Eigentlich bringt es doch gar nichts, sich mit diesen Menschen auseinanderzusetzen. Einfach ignorieren. Wir ändern sowieso nicht den Ausgang dieser Wahl. Wir ändern auch nicht das Denken dieser verbohrten afdler.
Ich wiederum fände ganz gut, wenn inhaltlich diskutiert und überlegt wird, wie rechtspopulistischer und rechtsextremer Ideologie und ihrer Normalisierung entgegengewirkt werden könnte. Dazu habe ich jetzt von manchen Teilnehmern, die die Form beklagen, noch nicht viel gehört. Aber vielleicht wollen sie das ja auch gar nicht.
Der Strang wird wegen der Missachtung von Moderationsansagen vorübergehend geschlossen.
Analuisa, Moderation
Edit, 17.26 Uhr: der Strang bleibt bis morgen früh geschlossen.
Virginia, Gisèle, Collien, danke für euren Mut! 🌹
************************************ Moderatorin in der Pandemie und Politik, bei der Nachhaltigkeit, beim Sozialen Engagement und den Festen, bei Klatsch & Tratsch, im Persönlichkeits-, Erziehungs-, Baby-, Familien- und Trauerforum, im Glücklicher leben, bei den Angehörigen, in der allg. Gesundheit, der Kindergesundheit und bei den Krebserkrankungen, in den Krisenbeziehungen, bei den Hobbies, der Photographie und bei den besonderen Ernährungsformen.
Bis zur Wahl in Sachsen-Anhalt sind es noch vier Tage, und wir möchten allen User:innen, die sich darüber austauschen wollen, Gelegenheit geben, dies zu tun. Weitere Diskussionen dazu, warum jemand nicht antwortet, werden wir nicht zulassen und notfalls auch Strangverweise aussprechen.
Ich bitte euch darum, eventuelle Rückfragen/ Anmerkungen zu diesen Hinweisen ausschließlich per PN an die Moderation zu richten.
Virginia, Gisèle, Collien, danke für euren Mut! 🌹
************************************ Moderatorin in der Pandemie und Politik, bei der Nachhaltigkeit, beim Sozialen Engagement und den Festen, bei Klatsch & Tratsch, im Persönlichkeits-, Erziehungs-, Baby-, Familien- und Trauerforum, im Glücklicher leben, bei den Angehörigen, in der allg. Gesundheit, der Kindergesundheit und bei den Krebserkrankungen, in den Krisenbeziehungen, bei den Hobbies, der Photographie und bei den besonderen Ernährungsformen.
Aus Sicht von CDU-Chef und Bundeskanzler Friedrich Merz darf es nach der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt kein gemeinsames Regierungsprogramm mit AfD oder Linke geben. »Sowohl bei AfD als auch bei der Linkspartei gibt es derart fundamentale Unterschiede zur Union, dass eine Zusammenarbeit ausgeschlossen ist«, sagte Merz der Mitteldeutschen Zeitung und der Magdeburger Volksstimme in einem Interview.
.....
Auf die Frage, ob eine CDU-geführte Minderheitsregierung auf wechselnde Mehrheiten setzen sollte, sagte Merz in dem Interview: »Wir sehen, wie in Thüringen und Sachsen regiert werden kann. Aber es muss auch klar sein, dass es Grenzen gibt.« Diese zieht Merz sowohl bei der AfD als auch bei der Linken.
»Der Kern einer Zusammenarbeit ist eine Regierungsbeteiligung und die Erarbeitung eines Regierungsprogramms.« Mit beiden Parteien sei eine solche Zusammenarbeit nicht möglich und daher ausgeschlossen. Für die CDU gilt ein Bundesparteitagsbeschluss aus dem Jahr 2018, der Koalitionen und ähnliche Formen der Zusammenarbeit mit der AfD oder der Linkspartei ablehnt.
Offiziell ist die Linke "pfui", aber wenn man sie für eine Mehrheit bräuchte, ist ihre Zustimmung genehm? "Keine Zusammenarbeit" bedeutet also nicht, dass man sich im Fall der Fälle nicht auch auf deren Stimmen/Zustimmung stützt. So läuft es ja bereits in Sachsen und ich sah kürzlich einen TV-Ausschnitt, in welchem der Ministerpräsident Kretschmer die Linke ausdrücklich gelobt hat für ihre Kooperation.
