Zitat von Fee22 im Beitrag #99Das Schlimmste an dem Ganzen ist ein Umfeld dass null Verständnis hat und man für bekloppt erklärt wird 😡 "Komm doch mit ins Schwimmbad/spazieren/in die Stadt ect.pp, dann geht's dir bestimmt besser" Ähh, NEIN
Ja, das ist wirklich das Schlimmste. Ich kann es Dir so gut nachfühlen, und wir sind damit definitiv nicht allein! Wobei ich sagen muss: In meiner Jugend war ich an heißen Sommertagen oft am Baggersee (jetzt habe ich keinen mehr in vertretbarer Entfernung), und wenn ich da im Schatten lag und zwischendurch ausgiebig schwimmen gehen konnte, dann ging es mir tatsächlich besser. Ich bin immer weit rausgeschwommen, war dort ganz allein und habe mich treiben lassen. Das war wirklich toll. Aber wie beim Einkaufen galt auch da: Man muss hin und zurück. Wenn ich völlig verschwitzt mit dem Rad am See ankam, konnte ich wenigstens gleich ins kühle Nass springen. Aber der Rückweg...
~ Jesus hat gesagt: Leute, wenn Ihr was braucht, sagt es. Haut es raus.~ (Nina Hagen)
Zitat von Aurelia im Beitrag #97Eine Klimaanlage fürs Schlafzimmer würde Abhilfe schaffen, dann könnte ich vor dem Schlafengehen auf Schlaftemperatur runterkühlen und die Jalousien komplett schließen. Dann hätte ich es kühl und dunkel. Aber bisher habe ich mich geweigert für "die paar Tage" Hitze im Jahr eine Klimaanlage anzuschaffen. Ist ja auch nicht gerade klimafreundlich.
Nicht klimafreundlich? Meinst du das Kältemittel R32? Es gibt auch Geräte, die mit Propan kühlen. Das Problem existiert ja nur, wenn das Gerät undicht wird, eine regelmäßige Wartung sollte das verhindern. Diese macht sowieso Sinn, da Klimaanlage oft Silberpartikelfilter haben gegen Pollen und Hausstaubmilben, die auch mal getauscht werden müssen.
Es ist übrigens sinnvoller, die Klimaanlage dauerhaft zu betreiben und nicht nur stundenweise, insbesondere bei besonders exponierten Räumen wie Schlafzimmer unterm Dach. Klar lässt sich die Temperatur problemlos innerhalb einer Stunde von 26 Grad auf 21 senken, aber sobald man die Klima ausschaltet, kommt die Wärme aus den Wänden zurück und in relativ kurzer Zeit ist es fast wieder so warm wie am Anfang. Ein durchgekühlter Raum hat nicht nur 21 Grad kühle Luft, sondern auch ein 21 Grad kühles Bett, Bettdecke, Möbel usw. Und die Klimaanlage muss nur die nachströmende Wärme ausgleichen, was relativ geringe Stromkosten verursacht. Mit PV und Speicher ist letzteres sowieso egal.
Die Chance klopft öfter an als man meint, aber meistens ist niemand zu Hause. (Willi Rogers)
Nein, ich meine, dass wir nicht alle unsere Häuser schön kühlen und die warme Luft nach draußen pusten sollten. Das verstärkt das Problem im Bereich des Mikroklimas noch, gerade bei dichter Bebauung. Ich finde, Klimaanlagen sollten dort eingesetzt werden, wo vulnerable Gruppen betroffen sind. Pflegeheime, Krankenhäuser - ich finde es unglaublich, dass so viele Krankenzimmer nicht klimatisiert sind. Aber ich finde es falsch, sich aus "Bequemlichkeit" eine Klimaanlage zu installieren. Das möchte ich aber hier nicht zum Thema machen.
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Zitat von Aurelia im Beitrag #105Nein, ich meine, dass wir nicht alle unsere Häuser schön kühlen und die warme Luft nach draußen pusten sollten. Das verstärkt das Problem im Bereich des Mikroklimas noch, gerade bei dichter Bebauung. Ich finde, Klimaanlagen sollten dort eingesetzt werden, wo vulnerable Gruppen betroffen sind. Pflegeheime, Krankenhäuser - ich finde es unglaublich, dass so viele Krankenzimmer nicht klimatisiert sind. Aber ich finde es falsch, sich aus "Bequemlichkeit" eine Klimaanlage zu installieren. Das möchte ich aber hier nicht zum Thema machen.
@Aurelia unter diesem aspekt gesehen duerfte es auch keine waermepumpen geben 🤷♀️ die ja als so umweltfreundlich gelten denn klimaanlagen die luft-luft-waermepumpen sind funktionieren nach dem exakt gleichen prinzip, und haben auch ein energielevel von A+++ und mit denen kann man auch heizen
alone we can do soo little together we can do so much
Nur dass wir nicht ein bestehendes Problem noch weiter verschärfen, indem wir im Winter mit der Wärmepumpe heizen. Aber wie gesagt, soll hier nicht Thema sein, ist OT. Kann ja auch jeder halten, wie er möchte, aber ich habe für mich beschlossen, dass eine Klimaanlage nichts ist, was ich zum Überleben brauche. Bisher bin ich ja auch so klargekommen.
