Zitat von ZeroZero im Beitrag #1599 Da man das Medikament nehmen muss, BEVOR man es weiß, ist es schwierig. Man weiß vorher nicht, wie der Verlauf sein wird. Danach ist es zu spät.
Wenn erste Symptome da sind, dann macht man einen Test, dann wartet man auf Ergebnis, dann muss man erst zum Arzt kommen und Rezept organisieren - es wird sehr knapp, weil das Medikament in den ersten Tag nach Symptomen gegeben werden muss, danach bringt es nichts. Es "bekämpft" nämlich nicht das Virus, sondern hindert es am Ausbreiten.
Ich hatte ja mal so ein Erlebnis (hier schon beschrieben) mit so einem antiviralen "Wundermedikament" bei Gürtelrose. Es war zeitlich extrem knapp, es rechtzeitig zu bekommen, geholfen hat es - aber eben auch "nur" indem es Komplikationen verhindert und den Krankheitsverlauf abgekürzt hat. Es hat also genau so viel getan, wie die Impfungen hier oft tun, wenn die Leute sagen "die Impfung wirkt ja gar nicht" und damit meinen, dass man halt mal eine Woche unter einer Art heftiger Erkältung leidet. Mehr bringt so ein antivirales Medikament auch nicht. Und wenn man zu spät rankommt, sogar weniger.
Zitat von Tigerente im Beitrag #1598Aber selbst wenn erlaubt, bekämen wir die ja nicht mal zusammen, weil sich schon wieder alle eingraben, selbst die geimpften und geboosterten. Das ist es, was ich am meisten leid bin. [...] Die Einschränkungen kommen eher von den extrem vorsichtigen Eltern der Freunde. Vielleicht haben wir da einfach Pech mit unserem Umfeld.
Naja, es ist jetzt gerade auch kurz vor Weihnachten. Da kann ich alle verstehen, die nochmal Kontakte einschränken, weil sie sich an den Feiertagen mit anderen treffen wollen.
Das Eingraben anderer kannst du nicht ändern. Was mich nervt, ist wenn Leute mit seltsamen Vorwänden ankommen. (Da bin ich inzwischen wohl auch einfach wahnsinni empfindlich geworden und beziehe das ganz schnell auf mich. Denke, was hab ich denn jetzt schon wieder falsch gemacht...) Jemand, der mir klar sagt, ich will jetzt extra vorsichtig sein, der nervt mich persönlich damit nicht.
fettundlila ...irgendwann ist irgenwie ein andres Wort für nie... energy flows, where attention goes. .ʇɐq pǝʞooɔɹǝpun uɐ ǝʇɐ ɹǝʌǝu ʽpๅɹoʍ ǝɥʇ ǝᵷuɐɥɔ ʇ,uɐɔ uosɹǝd ǝuo pᴉɐs ɹǝʌǝoɥM
Ich hatte ja mal so ein Erlebnis (hier schon beschrieben) mit so einem antiviralen "Wundermedikament" bei Gürtelrose. Es war zeitlich extrem knapp, es rechtzeitig zu bekommen, geholfen hat es - aber eben auch "nur" indem es Komplikationen verhindert und den Krankheitsverlauf abgekürzt hat. Es hat also genau so viel getan, wie die Impfungen hier oft tun, wenn die Leute sagen "die Impfung wirkt ja gar nicht" und damit meinen, dass man halt mal eine Woche unter einer Art heftiger Erkältung leidet. Mehr bringt so ein antivirales Medikament auch nicht. Und wenn man zu spät rankommt, sogar weniger.
Zitat von Tigerente im Beitrag #1598Aber selbst wenn erlaubt, bekämen wir die ja nicht mal zusammen, weil sich schon wieder alle eingraben, selbst die geimpften und geboosterten. Das ist es, was ich am meisten leid bin. [...] Die Einschränkungen kommen eher von den extrem vorsichtigen Eltern der Freunde. Vielleicht haben wir da einfach Pech mit unserem Umfeld.
Naja, es ist jetzt gerade auch kurz vor Weihnachten. Da kann ich alle verstehen, die nochmal Kontakte einschränken, weil sie sich an den Feiertagen mit anderen treffen wollen.
Hättest Du den Verlauf der Unterhaltung verfolgt hättest Du mitbekommen, dass es ursprünglich (beim Einschränken) um Geburtstagsfeiern im Juli und September ging. Draußen. Mit Weihnachten hat das nichts zu tun.
