Hallo! Kennt ihr das morgens auch, nach einer unruhigen 'schlechten' Nacht, die ihr halb wach gelegen habt: Eure Smartwatch sagt euch, ihr habt super geschlafen und euer Energiespeicher ist top aufgeladen. Wem glaubt ihr da mehr, eurem Gefühl oder der Uhr? Ich habe mal eine Doku über Schlaf gesehen, da sagte ein Forscher, die Zeit, die man tatsächlich wach liegt würde meistens überschätzt. Ich habe übrigens die Garmin Venu Sq und bin soweit zufrieden.
ich trage nachts selten eine Smartwatch (Apple Watch SE), aber wenn, hatte ich es bisher nur andersherum: Ich finde, ich hab toll geschlafen und die Uhr misst nur 23 min Tiefschlaf und sonst nur Kernschlaf. Und natürlich glaube ich mir und meinem Gefühl mehr. Vielleicht glaube ich der Uhr sogar noch die Zeiten, aber wenn ich mich trotzdem erholt fühle, zweifle ich das dann nicht an.
Beobachtung in meiner Familie: Wenn ihr eine Katze habt (oder sonst ein Viech, das mit ins Bett darf - oder sogar ein anderer Mensch) und die etwas kregel ist in der Nacht, dann verfälscht das das Ergebnis durchaus…
Ich bin nicht „im Spektrum“. Aber mein EQ ist tatsächlich etwas niedrig.
Ich trage auch ne Garmin Venu sq und die Schlaffunktion ist das einzige, womit ich nicht zufrieden bin. Sie ist definitiv nicht in der Lage zwischen Lesen auf dem Sofa und Schlafen oder nachts Wachliehen und Podcast hören zu unterscheiden.
"Wenn man mit einer Regenbogenflagge rumläuft, wo ‚Peace’ draufsteht und fünf Meter weiter Leute die Reichsflagge schwenken, muss man sich schon fragen: Mit wem machen wir uns gemein?“ - Wolfgang Niedecken
Zitat von Nora im Beitrag #3Beobachtung in meiner Familie: Wenn ihr eine Katze habt (oder sonst ein Viech, das mit ins Bett darf - oder sogar ein anderer Mensch) und die etwas kregel ist in der Nacht, dann verfälscht das das Ergebnis durchaus…
Das kann ich für mich ziemlich sicher ausschließen- ohne genau zu wissen, was „kregel“ ist.
"Wenn man mit einer Regenbogenflagge rumläuft, wo ‚Peace’ draufsteht und fünf Meter weiter Leute die Reichsflagge schwenken, muss man sich schon fragen: Mit wem machen wir uns gemein?“ - Wolfgang Niedecken
Ich habe das einfach sowieso am Arm. Nicht, um den Schlaf zu messen.
Ich kann am nächtlichen Ruhepuls ziemlich genau sehen, wie es mir geht, ob ich krank werde, ob ich nach Krankheit wieder belastbar bin, etc. Das finde ich hilfreich.
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Zitat von Pia im Beitrag #4Ich trage auch ne Garmin Venu sq und die Schlaffunktion ist das einzige, womit ich nicht zufrieden bin. Sie ist definitiv nicht in der Lage zwischen Lesen auf dem Sofa und Schlafen oder nachts Wachliehen und Podcast hören zu unterscheiden.
Das ist bei meiner auch manchmal so, fernsehen auf dem Sofa ist oft schon Schlafenszeit. So komme ich zu 10-12 Stunden Schlaf am Tag. Ich hatte sogar mal eine, die hat die letzte Runde mit dem Hund ums Dorf schon als Tiefschlaf definiert. Das war allerdings eine relativ billige.
Ich habe sie aber nicht extra am Arm um den Schlaf zu tracken sondern einfach, weil ich sie nachts nicht ablege.
Zitat von Nora im Beitrag #6Munter, lebhaft, bewegt sich, zappelt rum…
Kenne ich, glaub ich aus meinem Wilhelm Busch Büchern? Max und Moritz?
Ziemlich sicher nicht, aber nicht so wichtig.