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Zitat von Aurelia im Beitrag #108Kann ja auch jeder halten, wie er möchte, aber ich habe für mich beschlossen, dass eine Klimaanlage nichts ist, was ich zum Überleben brauche. Bisher bin ich ja auch so klargekommen.
Ich kann mir nicht vorstellen, dass Klimaanlagen plötzlich zum Massenphänomen werden. Insofern bist du in guter Gesellschaft und jede Meinung ist zu respektieren. Was die Zukunft bringt wird man sehen. Manche sehen ja auch eine Abkühlung voraus, weil der Golfstrom zusammenbrechen könnte. Genaues weiß man nicht.
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wenn ich bei uns die strasse hoch-und runterschaue, ist das bereits ein massenphaenomen da hat bald jedes zweite haus eine die leute haben geld, wohnen im eigenheim und verbinden diese anschaffung mit einer solaranlage auf dem dach hinzu kommt noch, das der staat diese ja auch finanziell foerdert, und so teuer ist dieser komfort ja nicht wirklich 😉
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Ein Massenphaenomen sind Klimaanlagen hier in unserer Gegend noch nicht. Ich wohne in einer Straße, wo viele Einfamilienhäuser stehen und ausser uns hat niemand eine Klimaanlage. Unsere ist 2015 installiert worden, weil ich mit der Hitze hier im Südwesten nicht klarkomme und dank Photovoltaikanlage produzieren wir genügend Strom, um sie während des Sommers nutzen zu können.
Das Wetter lähmt mich. Hausarrest. Matschbirne lässt nicht produktives zu (ich könnte so viel machen theoretisch...), hänge nur Rum und sitze die Zeit ab.
Bei der Wettervoraussage für diese Woche krieg und hab ich sehr schlechte Laune. Und jetzt fahr ich schnell, haha, in den Kleingarten, weil ich Himbeeren ernten muss. Hoffentlich, bevor die Sonne mich beim Pflücken wegdampft. Elender Mist!
ich hatte das in meiner Jugend auch. Mittlerweile hat es sich ins Gegenteil verkehrt, und ich halte die Dunkelheit und Kälte des Winters nicht mehr aus. Eines der positivsten Dinge im Sommer ist, dass man wenig Kleidung braucht und viel Luft auf der Haut spürt. Diese sinnliche Komponente finde ich wahnsinnig kraftspendend. Ich spüre mich selbst viel besser als im Winter unter all diesen einengenden Kleiderschichten, brrrr.
Wie geht es dir mit der Natur im Sommer? Wenn du in den Wald gehst, eventuell in einem Bach watest, die Pflanzen riechst, den Wind auf der Hat spürst? Im Wald ist es nicht so helle und heiß, der kann in der Sommerhitze vielleicht Geborgenheit vermitteln und Kraft geben? Nur s eine Idee.
Habe neulich im Radio gehört, dass es eine neue Studie gibt zu dem Thema Hitze und Depressionen und Ängste. Untenstehend die Pressemitteilung dazu, falls es interessiert:
Hitze und psychische Gesundheit: Neue Studie erforscht Vulnerabilität und Hitzeschutz:
Ich hab festgestellt, dass es mir körperlich schon etwas hilft, wenn es abends abkühlt. Aber eben nur körperlich. Psychisch ist es tatsächlich weitgehend egal, ob Tropennächte oder nächtliche Abkühlung, nur dass mich warme Nächte erschöpft zurücklassen.
Mein Thema, und ich denke auch die Ursache meiner depressiven Phasen im Frühjahr und Frühsommer, ist das allgemeine Hurra. Die vielen Reize. Die schrecklich gut gelaunten, lauten, grellen Menschen überall. Die (für mich) zu vielen Farben, der Lärm. Dass ich kaum in Ruhe schwimmen kann, weil es so voll ist. Dass es mich oft einschränkt, wenn es so lang hell ist.
Inzwischen kommt dann die auch bei uns hier kritische Situation mit dem Wasser dazu - eine reale schlechte Aussicht.
Nein, definitiv nicht meine Jahreszeit. Der Spätsommer ist mir dann schon wieder ein bisschen sympathisch.
-------------------------- Zwischen Reiz und Reaktion liegt die Freiheit.
Ich finde die Hitze physisch und psychisch sehr belastend. Mein Kreislauf packt das nicht gut - es wird gerade mit den Wechseljahren schlimmer- und ich fühle mich total eingeschränkt. Nach der Arbeit nur in der Bude hocken schlägt mir aufs Gemüt.
Kann ich dir nachfühlen. Ich hab auch noch alle vorhandenen Rolläden unten.
Irgendwie fördert das die komplette Verwahrlosung. Das einzige, was mich ein bisschen rausreißt ist die Hunderunde morgens (die anderen sind sehr kurz) - und jetzt dann bald ab in den See.
-------------------------- Zwischen Reiz und Reaktion liegt die Freiheit.
Ich suche mir auch immer so kleine Lichtblicke. Wenn ich Homeoffice habe, gehe ich vorher morgens eine Runde, wenn es noch einigermaßen kühl ist. Abends, aber auch nicht täglich, und am Wochenende geht es auf eine Runde in den kühlen Wald. Hätte ich dafür aber kein Auto zur Verfügung, wüsste ich auch nicht, ob ich das machen könnte. Ich finde tagsüber Wege zu Fuß oder mit den Öffis zurückzulegen für mich bei Hitze fast nicht machbar und vermeide das, wenn es geht.