evtl. kann dir bei deiner rechnung ein steuerberater helfen und ich persoenlich wuerde einen weiteren erben bestimmen, sollte dein angedachter erbe tatsaechlich fruehzeitig versterben dann musst du das ganze nicht zweimal angehen, und wieder von vorne anfangen, sollte dieser fall eintreten
alone we can do soo little together we can do so much
Steuerberater, guter Tipp, danke. (Also dann drei Termine zur Klärung: Notar, Anwalt, Steuerberater. Kein Wunder, dass ich sowas vor mir herschiebe.)
Dein Hinweis @ereS auf einen weiteren Erben ist sehr gut! Bei jungen Menschen denkt man nicht unbedingt dran, aber es ist ja nicht auszuschließen. Also gleich als Punkt auf meinen Fragenkatalog ;)
Eine Nachbearbeitung erfolgt fast immer wegen Tiplfehlan. Gravierende Änderungen kennzeichne ich.
Auch wenn es gelänge, die Tiere vor uns zu schützen, wir hätten nichts erreicht. Erst, wenn es gelingt, die Tiere nicht mehr schützen zu müssen, sind wir am Ziel. Dann haben wir etwas verändert: uns. Michael Aufhäuser, Gründer von Gut Aiderbichl
Eine interessante Frage wäre - was passiert wenn man nichts geregelt hat und es keine Nachkommen oder sonstige Vertrauenspersonen gibt ? Gehen dann irgendwelche Leute vom Amt in die Wohnung und bringen alles auf den Müll. Was passiert mit Konten, die wissen ja erstmal gar nicht was es gibt, fällt höchstens irgendwann der Bank auf, bzw. müssen ja diverse automatische Zahlungen (Miete, Strom usw) gekündigt werden, wie passiert das wenn niemand über irgendetwas Bescheid weiß.
Ich denk, das läuft alles erst einmal weiter, wenn es nicht riecht.
Im Krankenhaus Verstorbene werden gemeldet (ich weiß nicht, welcher Stelle). Die Behörden werden Angehörige suchen, schon die Beerdigung kostet ja was. Das Nachlassgericht versucht Erben ausfindig zu machen, es werden auch Anwaltskanzleien entsprechend beauftragt, wenn es ein Erbe gibt. Ein früherer Chef wurde mal von Anwälten kontaktiert, weil jemand mit dem seltenen Familiennamenund im Ausland lebend gestorben war.
Wenn sich niemand finden lässt, geht alles an den Staat, da wird dann alles abgewickelt. Konten werden zum Todeszeitpunkt eingefroren. Ob da regelmäßige Verbindlichkeiten, Lastschriften, Daueraufträge weiterlaufen, weiß ich nicht. Die Empfänger werden dann vermutlich nachforschen.
-------------------------- Zwischen Reiz und Reaktion liegt die Freiheit.
Ob einen das tangiert oder nicht, hängt vermutlich davon ab, was man vom "Tod und danach" erwartet. Wenn ich als letzte sterben würde, wäre es mir weitgehend egal, das wichtigste habe ich per Testament erledigt, alles andere wär mir wurscht.
Wenn es keine Angehörigen gibt, kein Testament und keine Verfügungen, wird jemand vom Nachlassgericht bestellt. Wenn Vermögem da ist, werden alle Kosten zunächst davon bestritten. Das restliche Vermögen geht an den Staat.
Wenn nichts vorhanden ist, bleiben alle auf ihren Kosten sitzen, wie bei einer Insolvenz auch.
Wir hatten einen sehr traurigen Fall, sehr viel Vermögen und kein Testament bzw Vermächtnis.
Der Plan war da, es sollte ans Tierheim gehen. Geschrieben war nichts.
Wenn man keine näheren Angehörigen hat, sollte man jedenfalls ein Testament machen - aus Verantwortung der Nachwelt gegenüber, auch wenn es einem egal sein könnte.
