Weiß jemand, welcher skandinvische König im zweiten Weltrieg der deutschen Besatzung, also Hitler, die Stirn bot und sagte, wenn die Juden seines Landes den Stern tragen müssten, würde er auch einen tragen? War das Harald von Norwegen?
Mit den Jahren erhärtet sich mein Verdacht, dass der Homo Sapiens eine Schnapsidee der Schöpfung war.
@Wendy, wenn Du die Frage genau so eingibst, liefert KI die Antwort:
Bei dem skandinavischen Herrscher aus dieser berühmten Geschichte handelt es sich um König Christian X. von Dänemark. (...) ist allerdings eine historische Legende (ein Mythos), die so nie stattgefunden hat.
Zitat von lenita im Beitrag #10617Soll ich daraus schließen, dass die außereuropäischen Adelshäuser also nicht vorkommen in den bunten Blättern? Oder liest Du einfach keine?
Das japanische Kaiserhaus kommt ab und an mal in den Gazetten vor, weil es da ja arge Nachwuchsprobleme gibt und eine der Prinzessinnen dann auch noch das Weite gesucht hat mit einer nicht passenden Ehe. Sie musste Japan verlassen, wenn ich mich recht entsinne und darf ihre Familie kaum sehen. Auch so eine Monarchie, die dringend abgeschafft oder zumindest mal ganz stark reformiert gehört. Die machen ihre Frauen kaputt. Die in Japan auch nicht die beste Stellung haben so allgemein.
Zitat von schafwolle im Beitrag #10627@Wendy, wenn Du die Frage genau so eingibst, liefert KI die Antwort:
Bei dem skandinavischen Herrscher aus dieser berühmten Geschichte handelühtt es sich um König Christian X. von Dänemark. (...) ist allerdings eine historische Legende (ein Mythos), die so nie stattgefunden hat.
Danke, Schafwolle! Auf die Idee, die KI zu befragen, hätte ich auch selber kommen können, weil ich die schon öfter für allerlei bemüht habe. Man bekommt immer eine präzise Antwort. Aber schade, dass es nur eine Legende ist.
Mit den Jahren erhärtet sich mein Verdacht, dass der Homo Sapiens eine Schnapsidee der Schöpfung war.
Zitat von vultura im Beitrag #10630Wer mich wirklich interssieren würde, wäre die Königin von Marokko. MW Mathematikerin....gewesen? ist sie irgendwo präsent? Rolle?
Lalla Salma war "nur" Prinzessin, ist Informatikerin und seit 2019 vom König geschieden.
Schwer ist es, die rechte Mitte zu treffen: Das Herz zu härten für das Leben, es weich zu halten für das Lieben. (Jeremias Gotthelf)
Zitat von vultura im Beitrag #10630Wer mich wirklich interssieren würde, wäre die Königin von Marokko. MW Mathematikerin....gewesen? ist sie irgendwo präsent? Rolle?
Lalla Salma war "nur" Prinzessin, ist Informatikerin und seit 2019 vom König geschieden.
Im Zuge von Trennung und Scheidung war sie ziemlich plötzlich und über mehrere Jahre "verschollen". Manche machten sich schon Sorgen, ob sie quasi verbannt war. Erst 2024 gab der Hof bekannt, dass das Paar offiziell geschieden war. Allein die Veröffentlichung galt schon als spektakulär, war glaube ich auch ein Präzedenzfall.
Zitat von Wendy im Beitrag #10626Weiß jemand, welcher skandinvische König im zweiten Weltrieg der deutschen Besatzung, also Hitler, die Stirn bot und sagte, wenn die Juden seines Landes den Stern tragen müssten, würde er auch einen tragen? War das Harald von Norwegen?
Der verstorbene König war Jahrgang 37, kommt also schon von daher nicht hin.
Gab es denn viele Juden in Skandinavien?
Für Bulgarien gibt es auch so eine Geschichte, die ich aber erst nochmal nachlesen müsste.
Zitat von vultura im Beitrag #10630Wer mich wirklich interssieren würde, wäre die Königin von Marokko. MW Mathematikerin....gewesen? ist sie irgendwo präsent? Rolle?
