Ich habe ja so meine Zweifel, was das AV Depot angeht - da werden schon wieder Gebührenstrukturen zugelassen, die auf dem freien Markt nicht durchsetzbar wären - und vermutlich muß man um die Zulagen zu kriegen wieder bei einem dieser Anbieter mit den happigen Gebühren abschließen.
Wenn ich das richtig lese, ist da ein TER bis zu 1,0 erlaubt..... während günstige ETF einen von 0,12 haben. Das frißt dann schon wieder einen guten Brocken der Zulagen vom Staat auf.
Ich könnte ja schon immer bei den Kaufprovisionen für meine VWL kotzen - aber es gibt halt nur 2 Anbieter für VWL in ETF...
Ja, die TER können hoch sein, wenn ich korrekt gelesen habe, sogar höher als ein Prozent, sie dürfen ja auch weiterhin Garantien anbeiten, die kosten dann halt. Ich gehe aber davon aus, dass die gängigen Billigdepotanbieter sich dieses Geschäft nicht durch die Lappen gehen lassen werden und entprechend preiswerte Produkte auflegen werden.
Ich freue mich auf jeden Fall, wenn es kommt, da mein Riester zwar bisher gut gelaufen ist, die Verrentungsoption, so attraktiv ich die Langlebigkeitsabsicherung finde, aber irre teuer ist und ich damit voraussichtlich gut aus der Nummer herauskomme. Bleibt abzuwarten, wie die genauen Konditionen sind. Attraktiv wäre es, wenn man innerhalb des Produktes steuerfrei umschichten könnte, so wie das im Versicherungsmantel jetzt schon geht.
"Wenn man mit einer Regenbogenflagge rumläuft, wo ‚Peace’ draufsteht und fünf Meter weiter Leute die Reichsflagge schwenken, muss man sich schon fragen: Mit wem machen wir uns gemein?“ - Wolfgang Niedecken
Pia, glaubst du, man kann dann einen Riestervertrag in einen neuen Vertrag umschichten? Das wäre ja zu schön um wahr zu sein.
Eigentlich wollte ich aber was anderes fragen: Was würdet Ihr kaufen, wenn Ihr ein bisschen "Spielgeld" hättet? Grade habe ich einen mittleren dreistelligen Betrag "eingenommen" (Münzgeld gesammelt, Tipp aus der Bri), mit dem ich gerne einen ETF kaufen würde, der nicht All World oder MSCI World ist. Aber was? Small Caps werden immer mal wieder erwähnt. Lohnt sich das bei dem Betrag?
Seit Jahrzehnten beobachten alle, wie die Gesellschaft immer mehr Risse bekommt, und keiner kittet sie. Da darf man sich nicht wundern, wenn sie schließlich zerbricht. (Views, Marc-Uwe Kling)
Zitat von ViolaFaber im Beitrag #603Pia, glaubst du, man kann dann einen Riestervertrag in einen neuen Vertrag umschichten? Das wäre ja zu schön um wahr zu sein.
Ja, das wird gehen.
Ich werde den Markt beobachten und Anfang 2027 entweder direkt umschichten oder, falls die attraktiven Produkte erst im Laufe des Frühjahrs kommen, stillegen und dann eben später entsprechend nachzahlen.
Die Fondsgesellschaften, Neobroker und Onlinebanken werden ordentlich Druck im Markt machen, so dass es hoffentlich einige kostenmäßig wirklich brauchbare Anlagemöglichkeiten geben wird.
Man muss sich das Ganze allerdings gut anschauen, in Einzelfällen kann es sogar günstiger sein, im Riester zu bleiben.
