Oh. Das heißt also, bei DBT plus Mammographie werde ich doppelt gemartert, na toll. Also würde, Konjunktiv.
Wenn ich so richtig Lust auf Schokolade habe, esse ich anstatt der Schokolade eine Banane. Dann eine Paprika, einen Apfel, Reiswaffeln, Naturjoghurt, eine Gurke und dann die Schokolade.
Zitat von BBlueVelvet im Beitrag #26Oh. Das heißt also, bei DBT plus Mammographie werde ich doppelt gemartert, na toll. Also würde, Konjunktiv.
Es ging auch sehr schnell, soweit ich mich erinnere.
Mein Hauptproblem bei der Mammografie ist wirklich die Zeit. Nicht wegen der Brustkompression, sondern wegen der Körperhaltung. Meine Halswirbelsäule mag diese spezielle Haltung am Gerät überhaupt nicht und macht mir sofort Schwierigkeiten. Und ich habe die Tomosynthese nicht als besonders schlimm in Erinnerung.
-------------------------- Zwischen Reiz und Reaktion liegt die Freiheit.
Zitat von lenita im Beitrag #5Also bei meiner Mammographie (ca. 2002) wurde die Brust quasi in einer Art Walze flachgequetscht. Von "angenehm" war das wirklich sehr weit entfernt. Wäre natürlich beruhigend zu wissen, wenn das heute nicht mehr so ist.
Doch, heute wird immer noch so gequetscht. Total schmerzhaft finde ich das auch. Das ist bei dem Gerät der Reihenuntersuchung so. Ich hab jetzt irgendwo gelesen es gibt eine andere Art der Untersuchung. Da liegt man auf einer Liebe und die Brust hängt irgendwie runter. Ich will das auch nicht mehr mit Schmerzen mitmachen. Ich werde meine Aerztin fragen wo das ist mit neuerer Technik.
Das was ich gelesen hatte lief nicht unter Krebsbehandlung, sondern rein unter Vorsorge. Ich frage meine Gyn. In Duesseldorf sollte so eine Praxis sein. Ich würde auch so weit dafür fahren.
Mitmenschlichkeit ist die schönste Art der Erderwärmung 🌹
Zitat von BBlueVelvet im Beitrag #19[quote=Farfalle|p1742418][quote=lenita|p1742365]Also bei meiner Mammographie (ca. 2002) wurde die Brust quasi in einer Art Walze flachgequetscht. Von "angenehm" war das wirklich sehr weit entfernt. Wäre natürlich beruhigend zu wissen, wenn das heute nicht mehr so ist.
Das was ich gelesen hatte lief nicht unter Krebsbehandlung, sondern rein unter Vorsorge. Ich frage meine Gyn. In Duesseldorf sollte so eine Praxis sein. Ich würde auch so weit dafür fahren.
Ist es denn das genannte Verfahren? Oder ein anderes? Dann wäre nett, wenn Du uns den Namen des Verfahrens mitteilen könntest.
Ich gehe davon aus, dass es sich da um ein Mamma-MRT handelt. Wird in Bauchlage durchgeführt, die Brust wird nur wenig komprimiert und speziell gelagert und die Unteresuchung erfolgt mit Kontrastmittel. Die GKV übernimmt die Kosten nur in wenigen, ganz bestimmten Indikationen.
edit: Ein Mamma-CT gibt es neuerdings auch, aber wohl noch sehr selten. Die GKV übernimmt die Kosten (noch?) nicht.
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Ich gehe regelmäßig zum Screening. Der große Vorteil ist die Termintreue. Ich fahre da hin, komme exakt zur vereinbarten Zeit dran und bin in kürzester Zeit wieder draußen. Ich habe echt empfindliche Brüste bzw. generell empfindliches Gewebe. Die Tastuntersuchung bei der Gynäkologin ist schmerzhaft, der Brustultraschall ist schmerzhaft. Aber die Mammo finde ich gar nicht schmerzhaft. Das hat mich selber sehr gewundert.
Ich denke, das ist total individuell, lenita. Probier es doch noch mal aus. Nimm die Reihenuntersuchung wahr und sage gleich am Anfang, dass Du schon mal eine Mammographie hattest, die sehr schmerzhaft war und darum bittest, auf ein Zeichen von Dir sofort aufzuhören. Das Screening-Personal ist normalerweise sehr geschult und einfühlsam. Bei mir fragen sie alle 2 Sekunden "Geht es noch? Sie machen das so toll! Wir sind gleich fertig" usw.
~ Herr, zeige mir den Weg, den ich gehen soll; lass mich erkennen, was Du von mir verlangst.~ (Psalm 25,4)
Ich stelle mal fest, dass ich nicht die Einzige bin, die diese Kompression in sehr schlechter Erinnerung hat. Und dass neuere Geräte vielleicht etwas besser sind, aber andere Probleme machen (das mit der Haltung). Und dass es weitere Untersuchungen gibt, die aber eher nicht von der Kasse übernommen werden (es sei denn, bei speziellen Vorbefunden, die ich ja nicht habe). Auf jeden Fall schon mal danke, dass Ihr Euch damit beschäftigt habt. Wenn noch jemand etwas einfällt - gerne.