Inhaltlich mag das nicht passen, die CDU hat natürlich auch ein Glaubwürdigkeitsproblem. Eine harte Probe für die Linke.
Ich hoffe nur, dass sich eine wie auch immer geartete Kooperation auf die Linke beschränkt. Was wahrscheinlich ist denn die AfD will ja auch nur alleine arbeiten bzw. regieren, ansonsten wird sie dagegen sein wo immer möglich. Genau genommen hat die AfD in Sachsen-Anhalt eine Brandmauer errichtet ;-)
Bei einer gedachten Minderheitsregierung ohne Regierungsbeteiligung der Linken müssen ja Mehrheiten gefunden werden, weil man sonst nicht beschlussfähig ist. Eine andere Möglichkeit gibt es ja dann gar nicht, oder übersehe ich etwas? Zudem wird ja auch erwartet, dass die Linke drittstärkste Fraktion vor ggf. SPD und Grünen wird. Hauptsache, die kommen überhaupt alle über 5 Prozent.
Ja klar geht es nicht ohne die Linke, das weiß auch Herr Merz/die CDU.
Ich hoffe, dass die Linke das mit trägt, wie in Sachsen. Man wird es ihr nicht danken aber es geht um die Sache.
Frau von Angern (Kandidatin die Linke) ist für eine pragmatische Zusammenarbeit mit der CDU in Sachsen-Anhalt, es gibt aber auch Widerstände in der eigenen Partei, die ich nachvollziehbar finde.
Wenn die Linke nicht "mitspielt", die AFD aber keine absolute Mehrheit der Sitze erringt UND die Brandmauer aufrecht erhalten werden soll, was ist denn dann? Evtl. könnte es ja dann unmöglich sein, eine Regierung zu bilden? Bleibt dann die alte kommissarisch im Amt und wielange ginge das längstens?
Jedenfalls habe ich kürzlich gelesen: wer NICHT möchte, dass die AFD an die Regierung kommt, soll (taktisch) SPD oder Grüne wählen. Und das sogar als möglicher CDU-Anhänger. Weil sonst zusätzlich Sitze an die AFD fallen, wenn diese beiden nicht "drin" sind.
Das wäre der worst case aber ich hoffe mal, dass es nicht so weit kommt.
Mich ärgert, dass die CDU eine Kooperation offiziell gar nicht würdigen kann, mit ihrem Unvereinbarkeitsbeschluss. Wobei ich da Herrn Schulze (MP) als vernünftig einschätze, nur nicht für so mutig wie Kretschmer halte, das auch öffentlich positiv zu erwähnen. Schulze fehlt noch die Erfahrung im Amt, es ist ja noch nicht lange her, dass er Herrn Haseloff abgelöst hat.
Edit: zu deinem letzten Beitrag - ja, so ist es. Und das wird die CDU auch zu spüren bekommen denn aus dem AfD-Reservoir kommt da nix. Bestenfalls noch Nichtwähler, die mobilisiert werden um die AfD zu verhindern. Morgen gibt es wohl nochmal eine (letzte?) Umfrage.
Zitat von print im Beitrag #634Aus Sicht von CDU-Chef und Bundeskanzler Friedrich Merz darf es nach der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt kein gemeinsames Regierungsprogramm mit AfD oder Linke geben. »Sowohl bei AfD als auch bei der Linkspartei gibt es derart fundamentale Unterschiede zur Union, dass eine Zusammenarbeit ausgeschlossen ist«, sagte Merz der Mitteldeutschen Zeitung und der Magdeburger Volksstimme in einem Interview.
.....
Auf die Frage, ob eine CDU-geführte Minderheitsregierung auf wechselnde Mehrheiten setzen sollte, sagte Merz in dem Interview: »Wir sehen, wie in Thüringen und Sachsen regiert werden kann. Aber es muss auch klar sein, dass es Grenzen gibt.« Diese zieht Merz sowohl bei der AfD als auch bei der Linken.