Ich frage mich, wozu brauche ich als gesunder Mensch ein Instrument, das meinen Schlaf misst?
„Brauchen“ ist ja oft relativ. Ich schlafe nicht besonders gerne mit Uhr, daher mach ich es auch selten. Aber manchmal ist es ja spannend, die eigenen Eindrücke mit gemessenen Daten abzugleichen. Frauen in den Wechseljahren schlafen häufig schlecht, manchmal helfen protokollierte Daten, Muster zu erkennen, und es erleichtert zu sehen, dass der Körper doch offenbar Erholungsphasen hatte, auch wenn man selbst ein anderes Gefühl hat.
Dasselbe gilt übrigens für junge Eltern, denen ebenfalls manchmal allein schon das Gefühl, gar nicht zu schlafen, so viel Stress macht. Im besten Fall zeigt die Uhr, dass es rein körperlich gesehen doch Erholungsphasen gab. Im schlechteren bestätigt die Uhr, dass die Nächte katastrophal sind, erleichtern aber das Protokollieren, das dann manchmal hilfreich ist.
Ich stimme aber zu, dass man sich auch unnötig verrückt machen kann. Wenn man sich selbst ausgeschlafen und erholt fühlt, ist es egal, was die Uhr sagt. Ob man dann Spaß am tracken hat oder die Uhr weglässt, darf ja jeder selbst entscheiden. Fakt ist aber auch, dass diese Daten zwar keine umfassende medizinische Untersuchung ersetzen, aber trotzdem gute Anhaltspunkte liefern, wenn eben nicht alles super läuft. (Ich finde wie gesagt nur wichtig, sich nicht von der Uhr einreden zu lassen, dass es Probleme gibt, die man gar nicht fühlt.)
Zitat von Stina im Beitrag #13[quote=just me|p1734840][quote=Nora|p1734770] (Ich finde wie gesagt nur wichtig, sich nicht von der Uhr einreden zu lassen, dass es Probleme gibt, die man gar nicht fühlt.)
Ich schlafe wesentlich besser, seit ich die Smartwatch nachts nicht mehr trage.
Eine alte Indianer Legende besagt: Wenn Du stirbst, begegnest Du auf der Brücke, die zum Himmel führt, allen Tieren, die Dir auf Deinem Weg zu Lebzeiten begegnet sind. Und diese Tiere entscheiden, ob Du weiter gehen darfst oder nicht.
Ich trage nachts halt immer ne Uhr, ob die nun smart oder analog ist, egal.
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Stört die Euch eigentlich nicht? Wenn ich nachts eine Uhr anhabe, verkratze ich mir entweder das gesicht, oder werde mit Druckstellen in selbigem wach!
Ich bin nicht „im Spektrum“. Aber mein EQ ist tatsächlich etwas niedrig.
Zitat von Pia im Beitrag #18Ich trage nachts halt immer ne Uhr, ob die nun smart oder analog ist, egal.
Das hab ich früher auch immer. Da mein Schlaf aber in den letzten Jahren immer schlechter wurde, habe ich einiges geändert. Keine Smartwatch mehr, kein Funkwecker. Alles analog. Hat mir ganz viel gebracht.
Wobei mir die Uhr fast immer hervorragenden Schlaf bestätigt hat, obwohl ich von 2-4 Fernsehen geschaut habe, weil ich wach war.
Eine alte Indianer Legende besagt: Wenn Du stirbst, begegnest Du auf der Brücke, die zum Himmel führt, allen Tieren, die Dir auf Deinem Weg zu Lebzeiten begegnet sind. Und diese Tiere entscheiden, ob Du weiter gehen darfst oder nicht.
Ich finde es auch ungemütlich, aber wenn ich das Stoffband an der Apllewatch habe, kratze ich mich nicht. Das Milanaise-Band geht nicht, das tut weh. Anders als die Garmin ist die Apple zudem ja eine Akku-Diva und ich lade meistens nachts. Letzten Sommer hatte es sich durch viel Aktivität tatsüber aber mal ergeben, dass die Uhr immer schon am Abend leer war, da hab ich sie rein interessehalber dann mal zwei Wochen bewusst nachts getragen, weil ich neugierig war. Finde es auch nach wie vor spannend, aber aus besagten Gründen lasse ich sie trotzdem nur spoaradisch nachts dran.
