Hallo, meine Eltern überlegen gerade, sich eine Photovoltaikanlage aufs Haus machen zu lassen, weil die Stromkosten in den letzten Jahren einfach extrem geworden sind. Ich find die Idee eigentlich auch ziemlich gut, vor allem weil man inzwischen gefühlt ständig Leute sieht, die sich PV aufs Dach bauen lassen. Jetzt ist bei uns aber zufällig das Thema aufgekommen, was eigentlich passiert, wenn bei so einer Anlage mal etwas kaputt wird. Also zB durch Hagel, Sturm oder irgendeinen technischen Defekt. Ich hab ehrlich gesagt davor nie darüber nachgedacht und dachte irgendwie automatisch, dass sowas wahrscheinlich eh über die normale Versicherung läuft.
Je mehr man dann aber googelt, desto verwirrter wird man irgendwie 😅 Manche schreiben, die Anlage ist automatisch mitversichert, andere sagen wieder, man braucht extra Bausteine oder sollte die bestehende Versicherung anpassen lassen. Deshalb wollte ich mal fragen: Hat hier jemand selbst eine PV-Anlage oder das Thema gerade im Familienkreis? Worauf sollte man da wirklich achten?
Bei meiner hat damals der Installateur direkt eine Versicherung mit angeboten, die ich dann auch in Anspruch genommen habe. Mittlerweile existiert sie nicht mehr und ich musste mir selber was suchen, was aber deutlich teurer ist.
Zitat von Katelbach im Beitrag #4Ich hab die ohne viel nachzudenken in die Gebäudeversicherung mit auufnehmen lassen. Keine Ahnung, ob das eine gute Idee war oder nicht.
Same here. Als wir uns die PV im Jahr 2023 aufs Dach schrauben ließen, habe ich sie über meine Gebäudeversicherung mitversichert. 2023 war das ein Zuschlag von 39,32 Euro netto. Ist mittlerweile bestimmt teurer geworden, weil die Versicherungen alle Jahre ihre Preise erhöhen.
Die Chance klopft öfter an als man meint, aber meistens ist niemand zu Hause. (Willi Rogers)
Dito - Gebäudebrand oder wie auch immer die heute heißt. Da Erdbebengebiet, wollte ich nie ohne die sein. War mal Pflicht. Da ist auch PV und Solarthermie mitversichert bei uns. Anbieter müßte ich schauen.
wohngebaeudeversicherung ist der erste ansprechpartner extra versicherungen sind oft ueberteuert, und im schadensfall muss man sich sonst mit zwei gesellschaften auseinandersetzen
alone we can do soo little together we can do so much
Zitat von ereS im Beitrag #7 extra versicherungen sind oft ueberteuert, und im schadensfall muss man sich sonst mit zwei gesellschaften auseinandersetzen
Darum geht man auch mit der Eigenheimversicherung, der Haushaltsversicherung und der Photovoltaikversicherung lieber zu einer Versicherung. Ich habe alle diese Versicherungen bei der Helvetia Versicherung. Da gibt es eine eigene Eigenheim Versicherung in Kombination mit Photovoltaik. Kann nur raten sich mit seinem Betreuer zusammenzusetzen und das mal durchzugehen und sich informieren zu lassen. Das sollte man so und so ziemlich regelmäßig machen. Es gibt hin und wieder neue Produkte oder man kann auch die Versicherungen besser anpassen an neue Umstände.
Das kommt darauf an welchen Umfang deine Wohngebäudeversicherung abdeckt, wir haben die PV auch in der WGV drin aber mit extra Unwetterschutz. Da wir im Tal wohnen können von Oben schon mal größere Dinge geflogen kommen.
Die Erde hat Musik für diejenigen, die zuhören. WS
Zitat von poca im Beitrag #2Mittlerweile existiert sie nicht mehr
Das mit dem Installateur find ich interessant, weil ich ehrlich gesagt gar nicht gewusst hab, dass sowas teilweise direkt mit angeboten wird. Meinst du, dass es die Versicherung selbst nicht mehr gibt oder nur dieses Angebot über den Installateur? Das klingt ehrlich gesagt ziemlich praktisch, wenn man sich nicht komplett selbst durch alles durchwühlen muss.
Zitat von Betty29 im Beitrag #3Ich würde erst einmal bei der Wohngebäudeversicherung nachfragen.
