Mathematik war schon immer mein Feind. Wenn ich in der Schule Mathehausaufgaben machen musste, überkam mich schlagartig eine große Müdigkeit. Ich verstand nicht, was mir dieses, für mich abstrakte, überflüssige Fach bringen sollte und war nicht bereit, auch nur einen Gedanken daran zu verschwenden.
Auch mein Vater, als erfolgreicher Mathematik, konnte mir seine Liebe zum Fach in keinster Weise vermitteln. Ich hatte einfach dichtgemacht.
Als ich Mathe dann in der 11. Jahrgangsstufe abwählen konnte, habe ich das auch schnellstmöglich getan. 🙃
Heute finde ich es wirklich schade, dass ich mich damals nicht mehr angestrengt und so wenig Kenntnisse in diesem Fach habe. Deshalb würde ich das heute gerne im Selbststudium nachholen wollen.
Habt ihr Ideen, Tipps, wie ich jetzt wieder ins Thema einsteigen kann?
Mathe war mein absolutes Hassfach. Genau gesagt Arithmetik. Wir bekamen es in der Schule in den 70er Jahren mit Hilfe von Mengenlehre erklärt, zur Vorbereitung auf die Zukunftstechnologie EDV. Bei mir hats nur Knoten im Gehirn verursacht. Das Arithmetik, EDV und Mengenlehre einzeln gelernt genauso simpel und logisch wie Latein und Geometrie sind, habe ich erst während meiner Ausbildung zur Programmiererin gelernt. Unser Mathebuch war damals von Kusch, mit Lösungsheft. Auf diesen guten Autor schwöre ich noch heute.
Planung bedeutet, den Zufall durch Irrtum zu ersetzen
Vom Stark-Verlag gibt es Bücher (rot, ca. A5-Format) zur Prüfungsvorbereitung für verschiedene Fächer und Abschlüsse, da könntest Du ja mal eines für den mittleren Schulabschluss nehmen und schauen, welche Aufgaben Du noch problemlos lösen kannst (es sind auch Lösungen dabei) und wo Du Lücken hast.
Wenn ich mich recht erinnere, umfassen die Bücher immer die orig. Prüfungen der vergangenen Jahre und alle relevanten Teilgebiete der Mathematik.
Bibliotheken haben die Bücher auch oft, wobei sie jetzt vermutlich eher von den Schülern ausgeliehen werden, die bald Prüfung haben.
Es gibt einiges an Vor- oder Brückenkursen kostenlos online. Schau doch mal, ob das vom Niveau her passt. Schulbücher würde ich eher nicht nehmen, da fehlen zu oft die Lösungen und Lösungswege.
fettundlila ...irgendwann ist irgenwie ein andres Wort für nie... energy flows, where attention goes. .ʇɐq pǝʞooɔɹǝpun uɐ ǝʇɐ ɹǝʌǝu ʽpๅɹoʍ ǝɥʇ ǝᵷuɐɥɔ ʇ,uɐɔ uosɹǝd ǝuo pᴉɐs ɹǝʌǝoɥM
Google mal Mathemagazin. Das sind zwei Typen aus meiner Gegend, die alle Aufgaben aus dem Lambacher Schweizer ( in Bayern DAS mathebuch schlechthin) auf YouTube vorrechnen. Nutzen die Schüler gern zur Vorbereitung auf das Abitur, geht aber mit dem Stoff der sechsten Klasse los.
Wer im Regen nicht mit mir tanzt, wird im Sturm nie bei mir sein und wer im Sturm nicht bei mir ist, den brauche ich auch nicht bei Sonnenschein.
Wenn du bestimmte Themen identifizierst hast, zu denen du Erklärungen suchst, findest du viele Videos auf YouTube. Viele Lehrer:innen haben sich in der Corona-Zeit über diesen Weg sehr bemüht, ihren Schüler:innen den Stoff beizubringen.
Es ist eine junge Frau, die Aufgaben im Rahmen der Mathematik, Geometrie oder irgendwas, ganz geduldig und sehr kleinschrittig erklärt. Man kann vor allem immer mitraten bzw rechnen und gucken, ob man auf dasselbe Ergebnis kommt.
Ganz herzlichen Dank für all eure tollen Tipps und Anregungen! Dann werde ich mal mit meiner Schnüffelarbeit beginnen und hoffe, dass diesmal der Mathegroschen bei mir fällt. 🤪
Um sich einzulesen, empfehle ich Albrecht Beutelsbacher (er hat das Mathematicum in Gießen gegründet). Seine Bücher sind leicht verständlich und machen richtig Lust auf Mathe. Ganz besonders: "In Mathe war ich immer schlecht" - gibt es bei Medimops gebraucht für 4,59
Ich glaube, das Buch von Beutelsbacher bestell ich mir mal.
Ja, vielleicht macht es mir eines Tages Spaß. Ich kann nämlich nicht einsehen, dass ich mathematisch minder bemittelt sein soll als andere. Habe da schlichtweg in jungen Jahren eine Blockade aufgebaut.