Also das Brot im Supermarkt ist sicher nicht ungesund per se. Es kommt ganz darauf an, auch dort haben sie Vollkornbrot, Bio-Brote und so. Ich geh für Brot oft einfach lieber in eine Bäckerei, weil ich das familiäre Handwerk einfach mag und die Qualität oft nochmal eine andere ist. Die Haltbarkeit ist auch einfach länger, das Supermarkt-Brot wird, finde ich, viel schneller hart.
In welcher Gegend suchst du denn bzw. wo bist du daheim?
Selber Brot backen lieb ich, weil die ganze Wohnung dann so gut nach Brot duftet. Abgesehen davon ist es mir aber ein bisschen zu aufwendig.
Du siehst nicht wirklich die Welt, wenn du nur durch dein eigenes Fenster siehst.
Ich kaufe mein Brot zumeist in sechs (bis sieben) bestimmten "jungen" Bäckereien, die sich gutem Brot verschrieben haben. Mit "jung" meine ich, dass es sich nicht um alteingessene Traditionsbäckereien handelt, sondern um eher jüngere Inhaber*innen (Bäckermeister*innen oder auch Quereinsteiger*innen) handelt, die ihre Passion für Brot ausleben. Manche sind aber durchaus schon länger tätig. Nicht alle sind Biobäckereien, aber alle backen traditionell ohne Fertigmischungen und mit langen Ruhezeiten. Von der Größenordnung her sind sie unterschiedlich, manche haben in der Stadt mehrere Filialen, zwei beliefern auch die Backstände in Bio-Supermärkten und andere (Bio-)Bäckereien. zwei sind Einzelgeschäfte mit direkt angeschlossener Backstube. Einer hat mehrere Fililalen mit jeweils eigener Backstube an jedem Standort und leicht unterschiedlichen Sortimenten bzw. Backtagen.
Für alle gilt, dass die Sortimente überschaubar sind und nicht immer alle Sorten Brot und, falls überhaupt im Sortiment, Bötchen verfügbar sind. Die Brote bekommen mir und vor allem meinem Mann, der in vielem empfindlicher ist, gut, sie schmecken uns und halten lange frisch. Meine Favoriten sind Vollkorn(schrot)- und Roggenbrote, aber es darf auch mal ein Dinkeltoast oder ähnliches sein. Die Preise liegen zwischen 6,50 Euro bis 10 Euro pro Kilo.
Ich habe längere Zeit Sauerteigbrote selbst gebacken. Der Aufwand insgesamt hielt sich an den Backtagen in Grenzen, aber es erforderte eine gewisse Vorplanung und Regelmäßigkeit. Nachdem mir während eines Urlaubs der Krümelsauer, den ich aus meinem Sauerteig gezogen hatte, leider gestorben ist, war bei mir irgendwie die Luft raus und Lust am Brotbacken vorbei. Und in der Zwischenzeit hatte ich halt auch meinen Stamm an, für mich, guten Bäckern gefunden. Mit den professionellen Bäckern konnten meine Backergebnisse auch nicht so ganz mithalten. Kruste und Kume sind vom Bäcker schon zuverlässig gelungener.
"Bescheidenheit ist die subtilste Form von Arroganz." Sprichwort
Zitat von Lea58 im Beitrag #27 Nicht alle sind Biobäckereien, aber alle backen traditionell ohne Fertigmischungen und mit langen Ruhezeiten.
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Für alle gilt, dass die Sortimente überschaubar sind und nicht immer alle Sorten Brot und, falls überhaupt im Sortiment, Bötchen verfügbar sind. Die Brote bekommen mir und vor allem meinem Mann, der in vielem empfindlicher ist, gut, sie schmecken uns und halten lange frisch
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Ich habe längere Zeit Sauerteigbrote selbst gebacken. Der Aufwand insgesamt hielt sich an den Backtagen in Grenzen, aber es erforderte eine gewisse Vorplanung und Regelmäßigkeit. Nachdem mir während eines Urlaubs der Krümelsauer, den ich aus meinem Sauerteig gezogen hatte, leider gestorben ist, war bei mir irgendwie die Luft raus und Lust am Brotbacken vorbei. Und in der Zwischenzeit hatte ich halt auch meinen Stamm an, für mich, guten Bäckern gefunden. Mit den professionellen Bäckern konnten meine Backergebnisse auch nicht so ganz mithalten. Kruste und Kume sind vom Bäcker schon zuverlässig gelungener.
