Enabler sind die große Menge, die sich für modern halten, aber das alte System aufrechterhalten, schweigen oder mitgrinsen, wenn Kalle einen sexistischen Spruch loslässt, die es für notwendig halten, ihren Töchtern das Werkzeug zur Verteidigung bzw den Rat des lieber längeren Rockes mitgeben und nicht im Traum darauf kommen, ihre Söhne zu Männern zu erziehen, die Frauen als autarke Geschöpfe sehen und ein NEIN akzeptieren, die lieber einem überlegenen sexistischen Mann die Stiefel lecken statt für die belästigte Frau einzustehen usw usw usw …
Ich bin nicht tot, ich tausche nur die Räume. Ich lebe in euch und geh durch eure Träume.
Zitat von Rotweinliebhaberin im Beitrag #2301Enabler sind die große Menge, die sich für modern halten, aber das alte System aufrechterhalten, schweigen oder mitgrinsen, wenn Kalle einen sexistischen Spruch loslässt, die es für notwendig halten, ihren Töchtern das Werkzeug zur Verteidigung bzw den Rat des lieber längeren Rockes mitgeben und nicht im Traum darauf kommen, ihre Söhne zu Männern zu erziehen, die Frauen als autarke Geschöpfe sehen und ein NEIN akzeptieren, die lieber einem überlegenen sexistischen Mann die Stiefel lecken statt für die belästigte Frau einzustehen usw usw usw …
Enabler sind auch die, die "natürlich gegen Sexismus und Gewalt gegen Frauen, Queers etc. sind", aber mit viel Mimimi bejammern, dass man ja heutzutage nicht mehr flirten darf.
-------------------------- Zwischen Reiz und Reaktion liegt die Freiheit.
Zitat von Analuisa im Beitrag #2295Ich möchte mich an dieser Diskussion nicht beteiligen, zumindest nicht mit eigener Meinung, habe aber mal eine Verständnis-/ bzw. kritische Nachfrage.
@Nora:
Zitat von Nora im Beitrag #2228Denn nach über 50 Jahren auf diesem Planeten haben anscheinend die meisten Frauen leider feststellen müssen: Auch „Enabler“ sind Täter.
Und „sich nicht zuständig fühlen“ fällt in diese Kategorie.
Ich bin an dem Enabler-Satz hängen geblieben.
Ich habe ein Störgefühl dabei, die "Ermöglicher" (jetzt mal unabhängig davon, was das konkret heißt) auf eine Stufe mit den Tätern zu stellen. Relativiert das nicht die Verantwortung der Täter?
Vielleicht kannst du nochmal genauer erklären, wie du den Satz meintest.
Analuisa, vielleicht kannst du mit dem Begriff Beihilfe etwas anfangen. Jemand, der Beihilfe leistet, sich aber nicht aktiv daran beteiligt. Ich finde nicht, dass der auf einer Stufe mit dem Täter steht, und natürlich gibt’s auch innerhalb der Beihilfe Abstufungen bis hin zur Beihilfe durch Unterlassung. Aber er ist eben auch nicht unschuldig.
Ich habe neue Laufschuhe. Ich bin schon ganz außer Atem. Jetzt noch den zweiten anziehen!
Enabler schaffen den Raum, in dem Sexismus, Rassismus etc. sich ausbreiten können. Weil sie mitlachen oder betreten wegschauen, weil sie keine Haltung zeigen. Sie ermöglichen das. Das bedeutet die Bezeichnung Enabler konkret.
-------------------------- Zwischen Reiz und Reaktion liegt die Freiheit.
Zitat von Katelbach im Beitrag #2304Enabler schaffen den Raum, in dem Sexismus, Rassismus etc. sich ausbreiten können. Weil sie mitlachen oder betreten wegschauen, weil sie keine Haltung zeigen. Sie ermöglichen das. Das bedeutet die Bezeichnung Enabler konkret.
Exakt. Und das relativiert die Verantwortung von Tätern nicht sondern weist nur auf, dass sie die Täter in deren Tun bestärken, indem sie sie gewähren lassen.
Schweigen wird da schon als Zustimmung verstanden.
Zitat von Katelbach im Beitrag #2304Enabler schaffen den Raum, in dem Sexismus, Rassismus etc. sich ausbreiten können.
Und sie halten den ganzen Konstrukt aufrecht. Sie helfen, die Atmosphäre des “Normalen”, des “ist halt so” aufrechtzuerhalten, so dass die Sexisten, die Täter, sich gemütlich im Unanfechtbaren zurücklehnen können.
Ich bin nicht tot, ich tausche nur die Räume. Ich lebe in euch und geh durch eure Träume.
Zitat von Internistin im Beitrag #2277Jede Frau kann ganz ohne organisierte Aktionen "streiken". Warum tut sie das nicht?
