Zitat von ViolaFaber im Beitrag #1191... So wie ich es verstehe, hatte Charles mehrere Titel, und mit der Heirat hat Camilla quasi von allen die weibliche Form mitgeheiratet. Aber verwendet hat sie nur Duchess of Cornwall ...
Ja genau - den Titel Princess of Wales hat sie nicht verwendet, weil die Menschen diesen zu sehr mit Diana verbunden haben und das sicher übelgenommen hätten, jedenfalls in den ersten Jahren nach Dianas Tod und Camillas Hochzeit.
Zitat von ViolaFaber im Beitrag #1191.. . Wikipedia hat gestern behauptet, Charles sei seit dem Tod seines Vaters auch Duke of Edinburgh gewesen. Das hatte ich noch nie gehört. Stimmt, den Titel Prince of Wales muss Charles William irgendwann verleihen.
Ich hab das auch vorher nicht gehört, gerade in seiner Rede sagte Charles aber, seine "schottischen Titel" seien nun auf William übergegangen. Damit war vielleicht (auch) der Titel des Duke of Edinburgh gemeint? Und er sagte, er habe William heute (? nicht sicher ob richtig mitbekommen) zum Prince of Wales erhoben. Gelesen hab ich heute, dass Kate dann auch den Titel Princess of Wales führen wird - für sie gibt es ja dann keinen "Konflikt" mit der Erinnerung an Diana.
Etwas ist immer. Tröste Dich. Jedes Glück hat einen kleinen Stich. (Kurt Tucholsky)
Mal abgesehen davon, dass Andrew bisher von keinem Gericht verurteilt wurde (was ich persönlich durchaus für fragwürdig halte), ist er kein Staatsgast, der aus protokollarischen Gründen anreist, sondern ein höchstwahrscheinlich trauernder Sohn, der Abschied von seiner Mutter nehmen möchte.
In unseren Geschichtsbüchern ist kein Platz für Wiederholungen!
Soweit ich weiß, war Charles' schottischer Titel Earl of Rothesay.
Seit Jahrzehnten beobachten alle, wie die Gesellschaft immer mehr Risse bekommt, und keiner kittet sie. Da darf man sich nicht wundern, wenn sie schließlich zerbricht. (Views, Marc-Uwe Kling)
Und grade sehe ich dass der Insta-Account von William und Catherine schon umbenannt ist. Nicht mehr Duke and Duchess of Cambridge, sondern Prince und Princess of Wales.
Seit Jahrzehnten beobachten alle, wie die Gesellschaft immer mehr Risse bekommt, und keiner kittet sie. Da darf man sich nicht wundern, wenn sie schließlich zerbricht. (Views, Marc-Uwe Kling)
Zitat von MightyQuince im Beitrag #1195Jan Böhmermann tweetete heute "König Prinz Charles der Erste".
Passt 😁
Ich finde das ausgesprochen geschmacklos.
Gestern ist Queen Elizabeth gestorben, Prince Charles wurde automatisch König - und wählte seinen „bisherigen Namen“, wie auch - damals zur Überraschung vieler - seine Mutter vor 70 Jahren.
Herrn Böhmermann hat ja angemessenes Verhalten generell nicht gerade in seinem Portfolio, aber DAS ist wirklich eine Sonderklasse von „daneben“. Finde ich.
Auch „Königs“ sind echte Menschen, mit Gefühlen Und für Charles ist gerade eines der schlimmsten Lebensereignisse eingetreten - der Tod eines Elternteils. Victoria von Schweden hat das mal gut zusammengefaßt - als Antwort auf die Frage, ob sie sich auf den Tag freue, an dem sie Königin werde: „Wie könnte ich? Wenn ich zur Königin werde, ist das der Tag, an dem mein geliebter Vater gestorben ist!“
Und da macht es erst mal nur einen geringen Unterschied, ob „the heir expectant“ 25, 40 oder 73 ist.
Ich bin nicht „im Spektrum“. Aber mein EQ ist tatsächlich etwas niedrig.
Wobei es Victorias Vater ja noch in der Hand hat - er könnte rechtzeitig zurücktreten, dann könnte es für seine Tochter doch ein Freudentag werden, wenn sie Königin wird. Ist Carl Gustaf übrigens nicht ähnlich alt wie Charles? Und schon 50 Jahre auf dem Thron...