Und dann ging es um den Januar - auch nach Weihnachten. Und darum, dass Menschen, die schon im Juli nicht zu einem Outdoor-Brunch gehen, bestimmt im Januar zu keiner Indoor-Feier kommen werden.
Zitat von ambiva im Beitrag #1603 Vielleicht wird ja noch was Besseres erfunden.
Ein gutes antivirales Medikament (z. B. gegen Grippe o. ä.) wäre eine Lizenz zum Gelddrucken. Wenn das so einfach wäre, hätte das schon jemand erfunden. Es liegt in der Natur der Sache (von Viren und ihren Ausbreitungsmechanismen), dass das schlichtweg sehr schwierig ist.
So was gibt es ja auch in anderen Bereichen, nicht nur der Medizin. Wie lange hofft man schon, Kernfusion nutzbar zu machen, es wäre eine sehr saubere Energiequelle. Aber auch hier - es liegt in der Natur der Sache, dass eine kontrollierte Fusion eben nicht so einfach zu realisieren ist. Da hört man schon seit 30 Jahren, dass man innerhalb der nächsten 30 Jahre einen großen Durchbruch haben wird. Der kommt aber nie.
Ich kann mir vorstellen, die Art bzw die Nebenwirkungen dieses Medikamentes dürften nicht viel umstrittener (in den bewussten Kreisen) sein, als die Impfseren
Zitat von Tigerente im Beitrag #1604Hättest Du den Verlauf der Unterhaltung verfolgt hättest Du mitbekommen, dass es ursprünglich (beim Einschränken) um Geburtstagsfeiern im Juli und September ging. Draußen. Mit Weihnachten hat das nichts zu tun.
Und dann ging es um den Januar - auch nach Weihnachten. Und darum, dass Menschen, die schon im Juli nicht zu einem Outdoor-Brunch gehen, bestimmt im Januar zu keiner Indoor-Feier kommen werden.
Ich weiß nicht, wie es in Deinem Bekanntenkreis ist, aber ich erlebe es mit zunehmendem Alter generell als immer schwieriger, Events zu veranstalten, zu dem dann auch wirklich alle kommen (Krankheiten und Notfälle ausgenommen), ohne dann doch noch abzusagen. Vielleicht ist es für manche Menschen auch einfach nur eine willkommene Ausrede. Aber wie gesagt, ich kenne Eure Leute nicht.
Zitat von ambiva im Beitrag #1603 Vielleicht wird ja noch was Besseres erfunden.
Ein gutes antivirales Medikament (z. B. gegen Grippe o. ä.) wäre eine Lizenz zum Gelddrucken. Wenn das so einfach wäre, hätte das schon jemand erfunden. Es liegt in der Natur der Sache (von Viren und ihren Ausbreitungsmechanismen), dass das schlichtweg sehr schwierig ist.
Andererseits wird jetzt sehr viel Geld in Virusforschung gesteckt! Ich finde, da darf man schon ein paar Hoffnungspflänzchen ziehen.
Zitat von R_Rokeby im Beitrag #1606und ob das dann wieder genommen würde?
Ich kann mir vorstellen, die Art bzw die Nebenwirkungen dieses Medikamentes dürften nicht viel umstrittener (in den bewussten Kreisen) sein, als die Impfseren
Nimmt man das denn nur einmal oder womöglich über mehrere Wochen? Sorry, falls es schon erklärt wurde.
Zitat von Tigerente im Beitrag #1604Hättest Du den Verlauf der Unterhaltung verfolgt hättest Du mitbekommen, dass es ursprünglich (beim Einschränken) um Geburtstagsfeiern im Juli und September ging. Draußen. Mit Weihnachten hat das nichts zu tun.