Weil das nur eine Handvoll Menschen im eigenen Umfeld mitbekommt und daher wenig Wirkung hat. Es braucht m. E. eine Menge Sichtbarkeit, damit Gender Gaps, Sexismus, Gewalt gegen Frauen usw. ernsthaft (!) diskutiert werden.
Beispiel: In unserem Landkreis gibt es nicht mal 20 Prozent der notwendigen Frauenhausplätze. Da könnte ich natürlich einen erzürnten Brief an den Landrat schreiben. Der Effekt, ich würde bestenfalls einen Antwortbrief zurück bekommen, in dem, evtl., mit vielen Satzbausteinen, Verständnis für mein Anliegen signalisiert, aber gleichzeitig auf fehlende Gelder hingewiesen wird. Und fertig.
Es haben sich aber in der Kleinstadt, in der ich lebe, mehrere Personen zusammengetan und im Rahmen der landesweiten Kampagne "Rauf die Plätze" Unterschriften gesammelt, um die Schaffung neuer Plätze zu fordern. Die Listen mit mehreren hundert Unterschriften wurden presse- und öffentlichkeitswirksam dem Bürgermeister übergeben. Daraufhin wurde unsere Forderung in der Sitzung der Hauptverwaltungsbeamt:innen im Kreis thematisiert, ging von dort an die zuständige Abteilung der Kreisverwaltung und landete schließlich im Kreistag. Dieser beschloss Gelder zur Verfügung zu stellen, um die Zahl der Frauenhausplätze im Kreis zu verdoppeln. Nach zähen zwei Jahren wurde im vergangenen Monat der Bauantrag für dieses Vorhaben genehmigt.
Damit ist das Problem noch längst nicht umfänglich gelöst, aber erste, wichtige Schritte in die richtige Richtung sind getan. Darauf werden Politik und Verwaltung sich aber nicht ausrhhen können, denn im Rahmen der Aktion haben sich zahlreiche Menschen informiert und, wie ich finde erschreckend viele, erstmals das Ausmaß des Problems realisiert. Sichtbare Folge: die Teilnehmer:innen-Zahl bei den jährlichen. öffentlichen Mahnwachen zum Orange Day ist seitdem deutlich gestiegen, so dass die Presse entsprechend berichtet und das Thema in den Köpfen bleibt. Falls irgendwann, Aktionen für weitere Frauenhausplätze bis zur Umsetzung der Istanbul-Konvention nötig sein, werden sie sicher Unterstützung finden bei vielen Bürger:innen, die sich mit dem Thema bereits beschäftigt haben.
Wird AfD eigentlich mit einem oder zwei Mittelfingern geschrieben? 🖕🏻🖕🏻
Danke für die vielen Antworten und für deine Ausführungen, Nora.
Manchmal sind eben knappe Formulierungen einfach missverständlich. Was ihr zum Thema Raum schaffen, legitimieren etc. schreibt, da gehe ich ja vollkommen mit. Ich glaube, ich war zu sehr auf den Begriff "Täter" fixiert und es las sich für mich wie eine Gleichsetzung, was Nora ursprünglich schrieb.
Im Justizwesen unterscheidet man ja auch zwischen Täterschaft, Mittäterschaft, Beihilfe, Mitwisserschaft und unterlassener Hilfeleistung. Am Beispiel: Person A schlägt Person B vor dem Supermarkt zusammen. Sechs Personen kriegen das mit, vier davon verhalten sich indifferent, zwei feuern A auch noch an. Alle sieben werden angeklagt und bekommen eine Strafe, aber nicht alle dieselbe.
Virginia, Gisèle, Collien, danke für euren Mut! 🌹
************************************ Moderatorin in der Pandemie und Politik, bei der Nachhaltigkeit, beim Sozialen Engagement und den Festen, bei Klatsch & Tratsch, im Persönlichkeits-, Erziehungs-, Baby-, Familien- und Trauerforum, im Glücklicher leben, bei den Angehörigen, in der allg. Gesundheit, der Kindergesundheit und bei den Krebserkrankungen, in den Krisenbeziehungen, bei den Hobbies, der Photographie und bei den besonderen Ernährungsformen.
Genau, Analuisa. So meinte ich das und du hast da ein gutes Beispiel gefunden.
@Amelanchier danke fürs Verlinken vom TED Talk mit Jackson Katz. Habe ich noch nicht ganz fertig geschaut, musste dann weg, werde ich aber noch machen. Hat mir gefallen!
