befahren, aber doch wesentlich zügiger als im Schritttempo.....
Im Zentraltal um San José herrscht, wie im Dunstkreis einer jeden Großstadt, regelmäßig Verkehrschaos wegen hohen Verkehrsaufkommens. Aber dieses Chaos wird von den Ticos, wie die Costa-Ricaner liebevoll genannt werden, mit großer Gelassenheit gesehen.
Den meisten Europäern werden, sobald er in einem Stau rund um San José mal stecken geblieben ist, wahrscheinlich sofort Ideen kommen, wie sich die Verkehrsführung und Leitung verbessern ließe. Die Costa-Ricaner sind da anders. Solche „Baustellen“ werden erst gar nicht angegangen. Es ist halt so, und es ist gut so wie es ist. Pura Vida!
Das fett hervor gehobene trifft es.
Und den letzten Absatz zu San Jose kann ich auch bestätigen. Mit ein paar sinnvoll eingesetzten Ampeln ließe sich da einiges effizienter gestalten. Aber das will man offenbar nicht.
Jetzt weiß ich was mir damals aufgestoßen ist: das Gefühl einer künstlichen Stadt. Die Kanadier waren übrigens genau dort. Dort erinnere ich mich noch an den Eiskaffee, eben nach ( grässlich süsser ) amerikanischer Art.
Touristische Infrastruktur fand ich nicht verkehrt und habe sie erst an der Karibik vermisst, als wir den Busfahrer mal baten, ein Café zu finden. Raus kam ein Bäcker. Eben hinten dran in der Entwicklung. Im little Switzerland in den Bergen gäbe da keine Probleme.
Die Staus hatten wir auch. In Monte Verde zB kamen wir erst in der Dunkelheit an.
Der Reiseveranstalter hat keine Flüge mehr, die früh morgens einfallen, dafür aber welche über USA und den dortigen Visa. Nervig
Schade dass mir die Gegend des 1.Tages nicht mehr einfällt mit Kaffeeplantage und einem schönen Zoo mit Wasserfall. Recht feucht, aber wunderschön. Irgendwie in der Nähe eines Vulkans, der gesperrt war.
Bei einem Sprachkurs würde ich wahrscheinlich doch nach dem Alter fragen. Jugendliche Sauftouren liegen mir doch nicht. Und sonst organisiert.
Zitat von Saltimbocca im Beitrag #41 Schade dass mir die Gegend des 1.Tages nicht mehr einfällt mit Kaffeeplantage und einem schönen Zoo mit Wasserfall. Recht feucht, aber wunderschön. Irgendwie in der Nähe eines Vulkans, der gesperrt war.
Kann es sein, dass ihr am Poàs wart? Der Vulkan ist recht nahe an San Jose, an einen Wasserfall meine ich mich auch zu erinnern. Für den ersten Tag nach Ankunft wäre das logisch. Wir waren da auch gleich nach Ankunft.
Und: mir hat La Fortuna gefallen. Wir hatten einen Abend im Thermalbad, das war ziemlich leer und wirklich schön. Nach Einbruch der Dunkelheit war die Anlage sehr schön beleuchtet, viel wildes Grün um die verschiedenen Becken drumherum und schwirrende Fledermäuse. Nur das Essen war recht touristisch.
Das war das einzige Mal, dass ich einen netten Schwatz mit einer Texanerin hatte, sonst habe ich auch dort keine Amis wahrgenommen. Unser Hotel dort war das Arenal Oasis, rustikale Hütten, gutes Essen, sauber, üppige Vogelwelt.
Gesegnet seien jene, die nichts zu sagen haben und den Mund halten.
Das ist schon was Verschiedenes....... Vielen Tieren waren die Läsionen deutlich anzusehen. Eine abgeschmurgelte Hande z,B. bei einem Affen, der an die Stromleitungen gekommen war, was leider recht häufig vorkommt. Die sind in Costa Rica nicht isoliert.
Wobei der sogar wieder ausgewildert wurde, aber so öfter von den Bäumen runter kommt, und sich im Rescue Center umschaut. So auch an dem Tag.
Soooo streng ist das mit dem "keine Wildtiere als Haustiere halten" aber wohl auch nicht...... Ich habe öfter irgendwo in Restaurants/Bars Papageien als Haustiere gesehen, obwohl verboten.
Zitat von Mitternachtsblau im Beitrag #42Und: mir hat La Fortuna gefallen. Wir hatten einen Abend im Thermalbad, das war ziemlich leer und wirklich schön. Nach Einbruch der Dunkelheit war die Anlage sehr schön beleuchtet, viel wildes Grün um die verschiedenen Becken drumherum und schwirrende Fledermäuse.
Ja, ohne Amis waren die Becken bei uns auch schön, und man konnte sich gut mit dem sehr netten Barpersonal unterhalten. Tags halt, wenn die Ami unterwegs waren, oder später abends, wenn sie den Rausch ausschliefen.
Man hat in der Gegend auch viele TIere gesehen, oft direkt auf der Straße, z.B. Myriaden von Ameisenbären. Da ist vorsichtiges Fahren angesagt.
Mal eine Frage an die Costa Rica kundigen: braucht man in den Nationalparks wasserdichte Wanderschuhe? Wir werden im Februar/ März eine Rundreise machen, so richtig tourimäßig in einer Gruppe 😁 Wenn ich mir die Fotos anschaue haben alle nur feste Turnschuhe an...