Ich finde die Mammographie auch sehr schmerzhaft. Ich habe große und ziemlich feste Brüste. Dennoch würde ich die screenings nie auslassen. In meinem Umfeld sind einige Frauen mit Brustkrebs und ich kenne auch Frauen, die dem Brustkrebs erlegen sind. Eine Kollegin wurde im sehr frühen Stadium beim Screenings diagnostiziert.
Zitat von lenita im Beitrag #1meine Gyn hat mich aber getadelt wegen mangelnder Selbstverantwortung.
Mal ne grundsätzliche Frage dazu? Warum wird diese Selbstveratwortung nur für Frauen über 50 und unter 75 Jahren von den Krankenkassen bezahlt? Laut Googles KI sind 20 Prozent der Frauen bei der Erstdiagnose über 75 Jahre alt. 15 000 von jährlich 75 000 Frauen finde ich nicht wenig.
Edit: Altersangabe korrigiert.
"Wir überprüfen einfach alle Parteien auf ihre Verfassungstreue und wir fangen bei A an."
Zitat von lenita im Beitrag #1meine Gyn hat mich aber getadelt wegen mangelnder Selbstverantwortung.
Mal ne grundsätzliche Frage dazu? Warum wird diese Selbstveratwortung nur für Frauen unter 50 und über 75 Jahren von den Krankenkassen bezahlt? Laut Googles KI sind 20 Prozent der Frauen bei der Erstdiagnose über 75 Jahre alt. 15 000 von jährlich 75 000 Frauen finde ich nicht wenig.
Ist das denn so? Ich meine, ich hätte die Einladungen AB 50 bekommen. Muß man die etwa selbst bezahlen?
Und mich würde tatsächlich noch interessieren, ob eine zusätzliche Ultraschalluntersuchung der Brust sinnvoll ist, wenn bei der Mammographie keine Auffälligkeiten gefunden wurden. Weiß jemand was dazu? Die Frauenärztin sagt ja, der Ultraschall kann Sachen entdecken, die die Mammographie nicht erkennt und umgekehrt. Aber die will mir die Untersuchung ja auch verkaufen.
Seit Jahrzehnten beobachten alle, wie die Gesellschaft immer mehr Risse bekommt, und keiner kittet sie. Da darf man sich nicht wundern, wenn sie schließlich zerbricht. (Views, Marc-Uwe Kling)
Zitat von lenita im Beitrag #1meine Gyn hat mich aber getadelt wegen mangelnder Selbstverantwortung.
Mal ne grundsätzliche Frage dazu? Warum wird diese Selbstveratwortung nur für Frauen unter 50 und über 75 Jahren von den Krankenkassen bezahlt? Laut Googles KI sind 20 Prozent der Frauen bei der Erstdiagnose über 75 Jahre alt. 15 000 von jährlich 75 000 Frauen finde ich nicht wenig.
ZitatDas Mammographie-Screening ist ein effektives und qualitätsgesichertes Programm zur Früherkennung für alle Frauen von 50 bis 75 Jahren. Brustkrebs ist die häufigste Krebserkrankung bei Frauen.
Zitat von Katelbach im Beitrag #31Ich gehe davon aus, dass es sich da um ein Mamma-MRT handelt.
Diese Vermutung hatte ich auch schon geäußert. Eine andere Brustuntersuchung in Bauchlage kenne ich bisher nicht.
Ich habe meinen Beitrag noch editiert.
Als weiteres und vor allem sehr neues Verfahren wird das Mamma-CT angeboten. In Bauchlage und, soweit ich was gefunden habe, ohne Kompression der Mammae. Derzeit nicht überall angeboten und keine GKV-Leistung.
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Zitat von ViolaFaber im Beitrag #38Und mich würde tatsächlich noch interessieren, ob eine zusätzliche Ultraschalluntersuchung der Brust sinnvoll ist, wenn bei der Mammographie keine Auffälligkeiten gefunden wurden. Weiß jemand was dazu? Die Frauenärztin sagt ja, der Ultraschall kann Sachen entdecken, die die Mammographie nicht erkennt und umgekehrt. Aber die will mir die Untersuchung ja auch verkaufen.
Bei sehr dichtem Brustgewebe ist das sinnvoll. Meine Frauenärztin bietet Ultraschall leider nicht an.
Ist der Ruf erst ruiniert, lebt es sich völlig ungeniert.