Sorry, wenn ich euch mit meinen Videos nerven sollte, aber da hab ich noch eines gefunden, die „seven truths about men“. Die älteren unter uns werden die meisten wissen, weil sie sie in ihrer bisherigen Lebenszeit erfahren haben, aber für jüngere Frauen wäre es fast angebracht, wenn sie die auswendig lernen müssten
Im SZ Magazin war ein super Interview mit Männerberater Björn Süfke. Der allergrößte Teil mal wieder hinter der Bezahlschranke, ich verlinke es trotzdem und zitiere das, was man frei lesen kann
Keine Schwäche zeigen, keine Gefühle zulassen: Das gängige Bild von Männlichkeit schadet nicht nur der Gesellschaft, sondern auch Männern und Jungen, sagt der Männerberater Björn Süfke. Was können Eltern tun, um diesen Kreislauf zu durchbrechen?
SZ-Magazin: Herr Süfke, wir sprechen heute über Männer und das Patriarchat. Wie überzeugen Sie Männer, sich auf das Thema einzulassen? Björn Süfke: Das ist schwierig. Die Männer rennen ja oft schon förmlich schreiend weg, wenn sie »Feminismus« hören. Viele kommen auch in meine Beratung nicht ganz freiwillig, sondern weil ihre Partnerin oder ihr Umfeld sich Veränderung wünschen. Ich bitte die Männer dann um zehn Minuten Zeit, um ihnen zu vermitteln, was das bringen könnte. Ich frage dann: »Wenn deine Frau fragt, wie es dir geht, was kannst du antworten? Hat dein Vater dir je gesagt, dass er dich liebt? Hast du es deinen Kindern je gesagt?« Ich versuche diese Männer zu berühren. Dann entsteht vielleicht Neugier.
Warum ist es so schwierig, das Thema an den Mann zu bringen? In Marketing-Sprache: Unser Produkt, die Geschlechtergerechtigkeit, ist super, aber die Zielgruppe Männer hat das in weiten Teilen noch nicht verstanden. Das, was Männer zu gewinnen hätten, wäre eher innerlich: einen besseren Zugang zu Gefühlen, bessere Partnerschaften, eine bessere Beziehung zu ihren Kindern. Das ist schwer greifbar.
Da haben wir doch die Antwort eines Mannes darauf, was Männer zu gewinnen hätten. Ich kann mir schon vorstellen, dass man das ab einem bestimmten alter nicht mehr möchte, vor allem, wenn man nichts zu verlieren hat, weil keine Partnerin und keine Kinder, zu denen man sich eine bessere Beziehung oder überhaupt eine wünscht.
Ich habe neue Laufschuhe. Ich bin schon ganz außer Atem. Jetzt noch den zweiten anziehen!
Zitat von BBlueVelvet im Beitrag #2311Ich kann mir schon vorstellen, dass man das ab einem bestimmten alter nicht mehr möchte, vor allem, wenn man nichts zu verlieren hat, weil keine Partnerin und keine Kinder, zu denen man sich eine bessere Beziehung oder überhaupt eine wünscht.
Eine bessere Beziehung zu sich selbst wäre ja auch schon was. Ich kannte einen von den vielen, die eine typische Jungs-Erziehung genossen haben, wie sie früher war ("Jungen weinen nicht", "Du musst Dich wehren können und stark sein" etc.), der von sich sagte, dass er seine Gefühle gar nicht mehr spüren kann, weil er sie ein Leben lang zugunsten von Wehrhaftigkeit, Stärke und Außenwirkung wegschieben musste.
Er benutzte das Bild einer "Betondecke" in seinem Bauch, unter der die Gefühle verborgen sind, so dass er nicht mehr an sie rankommt. Er war - im Gegensatz zu vielen anderen ähnlich geprägten Männern - reflektiert genug, um das überhaupt wahrnehmen und formulieren zu können, und er beschrieb sein Leben als einigermaßen flach und seine Bindungen als wenig persönlich. Für ihn ein großer Mangel, unter dem er litt.
Can 'truth' mean what it says and not what power thinks is best. Latin Quarter
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Zitat von Mediterranee im Beitrag #2312 Ich kannte einen von den vielen, die eine typische Jungs-Erziehung genossen haben, wie sie früher war ("Jungen weinen nicht", "Du musst Dich wehren können und stark sein" etc.), der von sich sagte, dass er seine Gefühle gar nicht mehr spüren kann, weil er sie ein Leben lang zugunsten von Wehrhaftigkeit, Stärke und Außenwirkung wegschieben musste.
Er benutzte das Bild einer "Betondecke" in seinem Bauch, unter der die Gefühle verborgen sind, so dass er nicht mehr an sie rankommt. Er war - im Gegensatz zu vielen anderen ähnlich geprägten Männern - reflektiert genug, um das überhaupt wahrnehmen und formulieren zu können, und er beschrieb sein Leben als einigermaßen flach und seine Bindungen als wenig persönlich. Für ihn ein großer Mangel, unter dem er litt.
