Zitat von Agathe13 im Beitrag #96 Ich probiere es mal andersrum: Ist es deiner Meinung nach möglich, dass man sich in einem toxischen Arbeitsklima befindet, ohne dass man selbst der "Geisterfahrer" ist? Also man das toxische Klima nur deshalb nennt, weil man es überall sieht, während man eigentlich selbst das Problem ist?
Ich weiß zwar immer noch nicht, worauf Du hinaus willst, aber ich schrieb ja bereits, dass der Begriff toxisch recht häufig bei der TE verwendet wird.
Dass sie selbst zum als unerträglich empfundenen Arbeitsklima wahrscheinlich beiträgt, habe ich ebenfalls bereits angemerkt, wird aber energisch dementiert.
Zitat von Agathe13 im Beitrag #96 Ich probiere es mal andersrum: Ist es deiner Meinung nach möglich, dass man sich in einem toxischen Arbeitsklima befindet, ohne dass man selbst der "Geisterfahrer" ist? Also man das toxische Klima nur deshalb nennt, weil man es überall sieht, während man eigentlich selbst das Problem ist?
Ich weiß zwar immer noch nicht, worauf Du hinaus willst, aber ich schrieb ja bereits, dass der Begriff toxisch recht häufig bei der TE verwendet wird.
Dass sie selbst zum als unerträglich empfundenen Arbeitsklima wahrscheinlich beiträgt, habe ich ebenfalls bereits angemerkt, wird aber energisch dementiert.
Du antwortest nicht auf meine Frage. Warum?
Vielleicht noch ergänzend: kannst du etwas mit dem Satz anfangen "Just because you're paranoid doesn't mean they're not after you"?
Zitat von lyanna im Beitrag #99 Zoll dir selbst Respekt, indem du dir sagst: jeder Tag, den ich hier verbringe, ohne jemanden zu erwürgen, ist ein Erfolg.
Hier in diesem Strang geht's aber doch gar nicht um Job-Coaching bezüglich der aktuellen Arbeitsstelle. Sondern nur darum, dass @nichtblond seit Jahren den Absprung nicht durchzieht.
So, wie es ist, bleibt es nun mal beim Wunschgedanken, der nun auch zusätzlich flankiert wird vom Bedürfnis nach einem Partner, nach neuem Freundeskreis, erweiterten Hobbys. Ohne Prioritäten zu schaffen und entsprechend zu handeln kann das nichts werden.
Zitat von Agathe13 im Beitrag #104 kannst du etwas mit dem Satz anfangen "Just because you're paranoid doesn't mean they're not after you"?
Warum sollte ich (man) über die Differenzierung zwischen Außen- und Innenwelt spekulieren?
Zitat von sphinxx im Beitrag #102Aber sicher werde ich hier immer mal wieder meinen Senf dazu geben - auch wenn es manchen nicht zu passen scheint.
Ich denke, niemand hier inkl. TE, hätte etwas dagegen, würdest Du Dich zum Thema einbringen. Warum auch?
Aber ich finde es nicht so toll, Dein erstes Posting hier lediglich auf Kritik an anderen UserInnen zu beschränken.
Zitat von lyanna im Beitrag #99 Zoll dir selbst Respekt, indem du dir sagst: jeder Tag, den ich hier verbringe, ohne jemanden zu erwürgen, ist ein Erfolg.*
Hier in diesem Strang geht's aber doch gar nicht um Job-Coaching bezüglich der aktuellen Arbeitsstelle. Sondern nur darum, dass @nichtblond seit Jahren den Absprung nicht durchzieht.
Es geht um "emotionale Erschöpfung". Und meine Überlegung ist, dass es gegen diese emotionale Erschöpfung helfen könnte, wenn @nichtblond ein wenig mehr Distanz zur aktuellen Jobsituation bekommt, statt weiter "Steine zu melken" Dabei könnte Reframing helfen.
Zitat
Zitat von Agathe13 im Beitrag #104 kannst du etwas mit dem Satz anfangen "Just because you're paranoid doesn't mean they're not after you"?
Warum sollte ich (man) über die Differenzierung zwischen Außen- und Innenwelt spekulieren?