Es entsteht sonst oft eine große Erbengemeinschaft, die nur gemeinschaftlich handeln kann, und oft müssen die Erben erst ermittelt werden - da geht dann ein Teil des Erbes für drauf. Und es gibt potentiell Streit, "dass da doch noch zwei silberne Löffel gewesen sein müssten ... ".
Zitat von Ewiger_Bub im Beitrag #53Eine interessante Frage wäre - was passiert wenn man nichts geregelt hat und es keine Nachkommen oder sonstige Vertrauenspersonen gibt ? Gehen dann irgendwelche Leute vom Amt in die Wohnung und bringen alles auf den Müll. Was passiert mit Konten, die wissen ja erstmal gar nicht was es gibt, fällt höchstens irgendwann der Bank auf, bzw. müssen ja diverse automatische Zahlungen (Miete, Strom usw) gekündigt werden, wie passiert das wenn niemand über irgendetwas Bescheid weiß.
Bin mir sicher daß das täglich passiert.
in d kuemmert sich der staat um das erbe, und es gibt bei jedem nachlass erben, im zweifel der staat
das gericht bestellt nachlasspfleger, wie diese arbeiten, und wie sowas ablaeuft ( zumindest in d) kannst du dir hier mal in dieser reportage anschauen, wenn es dich interessiert
Zitat von ereS im Beitrag #24die erben sind sowieso verpflichtet sich um alles zu kuemmern, wenn sie das erbe annehmen, insofern ist das ueberfluessig
Dazu wollte ich noch sagen: das ist richtig so, aber ... wieder mein "aber" . Das ist vermutlich eine Einstellungssache der jeweiligen Person. Ich hab generell eine gewisse Ordnung gern und erst recht halt in solchen Dingen. Und ich möchte es nicht unnötig erschweren. Dazu kann ja auch noch eine emotionale Belastung des Erben kommen (eine Wohnung ausräumen, von jemandem, der einem nahestand, finde ich nicht einfach).
Zitat von Ida_Lönneberga im Beitrag #30im Kühlschrank (!) in einer Notfallbox einen Hinweis zu hinterlegen, wo wichtige Unterlagen zu finden
Kleiner Tipp noch von mir: gibt es in der örtlichen Apotheke und ich bestelle das mit anderen Sachen gleich in der kommenden Woche mit. Sowas läßt sich mit kaum Aufwand ganz flott erledigen und es gibt ein gutes Gefühl.
Sind ein paar von euch mit den jeweiligen offenen Sachen schon einen Schritt weiter?
Ich hab kommende Woche einen Termin zu einem der Gespräche, die halt im Vorfeld nötig sind. Das erste Gespräch und für mich das wichtigste. Außerdem hab ich innerhalb der Familie etwas zu einer Entscheidung gebracht und gemerkt, wie befreiend das sein kann.
Eine Nachbearbeitung erfolgt fast immer wegen Tiplfehlan. Gravierende Änderungen kennzeichne ich.
Auch wenn es gelänge, die Tiere vor uns zu schützen, wir hätten nichts erreicht. Erst, wenn es gelingt, die Tiere nicht mehr schützen zu müssen, sind wir am Ziel. Dann haben wir etwas verändert: uns. Michael Aufhäuser, Gründer von Gut Aiderbichl
Zitat von Karina im Beitrag #31Ich hab auch gleich einen Link zur Notfalldose dazu gefunden.
Danke für die Erinnerung und den Link, @Karina! Das ist mal wieder ein Beitrag zum Thema "BFO bildet"...
Ich hatte das irgendwo (hier im BFO?) auch schon mal gelesen, aber auch gleich wieder vergessen/verdrängt. Im Link steht, daß man diese Dose in Apotheken bekommen bzw. bestellen lassen kann und daher bin ich diesmal gleich zu meiner Apotheke des Vertrauens gegangen. Dort habe ich erst ein großes Fragezeichen über dem Kopf und dann große Freude geerntet als ich die PZN-Nummer (aus dem Link) dabei hatte.