Ist das nicht unglaublich traurig? Den Text sollte man eigentlich speichern und immer wieder anbringen, wenn wieder einer daherkommt und fragt: und was hab ich davon, wenn ihr das Patriarchat abschaffen wollt? Du könntest ein glücklicher Mann ohne Betondecke im Bauch werden. Jetzt neu: mit Emotionen! “Wehrhaftigkeit, Stärke und Außenwirkung”, ja, da schauen wir doch mal unsere desolate Lage unserer schönen Erde an, wohin wir mit Wehrhaftigkeit, Stärke und Außenwirkung gekommen sind. Plus Gier, immer immer mehr als alle anderen zu haben.
Ich bin nicht tot, ich tausche nur die Räume. Ich lebe in euch und geh durch eure Träume.
Ja - wer weiß, wie viele Männer so empfinden, vermutlich viele.
Und dennoch wird es schwer sein, damit "aus der Deckung" (Erziehung, anerkannte traditionelle Rollenmuster, ...) zu kommen, weil auch das zunächst Stärke erfordert - nämlich die, die Frotzeleien der "Tates" dieser Welt auszuhalten, die selbst vermutlich viel zu ängstlich sind, ihre Betondecke mal anzuheben.
Zitat von BBlueVelvet im Beitrag #2310Sorry, wenn ich euch mit meinen Videos nerven sollte, aber da hab ich noch eines gefunden, die „seven truths about men“. Die älteren unter uns werden die meisten wissen, weil sie sie in ihrer bisherigen Lebenszeit erfahren haben, aber für jüngere Frauen wäre es fast angebracht, wenn sie die auswendig lernen müssten
Ich habe es mir angesehen und bin nicht so ganz happy damit. Bspw. solche Dinge wie "Ein Mann wird dich testen, ein Fehler ist okay, ein zweiter nicht" - das sagen auch Incels über Frauen. Oder: man kann Männern nicht helfen - hmmm, nein, da widerspreche ich. Natürlich muss jede*r selbst wollen, aber dann helfen: ja, doch. KLar. Was wäre das für eine Welt, wo das nicht ginge? Wo auch Männer Frauen Hilfe verweigerten? Oder: sobald er von sich als Opfer spricht, möge man rennen. Was aber, wenn er es ist? Genau wie Frauen auch z.B. sexualisierte Gewalt oder sonstwas erlebt hat? Das ist doch auch das, was manche den Frauen vorwerfen, die z.B. bei Me2 sich geäußert haben: sie würden sich als Opfer gerieren.
Zitat von Rotweinliebhaberin im Beitrag #2313“Wehrhaftigkeit, Stärke und Außenwirkung”, ja, da schauen wir doch mal unsere desolate Lage unserer schönen Erde an, wohin wir mit Wehrhaftigkeit, Stärke und Außenwirkung gekommen sind.
Naja, ich finde, gegen diese drei Dinge ist nicht pauschal etwas einzuwenden - nur, wenn es das einzige ist, was man in seinem Denk-, Fühl- und Verhaltensrepertoire hat. Gut wäre es, wenn man genauso Vulnerabilität, Schwäche zeigen kann und sich ohne Gedanken an Außenwirkung zu verhalten und zu äußern.
Zitat von Puls im Beitrag #2314Ja - wer weiß, wie viele Männer so empfinden, vermutlich viele.
Und dennoch wird es schwer sein, damit "aus der Deckung" (Erziehung, anerkannte traditionelle Rollenmuster, ...) zu kommen, weil auch das zunächst Stärke erfordert - nämlich die, die Frotzeleien der "Tates" dieser Welt auszuhalten, die selbst vermutlich viel zu ängstlich sind, ihre Betondecke mal anzuheben.
Vielleicht ein spezielles Zeichen der Hoffnung?
All diese Manosphere Typen, die spüren da wohl schon was, nur gehen sie negativ mit ihrem Gefühlen um: keine Verantwortung übernehmen, geringe Frustrationstoleranz --> Frau = Schuldige. Konsequenz: einfach nehmen, was einem gefällt und "zusteht", nach der Ideologie. Damit das unangenehme Gefühl, dass sie zu kurz kommen könnten, weg geht. Das ist eine knallharte Reaktion und natürlich ein Irrweg aber trotzdem: auch eine Reaktion auf veränderte Verhältnisse. Es zeigt, dass es nach alten Mustern nicht mehr funktioniert!
Daneben finde ich den Text, den BBlueVelvet beigetragen hat, ermutigend. Es zeigt, dass da bei Männern ein Bewusstsein entstanden ist und kommuniziert wird.
Es wird nicht alle erreichen aber nach und nach immer mehr. Hoffe ich einfach.
Oha, da habe ich ja was ausgelöst, mit meinem Link zu dem Frauenstreik Andrerseits wurden dadurch viele kluge Postings verfasst, denen ich mich gerne anschließe.
Zitat von schafwolle im Beitrag #2239Hältst Du diesen Ansatz erfolgversprechend, @aquadiparma?Hast Du Dich beteiligt?