Das tust du doch bereits, wenn du die These aufstellst, dass @nichtblond (massgeblich) zu der Situation beiträgt, die sie toxisch nennt. Von da aus ist es aber nicht mehr weit zu der Überlegung "Das ist gar nicht toxisch, das siehst du nur überall, das steckt alles nur in dir". Daher mein Einwurf: "man kann in eine toxische Umgebung geraten und selbst dazu beitragen *und* die Situation war schon vorher toxisch *und* sie wird es nach mir sein *und* sie ist es unabhängig von mir.
*diese Formulierung stammt von mir, auch wenn sie von @Lyanna aufgenommen und zitiert wurde, ohne das korrekt zu kennzeichnen. Nicht schlimm, ich sag's nur.
Zitat von nichtblond im Beitrag #16 Danke für deine Fragen. Die haben mich zum Nachdenken gebracht. Also Umschulung kann ich sicherlich nicht beantragen. Erstens bin ich nicht arbeitslos und auch nicht eingeschränkt erwerbsgemindert. Alleine eine psychisch stark belastende Arbeitssituation ist wahrscheinlich kein Grund für eine bezahlte Weiterbildung vom AA. Eigentlich will bei uns niemande arbeiten, die wenigsten sind zufrieden, wir hatten mehr als 80% Kündigungen der eingestellten Personen der letzten Jahre....sagt ja schon alles. Das Siystem ist von innen krank, es wird aber nur die Fassade erneuert, innnen bröckelt es weiter von der Wand....
Meine Vorstellung von einem neuen Job habe ich mal zusammengefasst: - sinnvolle Arbeit, die mich auslastet aber nicht überlastet (psychisch) - Gemeinschaftsgefühl unter der Belegschaft, es wird nicht ständig über jemanden gelästert, sondern offen kommuniziert oder toleriert, wenn es seinmuss, aber auch eingegriffen, wenn Grenzen überschritten werden - eine Tätigkeit die mir Freude macht und ich sehe, dass ich gebraucht werde, aber nicht missbraucht (meine Geduld, meine Gutmütigkeit) - Druck darf vorhanden sein, aber im Rahmen einer machbaren Organisation - kompetente Kollegschaft, die ihre Verwantwortung ernst nimmt und nicht Lücken auf die anderen abschiebt - wertschätzende Rückmeldung von der Geschäftsführung, die nicht ständig vermittelt, dass man ja nur Kosten verursacht, obwohl man eine wichtige Aufgabe übernimmt. - Kein Gegeneinandern, sondern ein Miteinander - auch mal Bereitschaft zeigen, einandern auszuhelfen im gesunden Rahmen... - und natürlich auch eine angemessene Bezahlung, die auch Respekt wider spiegelt.
Wie kann ich sowas im Vorstellungsgespräch rüber bringen?
1. Du bist seit Jahren und Jahren und Jahren in Therapie, hast Burnout, liebäugelst mit Reha, gehst am Anschlag - was bist du da anderes als zumindest derzeit "psychisch behindert"? Ja, den Begriff gibt es wie den Sachverhalt. Vllt. solltest du für eine Umschulung ein Schreiben deiner Psychologin zum JC bringen zur Beratung - oder einen Behindertenausweis beantragen. DER bringt dich in die Reha-Abteilung des JC. 2. Bei deiner Wunschliste kommt es mir eher vor, du suchtest keine Arbeit, sondern einen "geschützten Wunschbereich". Das ist inzwischen (??) in den meisten Stellen Wunschdenken, sowas alles verwirklicht zu sehen 3. Und wenn schon Unpünktlichkeit beim Hobbybekannten dazu führt, dass du deine Persönlichkeit missachtet siehst, naja ... die Welt ist nicht zum Wünschleinerfüllen und in-Watte-Packen Empfindlicher gedacht, zumindest nicht außerhalb betreuerischer Settings 4. Arbeite dringend an deiner Resilienz - in Freizeit, Job, Hobby ... und verkaspere dich nicht in Träumen eines für dich "idealen" Jobs, einer idealen "Liebe", idealer Freundschaften. Ideal ist aus, man muss Menschen und Welt nehmen, wie sie sind und ist. Da nützt auch die größte Verbiegung in Richtung "ich bin doch so fleißig, lieb und nett - lobt mich, ehrt mich, mögt mich, habt mich lieb" nix.
Was ist klein, grün und dreieckig? - Ein kleines grünes Dreieck! (copyright: mein Neffe als Kleines)