Das beruhigt mich ehrlich gesagt gerade ein bisschen, dass anscheinend viele das einfach über die Wohngebäudeversicherung mitlaufen lassen :) Ich hatte davor irgendwie im Kopf, dass man dafür fast automatisch wieder eine komplett eigene Versicherung braucht. Und die knapp 40 Euro Zuschlag im Jahr klingen jetzt ehrlich gesagt auch deutlich weniger schlimm als ich erwartet hätte. Wahrscheinlich kommt es echt stark drauf an, was genau mitversichert ist und bei welcher Versicherung man ist.
Das mit den zwei Gesellschaften im Schadensfall klingt für mich ehrlich gesagt auch logisch. Wenn eh schon genug Stress da ist, hätte ich wahrscheinlich auch keine Lust, mich dann zwischen mehreren Ansprechpartnern herumzuschlagen.
Zitat von Tuschy im Beitrag #8Kann nur raten sich mit seinem Betreuer zusammenzusetzen und das mal durchzugehen und sich informieren zu lassen.
Das mit dem regelmäßigen Durchgehen hab ich jetzt schon öfter gelesen und ehrlich gesagt davor komplett unterschätzt. Ich dachte immer eher, man schließt das einmal ab und fertig Aber gerade bei so Sachen wie Photovoltaik oder Eigenheim ändern sich wahrscheinlich über die Jahre auch einfach die Werte und der Bedarf ziemlich stark. Und wenn dann wirklich mal etwas ist, ist man wahrscheinlich froh, wenn vorher schon alles sauber angepasst wurde. Wusstet du damals eigentlich schon vorher, dass man das extra anpassen sollte oder hat dich erst der Betreuer darauf hingewiesen?
Zitat von Lemon im Beitrag #9mit extra Unwetterschutz
Das mit dem extra Unwetterschutz klingt ehrlich gesagt nachvollziehbar. Meine Eltern wohnen am Land und da merkt man in den letzten Jahren schon, dass Sturm und Hagel gefühlt öfter ein Thema werden als früher. Habt ihr diesen extra Schutz inzwischen schon gebraucht oder war zum Glück bisher noch nichts? Und ist das wesentlich teurer?
Zitat von poca im Beitrag #2Mittlerweile existiert sie nicht mehr
Das mit dem Installateur find ich interessant, weil ich ehrlich gesagt gar nicht gewusst hab, dass sowas teilweise direkt mit angeboten wird. Meinst du, dass es die Versicherung selbst nicht mehr gibt oder nur dieses Angebot über den Installateur? Das klingt ehrlich gesagt ziemlich praktisch, wenn man sich nicht komplett selbst durch alles durchwühlen muss.
Der Installateur musste Insolvenz anmelden, zu schnell zu groß geworden. Ich glaube, in dem Zusammenhang ging das dann auch nicht mehr mit der Versicherung. Es gab dann noch ein Angebot von einer Nachfolgeversicherungsgesellschaft, aber weil mir die völlig unbekannt war, hab ich lieber meine Versicherungsgesellschaft angesprochen und die haben mir ein Angebot gemacht.
Zitat von ZwischenDenZeilen im Beitrag #13Das mit dem extra Unwetterschutz klingt ehrlich gesagt nachvollziehbar. Meine Eltern wohnen am Land und da merkt man in den letzten Jahren schon, dass Sturm und Hagel gefühlt öfter ein Thema werden als früher. Habt ihr diesen extra Schutz inzwischen schon gebraucht oder war zum Glück bisher noch nichts? Und ist das wesentlich teurer?
Wobei Sturm und Hagel zu den normalen Risiken gehören. Der extra Unwetterschutz wird Elementarversicherung genannt, der zusätzliche Gefahren abdeckt wie Überschwemmung, Hochwasser, Starkregen, Rückstau. Mit den klimatischen Veränderungen der Neuzeit gewinnen diese Versicherungen an Bedeutung und wegen der hohen, teuren Folgeschäden wurde auch schon über eine Pflichtversicherung nachgedacht.
Und natürlich sollte jeder, der eine Elementarversicherung abschließen will, möglichst in einer Region wohnen, die noch nie vorher von so einem Ereignis heimgesucht wurde, denn sonst wird die Police unbezahlbar oder erst gar nicht angeboten. Insofern ja, ich habe natürlich eine Elementarversicherung und Himmel sei Dank, habe die noch nie gebraucht. Was gut ist für alle anderen Hausbesitzer in meiner Gegend, die ebenfalls eine solche abschließen wollen.