Ich finde diesen Ansatz tatsächlich erfolgversprechend, auch wenn dem viele Hürden gegenüberstehen. Wie beispielsweise, dass man mit arbeitsrechtlichen Konsequenzen zu rechnen hat. Nicht bei meiner Arbeitgeberin, ich hatte jedoch schon welche, die das gar nicht befürworteten oder nun tun würden. Ich weise gerne darauf hin, weil ich finde, dass insgesamt zu wenig darüber gesprochen wird und die Aktion zu wenig Aufmerksamkeit erfährt. Im Zuge deiner Fragen schafwolle, ist mir aufgefallen, dass du dich ab und an im Strang beteiligst, meistens mit kurzen Statements u/o Fragen (vorsichtshalber schreibe ich dazu, dass das für mich selbstverständlich total ok ist, damit es zu keinen falschen Interpretationen führt), ich jedoch null greifen kann, wie du dich positionierst. Gerade in Hinblick auf das nachstehende Posting:
Zitat von schafwolle im Beitrag #2245Effektiver als diese Art Konfrontation fände ich konkrete Maßnahmen bzw. Reformen innerhalb der Wirtschaft. Bestenfalls flankiert von überzeugenden und sachlichen social media-Auftritten und Kanälen.
Kannst du das konkretisieren? Was genau empfindest du als ineffektiv an dieser Art Konfrontation und welche Reformen innerhalb der Wirtschaft? Auf welchen Kanälen fehlen dir sachliche und überzeugende social-media Auftritte und wie sollten die deiner Meinung nach gestaltet werden?
Zitat von schafwolle im Beitrag #2239Gab es bereits auch am 9. März 2026. Mitgliederanzahl: rund 1000.
Österreichweit? Die KI sagt Folgendes: Am 9. März 2026 gab es im Rahmen des globalen Aktionstags „Enough!“ (als Verlängerung des Internationalen Frauentags am 8. März) auch in Österreich dezentrale Aktionen und Kundgebungen, wie etwa in Wien und Graz. Eine offizielle, österreichweite Gesamtmitglieder- oder Teilnehmeranzahl von genau rund 1.000 Personen wurde für diesen Tag jedoch nicht zentral verlautbart; die Initiative verzeichnete lokale Versammlungen (beispielsweise am Grazer Hauptplatz oder in Wien am Platz der Menschenrechte). Hintergründe und Ziele der Bewegung: Dezentrale Aktionen und Kundgebungen (wie in Wien oder Graz) fokussierten sich im März 2026 vor allem auf das Ende der ungleichen Bezahlung und die Last der Care-Arbeit.Eine offizielle Statistik über die genaue Teilnehmeranzahl über alle Bundesländer hinweg wurde von den Organisatorinnen nicht veröffentlicht. Die Initiative Frauen*streik Österreich bündelt die Kräfte nun für einen großen landesweiten Streiktag im Mai 2027.
Sehr lesenswert finde ich dem Zusammenhang die Worte von Nina Horaczek im Falter (Quelle) : https://www.falter.at/maily/20260315/tre...7-in-den-streik Ein Auszug, dem ich voll und ganz zustimme: Auch in Österreich kann so eine Frauenpower-Aktion nur etwas bewirken, wenn möglichst viele konservative, progressive, liberale, traditionell eingestellte, ökologisch bewegte und gewerkschaftlich organisierte Frauen sich für das gemeinsame Ziel zusammenschließen.
Ganz unten finden sich weitere Verweise, die ebenfalls interessant sind, wie ich meine.
Ich erspare mir ausufernde Zitate, damit das Posting nicht zu lange wird. Verzichten will ich nicht, da ich mich besonders hier gut wiederfinde:
Zitat von Nicolo im Beitrag #2293Ein Frauenstreik schafft wie jeder größere Streik vor allem das Gefühl, nicht allein zu sein und macht zudem auf breiterer Ebene deutlicher, was Frauen leisten und wie das Leben ohne diese Leistung wäre.
Zitat von Neustart im Beitrag #2240Ob dort gepicknickt oder flammende Reden gehalten werden sollen, finde ich zunächst einmal nicht so wichtig. Die Frauen kommen einfach zusammen und sind sichtbar.
Zitat von noBarbie im Beitrag #2261Auswirkungen auf gewohnt reibungslose Abläufe in Arbeit und Wirtschaft hätte so ein "privater" Frauenstreik bestimmt.
Zitat von Agathe13 im Beitrag #2273 Es geht auch nicht um Streik im Sinne eines Arbeitskampfes, sondern darum, einer Gesellschaft möglichst eindrucksvoll zu zeigen, was passiert, wenn (eine große Anzahl von) Frauen einen Tag lang ihre Arbeit nicht leisten. Selbst wenn es "nur" diejenigen wären, die nicht erwerbstätig sind (sondern unbezahlte Care-Arbeit leisten) oder freiberuflich tätig oder angestellt bei einem Arbeitgeber, der das Anliegen unterstützt oder wenigstens nicht für die Teilnahme bestraft.
