@eva : Ich verstehe die Begrifflichkeiten so, dass man mit dem Wort "Sozialleistungen" die Leistungen nach dem Sozialgesetzbuch zusammenfasst. (vgl. SGB I § 11) Das sind ganz überwiegend Versicherungsleistungen.
Bitte beendet hier diese Schleife um die korrekten Begrifflichkeiten, das hat mit Aquavenus' Fragestellung nichts zu tun.
Analuisa, Moderation
Virginia, Gisèle, Collien, danke für euren Mut! 🌹
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Ich glaube, die ganzen praktischen Schritte sind im Moment gar nicht das eigentliche Problem. Anträge, Beratung, Wohnungssuche und all das kann man lernen oder sich Hilfe holen. Die größere Hürde ist oft, innerlich wirklich an dem Punkt anzukommen, an dem man sagt: „So möchte ich nicht mehr leben, und ich bin bereit, die Konsequenzen einer Veränderung zu tragen.“ Erst wenn diese Entscheidung fest genug geworden ist, bekommen die nächsten Schritte überhaupt eine Richtung. Vielleicht braucht es dafür noch etwas Zeit
Zitat von eva im Beitrag #202So genau weiss ich das auch nicht. Mich hat einfach was an der Begrifflichkeit gestört.
Manche Begrifflichkeiten sind in der Umgangssprache negativ besetzt, obwohl sie eigentlich eine völlig neutrale (gesetzliche) Bedeutung haben.
Der Aufhänger war ja, dass die Strangerstellerin eine Rente wegen Erwerbsminderung bezieht und dementsprechend sehr begrenzte finanzielle Ressourcen hat. Das ist beim Thema Wohnungssuche natürlich relevant.
Ein Vorschlag, bevor ich mich aus dem Strang zurückziehe:
@Aquavenus : Du sprichst immer wieder sehr offen über deine psychische Erkrankung, deshalb finde ich es legitim, diesen Punkt anzusprechen. Möglicherweise wäre es für dich günstig, eine gesetzliche Betreuung zu beantragen, die sich auf die Bereiche Finanzen und Wohnungsangelegenheiten erstreckt. Nach meiner Wahrnehmung hast du (aus welchem Grund auch immer) nicht die notwendigen Ressourcen, diese Themen sinnvoll für dich selber zu ordnen und zu regeln. Würdest du diese Verantwortung abgeben, dann hättest du vielleicht mehr Kapazitäten, andere Baustellen aufzuräumen.
Zitat von eva im Beitrag #204 Die größere Hürde ist oft, innerlich wirklich an dem Punkt anzukommen, an dem man sagt: „So möchte ich nicht mehr leben, und ich bin bereit, die Konsequenzen einer Veränderung zu tragen.“ Erst wenn diese Entscheidung fest genug geworden ist, bekommen die nächsten Schritte überhaupt eine Richtung. Vielleicht braucht es dafür noch etwas Zeit
Das glaube ich auch. Es gibt Menschen, die können erst dann funktionieren, wenn der Druck so groß ist, dass ihnen das Wasser bis zum Hals steht.
Aquavenus macht das in ihrem eigenen Tempo. Wenn sie jetzt noch nicht bereit ist, mit Hochdruck all das anzugehen, was getan werden muss, ist das ihre Sache. Drängen hat da keinen Zweck.
Zitat von Schreckgespenst im Beitrag #205 @Aquavenus : Du sprichst immer wieder sehr offen über deine psychische Erkrankung, deshalb finde ich es legitim, diesen Punkt anzusprechen.
Meines Erachtens ist es nicht nur legitim, sondern sogar dringend nötig.
Ich bin etwas verwundert, dass dieser wichtige Gesichtspunkt von einigen hier anscheinend ganz ausgeblendet wird.
Man kann doch nicht von einer psychisch so instablien Frau, wie es die TE ist, ernsthaft erwarten, dass sie ad hoc ihr ganzes altes Leben umkrempelt und sich mal schnell eines nach den Vorstellungen der (ok, bestimmt gut-meinenden) Userinnen aufbaut.
So etwas kann nur - wenn überhaupt - peu à peu funktionieren, aber garantiert nicht mit drängelnden Druck von außen.
@Aquavenus Ich wünsche dir alles Gute und eine Portion Besonnenheit. Dieser Typ (auch wenn er vielleicht nur in deiner Fantasie existiert) ist ganz bestimmt nicht "die Lösung all deiner Probleme".
Zitat von Larifari im Beitrag #208Man kann doch nicht von einer psychisch so instablien Frau, wie es die TE ist, ernsthaft erwarten, dass sie ad hoc ihr ganzes altes Leben umkrempelt und sich mal schnell eines nach den Vorstellungen der (ok, bestimmt gut-meinenden) Userinnen aufbaut.
So etwas kann nur - wenn überhaupt - peu à peu funktionieren, aber garantiert nicht mit drängelnden Druck von außen.
Ich denke in eine etwas andere Richtung.