Übrigens gibt es noch weiterreichende Infos und eine Bedienungsanleitung dazu unter www. notfalldose.de (kein Direktlink, da Online-Shop. Leerzeichen entfernen).
Es wäre schon viel geholfen, wenn jeder einfach "nur" seine Arbeit machen würde, aber die wirklich großartigen Dinge auf dieser Welt geschehen nur, weil jemand mehr tut, als er muss.
Katelbach dass es das auch für Tiere gibt, find ich klasse. Wo hast du da was gefunden? Man weiß ja nie
Eine Nachbearbeitung erfolgt fast immer wegen Tiplfehlan. Gravierende Änderungen kennzeichne ich.
Auch wenn es gelänge, die Tiere vor uns zu schützen, wir hätten nichts erreicht. Erst, wenn es gelingt, die Tiere nicht mehr schützen zu müssen, sind wir am Ziel. Dann haben wir etwas verändert: uns. Michael Aufhäuser, Gründer von Gut Aiderbichl
Eine Nachbearbeitung erfolgt fast immer wegen Tiplfehlan. Gravierende Änderungen kennzeichne ich.
Auch wenn es gelänge, die Tiere vor uns zu schützen, wir hätten nichts erreicht. Erst, wenn es gelingt, die Tiere nicht mehr schützen zu müssen, sind wir am Ziel. Dann haben wir etwas verändert: uns. Michael Aufhäuser, Gründer von Gut Aiderbichl
Zitat von Katelbach im Beitrag #62Super-Sache! Vor allem, weil es die Notfall-Info auch für Tiere gibt. Danke!
ist in meinen augen ein nettes gimmick, sonst nichts oder aktualisiert man das bei jedem futterwechsel, jeder akuten medikamentengabe, jeder aktuellen tierarztbehandlung, jeder neuen impfung, usw… ? glaube ich naemlich eher nicht hat man einen tierarzt zu dem man regelmaessig geht, hat dieser ja auch alle informationen und er kennt das tier
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Zitat von Katelbach im Beitrag #62Super-Sache! Vor allem, weil es die Notfall-Info auch für Tiere gibt. Danke!
ist in meinen augen ein nettes gimmick, sonst nichts oder aktualisiert man das bei jedem futterwechsel, jeder akuten medikamentengabe, jeder aktuellen tierarztbehandlung, jeder neuen impfung, usw… ? glaube ich naemlich eher nicht hat man einen tierarzt zu dem man regelmaessig geht, hat dieser ja auch alle informationen und er kennt das tier
Auch die Kontaktdaten einer Haustierärztin, zu der man regelmäßig geht, müssen erst einmal gefunden werden. Ich lebe allein.
Natürlich habe ich Kolleginnen, die meinen Hund (lebensbedrohliche Allergie und ein paar derzeit gut kontrollierte weitere Baustellen) kennen, aber das sind verschiedene und etwas verstreute Spezialistinnen und nicht unbedingt in einer Klinik versammelt. Die Kontaktdaten müssen auffindbar sein. Haustierärztin ums Eck haben wir nicht, das bin ich.
Bisher habe ich eine Datei, in der alles zum Hund steht: Adressen, Änderungen der Behandlung oder der Fütterung, Notfallpersonen, wo ein paar vorgekochte Futterportionen zu finden sind etc. Die halte ich immer aktuell und habe sie, wie auch meine Patientenverfügung, in Kopie bei mir.
Rein theoretisch: Hätte ich z. B. einen Unfall, könnte es Tage dauern, bis mal die Polizei in mein Haus schauen würde.
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Zitat von Bri-Eule im Beitrag #45Vielleicht auch noch eine Idee für manche hier: Ich bin Spenderin bei Unicef und bekomme da regelmäßig Infobriefe. Ehrlich gesagt habe ich die lange gar nicht so genau gelesen, aber die freuen sich nicht nur über Erbschaften, sondern kümmern sich sogar um den Nachlaß, wenn man will.