Die Chance klopft öfter an als man meint, aber meistens ist niemand zu Hause. (Willi Rogers)
ich wuerde heutzutage jedem anraten eine elementarversicherung fuer haus und hof abzuschliessen auch wenn man bisher verschont geblieben ist von irgendwelchen unwetterereignissen unter der voraussetzung das ganze ist (noch) versicherbar
da kann man sich mal serioes informieren, zum thema hochwasser
Zitat von ZwischenDenZeilen im Beitrag #12Das mit dem regelmäßigen Durchgehen hab ich jetzt schon öfter gelesen und ehrlich gesagt davor komplett unterschätzt. Ich dachte immer eher, man schließt das einmal ab und fertig Aber gerade bei so Sachen wie Photovoltaik oder Eigenheim ändern sich wahrscheinlich über die Jahre auch einfach die Werte und der Bedarf ziemlich stark. Und wenn dann wirklich mal etwas ist, ist man wahrscheinlich froh, wenn vorher schon alles sauber angepasst wurde. Wusstet du damals eigentlich schon vorher, dass man das extra anpassen sollte oder hat dich erst der Betreuer darauf hingewiesen?
Naja die Umstände ändern sich doch öfter als man denkt bzw. hat/kann einiges auch Auswirkungen auf die Versicherung haben. Wenn ich vor 5 Jahren eine KFZ Versicherung abgeschlossen habe brauch ich eventuell jetzt nicht mehr Vollkasko oder eines meiner Kinder fährt auch öfter mit dem Auto,.... Dasselbe gilt für andere Bereiche auch. Wenn man auf das Haus eine neue PV Anlage gibt, hat sich ja ganz bestimmt etwas verändert. Man muss das jetzt nicht einmal im Jahr machen, aber schlecht wäre es nicht das zumindest einmal durchzugehen. Gleichzeitig mit Strom-, Gas,- Internet- Handy-,...Tarifen. Dann eben auch gleich die Versicherung dazunehmen. Wenn man da ein wenig Ordnung hält und sich alle Unterlagen gut sortiert, braucht man ja nur beim ersten Mal etwas länger. Dann weiß man vieles und hat alles griffbereit. Nein, ich habe gefragt was da jetzt ist und ob das dabei ist bzw. was man machen kann. Dann haben wir eben einen Beratungstermin ausgemacht und sind die Verträge durchgegangen und was da alles enthalten ist. Glaube man hätte dann alles neu machen können oder ein Zusatzpaket amchen können, keine Ahnung mehr wie das damals besprochen wurde. Jedenfalls passt jetzt alles und alles ist soweit abgesichert. Mir wäre damals kein Szenario mehr eingefallen, wo ich nicht versichert gewesen wäre:)
Zitat von ereS im Beitrag #16ich wuerde heutzutage jedem anraten eine elementarversicherung fuer haus und hof abzuschliessen
Ja bin bei dir, nur für die Photovoltaikanlage bringt das nichts. Da braucht man dann andere Versicherungen bzw. Zusatzpakete.
Wir haben vor 2 Jahren eine Wertschätzung der Versicherung durchführen lassen um im Ernstfall auch wirklich alles erstattet zu bekommen, da die Immobilien- und Baupreise ja arg nach oben gegangen sind. Das Ergebnis war überraschend und natürlich müssen wir jetzt jährlich etwas mehr bezahlen aber zumindest weiß ich jetzt, das ich unsere Gehöft neu bauen lassen könnte wenn es komplett abbrennt.
Die Erde hat Musik für diejenigen, die zuhören. WS
Zitat von poca im Beitrag #2Mittlerweile existiert sie nicht mehr
Das mit dem Installateur find ich interessant, weil ich ehrlich gesagt gar nicht gewusst hab, dass sowas teilweise direkt mit angeboten wird. Meinst du, dass es die Versicherung selbst nicht mehr gibt oder nur dieses Angebot über den Installateur? Das klingt ehrlich gesagt ziemlich praktisch, wenn man sich nicht komplett selbst durch alles durchwühlen muss.
Der Installateur musste Insolvenz anmelden, zu schnell zu groß geworden. Ich glaube, in dem Zusammenhang ging das dann auch nicht mehr mit der Versicherung. Es gab dann noch ein Angebot von einer Nachfolgeversicherungsgesellschaft, aber weil mir die völlig unbekannt war, hab ich lieber meine Versicherungsgesellschaft angesprochen und die haben mir ein Angebot gemacht.
Ahhh verstehe. Dann war es also weniger die Versicherung selbst als die Insolvenz des Installateurs, die das Ganze ausgelöst hat.
Zitat von ZwischenDenZeilen im Beitrag #13Das mit dem extra Unwetterschutz klingt ehrlich gesagt nachvollziehbar. Meine Eltern wohnen am Land und da merkt man in den letzten Jahren schon, dass Sturm und Hagel gefühlt öfter ein Thema werden als früher. Habt ihr diesen extra Schutz inzwischen schon gebraucht oder war zum Glück bisher noch nichts? Und ist das wesentlich teurer?