Zitat von Nora im Beitrag #19Stört die Euch eigentlich nicht?
Nein. Uhrabdruck im Gesicht hatte ich allerdings noch nicht, da sind nur die Falten des Kissens sichtbar 😉
Ich nehme meine Uhr nur zum Duschen ab. Die Garmin muss ja nur alle zwei Wochen mal für ne Stunde ladeb. Die analoge ist deutlich dicker, kantiger und schwerer als die smarte, mich stört weder die eine noch die andere, vermutlich Gewohnheitssache.
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Hoffnung ist nicht die Überzeugung, dass etwas gut ausgeht, sondern die Gewissheit, dass etwas Sinn hat, egal wie es ausgeht. (Vaclav Havel) * Guck in das Leuchten in den Augen der anderen. Dr.Gunter Schmidt
Die Fixierung halte ich auch für kontraproduktiv. Zumal die meisten Uhren eben gerade den Schlaf vergleichsweise schlecht messen. Andere Dinge, Puls und dessen Variabilität, können sie viel besser.
Ich trage sie daher auch nicht zur Schlafüberwachung, sondern, weil ich sie einfach immer umhabe. Wie meine andere Armbanduhr vorher halt auch.
Wenn ich mich allerdings morgens matschig fühle und überlege, ob ich mich mit dem Rad zur Arbeit bewege (körperlich anstrengend) oder lieber mit ner Kanne Tee im Home-Office arbeite, ist das Teil tatsächlich hilfreich. Weil ich Infekte auf der Uhr mind. einen halben Tag früher sehe als ich sie körperlich spüre.
Edit: Huch, der Post, auf den ich antworte ist verschwunden, passt jetzt nur noch so halb...
"Wenn man mit einer Regenbogenflagge rumläuft, wo ‚Peace’ draufsteht und fünf Meter weiter Leute die Reichsflagge schwenken, muss man sich schon fragen: Mit wem machen wir uns gemein?“ - Wolfgang Niedecken
Zitat von TropicalDrop im Beitrag #1Hallo! Kennt ihr das morgens auch, nach einer unruhigen 'schlechten' Nacht, die ihr halb wach gelegen habt: Eure Smartwatch sagt euch, ihr habt super geschlafen und euer Energiespeicher ist top aufgeladen. Wem glaubt ihr da mehr, eurem Gefühl oder der Uhr?
Zitat von Pia im Beitrag #4Sie ist definitiv nicht in der Lage zwischen Lesen auf dem Sofa und Schlafen oder nachts Wachliehen und Podcast hören zu unterscheiden.
Ja, da hatte ich auch schon urige Aufzeichnungen, die schlicht nicht stimmen konnten 🤷♀️ Ich nehm das zur Kenntnis, schmunzele und erledigt. Aussagekräftiger für mich ist auch die Pulskurve oder Stresslevel. Schlafinfo sagt: gut geschlafen, aber ich fühle mich erledigt -> Ruhepuls höher als sonst, nachts höherer Stresslevel statt Erholung -> mal halblang machen, nicht nur weil ungut geschlafen, sondern weil z.B. Infekt im Anmarsch sein könnte.
Ich brauche eine Uhr, weil ich nicht immer das Handy mit Uhrzeit dabei habe und ich nutze einige Funktionen beim Sport, ohne Schlaftracking gab es das schlichtweg nicht mehr 😂
Wenn sich das Leben nur noch um die Zahlen dreht, die uns die Technik hin knallt, ist schon vor einiger Zeit was schief gelaufen. Man muss eben nicht nur lernen, die einzelnen Funktionen zu nutzen, sondern auch, wie man angezeigten Ergebnissen umgeht.
Ich habe auch immer mal wieder Ausreißer, dass ich angeblich zu Fuß über 50km/h schaffe 😂