Hallo, Freunde von uns sind in die Schweiz gezogen. Wir werden sie zeitnah besuchen. Gibt es irgendein Mitbringsel, etwas typisch deutsches, was es in der Schweiz nicht oder nur sehr teuer zB gibt? Danke schon mal
wie lange sind eure Freunde schin da, und wie weit ist es ins billigere EU Ausland 🇫🇷 🇩🇪 🇮🇹 ?? Wir haben letztens Fleisch und einige Drogerie-Produkte nach Wunsch!! mitgebracht.
“Es fing nicht mit Gaskammern an, sondern mit einer Politik des WIR gegen DIE; mit Intoleranz und Hassreden, mit der Aberkennung von Grundrechten und mit brennenden Häusern! Es fing an mit Menschen, die einfach wegschauen!” Quelle unbekannt.
Sie wohnen dort bereits ein Jahr. Ziemlich mittig im Land. Sie sind regelmäßig in Deutschland, also ich denke einkaufen werden sie dort bestimmt auch mal. Mir geht es um eine kleine Aufmerksamkeit als Gastgeschenk, falls es was gibt. Wurst, Wein, besondere Marken die dort schwer zu bekommen sind?
Deutsche Wurstwaren und vor allem gute Leberwurst haben wir uns auch immer aus Deutschland mitgebracht. Ebenso ein richtig gutes Sauerteigbrot vom Bäcker, da sich die Backkultur doch recht unterscheidet.
Deutschland ist gross und kulinarisch extrem vielfältig. Daher bieten sich – je nachdem, aus welcher Gegend man ursprünglich kommt – vor allem lokale Spezialitäten aus der alten Heimat an. Auch Wein und Bier sind regionsabhängig immer ein tolles Mitbringsel.
Bei uns kommt beispielsweise standardmässig immer ein Kasten fränkisches Bier mit in die Schweiz.
Ich finde die Betreffzeile etwas verwirrend. Wenn es Freunde aus Deutschland sind, die dort hin zogen, dann sind es doch keine Schweizer? Oder haben sie bereits die dortige Staatsbürgerschaft? Das dauert doch für gewöhnlich recht lange, wie man spätestens seit dem grandiosen Film "Die Schweizermacher" weiß. Ich würde sie auch fragen, was sie am meisten vermissen.
Zitat von Iceman im Beitrag #9Ich finde die Betreffzeile etwas verwirrend. Wenn es Freunde aus Deutschland sind, die dort hin zogen, dann sind es doch keine Schweizer? Oder haben sie bereits die dortige Staatsbürgerschaft? Das dauert doch für gewöhnlich recht lange, wie man spätestens seit dem grandiosen Film "Die Schweizermacher" weiß. Ich würde sie auch fragen, was sie am meisten vermissen.
Also für die Frage, was sie vermissen, weil es das in D gibt und in CH nicht - da spielt es doch überhaupt keine Rolle, welche Staatsbürgerschaft sie haben..... Und die Ausgangsfrage war doch klar formuliert.
"Meine" Schweizer (die immer noch deutsche Staatsbürger sind, aber seit Jahren in CH leben) freuen sich in der Tat auch immer über fränkisches Bier und regionale Wurstwaren. Wobei es da Einfuhrbeschränkungen gibt - die ich aber auswendig grad nicht weiß. Lässt sich googeln.
Und ich hatte die Frage anfangs so verstanden als gäbe es irgendwelche spezifischen interkulturellen Besonderheiten, die man als Deutsche/r beachten müsse, wenn man Schweizern Geschenke macht.
Das kann ja länderspezifisch sehr unterschiedlich sein, ich habe das z.B. in Frankreich auf die harte Tour lernen müssen, als ich merkte, dass selbst im (wie ich dachte) lockeren Freundeskreis sehr auf die "Mitbringsel-Etikette" geachtet wurde...