Lalla Salma war "nur" Prinzessin, ist Informatikerin und seit 2019 vom König geschieden.
Im Zuge von Trennung und Scheidung war sie ziemlich plötzlich und über mehrere Jahre "verschollen". Manche machten sich schon Sorgen, ob sie quasi verbannt war. Erst 2024 gab der Hof bekannt, dass das Paar offiziell geschieden war. Allein die Veröffentlichung galt schon als spektakulär, war glaube ich auch ein Präzedenzfall.
Sie ist ja die Mutter des Thronfolgers. Mit den Kindern wird sie ab und an auf Reisen gesichtet, aber ich vermute, die leben alltags bei Hof?
Was wäre, wenn sie nun einen neuen Lebensgefährten hätte? Wenn der womöglich kein Marokkaner, sondern Spanier oder Italiener wäre?
Zitat von FrauE im Beitrag #10628 Das japanische Kaiserhaus kommt ab und an mal in den Gazetten vor, weil es da ja arge Nachwuchsprobleme gibt [...] Auch so eine Monarchie, die dringend abgeschafft oder zumindest mal ganz stark reformiert gehört. Die machen ihre Frauen kaputt.
Ich glaube, die reformieren sich irgendwann selbst. Ich habe mal gelesen, dass es kaum noch geeignete Heiratskandidaten gibt - ob männliche oder weibliche, weiß ich jetzt nicht mehr. Jedenfalls werden die irgendwann in der Situation sein, sich nicht mehr standesgemäß fortpflanzen zu können. Und dann werden sie wohl nachdenken müssen, ob sie sich selbst abschaffen oder doch mal lockerer werden.....
Zitat von FrauE im Beitrag #10628 Das japanische Kaiserhaus kommt ab und an mal in den Gazetten vor, weil es da ja arge Nachwuchsprobleme gibt und eine der Prinzessinnen dann auch noch das Weite gesucht hat mit einer nicht passenden Ehe. Sie musste Japan verlassen, wenn ich mich recht entsinne und darf ihre Familie kaum sehen. Auch so eine Monarchie, die dringend abgeschafft oder zumindest mal ganz stark reformiert gehört. Die machen ihre Frauen kaputt. Die in Japan auch nicht die beste Stellung haben so allgemein.
Um Gottes Willen - "musste Japan verlassen"? Als japanische Staatsbürgerin hätte sie wohl niemand so einfach des Landes verweisen dürfen. Richtig ist, dass Mako, die Tochter von Kronprinz Akishino und seiner Frau Kiko, mit ihrem Mann freiwillig Japan verlassen hat, um dem Medienrummel anlässlich ihrer nicht standesgemäßen Heirat zu entfliehen. Sie lebt mit ihrem Mann in den USA ein ganz normales, bürgerliches Leben. Selbstverständlich hat sie mit ihrer Familie in Japan noch Kontakt - wer könnte ihr das denn verbieten. Aber: Konsequenzen gab es für Mako durchaus. Sie hat ihren Prinzessinnentitel verloren, erhielt keine Abfindung, die Hochzeit durfte nicht mit kaiserlichem Zeremoniell und Pipapo stattfinden, und wenn sie ihre Familie in Japan besuchen will, darf sie nicht im Palast wohnen, sondern in ihrem eigenen Haus in Tokyo.
Bei den letzten Sätzen aus Deinem Zitat stimme ich Dir allerdings zu. Völlig überholtes System. Wenigstens ist der Tenno heutzutage kein "Gott" mehr, jedenfalls offiziell...
Zitat von Sariana im Beitrag #10636Es wird wohl eine Scheidungsvereinbarung geben, doch gibt es glücklicherweise keine Hofschranzen, die sich bei der Presse wichtig machen können.
Wenn sie auf Sardinien oder in Venedig mit neuem Gefährten urlaubt, würde es schon Papparazzi-Fotos geben, davon gehe ich mal aus.
Zitat von FrauE im Beitrag #10628 Das japanische Kaiserhaus kommt ab und an mal in den Gazetten vor, weil es da ja arge Nachwuchsprobleme gibt [...] Auch so eine Monarchie, die dringend abgeschafft oder zumindest mal ganz stark reformiert gehört. Die machen ihre Frauen kaputt.