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Zitat von ViolaFaber im Beitrag #603Pia, glaubst du, man kann dann einen Riestervertrag in einen neuen Vertrag umschichten? Das wäre ja zu schön um wahr zu sein.
mein riester anbieter hat mich schon angeschrieben, das es aenderungen geben wird, und das sie sich melden, sobald konkreteres bekannt ist ich bin auch mal gespannt, aktuell ist mein vertrag wegen fehlender foerderung beitragsfrei gestellt
alone we can do soo little together we can do so much
Zitat von ViolaFaber im Beitrag #603 Eigentlich wollte ich aber was anderes fragen: Was würdet Ihr kaufen, wenn Ihr ein bisschen "Spielgeld" hättet? Grade habe ich einen mittleren dreistelligen Betrag "eingenommen" (Münzgeld gesammelt, Tipp aus der Bri), mit dem ich gerne einen ETF kaufen würde, der nicht All World oder MSCI World ist. Aber was? Small Caps werden immer mal wieder erwähnt. Lohnt sich das bei dem Betrag?
Ich hab mit diesem vor einiger Zeit begonnen: iShares STOXX Europe 600 Banks UCITS ETF (DE) : ISIN DE000A0F5UJ7
Eine Frage in die Runde: Ich möchte in naher Zukunft einen größeren Teil eines ETF an mein (erwachsenes) Kind übertragen. Muss ich dabei neben der Schenkungssteuer bzw. dem Freibetrag noch etwas beachten? Und ist der Stichtag für die Wertermittlung der Tag der Übertragung?
Zitat von Morgaine im Beitrag #607Und ist der Stichtag für die Wertermittlung der Tag der Übertragung?
So habe ich das auch verstanden. Ansonsten musst du die Schenkung nur noch formlos deinem Finanzamt anzeigen. Dein Kind übernimmt deine steuerlichen Anschaffungsdaten, sprich Kaufzeitpunkt und Kurs. Wichtig zu wissen für den späteren Verkauf, sonst wundert es sich womöglich über die höhere Steuer. Bei vielen Brokern wird meist nur der Gewinn ab Depotübertrag angezeigt, in Wirklichkeit kommt aber noch dein Gewinn dazu.
Die Chance klopft öfter an als man meint, aber meistens ist niemand zu Hause. (Willi Rogers)
Eigentlich sollte bei korrekter Übertragung des gesamten Gewinn auch im Depot des Kindes angezeigt werden.
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Zitat von Pia im Beitrag #609Eigentlich sollte bei korrekter Übertragung des gesamten Gewinn auch im Depot des Kindes angezeigt werden.
Eigentlich.... in Realität hat es es zwar jeder Neobroker geschafft - aber Maxblue zeigt konsequent die Einbuchungskurse an - nicht die Kaufkurse... und ich hab im Moment nicht den Nerv, daß mit einem stundenlangen Gespräch mit der Hotline zu klären (irgendwo in den Tiefen deren Systems soll das vorhanden sein und wenn man sich durch den Telefonsupport bis zu einem Mitarbeiter durchhangelt, der Ahnung hat, kann das korrigiert werden. Sagt das Internet von Leuten, die das gleiche Problem hatten....
Bei uns hat es geklappt, war allerdings bei Eltern und Kindern der gleiche Broker.
"Wenn man mit einer Regenbogenflagge rumläuft, wo ‚Peace’ draufsteht und fünf Meter weiter Leute die Reichsflagge schwenken, muss man sich schon fragen: Mit wem machen wir uns gemein?“ - Wolfgang Niedecken
Bei mir war es nichtmal ein Übertrag auf eine andere Person - es war ein Depot-Umzug von mir (Onvista) zu mir (maxblue).
Aber alles was mit Deutsche Bank zu tun hat ist schwierig, wenn man es nicht in einer Filiale klären kann. Es ist mit Abstand die Bank mit dem offen zur Schau getragenen arrogantestem Kundendienst in der Telefonhotline, gepaart mit Inkompetenz. Man braucht Zeit - viel Zeit, bis man dann weiterverbunden wird - ungefähr zum Third-Level-Support. Ab da sitzen dann Mitarbeiter, die offensichtlich lange im Unternehmen sind und wissen, wie die einzelnen Zweige (Broker, Anlagen, Verrechnungskonten) miteinander verbunden sind und wo die Problemstellen sind.
Hätte sie nicht ein paar Funktionen, auf die ich Wert lege, hätte ich das Konto schon aufgelöst.