Ich lese dich, @Aquavenus , als jemanden, der mit bestimmten Aspekten des Alltagslebens (Wohnen, Finanzen, Scheidung) nicht zurechtkommt und deshalb den Kopf in den Sand steckt und sich in Traumwelten flüchtet. Und ich glaube nicht recht daran, dass sich die ganze formelle Ebene (Beratung suchen, Anträge stellen...) ohne Hilfe von außen peu a peu auflösen könnte. Richtig ist, dass man diese Art der Hilfestellung natürlich nicht in einem Forum leisten kann. Daher der Gedanke an eine rechtliche Betreuung für bestimmte Bereiche.
Als Schreiberin kann man es meines Erachtens hier nicht richtig machen. Ganz konkrete praktische Tips werden nicht umgesetzt, weil die Umsetzung Aquavenus überfordert. Aber rein empathisch-ermutigende Kommentare werden auch nicht viel helfen, weil sie letzlich zu einem Weiterwurschteln verleiten. Aus diesem Grund halte ich jetzt auch die Finger still. Alles Gute, Aquavenus.
Du bräuchtest quasi einen Case Manager bei einem Sozialdienst, der sich in einer ruhigen, freundlichen Atmosphäre Deine Gesamtsituation schildern lässt und daraufhin sondiert, wo und wie man am besten mit der Aufdröselung beginnt.
Ich würde einmal mit der Caritas, Diakonie, AWO, Sozialdienst kath.Frauen usw. Kontakt aufnehmen und mich unverbindlich beraten lassen. Ich wünsche Dir alles, alles Gute!
Entschuldigung. Ja, es gibt was neues: Ich habe seit längerem Kontakt mit einem sehr lieben Mann und habe jetzt auch mit ihm geschlafen und es war, für das erste Mal, spektakulär..... Normalerweise ist für mich das erste Mal immer grottenschlecht! Zu 99% tun mir die Männer mit der Hand bzw den Fingern extrem weh! Auch korrigieren bringt nicht viel, weil immer wieder in das alte Muster verfallen wird.....🙄 Dieser Mann ist etwas besonderes: endlich mal richtig dominant und gleichzeitig total zärtlich, genau das, was ich mir immer gewünscht habe.....😍 Ich hatte sogar zwei Höhepunkte.😳🤤 Normalerweise bin ich die ersten Male so weit von nem Orgasmus entfernt, wie die Erde von der Sonne! Für mich steht fest, ich will, nein ich muss ihn wieder sehen!
Jetzt kommt das aber: ich habe inzwischen einige sehr schöne Telefonate mit meinem Mann gehabt, er hat mir gesagt, wie sehr er sich auf mich und Zuhause freut etc. Und ich habe gemerkt, dass er mir nicht egal ist. 23 gemeinsame Jahre verbinden halt.... Im Moment herrscht völliges Gefühlschaos bei mir.....
Also eigentlich möchte ich erstmal mit meinem Mann sprechen und zusammen bleiben und gucken, wie es läuft, wenn er wieder zu Hause ist und mich heimlich mit dem anderen treffen.....
Zitat von Aquavenus im Beitrag #214 Also eigentlich möchte ich erstmal mit meinem Mann sprechen und zusammen bleiben und gucken, wie es läuft, wenn er wieder zu Hause ist und mich heimlich mit dem anderen treffen.....
Dann hoffe ich, dass Dein Mann bald davon erfährt. Das wird vermutlich eine Entscheidung beschleunigen.
Und was den ersten Teil Deines Postings betrifft: Einfach too much information. Ich glaube kaum, dass es jemand so genau wissen will.
Du hast also nichts von den Punkten umgesetzt, die für eine eventuelle Trennung von deinem Mann notwendig werden könnten.
Falls er sich nach deinem Ausbruch aus der Ehe zu einer Trennung entscheidet, stehst du genauso unvorbereitet/ uninformiert da wie zu der Zeit, als du selbst die Trennung als notwendig gesehen hast
Dann brauchst du anscheinend eine weitere Runde in deinem Karussell.
Mit deinem lover hast du dir deine Probleme vergrößert, weißt du wahrscheinlich selber.
Aber Einzelheiten aus deinem Intimleben sind : intim und nicht öffentlich interessant.
Zitat von ereS im Beitrag #215mach was dir guttut ...
Ist vielleicht ein bisschen OT, aber das hört man ja öfter mal: mach (nur) das, was Dir gut tut.
Meinem Verständnis von Ehe und Partnerschaft entspricht es nicht, nur sich selbst im Blick zu haben.
da du nur den halben satz zitiert und somit aus dem zusammenhang gerissen hast ich schreibe ja extra dazu aber sei dir ueber die konsequenzen bewusst
es nutzt mir gar nichts wenn ich staendig meinem partner alles recht mache /machen will und es mir dabei nicht gut geht nur wenn es mir gutgeht, kann ich auch anderen was gutes tun, nicht wenn ich mich dabei aus dem blick verliere
was nutzt es mir wenn ich auf ruecksicht auf meinen partner nicht alleine mehrere tage auf ein festival fahre und in der zeit traurig zuhause rumsitze, weil ich weiss wie schoen es meine freunde jetzt auf dem festival haben, bei dem ich nicht dabei bin ? sowas geht auf dauer nicht gut
alone we can do soo little together we can do so much