Ich glaube, die reformieren sich irgendwann selbst. Ich habe mal gelesen, dass es kaum noch geeignete Heiratskandidaten gibt - ob männliche oder weibliche, weiß ich jetzt nicht mehr. Jedenfalls werden die irgendwann in der Situation sein, sich nicht mehr standesgemäß fortpflanzen zu können. Und dann werden sie wohl nachdenken müssen, ob sie sich selbst abschaffen oder doch mal lockerer werden.....
Gibt es da in Adelsfamilien auch zu wenige Kinder? Und Bürgerliche kommen nicht in Frage? Schwierig, wenn es auch keine befreundeten Staaten im Umfeld gibt. Was ist mit Auslandsjapanern z.B. diesen?
Adel gibts (offiziell) keinen mehr in Japan, ausser dem Kaiserhaus.
Männliche Mitglieder des Kaiserhauses heiraten durchaus "bürgerliche" Frauen, also aus nicht-ehemals-Adels-Familien, ohne dass dies Konsequenzen für den Status des Mannes hätte. Die Ehefrau kann trotz ihrer Herkunft Kaisergattin sein. Für weibliche Mitglieder des Kaiserhauses hingegen hat eine Heirat "nach unten" (und was anderes ist gar nicht möglich) die Konsequenz, dass sie nicht mehr als Mitglied des Kaiserhauses gelten, ihre Titel verlieren. Gegenwärtig wird aber daran gearbeitet, das zu ändern.
Mut ist nicht das Gegenteil von Angst. Sondern die Erkenntnis, dass etwas wichtiger ist als die eigene Angst.
Was heißt denn Kaiserhaus? Kämen als Kandidaten für eine Prinzessin dann nur Cousins ( Söhne von Brüdern des Vaters) in Frage? Auf die Dauer wahrscheinlich nicht gesund....
Es gibt keine Cousins mehr, auch keine entfernteren, die als Mitglied des - durch Gesetz sehr eng definierten - Kaiserhauses gelten. Nach dem 2. Weltkrieg wurde das Kaiserhaus gesetzlich massiv verkleinert, ehemalige Nebenlinien gelten nicht mehr als dem Kaiserhaus zugehörig, sondern als bürgerlich. Daher können weibliche Mitglieder seit längerer Zeit gar nicht anders, als nach aussen, also bürgerlich, zu heiraten und ihre Titel / Zugehörigkeit zu verlieren.
Die fehlenden männlichen Mitglieder waren bis vor einigen Jahren ein Riesenthema in Japan, weil keine Thronfolger mehr nachkamen. Man begann - höchst widerwillig - an einem Gesetz zu basteln, das die weibliche Thronfolge möglich machen sollte. Als dann Hisahito (Neffe des amtierenden Tenno) zur Welt kam**, wurden diese Bestrebungen gleich wieder beerdigt.
Aber wie gesagt wird möglicherweise mal das "Ausschlussgesetz" betreffend nach aussen heiratenden weiblichen Familienmitgliedern dahingehend geändert, dass sie ihren Status behalten. Zwar würden sie die Mitgliedschaft am Kaiserhaus weiterhin nicht ihren Kindern vererben können, aber dem Tenno könnte es erlaubt werden, den Sohn einer nach aussen verheirateten Schwester zu adoptieren und in die Thronfolge aufzunehmen. Momentan sind dem Tenno und allen männlichen Familienmitgliedern Adoptionen verboten.
** Hisahito ist auffallend viel jünger als seine Schwestern. In Japan hält sich das Gerücht, dass Hisahito durch in-vitro-Befruchtung mit Geschlechtsselektion des Embryos entstand. Es gibt kryptischem öffentliche Bemerkungen seiner Mutter, die sich so deuten lassen. Zudem war bekannt, das die Familienplanung seiner Eltern nach den 2 Töchtern eigentlich abgeschlossen war.
Mut ist nicht das Gegenteil von Angst. Sondern die Erkenntnis, dass etwas wichtiger ist als die eigene Angst.