Wir Frauen brauchen keine Männer, die uns beschützen. Wir brauchen Männer, die andere Männer NICHT beschützen. - Inge Bell -
****** Moderatorin in den Bereichen: Ich bin neu hier! | Alleine leben | Glücklicher Leben | Ernährung und Kulinarik | Sport, Wellness, Fitness | Haushaltsforum | Leben mit Haustieren | Digitale Sicherheit | Digitales Kaufen, Verkaufen und Bezahlen | Rund um Social Media | Plauderecke | Diskussion über Umgangsformen | Hoffnungsforum |
Zitat von Rotweinliebhaberin im Beitrag #2286Auf Insta folge ich einigen interessanten Frauen, die sich “dezentrieren” und für junge Frauen echt gute Vorbilder sein könnten. Die bewusst als single leben (und enorm angefeindet werden!!) Ich wünschte, ich hätte das mit 15 gehabt!
Ich liebe insta für solche Postings! Ich wüsste gar nicht, wie ich ohne social media so viel davon mitbekommen könnte und bin dankbar für die tollen Denkanstöße, die ich da immer wieder bekomme.
Zitat von Rotweinliebhaberin im Beitrag #2286In Asien gibt es zigtausende Frauen, die auch keine Lust mehr haben, in Beziehungen unterzugehen. In Korea hat sich schon vor 10 Jahren das “4B”-Movement gegründet: keinen Sex, keine Ehe, keine Kinder, kein Daten mit Männern.
Damit ich habe ich mich vor einiger Zeit auch mal beschäftigt. Krass und zugleich sehr interessant. Und natürlich kann es sich dabei nur um Männerhasserinnen und Frauen, die keinen abbekommen u/o noch nicht den Richtigen gefunden haben, handeln *ironie off*
Zitat von Katelbach im Beitrag #2304Enabler schaffen den Raum, in dem Sexismus, Rassismus etc. sich ausbreiten können. Weil sie mitlachen oder betreten wegschauen, weil sie keine Haltung zeigen. Sie ermöglichen das. Das bedeutet die Bezeichnung Enabler konkret.
Das kann man auch gar net oft genug lesen. Danke für die gute Ausführung.
Ich lasse noch einen Buchtipp da: "Und alle so still“ aus dem Jahr 2024 von Mareike Fallwickl: Das Buch erzählt von einer plötzlichen Revolte, bei der Frauen in ganz Österreich und darüber hinaus ihre unbezahlte und unterbezahlte Care-Arbeit niederlegen und reglos in den Straßen verharren.
Wir Frauen brauchen keine Männer, die uns beschützen. Wir brauchen Männer, die andere Männer NICHT beschützen. - Inge Bell -
****** Moderatorin in den Bereichen: Ich bin neu hier! | Alleine leben | Glücklicher Leben | Ernährung und Kulinarik | Sport, Wellness, Fitness | Haushaltsforum | Leben mit Haustieren | Digitale Sicherheit | Digitales Kaufen, Verkaufen und Bezahlen | Rund um Social Media | Plauderecke | Diskussion über Umgangsformen | Hoffnungsforum |
Zitat von aquadiparma im Beitrag #2319Ich lasse noch einen Buchtipp da: "Und alle so still“ aus dem Jahr 2024 von Mareike Fallwickl: Das Buch erzählt von einer plötzlichen Revolte, bei der Frauen in ganz Österreich und darüber hinaus ihre unbezahlte und unterbezahlte Care-Arbeit niederlegen und reglos in den Straßen verharren.
In # 2204 hatte ich davon geschrieben, dass in dem Roman auch Reaktionen auf den "Streik" geschildert werden. Die dargestellte Gewalt, mit der Männer meinten sich "zur Wehr setzen" zu müssen, fand ich so realistisch, dass es mir Angst gemacht hat. Dir nicht?
Wird AfD eigentlich mit einem oder zwei Mittelfingern geschrieben? 🖕🏻🖕🏻
Zitat von BBlueVelvet im Beitrag #2310Sorry, wenn ich euch mit meinen Videos nerven sollte, aber da hab ich noch eines gefunden, die „seven truths about men“. Die älteren unter uns werden die meisten wissen, weil sie sie in ihrer bisherigen Lebenszeit erfahren haben, aber für jüngere Frauen wäre es fast angebracht, wenn sie die auswendig lernen müssten
Ich habe es mir angesehen und bin nicht so ganz happy damit. Bspw. solche Dinge wie "Ein Mann wird dich testen, ein Fehler ist okay, ein zweiter nicht" - das sagen auch Incels über Frauen.
Er spricht da ja gar nicht über Frauen. Er sagt:
A man will always test your boundaries early to see what you will or won’t tolerate. I he oversteps them once, it’s a mistake. Twice is a conscious choice. Act accordingly.
