Es wäre schon viel geholfen, wenn jeder einfach "nur" seine Arbeit machen würde, aber die wirklich großartigen Dinge auf dieser Welt geschehen nur, weil jemand mehr tut, als er muss.
Ich als alter Ursachenforscher und Sicherheitsfanatiker stelle mir jetzt natürlich die Frage ist, ob die Besatzung irgend eines der voraus fahrenden Fahrzeuge und Motorräder den Stein hätte bemerken müssen? Sah wirklich furchtbar aus, die Verletzungen. Und er wollte noch weiterfahren! Aber diesen Reflex im Adrenalinrausch kennt man ja. Jetzt ist wohl Enric Mas der Favorit, und ich gönne es ihm auch, endlich mal ganz oben zu stehen (die Nachwuchswertung der Vuelta hat er ja schon mal gewonnen).
Gestern war überhaupt irgendwie der Wurm drin. Es gab ja noch mehr Stürze und mindestens ein Fahrer ist (zumindest zunächst) mit zerrissenem Trikot weitergefahren. Drei weniger (bzw. mir gar nicht) bekannte Fahrer mußten ebenfalls aufgeben (Uriarte, Van Tricht und Gaffuri).
Mal schauen, wie viele heute noch an den Start gehen, nach eventuell gestern erfolgten Untersuchungen und wenn nach der Nacht die Schmerzen zuschlagen.
Schade ist es auf jeden Fall, weil der Sieg dann irgendwie 2. Klasse sein wird. Es konnten ja mehrere potentielle Kandidaten für vordere Plätze verletzungsbedingt nicht bei der Vuelta starten (Vingegaard, Lipowitz) oder wollten nicht starten (Evenepoel).
Es wäre schon viel geholfen, wenn jeder einfach "nur" seine Arbeit machen würde, aber die wirklich großartigen Dinge auf dieser Welt geschehen nur, weil jemand mehr tut, als er muss.
In der gesamten Vuelta ist der Wurm drin 😕 Die Etappe mit dem Hagelunwetter war ja auch nichts mit Abbruch und somit keine Wertung.
Ich täte heute aufs Rad steigen und einfach nur beten "Hoffentlich legt es mich nicht hin; bitte heil ins Ziel"
Besonders wenn viele im Pulk dicht zusammen sind, sinkt die Chance, Stürzenden ausweichen zu können - zack liegt man selbst am Boden. 🤷♀️
Ich wage lieber keine Prognose, wer Siegchancen hat, wenn das so weiter geht mit den vielen Stürzen, kann man froh sein, bis zur letzten Etappe dabei zu bleiben und da kommen ja noch etliche, ist noch nicht mal Halbzeit
Enric Mas hat sich so gefreut gestern über seinen Etappensieg auf dem Alto de Aitana, der spanischen Variante des Mont Ventoux. Dem würde ich wirklich mal den Gesamtsieg gönnen.
Es wäre schon viel geholfen, wenn jeder einfach "nur" seine Arbeit machen würde, aber die wirklich großartigen Dinge auf dieser Welt geschehen nur, weil jemand mehr tut, als er muss.