Zitat von Horus im Beitrag #10644Es gibt keine Cousins mehr, auch keine entfernteren, die als Mitglied des - durch Gesetz sehr eng definierten - Kaiserhauses gelten. Nach dem 2. Weltkrieg wurde das Kaiserhaus gesetzlich massiv verkleinert, ehemalige Nebenlinien gelten nicht mehr als dem Kaiserhaus zugehörig, sondern als bürgerlich.
War das eine Maßnahme der US-Amerikaner? (Wissenslücke meinerseits: war Japan in den Jahren nach dem 2. Weltkrieg eigentlich auch durch Alliierte besetzt und regiert?)
Zitat** Hisahito ist auffallend viel jünger als seine Schwestern. In Japan hält sich das Gerücht, dass Hisahito durch in-vitro-Befruchtung mit Geschlechtsselektion des Embryos entstand. Es gibt kryptischem öffentliche Bemerkungen seiner Mutter, die sich so deuten lassen.
Wenn es denn so ganz unbedingt einen männlichen Thronfolger braucht: hätte dieses Vorgehen der Frau des Tennos nicht offengestanden? War die Technik damals noch nicht so weit? Aus "normalen" Zeitungen hatte ich mal Artikel gelesen, dass sie quasi an Depressionen erkrankte, weil sie nicht nochmal schwanger wurde/ keinen Sohn bekommen hatte und damit in ihrer zentralen Aufgabe für die Dynastie versagt hatte. Ist aber gefühlt 20 Jahre her.
Doch, natürlich hätte die Frau des amtierenden Tenno das auch tun können, aber ev. hatte sie Probleme, überhaupt eine Schwangerschaft aufrechtzuerhalten. Oder aber dass ihr Mann nicht mehr zeugungsfähig war. [Spekulationen] Aber vor allem war sie wegen des immensen Drucks psychisch stark angeschlagen, und ihr Mann wollte ihr nicht noch mehr zumuten. Er hatte sich ja mal für kaiserlich-japanische Verhältnisse ungewöhnlich klar bestärkend vor seine Frau gestellt und jeden weiteren Druck verbeten.
Und ja, das Zurückstutzen des Kaiserhauses geschah auf amerikanischen Wunsch hin.
Pervers finde ich ja, dass der Druck auf die eingeheirateten Frauen zum Söhnegebären auch heutzutage dermassen hoch ist, obwohl heutzutage bekannt ist, dass die Verantwortung für das Geschlecht eines Kindes beim Mann (bzw seinem Sperma liegt) und bei Kinderlosigkeit die Ursache nur in ca einem Drittel der Fälle ausschliesslich bei der Frau liegt. Bei einem Drittel der Fälle liegt die Ursache beim Mann, in den übrigen Fällen bei beiden. Dennoch gilt in diesen Kreisen immer noch die Frau als Hauptverantwortliche.
Mut ist nicht das Gegenteil von Angst. Sondern die Erkenntnis, dass etwas wichtiger ist als die eigene Angst.
Das kommt halt dabei raus, wenn Traditionen um jeden Preis aufrecht erhalten werden, auch wenn die Umstände so sind, dass das logischerweise nicht mehr funktionieren kann. Weibliche Thronfolge, neue Heiratsregeln oder das Unterlaufen der von Außen herangetragenen Bestimmungen, wer als "standesgemäß adelig" zu betrachten ist - irgendwas davon hätte schon geholfen. Vielleicht hielten die US-Amerikaner das damals für eine Demokratisierungs-maßnahme.
Interessant ist ja auch das Modell Malaysia: Das politische System des Landes basiert auf dem britischen Westminster-System.
Staatsoberhaupt ist der König. Er trägt den Titel Yang di-Pertuan Agong und wird alle fünf Jahre aus einer Reihe von neun adligen regionalen Herrschern gewählt. Das Parlament hat ein Ober- und ein Unterhaus nach britischem Vorbild. Quelle: Wiki
Jetzt weiß ich nicht, wie gut das in der Praxis funktioniert. Was machen diejenigen Fürsten, die gerade nicht im Amt sind in der Zwischenzeit? Die Glamourentfaltung (aus europäischer Sicht) dürfte allerdings auch etwas darunter leiden, dass der malaische Bevölkerungsteil und damit die Fürstenhäuser muslimisch sind.