Seit Jahrzehnten beobachten alle, wie die Gesellschaft immer mehr Risse bekommt, und keiner kittet sie. Da darf man sich nicht wundern, wenn sie schließlich zerbricht. (Views, Marc-Uwe Kling)
Zitat von ViolaFaber im Beitrag #1211Wobei es Victorias Vater ja noch in der Hand hat - er könnte rechtzeitig zurücktreten, dann könnte es für seine Tochter doch ein Freudentag werden, wenn sie Königin wird. Ist Carl Gustaf übrigens nicht ähnlich alt wie Charles? Und schon 50 Jahre auf dem Thron...
Das schon.
Aber zum Zeitpunkt des Interviews war das noch überhaupt kein Thema.
Ich bin nicht „im Spektrum“. Aber mein EQ ist tatsächlich etwas niedrig.
Aber die Frau von George VI., Elizabeth, später Queen Mum, war doch auch als Queen Elizabeth bekannt. Vermutlich wurd das bei Camilla auch so kommen.
Seit Jahrzehnten beobachten alle, wie die Gesellschaft immer mehr Risse bekommt, und keiner kittet sie. Da darf man sich nicht wundern, wenn sie schließlich zerbricht. (Views, Marc-Uwe Kling)
Zitat von ViolaFaber im Beitrag #1214Aber die Frau von George VI., Elizabeth, später Queen Mum, war doch auch als Queen Elizabeth bekannt. Vermutlich wurd das bei Camilla auch so kommen.
Wenn ich das richtig verstanden habe, hat das so die Queen zu Lebzeiten festgelegt, dass Camilla die Königs-Gemahlin ist (Also wenn Charles der König wird.)
Irgendwie ist das in der englischen Monarchie wohl doch nicht alles "automatisch", sondern der König/die Königin kann solche Sachen bestimmen und festlegen. Jedenfalls habe ich das so verstanden.
Queen Mum (als Nebenbei-Bemerkung): Ich habe "The crown" gesehen. Da hab ich mir überlegt, dass es doch schmerzhaft für die Queen Mum gewesen sein muss, dass sie, als ihr Mann, der König starb, nicht mehr Queen war, dass sie mit dem Tod des Mannes automatisch den Titel verliert und so was wie "degradiert" wird.
Eine Queen ist Frau, wenn sie das Staatsoberhaupt ist. Wenn ihr Mann der König ist, dann lautet der Titel Queen Consort.
Kate wird irgendwann auch eine Queen Consort.
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Ja, das weiß ich. Das war die Queen Mum ja auch. Trotzdem war sie als Queen Elizabeth bekannt. Soäter hieß sie Queen Elizabeth the Queen Mother.
Seit Jahrzehnten beobachten alle, wie die Gesellschaft immer mehr Risse bekommt, und keiner kittet sie. Da darf man sich nicht wundern, wenn sie schließlich zerbricht. (Views, Marc-Uwe Kling)
Die für mich zum Teil äusserst irritierenden Postings in diesem thread führen mich zu der Frage, ob es hier ernsthaft noch Befürworter einer dezidiert erblichen Monarchie gibt ?
Eigentlich ist es ganz einfach - Es gibt 5 Varianten einer „Queen“
Queen Regnant Thronbesteigung aus eigenem Recht (normalerweise Erbe) QEII, Queen Elizabeth I, Queen Victoria… „Style“: Her Majesty The Queen
Queen Consort („Königinnengemahlin“) Frau des eigentlichen Königs, manchmal auch gekrönt! Queen Camilla (fast alle anderen Königinnen) „Style“: Her Majesty The Queen Consort Heute: Camilla (die ausnahmsweise eigentlich nur „princess consort“ werden sollte - selbe Position aber geringerer Rang, „Her Royal Highness“) Catherine
Queen Dowager Witwe eines Königs Queen Mary (Frau von George V) „Style“: Her Majesty Queen Vorname (ohne „The“) Heute: Camilla, wenn sie Charles überlebt
Queen Mother Mutter eines regierenden Herrschers - die vorher selber Queen Consort gewesen sein muss! Queen Elisabeth the Queen Mother „Style“: Her Majesty Queen Vorname (ohne „The“), the Queen (King) Mother Heute: Camilla kann es nicht werden, da keine Kinder mit Charles, Catherine wird es nur, wenn sie Queen Consort wurde, bevor William vor ihr stirbt!