Das trifft auf mich fast genauso zu. Ich habe den Luxus, einen wunderbaren Familienbetrieb quasi direkt vor der Haustür zu haben (3 Minuten Fußweg). Es gibt täglich wechselnde Brote und für die Kunden einen ausgedruckten Brotplan, so dass man weiß, was wann im Angebot ist. Wer nach 16.30 Uhr kommt, schaut allerdings oft auf fast leere Regale. Was mir sympathisch ist, weil dort eben nach Bedarf produziert wird und wenig entsorgt werden muss. Wer später kommt, muss halt vorbestellen. Zu meinen Zeiten als Berufstätige hab ich es oft nicht bis zum Ladenschluss geschafft - dann lag meine Bestellung halt hinterm Haus an einem vereinbarten Ablageort und ich hab am nächsten Tag bezahlt.
Seit es diese Bäckerei gibt, habe ich kein Brot mehr selbst gebacken. So gut und in dieser Vielfalt schaffe ich das mit dem normalen Haushaltsbackofen nicht. Und ich hab ja auch keinen Grund mehr...
Zitat von NdjaKnowHow95 im Beitrag #26Also das Brot im Supermarkt ist sicher nicht ungesund per se. Es kommt ganz darauf an, auch dort haben sie Vollkornbrot, Bio-Brote und so. Ich geh für Brot oft einfach lieber in eine Bäckerei, weil ich das familiäre Handwerk einfach mag und die Qualität oft nochmal eine andere ist. Die Haltbarkeit ist auch einfach länger, das Supermarkt-Brot wird, finde ich, viel schneller hart.
In welcher Gegend suchst du denn bzw. wo bist du daheim?
Selber Brot backen lieb ich, weil die ganze Wohnung dann so gut nach Brot duftet. Abgesehen davon ist es mir aber ein bisschen zu aufwendig.
Hey danke dir für deine Antwort. Genau, ich suche eher nach Bäckereien aus qualitativen Gründen. Wenn du eine zu empfehlen hast, wäre ich sehr dankbar! Wegen der Haltbarkeit bin ich deiner Meinung, dass das Supermarkt-Brot sehr schnell hart wird. Ich wohne in Wien und bin in den Bezirken 6-9 meistens unterwegs. Selber Brot zu backen muss ich mal probieren, hättest du vielleicht ein einfaches Rezept dafür? LG und schönes Wochenende wünsche ich dir/euch 😊
Zitat von jforjordan im Beitrag #31 Genau, ich suche eher nach Bäckereien aus qualitativen Gründen. Wenn du eine zu empfehlen hast, wäre ich sehr dankbar! (...) Ich wohne in Wien und bin in den Bezirken 6-9 meistens unterwegs.
@jforjordan, Du hast wirklich noch nie eine oder mehrere der (sicher zahlreichen) Bäckereien in den genannten Bezirken ausprobiert?
Ich meine, wir hatten das Brotthema in Wien schon einmal, vielleicht finde ich den Strang wieder, zum nachlesen, was seinerzeit schon für Tipps kamen 🤔
Edit: der Strang hieß: " Bäckerei Geier - Erfahrungen"
Leider weiss ich nicht, wie man das verlinkt
** Das mit dem Deckel und dem Topf klappt bei mir nicht... ich glaube, ich bin ein Backblech ! **
Zitat von jforjordan im Beitrag #31 Genau, ich suche eher nach Bäckereien aus qualitativen Gründen. Wenn du eine zu empfehlen hast, wäre ich sehr dankbar! Wegen der Haltbarkeit bin ich deiner Meinung, dass das Supermarkt-Brot sehr schnell hart wird. Ich wohne in Wien und bin in den Bezirken 6-9 meistens unterwegs.
@jforjordan, wie hast Du denn bisher danach gesucht?