Wobei Sturm und Hagel zu den normalen Risiken gehören. Der extra Unwetterschutz wird Elementarversicherung genannt, der zusätzliche Gefahren abdeckt wie Überschwemmung, Hochwasser, Starkregen, Rückstau. Mit den klimatischen Veränderungen der Neuzeit gewinnen diese Versicherungen an Bedeutung und wegen der hohen, teuren Folgeschäden wurde auch schon über eine Pflichtversicherung nachgedacht.
Und natürlich sollte jeder, der eine Elementarversicherung abschließen will, möglichst in einer Region wohnen, die noch nie vorher von so einem Ereignis heimgesucht wurde, denn sonst wird die Police unbezahlbar oder erst gar nicht angeboten. Insofern ja, ich habe natürlich eine Elementarversicherung und Himmel sei Dank, habe die noch nie gebraucht. Was gut ist für alle anderen Hausbesitzer in meiner Gegend, die ebenfalls eine solche abschließen wollen.
Danke für die Erklärung. Den Begriff Elementarversicherung habe ich zwar schon einmal gehört, aber mir war ehrlich gesagt nicht bewusst, dass da so viele unterschiedliche Risiken darunterfallen. Gerade weil meine Eltern am Land wohnen, werde ich mir das Thema bestimmt noch genauer anschauen.
Zitat von Tuschy im Beitrag #17Naja die Umstände ändern sich doch öfter als man denkt bzw. hat/kann einiges auch Auswirkungen auf die Versicherung haben. Wenn ich vor 5 Jahren eine KFZ Versicherung abgeschlossen habe brauch ich eventuell jetzt nicht mehr Vollkasko oder eines meiner Kinder fährt auch öfter mit dem Auto,.... Dasselbe gilt für andere Bereiche auch. Wenn man auf das Haus eine neue PV Anlage gibt, hat sich ja ganz bestimmt etwas verändert. Man muss das jetzt nicht einmal im Jahr machen, aber schlecht wäre es nicht das zumindest einmal durchzugehen. Gleichzeitig mit Strom-, Gas,- Internet- Handy-,...Tarifen. Dann eben auch gleich die Versicherung dazunehmen. Wenn man da ein wenig Ordnung hält und sich alle Unterlagen gut sortiert, braucht man ja nur beim ersten Mal etwas länger. Dann weiß man vieles und hat alles griffbereit. Nein, ich habe gefragt was da jetzt ist und ob das dabei ist bzw. was man machen kann. Dann haben wir eben einen Beratungstermin ausgemacht und sind die Verträge durchgegangen und was da alles enthalten ist. Glaube man hätte dann alles neu machen können oder ein Zusatzpaket amchen können, keine Ahnung mehr wie das damals besprochen wurde. Jedenfalls passt jetzt alles und alles ist soweit abgesichert. Mir wäre damals kein Szenario mehr eingefallen, wo ich nicht versichert gewesen wäre:)
Das finde ich gerade interessant, weil meine Eltern noch gar keine Anlage haben und ich deshalb zum ersten Mal darüber nachdenke, welche Fragen man sich eigentlich schon vor der Anschaffung stellen sollte. Über die Anlage selbst informiert man sich wahrscheinlich ausführlich, aber dass man die bestehende Versicherung gleich mitprüfen sollte, wäre mir so gar nicht eingefallen. Aus Interesse: Was ist bei deiner aktuellen Lösung eigentlich alles mitversichert? Geht es dabei nur um klassische Schäden an der Anlage oder auch um Dinge wie Ertragsausfälle oder Überspannung?
Zitat von Lemon im Beitrag #18Wir haben vor 2 Jahren eine Wertschätzung der Versicherung durchführen lassen um im Ernstfall auch wirklich alles erstattet zu bekommen, da die Immobilien- und Baupreise ja arg nach oben gegangen sind. Das Ergebnis war überraschend und natürlich müssen wir jetzt jährlich etwas mehr bezahlen aber zumindest weiß ich jetzt, das ich unsere Gehöft neu bauen lassen könnte wenn es komplett abbrennt.