Ok. Das Rückverfolgen geht halt leider immer nur dann gut, wenn auch zitiert wird. Ich komme mit Klicken bis 1595. Da lese ich nichts von Sommer. Dachte halt, es bezieht sich auf die jetzige Situation.
fettundlila ...irgendwann ist irgenwie ein andres Wort für nie... energy flows, where attention goes. .ʇɐq pǝʞooɔɹǝpun uɐ ǝʇɐ ɹǝʌǝu ʽpๅɹoʍ ǝɥʇ ǝᵷuɐɥɔ ʇ,uɐɔ uosɹǝd ǝuo pᴉɐs ɹǝʌǝoɥM
@antivirale Medikamente, ich denke, dass viele, die keine Impfung wollen, einfach davon ausgehen, dass sie es nicht bekommen oder es nicht schlimm ist. Die Meinung ändert sich dann vermutlich eher flott. BTW, bei meiner Mutter hat das Gürtelrose-Medikament, trotz früher Einnahme, nicht sonderlich gut geholfen. Man weiß natürlich nicht, wie es ohne gewesen wäre, aber sie war einige Wochen außer Gefecht. Ü70, ansonsten fit, keine der "üblichen" Alterserkrankungen.
@Tigerente, wegen der übervorsichtigen Leute: Du machst mir schon den Eindruck, Deine Ansicht zu Covid relativ vehement zu vertreten, was natürlich völlig ok ist. Allerdings - die meisten (Querdenker ausgenommen) haben meiner Erfahrung nach durchgängig Kontakte vorsichtig gehandhabt. Ich gebe zu, dass wir auch danach vorgegangen sind, was andere so für eine Einstellung haben. Familien mit sehr vielen Außenkontakten bzw. einer eher lockeren Einstellung wurden da häufiger außen vor gelassen. Das habe ich häufiger so gehört. Das ausgewählte Cluster passt dann eben eher zum eigenen Verhalten. Das ist nicht immer fair und nimmt ggf blöde Züge an, so haben z. B. unsere Nachbarskinder (Eltern sind Klinikärzte) vor allem anfangs auch gelitten, weil die anderen Eltern den Kontakt gemieden haben. Das ist nicht alles toll, aber hat nicht zwingend was damit zu tun, dass diese Leute sich mit niemandem mehr getroffen haben.
Zitat von FakeFur im Beitrag #1597Ich glaube, das ist auch so ein grundsätzliches Missverständnis, dass eine Überlastung des Gesundheitssystems nur die Intensivstationen betrifft. Wenn wir wirklich mit mehreren zehntausend Neuinfektionen pro Tag rechnen müssen, kann es womöglich auch eine Weile dauern, bis man als Betroffener zu einem Arzt vorgedrungen ist, der einem dieses Medikament verschreiben kann.
Jetzt ist der Artikel schon fast ein Jahr alt, aber nach dem, was ich so in der Presse verfolgt habe, gab es zumindest in meiner Stadt auch Schließungen von Krankenhäusern in diesem Jahr.
Richtig wäre doch, zu überlegen, wie man das beste aus allen Welten mitnehmen kann. Es war zu Anfang ja mal im Gespräch, "Fieberambulanzen" einzurichten, um die Hausärzte zu entlasten - den Gedanken könnte man zügig umsetzen, beispielsweise in den leer stehenden oder von Schließung bedrohten Krankenhäusern. Die können dann ja die entsprechenden Medikamente gleich mit ausgeben.
Immerhin hat die Pandemie ja den angenehmen Nebeneffekt, dass die Patienten nicht mehr so sehr dahinter her sind, dass alles in einer "ärztlichen" Umgebung passiert. Bei uns schießen gerade Mini-Impfzentren wie Pilze aus dem Boden - man kann sich in leeren Ladengeschäften, in Turnhallen, in Bussen und in Discotheken impfen lassen. Ganz im Sinne von "better done than perfect".
Zitat von Naomi_Nagata im Beitrag #1612 Richtig wäre doch, zu überlegen, wie man das beste aus allen Welten mitnehmen kann. Es war zu Anfang ja mal im Gespräch, "Fieberambulanzen" einzurichten, um die Hausärzte zu entlasten - den Gedanken könnte man zügig umsetzen, beispielsweise in den leer stehenden oder von Schließung bedrohten Krankenhäusern. Die können dann ja die entsprechenden Medikamente gleich mit ausgeben.
Immerhin hat die Pandemie ja den angenehmen Nebeneffekt, dass die Patienten nicht mehr so sehr dahinter her sind, dass alles in einer "ärztlichen" Umgebung passiert. Bei uns schießen gerade Mini-Impfzentren wie Pilze aus dem Boden - man kann sich in leeren Ladengeschäften, in Turnhallen, in Bussen und in Discotheken impfen lassen. Ganz im Sinne von "better done than perfect".
Das finde ich gute Vorschläge.
