Liebe Utetiki, ich habe es auch gerade erst gelesen. Auch von mir mein herzliches Beileid, nimm dir Zeit für dich und deine Trauer und versuch, dich aus diesem Gedankenkarussell "hätte ich etwas besser/anders/mehr machen können" zu befreien. Man tut, was einem möglich ist und man kann nicht immer alles perfekt machen, man ist nur Mensch. Wie ich dich hier gelesen habe, hast du für deinen Vater mit Liebe, Fürsorge, Hilfe und Da-Sein sehr viel getan. Ich habe ja letztes Jahr im April meine Mutter verloren, die sehr krank war und die zuhause gepflegt wurde, vorwiegend von meinem Vater, aber auch von meiner Schwester und mir und für die schwierigen Dinge von einem Pflegedienst. Man kommt da irgendwann an seine Grenzen; ich habe mich später auch oft gefragt, ob wir dies oder das nicht hätten besser, schöner, anders machen können, noch öfter da sein etc. Medizinisch war bei ihr nicht mehr zu machen, sie wollte aber auch nicht mehr. Diese Gedanken, die man nach dem Tod der geliebten Person hat, sind wahrscheinlich ganz normal. Sei nett zu dir, auch in Gedanken. Was dir in diesem gesteckten Rahmen möglich war, hast du getan. Alles Liebe und Gute für dich, ich hoffe, du konntest übers Wochenende ein bisschen Luft holen und auftanken. :-)