»Der Kern einer Zusammenarbeit ist eine Regierungsbeteiligung und die Erarbeitung eines Regierungsprogramms.« Mit beiden Parteien sei eine solche Zusammenarbeit nicht möglich und daher ausgeschlossen. Für die CDU gilt ein Bundesparteitagsbeschluss aus dem Jahr 2018, der Koalitionen und ähnliche Formen der Zusammenarbeit mit der AfD oder der Linkspartei ablehnt.
Offiziell ist die Linke "pfui", aber wenn man sie für eine Mehrheit bräuchte, ist ihre Zustimmung genehm? "Keine Zusammenarbeit" bedeutet also nicht, dass man sich im Fall der Fälle nicht auch auf deren Stimmen/Zustimmung stützt. So läuft es ja bereits in Sachsen und ich sah kürzlich einen TV-Ausschnitt, in welchem der Ministerpräsident Kretschmer die Linke ausdrücklich gelobt hat für ihre Kooperation.
Inhaltlich mag das nicht passen, die CDU hat natürlich auch ein Glaubwürdigkeitsproblem. Eine harte Probe für die Linke.
Ich hoffe nur, dass sich eine wie auch immer geartete Kooperation auf die Linke beschränkt. Was wahrscheinlich ist denn die AfD will ja auch nur alleine arbeiten bzw. regieren, ansonsten wird sie dagegen sein wo immer möglich. Genau genommen hat die AfD in Sachsen-Anhalt eine Brandmauer errichtet ;-)
Zur Kooperation gehören mindestens zwei , und mit extremen Parteien ist das schwierig, egal, welcher Richtung sie offiziell angehören. Eine Minderheitsregierung halte ich ohnehin für eher unglücklich. Mehr als Wahlergebnis und anschließende Regierungsoptionen abwarten bleibt momentan aber nicht. Nur, nach den momentanen Umfragen wird es kompliziert. Selbst wenn es für CDU+SPD+Grüne reichen sollte, ist das ja alles andere als eine Wunschkoalition für alle Beteiligten-. Da sind Unstimmigkeiten vorprogrammiert.
Zitat von lenita im Beitrag #631Ich wiederum fände ganz gut, wenn inhaltlich diskutiert und überlegt wird, wie rechtspopulistischer und rechtsextremer Ideologie und ihrer Normalisierung entgegengewirkt werden könnte. Dazu habe ich jetzt von manchen Teilnehmern, die die Form beklagen, noch nicht viel gehört. Aber vielleicht wollen sie das ja auch gar nicht.
Hören ist hier im Forum naturgemäß schwierig...(SCNR) Wäre eventuell einen eigenen Strang wert. (?)
Zitat von mo17 im Beitrag #641Zur Kooperation gehören mindestens zwei , und mit extremen Parteien ist das schwierig...
Dann spricht in Sachsen-Anhalt ja auch nichts gegen eine Zusammenarbeit mit den Linken, denn dort ist meines Wissens nur eine der Parteien, die nach bisherigen Umfragen im neuen Landtag sitzen werden, nachgewiesen extremistisch.
Neueste Studien in Deutschland haben ergeben, dass 20 bis 40 Prozent der Bevölkerung gar keine Laktose brauchen um intolerant zu sein.
Extrem sind schon mindestens zwei ( BSW sehe ich auch problematisch). Die moderaten, demokratischen Parteien sind in der Minderheit vom Umfrageergebnis her. Ziemlich viele dümpeln so um die 5% Hürde.
Eine Koalition von CDU, SPD und Grünen wäre vermutlich schon schwierig. Ob das stabil wäre? Da müssten sich alle zusammenreißen. Und das klappt schon bei CDU und SPD im Bund eher so mittelmäßig. Mit einem Dritten im Bunde wird sowas ja nicht einfacher.
LINKE und CDU liegen inhaltlich weit auseinander und beide fremdeln miteinander. Völlig unproblematisch erwarte ich eine eventuelle Zusammenarbeit nicht.
Zitat von mo17 im Beitrag #644 LINKE und CDU liegen inhaltlich weit auseinander und beide fremdeln miteinander. Völlig unproblematisch erwarte ich eine eventuelle Zusammenarbeit nicht.