Ich habe allerdings Schwierigkeiten, das Geschrei von der Überlastung der Hausärzte nachvollzuziehen, ehrlich gesagt. Wenn es so schlimm steht, warum wollen die dann unbedingt impfen? Warum geben sie diese Aufgabe nicht ab z.B. an Apotheken oder so?
Zitat von Convallaria im Beitrag #1611 @Tigerente, wegen der übervorsichtigen Leute: Du machst mir schon den Eindruck, Deine Ansicht zu Covid relativ vehement zu vertreten, was natürlich völlig ok ist. Allerdings - die meisten (Querdenker ausgenommen) haben meiner Erfahrung nach durchgängig Kontakte vorsichtig gehandhabt. Ich gebe zu, dass wir auch danach vorgegangen sind, was andere so für eine Einstellung haben. Familien mit sehr vielen Außenkontakten bzw. einer eher lockeren Einstellung wurden da häufiger außen vor gelassen. Das habe ich häufiger so gehört. Das ausgewählte Cluster passt dann eben eher zum eigenen Verhalten. Das ist nicht immer fair und nimmt ggf blöde Züge an, so haben z. B. unsere Nachbarskinder (Eltern sind Klinikärzte) vor allem anfangs auch gelitten, weil die anderen Eltern den Kontakt gemieden haben. Das ist nicht alles toll, aber hat nicht zwingend was damit zu tun, dass diese Leute sich mit niemandem mehr getroffen haben.
Ehrlich gesagt sage ich im privaten Umfeld zu Covid eher wenig, weil ich schon weiß, dass meine Ansicht da von vielen als "zu locker" gesehen wird. Dabei ist es noch nicht mal so, dass wir ohne Ende Kontakte hätten - unsere Kontakte sind im privaten und beruflichen Umfeld extrem überschaubar - wenn ich dem Gesundheitsamt meine Kontakte nennen sollte, käme ich pro Woche in manchen Wochen auf 1-2, in anderen vielleicht auf 10. Also, außerhalb der mit mir zusammen wohnenden Kernfamilie. Wir sind geimpft, jetzt auch geboostert, veranstalten keine Parties (außer eben einmal im Jahr zum Geburtstag mit maximal 15 geladenen Gästen). Aber klar, mit J&J geimpft sein und nicht seit November dem sofortigen Booster hinterherzurennen sondern den Termin beim Hausarzt abzuwarten gilt in unserem Umfeld schon als "extrem leichtsinnig". Oder jetzt nicht zitternd vor Omikron dazusitzen, sondern einfach das Leben mit den üblichen Vorsichtsmaßnahmen weiterzuführen. Das gilt auch als "den Ernst der Lage verkennend".
Ich beobachte halt viel Inkonsistenz. Im November war ich zu einer (vor den Firma aus initierten) Veranstaltung, erst ein Film im Programmkino, dann noch zum Italiener, alles unter den damals geltenden Bedingungen, 3G, dann aber im Kino erstaunlich wenig Abstand und keine Masken, in der Kneipe natürlich auch nicht. 12 Leute. Eine davon eine Kollegin, der das überhaupt keine Sorgen machte, die aber lieber mit dem Auto gekommen ist, um sich nicht in Öffis (wo Maskenpflicht gilt) dem Virus auszusetzen. Oder die jetzt darüber klagt, dass ihre geboosterten Schwiegereltern dauernd mit Freunden Restaurants unter 2G+-Bedingungen aufsuchen, und dass sie deshalb Angst hätte, sie zu treffen. Ich sage da nichts zu, wenn ich so was erlebe oder höre. Aber ich gebe offen zu, dass ich zum Sport gehe (ohne Maske, mit relativ engem Kontakt, aber eben 2G+ und eine sehr überschaubare kleine Gruppe) und keine Angst habe, Straßenbahn zu fahren. Das wird dann schon von vielen als leichtsinnig gesehen. Oder das Tragen von OP-Maske, wo erlaubt, statt FFP2.
Zitat von Nicolo im Beitrag #1596 Sieh es positiv: In einem Jahr werden wir den Wissenstand der Weltbevölkerung über Viren und Impfungen zum Nutze aller erheblich erhöht haben. Auch deshalb, weil so manche/r Unwissende, Desinteressierte oder Ignorante dann tot sein wird.