Queen Regent Regierende Königin „in Vertretung“ - weil König gerade nicht (Abwesend(Kriegszug)/Unfall/Krankheit etc…)/noch nicht (Kind) regierungsfähig ist. Queen Katherine of Aragon „Style“: Abhängig von „grundsätzlicher Position Heute: Unwahrscheinlich, da Schaffung der „Councillors of State“ zur Vertretung
Ich bin nicht „im Spektrum“. Aber mein EQ ist tatsächlich etwas niedrig.
Zitat von Noctilux im Beitrag #1218Die für mich zum Teil äusserst irritierenden Postings in diesem thread führen mich zu der Frage, ob es hier ernsthaft noch Befürworter einer dezidiert erblichen Monarchie gibt ?
Fallen wir hinter die Aufklärung zurück?
Die hiesigen Monarchien sind Demokratien mit einem „Sahnehäubchen“.
Ich persönlich finde es Charmanter als das Pseudoamt eines Bundespräsidenten, der quasi die selben Aufgaben hat, aber wesentlich weniger Touristenattraktivität hat.
Ich bin nicht „im Spektrum“. Aber mein EQ ist tatsächlich etwas niedrig.
Wobei der/die BP eben für eine begrenzte Zeit im Amte bleiben ... der Anspruch nicht erblich ist, somit keine "Dynastien" verbunden sind ... die Lebenshaltung für die drumlagernde Familie nicht so exorbitant ...
Ja, BP hat nicht soviel Pomp and Circumstanzes ... aber ist einer Demokratie würdiger, imo. Zumindest in der Gegenwart. Hat sich imo mit dem Tod der "letzten Ehrwürdigen" - eben: DER Queen - erledigt.
Was ist klein, grün und dreieckig? - Ein kleines grünes Dreieck! (copyright: mein Neffe als Kleines)
Allein das „SchirmherrInnen“-Wesen der diversen royal Families ist toll…
Ich finde es cooler/stilvoller, wenn „Die Königin“ oder „The Princess Royal“ oder „Der Kronprinz“ irgendwas eröffnet, irgendwen beglückwünscht als der Lokale Bürgermeister oder irgendein Regierungsmitglied. Die werden nämlich dafür bezahlt, zu regieren, also sollen sie mal besser das tun - Die Dekosachen können die Dekoämter übernehmen! Außerdem haben die darin Übung, das besonders ehrwürdig zu gestalten. Weil jahre- bis lebenslange Übung. Für die Geehrten ist eine Gartenparty im Buckingham Palace cooler als der stammelnde Ortsvorsteher mit Blumenstrauß im eigenen Wohnzimmer!
Ich bin nicht „im Spektrum“. Aber mein EQ ist tatsächlich etwas niedrig.
Zitat von Nora im Beitrag #1222 Für die Geehrten ist eine Gartenparty im Buckingham Palace cooler als der stammelnde Ortsvorsteher mit Blumenstrauß im eigenen Wohnzimmer!
Also ich fand ne (Gruppen-)Ehrung damals beim Gabriel schon ziemlich ... edel :-) Aber vllt. bin ich dazu auch zu grundrepublikanisch, kann gut sein!
Was ist klein, grün und dreieckig? - Ein kleines grünes Dreieck! (copyright: mein Neffe als Kleines)
Ob es "Königs" oder die Monarchie, egal in welchem Land, überhaupt noch braucht, mag diskussionswürdig sein. Aber für viele Menschen ist der Glamour auch Trost und Hoffnung, oder zumindest vertraute Tradition.
Und ganz ehrlich, ich hätte hierzulande manchmal auch lieber einen geradeaus denkenden König, als diese verwirrte und zerstrittene Ampel.
Auch wenn der/die König/in sich nur hinter den Kulissen deutlich politisch äußern darf (wie es bei der Queen der Fall war). Öffentlilch gab sie kein politisches Statement ab, aber ich möchte nicht wissen, wie deutlich sie sich in den regelmäßigen Gesprächen mit den Premiers geäußert hat. )
Aber gut... ist nur meine Meinung. Ich war leider nie dabei. [/quote]