Macht wahrscheinlich niemand.. Das wird auf jeden Fall ein Spagat. Wie es aussieht, ist es aber eben die einzige Option.
Zitat von Sariana im Beitrag #599Der Kanzler hat sich bei seinen Aufenthalten in Mecklenburg-Vorpommern und Sachsen-Anhalt offensichtlich nicht mit Ruhm bekleckert. [...] Bürgernähe? Fehlanzeige.
Den job mit dem wählerkontakt hat jetzt anscheinend Hendrik Wüst übernommen. Kann sein, dass er nur helfen will. Kann aber auch sein, dass er andere gründe dafür hat.
Zitat von mo17 im Beitrag #644 LINKE und CDU liegen inhaltlich weit auseinander und beide fremdeln miteinander. Völlig unproblematisch erwarte ich eine eventuelle Zusammenarbeit nicht.
Macht wahrscheinlich niemand.. Das wird auf jeden Fall ein Spagat. Wie es aussieht, ist es aber eben die einzige Option.
Optionen wird es wohl am Sonntag mehrere geben. Welche genau, bleibt abzuwarten.
Ob die dann vorhandenen Optionen dir, mir oder generell Wähler* innen gemäßigter, demokratischer Parteien gefallen, muss momentan leider bezweifelt werden. Den demokratischen Parteien selbst wird es wohl auch nicht sonderlich gefallen.
Zitat von mo17 im Beitrag #641Zur Kooperation gehören mindestens zwei , und mit extremen Parteien ist das schwierig...
Dann spricht in Sachsen-Anhalt ja auch nichts gegen eine Zusammenarbeit mit den Linken, denn dort ist meines Wissens nur eine der Parteien, die nach bisherigen Umfragen im neuen Landtag sitzen werden, nachgewiesen extremistisch.
Ich frage mich auch, wie die Leute auf die Idee kommen, die Linke als extremistische Partei zu bezeichnen. An welchen Programmpunkten macht sich das denn fest?
Zusatz: An Stelle der Linken in Sachsen-Anhalt würde ich keine Koalition mit der CDU eingehen. Und an Stelle der CDU erst recht nicht. Denn bei so einer Koalition wäre eine von extrem viel Streit begleitete Stillstandspolitik das maximal Mogliche. Und die würde letztlich noch mehr Wähler vor allem der CDU dazu bringen, die AfD zu wählen. Der sinnvollste Ansatz, das Schlimmste für das Land zu verhindern, wäre eine AfD-CDU-Koalition. Koalitionen sollten die eingehen, die die meisten gemeinsamen Ziele haben und das sind nun mal AfD und Union.
Zitat von Nicolo im Beitrag #649 Zusatz: An Stelle der Linken in Sachsen-Anhalt würde ich keine Koalition mit der CDU eingehen. Und an Stelle der CDU erst recht nicht. Denn bei so einer Koalition wäre eine von extrem viel Streit begleitete Stillstandspolitik das maximal Mogliche. Und die würde letztlich noch mehr Wähler vor allem der CDU dazu bringen, die AfD zu wählen. Der sinnvollste Ansatz, das Schlimmste für das Land zu verhindern, wäre eine AfD-CDU-Koalition. Koalitionen sollten die eingehen, die die meisten gemeinsamen Ziele haben und das sind nun mal AfD und Union.
Oje, dein Frustpegel scheint inzwischen "unter Null" gesunken zu sein?
Ganz ehrlich - ich könnte es verstehen. (Bei mir ist es jedenfalls so.)
Allerdings mehren sich bei mir auch die 'Heine-Momente': "Denke ich an Deutschland in der Nacht/Dann bin ich um den Schlaf gebracht", so allmählich ins Unerträgliche.
Mit klarem Verstand betrachtet, dürfte eine rechtsextremistische, als verfassungsfeindlich eingestufte Partei (wie es die AfD ist), bei uns gar nicht wählbar sein. Müsste also endlich mal verboten werden.
Dass sie es immer noch nicht wird, das ist der größte Skandal.