Ein Mann wird deine Grenzen immer schon früh austesten, um herauszufinden, was du tolerierst und was nicht. Wenn er sie einmal überschreitet, ist das ein Fehler. Zweimal ist eine bewusste Entscheidung. Handle entsprechend.
Es geht also um Männer, die die Grenzen der Frauen testweise überschreiten und man soll als Frau entsprechend handeln, damit sie nicht ein drittes, viertes, fünfhundertste Mal überschritten werden.
Zitat von Agathe13 im Beitrag #2315Oder: sobald er von sich als Opfer spricht, möge man rennen. Was aber, wenn er es ist? Genau wie Frauen auch z.B. sexualisierte Gewalt oder sonstwas erlebt hat? Das ist doch auch das, was manche den Frauen vorwerfen, die z.B. bei Me2 sich geäußert haben: sie würden sich als Opfer gerieren.
Er sagt: A man who frames himself as a victim in any situation or circumstance is a man who will find problems everywhere, solutions nowhere. …
Ein Mann, der sich in jeder Situation und unter allen Umständen als Opfer darstellt, ist ein Mann, der überall Probleme sieht, aber nirgendwo Lösungen findet. …
„In jeder Situation und unter allen Umständen“ ist was ganz anderes als nur von sich in einer bestimmten Sache als Opfer sprechen.
Aber wir können das gerne dabei belassen.
Ich habe neue Laufschuhe. Ich bin schon ganz außer Atem. Jetzt noch den zweiten anziehen!
Zitat von Agathe13 im Beitrag #2315Ich habe es mir angesehen und bin nicht so ganz happy damit. Bspw. solche Dinge wie "Ein Mann wird dich testen, ein Fehler ist okay, ein zweiter nicht" - das sagen auch Incels über Frauen.
Er spricht da ja gar nicht über Frauen. Er sagt:
A man will always test your boundaries early to see what you will or won’t tolerate. I he oversteps them once, it’s a mistake. Twice is a conscious choice. Act accordingly.
Ein Mann wird deine Grenzen immer schon früh austesten, um herauszufinden, was du tolerierst und was nicht. Wenn er sie einmal überschreitet, ist das ein Fehler. Zweimal ist eine bewusste Entscheidung. Handle entsprechend.
Es geht also um Männer, die die Grenzen der Frauen testweise überschreiten und man soll als Frau entsprechend handeln, damit sie nicht ein drittes, viertes, fünfhundertste Mal überschritten werden.
Das hab ich schon verstanden. Ich weise darauf hin, dass genau das Incels über Frauen sagen: dass Frauen Grenzen der Männer testweise überschreiten und man soll als Mann entsprechend handeln, damit sie nicht ein drittes, viertes, fünfhundertste Mal überschritten werden.
Damit sagen sie: Frauen werden jede Schwäche ausnutzen. Sie testen, wie weit sie gehen können, und nur wenn du als harter, starker Mann sofort dagegen einschreitest, werden sie dich respektieren. Ansonsten werden sie dich verachten und ausnutzen.
Dieses verallgemeinernde Frauenbild von Incels finde ich furchtbar. Und ich möchte nicht unterstützen, dass Frauen auch so über Männer denken. (Was natürlich nicht heißt, dass man sich alles bieten lassen soll, im Gegenteil.)
Zitat
Zitat von Agathe13 im Beitrag #2315Oder: sobald er von sich als Opfer spricht, möge man rennen. Was aber, wenn er es ist? Genau wie Frauen auch z.B. sexualisierte Gewalt oder sonstwas erlebt hat? Das ist doch auch das, was manche den Frauen vorwerfen, die z.B. bei Me2 sich geäußert haben: sie würden sich als Opfer gerieren.
Er sagt: A man who frames himself as a victim in any situation or circumstance is a man who will find problems everywhere, solutions nowhere. …
Ein Mann, der sich in jeder Situation und unter allen Umständen als Opfer darstellt, ist ein Mann, der überall Probleme sieht, aber nirgendwo Lösungen findet. …
Danke, ich kann Englisch. Aber:
Zitat„In jeder Situation und unter allen Umständen“ ist was ganz anderes als nur von sich in einer bestimmten Sache als Opfer sprechen.
Kommt ein bisschen auf den Kontext an. Verbunden mit dem folgenden "The moment you even smell victimhood on him" lässt mich vermuten, dass "irgendeine" gemeint ist.
Aber wie dem auch sei: ich mache immer gern die Gegenprobe, und wenn ich das Gefühl hätte, man würde mir unterstellen, dass ich jemanden bewusst teste, einfach weil ich eine Frau bin und Frauen sowas machen - nee, so möchte ich nicht gesehen werden.