In meinem Umfeld befindet sich eine geistig schwer behinderte Person, übrigens auf Grund einer Virusinfektion. Sie versteht Corona nicht, ist da ganz unwissend, desinteressiert und ignorant. Auch gut wenn sie dann, wie du meinst, bald tot ist? Antwort erwarte ich keine.
Alles wird gut Die Menschen sind schlecht und die Welt ist am Ar*** Aber alles wird gut Das System ist defekt, die Gesellschaft versagt Aber alles wird gut (KUMMER - Der letzte Song)
Zitat von ambiva im Beitrag #1613 Ich habe allerdings Schwierigkeiten, das Geschrei von der Überlastung der Hausärzte nachvollzuziehen, ehrlich gesagt. Wenn es so schlimm steht, warum wollen die dann unbedingt impfen? Warum geben sie diese Aufgabe nicht ab z.B. an Apotheken oder so?
Weil die die Idee idiotisch finden, daß „Impfen“ plötzlich etwas ist, das von jedem gemacht werden kann… Bis jetzt wurde den ÄrztInnen die Verantwortung aufgebürdet, Impfungen durchzuführen - weil sie genau die sind, die beurteilen können, ob da wer vor ihnen steht, bei dem es KEINE gute Idee wäre. Dazu haben sie schließlich studiert. Deshalb obliegt ihnen ja auch die Aufklärung im Rahmen der Impfung.
Ok, man kann jetzt sagen „ist ja egal“, Hauptsache Impfstoff im Mensch… Entscheidreder Unterschied: MedizinerInnen wissen, wie er Dich beim Impfunwohlsein“ (Kreislauf…) aufpäppeln. Und sie wissen auch, wie sie Dich bei einer eventueller anaphylaktischen Reaktion am Leben halten, bis der Notarztwagen mit Beatmung&Co da ist.. Weiß und kann das das Apothekerpersonal auch?
Ich bin nicht „im Spektrum“. Aber mein EQ ist tatsächlich etwas niedrig.
ambiva, die wenigsten Apotheken haben separate, lüftbare Räume, um Impfen zu können und in denen die Wartezeit nach der Impfung verbracht werden kann. Die Hausärzte impfen sehr viele ihrer Patienten, die aufgrund des Alters oder anderer Einschränkungen Redebedarf haben. Hausärzte impfen auch im Rahmen von Hausbesuchen, das muss erst einmal organisiert werden. Dazu die zusätzlichen administrativen Arbeiten und der normale Praxisalltag geht ja weiter.
Dänemark hat eine Inzidenz von 859, trotz hoher impfquote. Deutschland hat eine Inzidenz von 340.
Die Belegung der Intensivbetten stammt von Zeiten vor paar Wochen, wo die Inzidenz deutlich höher war. Zumal die Belegung regional sehr unterschiedlich ist, da bringt so ein Durchschnittswert nichts. Sachsen hatte Inzidenz 1500.
Soso. Wenn Dänemark eine niedrige Inzidenz hat dann heisst es: kein Wunder, Dänemark ist ja auch nicht so dicht besiedelt wie Deutschland Hat Dänemark eine hohe Inzidenz dann findet sich wieder eine andere Erklärung. Es geht immer darum das Impfen als einzige Möglichkeit zu verteidigen.
Weil weiter oben etwas anderes steht füge ich hinzu: Medikamente wie Paxlovid werden eingenommen wenn die Symptome klar sind. In GB ist es schon zugelassen und wird verschrieben und die EMA arbeitet seit Anfang November an einer Zulassung. Wir können uns freuen dass es auch diesen Weg gibt. Da sind wir uns doch hoffentlich einig.
Zitat von Nora im Beitrag #1616 Weil die die Idee idiotisch finden, daß „Impfen“ plötzlich etwas ist, das von jedem gemacht werden kann… Bis jetzt wurde den ÄrztInnen die Verantwortung aufgebürdet, Impfungen durchzuführen - weil sie genau die sind, die beurteilen können, ob da wer vor ihnen steht, bei dem es KEINE gute Idee wäre. Dazu haben sie schließlich studiert. Deshalb obliegt ihnen ja auch die Aufklärung im Rahmen der Impfung.
