Zitat von Linixia im Beitrag #1Hallo, denkt Ihr, dass man nach einer vierwöchigen Krankschreibung direkt anschließend eine Woche in den Urlaub gehen kann, wenn der bereits vorher genehmigt, gebucht und bezahlt wurde ?
Rechtlich scheint das ok, zu sein, wenn ich das richtig gegoogelt haben, aber wie sieht es tatsächlich in den Firmen aus ?
Hat damit jemand Erfahrung ?
Um mal wieder zum eigentlichen Thema zurück zu kommen......
Jetzt habe ich leider entdeckt, dass meine Chefin diesen Urlaub zwar per mail genehmigt hat, dass in unserem Zeiterfassungssystem aber nicht korrekt erfasst ist.......
Sie fragen, ob sie das korrigieren kann, kann ich wohl nicht ? Oder doch ?
Oder sich einfach auf die email Genehmigung verlassen ? Früher ging das bei uns nur so......
Das ich diesen Urlaub so geplant habe, war klar, dass stand seit Monaten unter allen meinen Mails, als Fußnote.
Zitat von Charlie03 im Beitrag #79Eine Abmahnung gibt es, wenn du krankgeschrieben bist und weniger Stunden als üblich arbeitest. Es gibt in Deutschland keine Teilzeitkrankschreibung.
Entweder krank oder Arbeit.
Sorry, aber das ist Unsinn.
Die Firma ist froh, wenn man das Nötigste noch macht .
Also, du warst krankgeschrieben und hast dies dem Arbeitgeber mitgeteilt und hast außer deinem Abwesenheitsassistenten und evtl. noch eine Notiz an die Vertretung einige Stunden gearbeitet?
War das so?
******************************** Sagt es allen weiter - besonders den jungen Menschen: Werdet StammzellenspenderIn - rettet Leben! Spende geht oft über das Blut. * DKMS
Zitat von Cynara im Beitrag #100Also, halten wir fest: Gesetzlich ist es kein Problem, daher keine Abmahnung, sollte der AG glauben, man sei noch nicht so weit, kann/muss er den Betriesbarzt hinzuziehen. Aber mal ehrlich: In welcher Firma wird es zum Problem, wenn der AN freiwillig früher aus der Krankheit zurückkommt? Umgekehrt wird doch wohl eher ein Schuh daraus.
Mir ging es nicht um das frühere zurückkommen, sondern um die Parallelität AUB und weniger Stunden arbeiten.
******************************** Sagt es allen weiter - besonders den jungen Menschen: Werdet StammzellenspenderIn - rettet Leben! Spende geht oft über das Blut. * DKMS
Zitat von Linixia im Beitrag #108Weil es komisch aussieht, wenn ich mitteilen, dass ich bis z.B. 30.9. krank geschrieben sein werde, und am 1.10. in den Urlaub fliegen möchte. Oder nicht ?
Naja, wenn du nach der Krankschreibung wieder gesund genug wärest, um wieder zur ARbeit zu kommen, warum solltest du nicht gesund genug sein, um in Urlaub zu fahren?
Zitat von Linixia im Beitrag #108Weil es komisch aussieht, wenn ich mitteilen, dass ich bis z.B. 30.9. krank geschrieben sein werde, und am 1.10. in den Urlaub fliegen möchte. Oder nicht ?
Naja, wenn du nach der Krankschreibung wieder gesund genug wärest, um wieder zur ARbeit zu kommen, warum solltest du nicht gesund genug sein, um in Urlaub zu fahren?
Vielleicht weil es seltsam aussieht, dass der lange geplante Urlaub genau mit dem Ende der Krankschreibung zusammentrifft?
Ich als Arbeitgeberin fände es überhaupt nicht merkwürdig. Denn dass Krankschreibung und (lange geplanter) Urlaubsbeginn aufeinandertreffen terminlich ist halt so.
Und wenn meine Mitarbeiterin mit darauf hinweisen würde, dass sie gesehen hat, dass der schon lange genehmigte Urlaub nicht richtig ins System eingetragen wurde, fände ich das gut und nicht merkwürdig. Und dass meine Mitarbeiterin während ihrer Krankschreibung mal kurz ins Intranet (oder wohin auch immer schaut) zB um zu checken, ob Termine eingetragen sind, die sie absagen muss wegen ihrer Krankheit, fände ich jetzt (je nachdem wie das betriebsinterne System angelegt ist) auch nicht merkwürdig. Letzteres hängt vermutlich sehr vom Firmensystem ab, wer welche Termine sehen kann und welche e-mail etc.
Und in jedem Fall fände ich es besser es jetzt von der Mitarbeiterin zu erfahren, als wenn während des Urlaubs was schief geht (was auch immer), weil der Urlaub nicht korrekt ins System eingetragen war und meine Mitarbeiterin mir hinterher sagt "ja hatte ich gesehen, aber ich wollte aus der Krankschreibung nicht anrufen, das wäre doch merkwürdig gewesen". Darauf würde ich vermutlich "bemerkenswert" genervt reagieren ... wobei ich in deinem Fall davon ausgehe, dass weder deine Chefin noch du das ins System eintragt, sondern irgendjemand Drittes.
Zitat von Linixia im Beitrag #108Weil es komisch aussieht, wenn ich mitteilen, dass ich bis z.B. 30.9. krank geschrieben sein werde, und am 1.10. in den Urlaub fliegen möchte. Oder nicht ?
Naja, wenn du nach der Krankschreibung wieder gesund genug wärest, um wieder zur ARbeit zu kommen, warum solltest du nicht gesund genug sein, um in Urlaub zu fahren?
Vielleicht weil es seltsam aussieht, dass der lange geplante Urlaub genau mit dem Ende der Krankschreibung zusammentrifft?
So ungefähr. Und das ich 1 Woche vorher weiß, wann ich wieder gesund sein werde
Obwohl ich die Woche vorher eigentlich auch Urlaub habe. Wir hatten 2 Reisen geplant, die erste fällt aus, wegen krank. Unter finanziellem Verlust. Die zweite hätte ich gerne....
Zitat von Linixia im Beitrag #114So ungefähr. Und das ich 1 Woche vorher weiß, wann ich wieder gesund sein werde
Das wäre doch aber auch nicht anders, wenn du sagen würdest "ab xx.xx fange ich wieder an zu arbeiten"? Das fällt dir ja auch nicht am ersten Arbeitstag nach der Krankheit spontan ein, sondern eine Weile vorher?
Ich finde, nach vier Wochen Krankheitsausfall macht eine Woche Urlaubsausfall auch keinen großen Unterschied. Wichtig wäre für mich als Chefin zu wissen, wann die AN wiederkommt, damit ich planen kann. Da ist es mir lieber, ich kriege eine Email á la: "Frau Müller-Borstel, ab dem 1.4. werde ich voraussichtlich wieder gesund sein und würde dann wie geplant in der darauffolgenden Woche meinen Urlaub antreten. Am 8.4. bin ich dann wieder voll einsatzbereit. MfG, Gretl Schönhuber".