Zitat von Agathe13 im Beitrag #2315Ich habe es mir angesehen und bin nicht so ganz happy damit. Bspw. solche Dinge wie "Ein Mann wird dich testen, ein Fehler ist okay, ein zweiter nicht" - das sagen auch Incels über Frauen.
Er spricht da ja gar nicht über Frauen. Er sagt:
A man will always test your boundaries early to see what you will or won’t tolerate. I he oversteps them once, it’s a mistake. Twice is a conscious choice. Act accordingly.
Ein Mann wird deine Grenzen immer schon früh austesten, um herauszufinden, was du tolerierst und was nicht. Wenn er sie einmal überschreitet, ist das ein Fehler. Zweimal ist eine bewusste Entscheidung. Handle entsprechend.
Es geht also um Männer, die die Grenzen der Frauen testweise überschreiten und man soll als Frau entsprechend handeln, damit sie nicht ein drittes, viertes, fünfhundertste Mal überschritten werden.
Das hab ich schon verstanden. Ich weise darauf hin, dass genau das Incels über Frauen sagen: dass Frauen Grenzen der Männer testweise überschreiten und man soll als Mann entsprechend handeln, damit sie nicht ein drittes, viertes, fünfhundertste Mal überschritten werden.
Damit sagen sie: Frauen werden jede Schwäche ausnutzen. Sie testen, wie weit sie gehen können, und nur wenn du als harter, starker Mann sofort dagegen einschreitest, werden sie dich respektieren. Ansonsten werden sie dich verachten und ausnutzen.
Dieses verallgemeinernde Frauenbild von Incels finde ich furchtbar. Und ich möchte nicht unterstützen, dass Frauen auch so über Männer denken. (Was natürlich nicht heißt, dass man sich alles bieten lassen soll, im Gegenteil.)
Ach so, auf den Gedankengang wäre ich jetzt nicht gekommen.Natürlich denken Incels so über Frauen. Sie übertragen ihr eigenes Denken. Woher soll denn ein Incel auch wissen, wie Frauen tatsächlich denken.
Zitat von Agathe13 im Beitrag #2323 Aber wie dem auch sei: ich mache immer gern die Gegenprobe, und wenn ich das Gefühl hätte, man würde mir unterstellen, dass ich jemanden bewusst teste, einfach weil ich eine Frau bin und Frauen sowas machen - nee, so möchte ich nicht gesehen werden.
Ich finde nicht, dass das mit der Gegenprobe immer passt, hier beispielsweise nicht, aber dabei will ich es jetzt wirklich bewenden lassen.
Ich habe neue Laufschuhe. Ich bin schon ganz außer Atem. Jetzt noch den zweiten anziehen!
Zitat von BBlueVelvet im Beitrag #2324Ich weise darauf hin, dass genau das Incels über Frauen sagen: dass Frauen Grenzen der Männer testweise überschreiten und man soll als Mann entsprechend handeln, damit sie nicht ein drittes, viertes, fünfhundertste Mal überschritten werden.
Damit sagen sie: Frauen werden jede Schwäche ausnutzen. Sie testen, wie weit sie gehen können, und nur wenn du als harter, starker Mann sofort dagegen einschreitest, werden sie dich respektieren. Ansonsten werden sie dich verachten und ausnutzen.
Dieses verallgemeinernde Frauenbild von Incels finde ich furchtbar. Und ich möchte nicht unterstützen, dass Frauen auch so über Männer denken. (Was natürlich nicht heißt, dass man sich alles bieten lassen soll, im Gegenteil.)
Ach so, auf den Gedankengang wäre ich jetzt nicht gekommen.Natürlich denken Incels so über Frauen. Sie übertragen ihr eigenes Denken. Woher soll denn ein Incel auch wissen, wie Frauen tatsächlich denken. [/quote]
Wenn das aber ein irreales Frauenbild von Incels ist, warum sollte es okay sein, wenn das das Männerbild von Frauen ist?
Bei beiden Geschlechtern wird es Menschen geben, die sich mies verhalten, wenn sie Schwäche wittern. Aber deswegen gleich alle eines Geschlechts verdächtigen? Nein, finde ich nicht korrekt.
Zitat
Zitat von Agathe13 im Beitrag #2323 Aber wie dem auch sei: ich mache immer gern die Gegenprobe, und wenn ich das Gefühl hätte, man würde mir unterstellen, dass ich jemanden bewusst teste, einfach weil ich eine Frau bin und Frauen sowas machen - nee, so möchte ich nicht gesehen werden.
Ich finde nicht, dass das mit der Gegenprobe immer passt, hier beispielsweise nicht, aber dabei will ich es jetzt wirklich bewenden lassen.
[/quote]
Mir fiele kein Anlass ein, hier oder anderswo, wo "Was du nicht willst, das man dir tu..." nicht gälte. Oder "Lebe stets so, dass dein Handeln...." (Kant und so).