Ok, man kann jetzt sagen „ist ja egal“, Hauptsache Impfstoff im Mensch… Entscheidreder Unterschied: MedizinerInnen wissen, wie er Dich beim Impfunwohlsein“ (Kreislauf…) aufpäppeln. Und sie wissen auch, wie sie Dich bei einer eventueller anaphylaktischen Reaktion am Leben halten, bis der Notarztwagen mit Beatmung&Co da ist.. Weiß und kann das das Apothekerpersonal auch?
Davon gehe ich aus, sonst würde es ja nicht beschlossen worden sein. Ich habe den Eindruck, die aufgebürdete Verantwortung ist weniger eine Aufbürdung als eine Pfründe-Sicherung.
Dass Ärzte die individuellen Risiken beurteilen, ist mir neu. Nach meiner bisherigen Erfahrung ist es ihnen egal (Impfzentrum) oder sie haben ganz eigene Meinungen (Hausärztin). Beides hat mit der Begutachtung des Einzelfalls nichts zu tun.
@Tigerente, ich lese das als sehr inkonsistent. Kaum Kontakte stimmt doch gar nicht. Ihr fahrt mit den Öffis, du machst Sport außerhalb der Bubble und bist offenbar zu einer Firmenfeier gegangen, im November, nicht im Sommer. Ich verurteile das überhaupt nicht, echt nicht. Wir gingen bis Ende November auch zu Muki-Sport und Musikschule. Aber das sind nun mal viele Kontakte. Das Risiko kann man eingehen, für sich. Wenn andere dann eher abwinken, muss man das meiner Ansicht aber akzeptieren, ohne Bitterkeit. Ist doch auch ok.
Das multipliziert sich doch alles. Wir haben übrigens eine Freundin, die niemanden treffen will, weil sie selbst Öffis nutzt. Gibt es auch. Ich finde so traurig, das als übervorsichtig und komisch abzuqualifizieren. Das muss doch wirklich jeder für sich entscheiden, die allermeisten balancieren das doch aus. Schwierig genug.
Zitat von Nicolo im Beitrag #1596 Sieh es positiv: In einem Jahr werden wir den Wissenstand der Weltbevölkerung über Viren und Impfungen zum Nutze aller erheblich erhöht haben. Auch deshalb, weil so manche/r Unwissende, Desinteressierte oder Ignorante dann tot sein wird.
In meinem Umfeld befindet sich eine geistig schwer behinderte Person, übrigens auf Grund einer Virusinfektion. Sie versteht Corona nicht, ist da ganz unwissend, desinteressiert und ignorant. Auch gut wenn sie dann, wie du meinst, bald tot ist? Antwort erwarte ich keine.
Das hat Nicolo garantiert nicht gemeint… wobei ich jetzt doch denke… Virus mit Hirnbeteiligung… hoffentlich war es nichts, wogegen man hätte impfen können. Diese Person ist nicht in der Lage, es zu verstehen. Da braucht es dann wen, der dafür sorgt, daß es den Schutz gibt - die Impfung veranlaßt, und das Tragen der Maske, etc.
Aber intelligent und „Corona-doof“ - da hält sich mein Mitleid in Grenzen. Außer gür die Angehörigen, die drunter leiden! Und Unwissend - unter welchem Stein will im Dezember 2021 jemand gelebt haben, daß er von der Pandemie und den Möglichkeiten zum Selbstschutz, insbesondere der Impfung, nichts mitbekommen hat?
Ich bin nicht „im Spektrum“. Aber mein EQ ist tatsächlich etwas niedrig.
Zitat von DieUnsichtbare im Beitrag #1620Soso. Wenn Dänemark eine niedrige Inzidenz hat dann heisst es: kein Wunder, Dänemark ist ja auch nicht so dicht besiedelt wie Deutschland Hat Dänemark eine hohe Inzidenz dann findet sich wieder eine andere Erklärung. Es geht immer darum das Impfen als einzige Möglichkeit zu verteidigen.
Wenn du falsche Zahlen in Zusammenhang bringst, dann ist es keine "Verteidigung der Impfung". Es ist nun mal falsch, was du sagst.
Zitat von DieUnsichtbare im Beitrag #1620Medikamente wie Paxlovid werden eingenommen wenn die Symptome klar sind.
Auch das ist falsch. Bis es klar ist, dass ein schwerer Verlauf kommt, ist es längst zu spät. Das Medikament ist nicht dafür da, bei schweren Verläufen eingenommen zu werden, das wurde schon zig Mal hier erklärt.