Das hätte ich ehrlich gesagt auch nicht bedacht. Wenn man ständig hört, dass alles teurer wird, denkt man meistens an die laufenden Kosten, aber nicht daran, dass im Ernstfall vielleicht die Versicherungssumme gar nicht mehr ausreichen würde. Danke für den Hinweis! 😊
Zitat von ZwischenDenZeilen im Beitrag #21Das finde ich gerade interessant, weil meine Eltern noch gar keine Anlage haben und ich deshalb zum ersten Mal darüber nachdenke, welche Fragen man sich eigentlich schon vor der Anschaffung stellen sollte. Über die Anlage selbst informiert man sich wahrscheinlich ausführlich, aber dass man die bestehende Versicherung gleich mitprüfen sollte, wäre mir so gar nicht eingefallen. Aus Interesse: Was ist bei deiner aktuellen Lösung eigentlich alles mitversichert? Geht es dabei nur um klassische Schäden an der Anlage oder auch um Dinge wie Ertragsausfälle oder Überspannung?
Grundsätzlich gilt: Eine fest installierte Photovoltaikanlage wird häufig als Bestandteil des Gebäudes angesehen und kann dadurch über die Eigenheim-/Wohngebäudeversicherung mitversichert sein. Allerdings bedeutet das nicht automatisch, dass alle Schäden abgedeckt sind. Oft sind zwar Risiken wie Sturm, Hagel oder Feuer eingeschlossen, spezielle PV-Risiken (z. B. Überspannung, Bedienfehler, Vandalismus, Diebstahl einzelner Komponenten oder Ertragsausfall) aber nur eingeschränkt oder gar nicht versichert. Viele Eigenheimversicherungen betrachten eine fest montierte PV-Anlage zwar als Teil des Gebäudes, trotzdem muss sie oft gemeldet werden und amnche Schäden sind nur über einen speziellen PV-Baustein oder eine Zusatzversicherung gedeckt. Ich würde mir von der Versicherung genau auflisten lassen, welche Risiken abgedeckt sind und ob sich durch die Anlage die Versicherungssumme ändern muss. So vermeidet man später böse Überraschungen im Schadensfall. Ich hab all die Dinge versichert, die eben speziell nur die PV Anlage betreffen und die die bestehende Eigenheimversicherung nicht abgedeckt hatte. Schau dir an was bei dir in der Versicherung inkludiert ist, ob die PV Anlage dann automatisch drinnen ist (weil man sie ja nach Abschluss der Versicherung installiert) und was dann noch fehlt kannst du entweder mit Zusatzpaketen abdecken oder man macht etwas ganz neues. Muss man sich halt anschauen was am sinnvollsten ist.
Zitat von Tuschy im Beitrag #23Viele Eigenheimversicherungen betrachten eine fest montierte PV-Anlage zwar als Teil des Gebäudes, trotzdem muss sie oft gemeldet werden und amnche Schäden sind nur über einen speziellen PV-Baustein oder eine Zusatzversicherung gedeckt.
Wow, das klingt wirklich komplex Danke für die ausführliche Erklärung! Mir war vorher ehrlich gesagt gar nicht bewusst, dass man so genau unterscheiden muss, welche Risiken bereits über die Eigenheimversicherung abgedeckt sind und welche nicht. Je mehr ich hier mitlese und recherchiere, desto mehr merke ich, dass das Ganze doch deutlich komplizierter ist, als ich gedacht habe. Was mich jetzt aber noch wundert: Du schreibst, dass die PV-Anlage oft sogar extra gemeldet werden muss. Ehrlich gesagt wäre ich davon ausgegangen, dass das automatisch passiert, sobald sie installiert ist. Voll guter Hinweis, danke!
Das haben Versicherungen bzw. Verträge so in sich:) Leider drum ist es ja so kompliziert da überall alleine durchzublicken. Naja sonst hast du sie ja doppelt versichert und bezahlst auch doppelt dafür. Das fällt ja beispielsweise auch gar nicht auf wenn man das Haus bei Versicherung 1 versichert und die PV Anlage bei Versicherung 2. Da macht es also schon Sinn das gleich bei einer Versicherung abzudecken. Aber auch da kann man ja Fehler amchen. Nein das geht schon, klingt nur am Anfang so kompliziert. Wichtig ist eben, es muss alles abgedeckt sein, was man benötigt. Und nicht annehmen sondern prüfen:) Melden muss man das an mehreren Stellen aber das übernimmt zumeist eh die Firma, die die Photovoltaikanlage installiert hat. Aber du bist dafür verantwortlich, dass es auch wirklich passiert. Aber deiner Versicherung werden sie das nicht melden, von daher musst du das machen. Wobei halt "melden" heißt, zu schauen was versichert ist und ob dir das reicht. Beispielsweise erhöht ja die Anlage schon den Wert deines Hauses, vielleicht reicht da jetzt die Versicherungssumme für dein Haus gar nicht mehr aus.