Zitat von ViolaFaber im Beitrag #38Und mich würde tatsächlich noch interessieren, ob eine zusätzliche Ultraschalluntersuchung der Brust sinnvoll ist, wenn bei der Mammographie keine Auffälligkeiten gefunden wurden. Weiß jemand was dazu? Die Frauenärztin sagt ja, der Ultraschall kann Sachen entdecken, die die Mammographie nicht erkennt und umgekehrt. Aber die will mir die Untersuchung ja auch verkaufen.
Befürchtest du, dass du etwas Unentdecktes in dir trägst? Ich denke, noch eine Untersuchung und noch eine können einen ganz schön verrückt machen.
Ich selber vertraue auf die Mammo und mehr mache ich da nicht.
Zitat von ViolaFaber im Beitrag #38Und mich würde tatsächlich noch interessieren, ob eine zusätzliche Ultraschalluntersuchung der Brust sinnvoll ist, wenn bei der Mammographie keine Auffälligkeiten gefunden wurden. Weiß jemand was dazu? Die Frauenärztin sagt ja, der Ultraschall kann Sachen entdecken, die die Mammographie nicht erkennt und umgekehrt. Aber die will mir die Untersuchung ja auch verkaufen.
Bei sehr dichtem Brustgewebe ist das sinnvoll. Meine Frauenärztin bietet Ultraschall leider nicht an.
Bei mir machen das schon immer die Radiologen mit (war fast immer GK-Versicherte), noch nie eine Gyn.
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@ViolaFaber Wenn dich eine zusätzliche Mammasonographie beruhigen würde, dann lass das doch ruhig machen. So teuer ist das nicht. Und es stimmt schon, dass man manches, was man im Ultraschall und/oder per MRT sehen kann, nicht in der Mammographie sieht und umgekehrt.
Grundsätzlich gilt aber sowieso für alle Untersuchungen: Es handelt sich immer "nur" um Momentaufnahmen.
Ja. Ich sag immer ‘nach der Mammo ist vor der Mammo’. Gehe aber trotzdem regelmaessig. Hier machen es nur Radiologien, keine HÄ (die hier generelle Women’s Health mit machen)
Mir wurde es so erklärt, dass bei dichtem Gewebe und vielen Zysten ein US sinnvoll ist, um eben fühlbare Knoten als Zysten zu erkennen. Manchmal schwimmt auch Gewebe in Zysten, das wird da auch erkannt. Ich hatte deshalb schon zweimal eine Entleerung, ambulant.
US kostet hier rd AU$220, Mammo um die AU$300. Der AU$ liegt glaub ich grad bei 56 Eurocent
"We can, in fact we must, continue to fight to make everything about society better, without destroying what's already great." Carrick Ryan, Australian political commentator
"We are all just walking each other home." Ram Dass, writer
Zitat von BBlueVelvet im Beitrag #26Oh. Das heißt also, bei DBT plus Mammographie werde ich doppelt gemartert, na toll. Also würde, Konjunktiv.
Nein, soweit ich weiss, ist das ‘stattdessen’. Das läuft hier als 3D Tomo.
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Aufgrund familiärer Vorerkrankungen lasse ich jährlich einen Brustultraschall machen. Mein früherer Gyn hatte das mal angesprochen und der war nicht auf den Euro extra aus. Die potentielle Nachfolge hat Jahre in der gynäkologischen Onkologie gearbeitet und meinte, dass das durchaus eine sinnvolle Ergänzung ist (was meine jährliche Entscheidung auch nachhaltig beeinflusst hat).
Nachdem ich letztes Jahr das erste Mal bei der Mammographie war und direkt eine "Folgeeinladung" erhalten habe, wurde meine Entscheidung mal wieder bestätigt.
Weil man auch bei der zweiten Mammographie nicht direkt erkennen konnte ob da was ist oder nicht, wurde noch ein Ultraschall gemacht (den ich kurz vorher in meiner Praxis hatte) - war dann auch nichts.
Bezüglich dieser standardisierten Abwicklung bei der Mammographie muss ich unser Gesundheitswesen auch mal loben: das läuft alles wie am Schnürchen ab.
Ich hab's wirklich versucht, aber es geht einfach nicht komplizierter.
Meine Gynäkologin empfiehlt einen Brustultraschall in den Jahren zwischen den Mammographien. Ihr Begründung ist, dass das eine Verfahren Veränderungen erkennen kann, die das jeweils andere nicht erkennt. Der Ultraschall ist eine Igel-Leistung und kostet bei ihr 40 Euro. Sie hat ein Degum-Zertifikat Stufe II.
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Ich Stimme zu: eine Mammographie kann (!) unangenehm sein. Aber eine Brustkrebs-Operation mit all ihren Begleit- und Folgeerscheinungen ist garantiert noch viel unangenehmer.
Und ich verstehe es einfach nicht: Dank solch moderner Diagnoseverfahren haben wir Frauen deutlich bessere Neulinge- und Überlebens-Chancen, falls sich ein Tumor bildet. Aber statt dankbar zu sein, jammern wir rum: Mimimi.....Das tut weh!