Das machen mittlerweile viele gemeinnützige Organisationen.
Ich möchte mal ein Plädoyer dafür abgeben, nicht nur an die Großen zu denken. Sparkassen und Volksbanken haben teilweise "Stiftergemeinschaften"; sie wickeln alles ab und errichten einen Stifterfonds, und man kann angeben, wofür die Erträge eingesetzt werden sollen. Man kann einen Rechtsanwalt als Testamentsvollstrecker einsetzen, der alles abwickelt und dann das Erbe an den Erben gibt; und das kann natürlich jede gemeinnützige Organisation sein, auch kleine. Auch einige Bürgerstiftungen bieten so ein Rundum-Sorglos-Paket an, wenn sie Erbe werden. Bei manchen (Braunschweig z.B.) kann man sogar Vollmachten und die Patientenverfügung hinterlegen. https://www.buergerstiftungbraunschweig....ntenverfuegung/ (etwas runterscrollen)
Bei "bedenken" muß man halt unterscheiden zwischen Testament, Vermächtnis und Nachlaß.
Da muß man halt eine Organisation finden, die auch am eigenen Wohnort tätig ist. Das ist in größeren Städten sicher einfacher, aber hier in meiner Kleinstadt werden da nur Große übrigbleiben.
Natürlich nimmt auch jede kleine Organisation gerne Geldspenden. Aber mein kleines Tierheim hier hat mit Sicherheit keine personelle Kapazität und auch nicht die erforderlichen Kenntnisse, um sich um den Nachlaß zu kümmern. Ich habe jetzt mal auf der Webseite des größten Tierheims, dem des Berliner Tierschutzvereins, geschaut und selbst in deren Ratgeber ist nur von Testamentsspenden die Rede, nicht vom Nachlaß.
Es wäre schon viel geholfen, wenn jeder einfach "nur" seine Arbeit machen würde, aber die wirklich großartigen Dinge auf dieser Welt geschehen nur, weil jemand mehr tut, als er muss.
Zitat von ereS im Beitrag #66ist in meinen augen ein nettes gimmick, sonst nichts
Also das sehe ich anders! Wer mal mit einem kranken Tier (Futter, Medis etc.) leben musste, für den ist sowas hilfreich. Sicherlich ist auch nicht jeder Futterwechsel gemeint oder Impfung, aber grad Futterausschluß, Allergien, Dauermedis etc. Und zu welchem Tierarzt ich gehe, ist jetzt auch nicht unbedingt bekannt.
Ich sehe das wie @Katelbach: meine Ärzte inkl. TÄ sind nicht jedem bekannt und diese Daten müssen erst gefunden werden. Ich hab zwar alles gebündelt in einer Mappe, aber auch die findet nicht jeder sofort. Daher die Notfalldose für Tiere – gute Idee!
@Marta-Agata danke für den Tipp mit den Banken/Sparkassen. Auch da ist interessant, dass eine komplette Abwicklung möglich ist. Und @Bri-Eule gut dein Hinweis auf Nicht-Abwicklung bei kleinen Tierheimen z.B. Da käme dann das von Marta-Agata zum Tragen: „Stifterfonds, und man kann angeben, wofür die Erträge eingesetzt werden sollen. Man kann einen Rechtsanwalt als Testamentsvollstrecker einsetzen, der alles abwickelt und dann das Erbe an den Erben gibt; und das kann natürlich jede gemeinnützige Organisation sein, auch kleine.“
@-franzi- wir wieder . Ja, Tierschutz ist meine erste Adresse.
Eine Nachbearbeitung erfolgt fast immer wegen Tiplfehlan. Gravierende Änderungen kennzeichne ich.
Auch wenn es gelänge, die Tiere vor uns zu schützen, wir hätten nichts erreicht. Erst, wenn es gelingt, die Tiere nicht mehr schützen zu müssen, sind wir am Ziel. Dann haben wir etwas verändert: uns. Michael Aufhäuser, Gründer von Gut Aiderbichl