Na - dann guck doch mal bei Motto Brot im 6. Bezirk rein - die arbeiten genau so, wie wir es hier empfehlen, langsame Teigführung usw. Und auch die kleine Kette Bäckerei Schrott ist seit 6 Generationen im Geschäft und arbeitet handwerklich.
Das war jetzt auch gar nicht schwer zu finden.... es gibt sicherlich noch erheblich mehr gute Bäckereien gerade in Wien - man muß ja nicht im Backshop kaufen.
Zitat von Immernagellack im Beitrag #33Bereits im dritten Beitrag dieses Stranges steht ein Rezept. Liest du eigentlich mit?
Das frage ich mich auch.
Und empfinde es darüber hinaus als recht unhöflich, dass Du Dich bei einer einzigen Userin bedankst, obwohl es hier rund 10 Mitschreiberinnen gibt, die Dir teils recht ausführlich geantwortet haben.
Zitat von Ranunkel im Beitrag #36 Merkwürdig, diese Häufung von Brotproblemen in Wien.
Wo doch Wien geradezu ein Eldorado ist bezüglich Bäckerei-Vielfalt.
Zitat von jforjordan im Beitrag #31 Genau, ich suche eher nach Bäckereien aus qualitativen Gründen. Wenn du eine zu empfehlen hast, wäre ich sehr dankbar!
Äh, da wohnt man in einem bestimmten Bezirk, seit Jahren wahrscheinlich, und fragt im Internet nach guten Bäckereien? Läufst du in deinem Bezirk nicht mal umher und suchst und probierst selber? Rezepte wurden hier schon freundlichst geschrieben, einfach mal den Strang mitlesen.
Ich bin nicht tot, ich tausche nur die Räume. Ich lebe in euch und geh durch eure Träume.
Zitat von Puls im Beitrag #22 Manche werden mit der großen Hefemenge und der fehlenden Reifezeiten beim Brot nach Vanessas Rezept ggf. Probleme haben.
Das ist ja das, was ich vorhin schrieb: Es soll - ob im Haushalt oder beim industriellen Backbetrieb - schnell gehen. Also werden große Mengen Triebmittel eingesetzt. Der Teig hat keine Zeit, zu reifen - mir bekommt so was gar nicht. Ohne Vanessa zu nahe treten zu wollen: Aber 1 Würfel, also 42 Gramm Hefe auf 500 Gramm Mehl, keine Reifezeit... das schreit nach gesundheitlichen Problemen bei vielen Menschen. Ich backe selten, nur hin und wieder mal ein Weißbrot, wenn Gäste kommen. Da kommt auf ca. 500g Mehl eine Messerspitze Hefe. Das ganze ruht dann im Kühlschrank über Nacht und darf sich danach in aller Ruhe bei Zimmertemperatur aufwärmen... Ein Lebensmittelchemiker könnte jetzt erklären, wie sich das Mehl dabei verändert. Ich kann nur sagen: Kein Vergleich!!
Ich finde das Brot mit weniger Hefe und längerer Gare im Kühlschrank auch viel bekömmlicher . Seit ca. 6 Jahren backe ich unsere Brote selbst und wechsle immer mal zwischen Sauerteig- und Hefebroten, je nachdem, wie viel Zeit und Lust ich gerade habe. Da ich echt empfindlich bin und lange Jahre gar kein Brot essen konnte, backe ich selbst, damit ich weiß, was genau in meinem Brot drin ist. Meine Mehle beziehe ich von einer Mühle in Brandenburg, die auch viel Biomehl anbietet und bin damit wirklich super zufrieden.
---------------------------------- ... and nothing else matters
Irgendwie hege ich den Verdacht, dass du uns veräppeln willst. Grad in Wien gibt es doch so viele Bäckereien, die du austesten kannst. Hättest du jetzt geschrieben, dass dich das Brot von Fialien wie DerMann oder Anker nicht überzeugt, aber Supermarktbrot? Wer muss den in Wien im Supermarkt Brot kaufen wenn auf Schritt und Tritt Bäckereien sind.
Zitat von Ranunkel im Beitrag #36Merkwürdig, diese Häufung von Brotproblemen in Wien.
Ja, das ist wirklich eigenartig.
Arme Wiener und Wienerinnen.
Virginia, Gisèle, Collien, danke für euren Mut! 🌹
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