Hallo, danke schon mal für die Antworten :) Es ist etwas kompliziert, da nur er Deutscher ist, beide lange Zeit in Asien gelebt haben und nun wieder nach Europa gezogen sind. Aufgrund familiärer Verbindungen sind sie nun häufiger in Deutschland. Danke auf jeden Fall für die Anregungen. Brot und regionales Bier könnte möglicherweise für beide ein gutes Geschenk sein. Ich trinke selbst kein Bier, da bin ich gar nicht drauf gekommen 😅
Meine in der Schweiz lebenden Freunde sind mittlerweile nur noch zu zweit, weil die Kinder aus dem Haus sind. Aber zu Zeiten der Großfamilie - als auch dortige Nachbarn und Freunde noch im Familienverbund lebten - wurden Besuche in Deutschland zum Großeinkauf bei Aldi und in der örtlichen Metzgerei (da sind wir Franken ja berühmt!) genutzt. Die waren damals noch deutlich billiger als die Läden in der Schweiz. Mittlerweile scheint sich das etwas angeglichen zu haben. Wegen der schon erwähnten Beschränkungen bei der Einreise wurde getrickst: Vor Erreichen der Grenze wurden die Nachbarn und Freunde telefonisch benachrichtig. Man traf sich dann auf deutschem Boden - weit genug von der Grenze weg, damit die sehr kurzfristige Ausreise und Wiedereinreise nicht verdächtig wirkte. In jedem Auto saßen fünf Leute. Und dann wurde eben umgepackt - jeweils soviel, wie erlaubt war, in ein Auto. Trotz der Fahrstrecke war das unterm Strich für alle noch billiger, als in der Schweiz einzukaufen.
Zitat von Thinking im Beitrag #5Deutsche Wurstwaren und vor allem gute Leberwurst haben wir uns auch immer aus Deutschland mitgebracht. Ebenso ein richtig gutes Sauerteigbrot vom Bäcker, da sich die Backkultur doch recht unterscheidet. .
Da sollte man einigermaßen sicher sein, dass die Beschenkten diese heilige heimische Kost auch mögen. oder noch mögen. Die CH ist kulinarisch in der Breite doch eine Milchstraße von diesem D entfernt. ok, wer mit Haggis und surströmming aufgewachsen ist, vermisst das vielleicht tatsächlich, kann bei komissbrot und sauren Zipfeln usw auch so sein, ich würde fragen. Wenn tatsächlich ei Leberwurst-Turkey gewachsen ist, sagen die das garantiert, wenn nicht, vermissen sie sie ziemlich sicher nicht. ich wollte keine.
Zitat von vultura im Beitrag #15 Da sollte man einigermaßen sicher sein, dass die Beschenkten diese heilige heimische Kost auch mögen. oder noch mögen.
"Heimische heilige Kost...." - warum den so spitz? Im Eingangspost war von "Freunden" die Rede. Da weiß man doch, was die gerne mögen und was nicht!
Und ja, es soll tatsächlich Leute geben, die örtliche Spezialitäten lieben. Ob und wo heute noch Kommissbrot gebacken wird, entzieht sich meiner Kenntnis. Aber heute vormittag habe ich beim Metzger tatsächlich einen "Ausgewanderten" getroffen, der jetzt im Norden Deutschlands lebt, und der sich, bewaffnet mit Kühltasche, Akkus und Auto-Kühlschrank, mit ziemlich vielen heimischen Bratwürsten eingedeckt hat, um endlich wieder mal "Blaug'sottene", wie die Sauren Zipfel bei uns heißen, zu essen!
Zitat von vultura im Beitrag #15 Da sollte man einigermaßen sicher sein, dass die Beschenkten diese heilige heimische Kost auch mögen. oder noch mögen.
"Heimische heilige Kost...." - warum den so spitz? Im Eingangspost war von "Freunden" die Rede. Da weiß man doch, was die gerne mögen und was nicht!
warum dann die Frage? nochmal: ich würde die Freunde fragen, ob sie was aus der Heimat wollen. oder mir was Anderes ausdenken. Meine Bedenken basieren auf eigenen, realen Erfahrungen. ich wurde mit heimischen Spezialitäten eingedeckt, die ich noch nie besonders mochte. Möglichkeiten: klar sagen: nett, aber... oder Freude heucheln, dann gibts beim nächsten Besuch das Gleiche xxxxl und doppelt. mit etwas Glück sagt der Besuch auch noch: lass uns so richtig essen wie daheim, dann musst du nicht einkaufen und ich koche.
Zitat von HaRri im Beitrag #4Sie wohnen dort bereits ein Jahr. Ziemlich mittig im Land. Sie sind regelmäßig in Deutschland, also ich denke einkaufen werden sie dort bestimmt auch mal. Mir geht es um eine kleine Aufmerksamkeit als Gastgeschenk, falls es was gibt. Wurst, Wein, besondere Marken die dort schwer zu bekommen sind?