Zitat von Cerulean im Beitrag #10950Ja und. Solange Patienten wegen Corona isoliert werden müssen, ist das aber egal. Ob wegen oder mit. Der Arbeitsaufwand bleibt der gleiche.
Beziehst Du Dich auf Chickenwings' Beitrag?
Das ganze Unglück der Menschen rührt allein daher, dass sie nicht ruhig in einem Zimmer zu bleiben vermögen. (Blaise Pascal)
Zitat von Chickenwings im Beitrag #10947Es ging darum, dass auch die gezählt werden, die wegen anderer Sachen dort sind und zufällig eben auch positiv sind.
"Zufällig positiv" ist niemand, es ging immer eien Infektion voraus.
Und nochmal: ab welchem CT-Schwellenwert sollten sie nicht mehr mitgezählt werden? Allerdings konnte noch niemand hier belegen, dass infizierte Neupatienten, die keinen Covid-Behandlungsbedarf haben, zwingend in die Hospitalisierungsrate eingerechnet werden. Als "Hintergrundrauschen" können die Zahlen aber durchaus interessant sein. Da werden auch Infektionen nachträglich erfasst, bei denen die Kranken in der Akutphase ungetestet und demzufolge nicht erfasst blieben.
Ich verstehe die Aufregung nach wie vor nicht.
Seufz....ich versuch es nochmal zu erklären, aber eigentlich ist es doch klar worum es geht.
Person ist im KH wegen Blinddarm. Op ist gut verlaufen, es wird aus Sicherheitsgründen aber getestet. So nun ist Patient Bilnddarm positiv. Er hat aber keine Beschwerden oder welche, die man zuhause auskurieren könnte. Der Patient wird dennoch gezählt als "musste mit Covid ins KH". Das ist schlicht nicht korrektes Zählen. Das treibt die Hospitalisierungsrate in falsche Höhen.
Zitat: Es stimmt also, dass auf den Intensivstationen alle Personen mit positivem Corona-Test als Covidpatienten gelten – auch wenn sie unter Umständen wegen einer anderen Erkrankung behandelt werden.
Hier in NRW gilt man ab CT >30 als negativ und kann die Iso aufheben. Da die Frage immer wieder auftauchte....wie es woanders ist weiß ich nicht. Es gibt Seiten der entsprechenden Länder, wo mand as nachlesen kann.
Anhang: Jetzt kommt sicher gleich "Da steht nur was von Intensiv"......es dürfte sich daraus ergeben, dass das für Normalstationen auch gilt. Nur um vorzugreifen. Im Artikel wurde eben nach Intensiv gefragt. In der Suchmaschine ergeben sich zahlreiche Quellen, wer nochmal genauer nachlesen mag.
Bei dem CT Wert beim PCR Test hängt es davon ab, ab welchem Wert das ausführende Labor einen Test als negativ klassifiziert. Dieser Wert schwankt zwischen 28 und 35. Grund: Unterschiedliche Hersteller des PCR Tests, unterschiedliche Geräte bei der Auswertung. In der Regel findet man auf dem Laborbefund einen Hinweis, ab wann ein Test als negativ gewertet wird. Zum Freitesten aus einer Quarantäne reichte lt RKI ein CT Wert von 30, ab 35 ist die Viruslast sehr gering. Kann man nachlesen.
Und ja, wer zur Überwachung wg Covid im Krankenhaus ist, entsprechend mehr Aufwand verursacht, der sollte gezählt werden.
Ich blicke nicht durch, wem es jetzt um was genau geht. Auch mit hohem CT-Wert wird man doch grundsätzlich als Infizierter gezählt, oder nicht? Es hat nur Einfluss auf die Quarantänedauer (und anscheinend auch darauf, ob man im Krankenhaus noch Zusatzaufwand verursacht oder nicht).
Zitat von Cerulean im Beitrag #10950Ja und. Solange Patienten wegen Corona isoliert werden müssen, ist das aber egal. Ob wegen oder mit. Der Arbeitsaufwand bleibt der gleiche.
Zitat von Chickenwings im Beitrag #10952Person ist im KH wegen Blinddarm. Op ist gut verlaufen, es wird aus Sicherheitsgründen aber getestet. So nun ist Patient Bilnddarm positiv. Er hat aber keine Beschwerden oder welche, die man zuhause auskurieren könnte. Der Patient wird dennoch gezählt als "musste mit Covid ins KH".
Nochmal: Er wird gezählt als "kam mit Covid ins KH". Das ist nicht identisch mit "Kam zur Covid-Behandlung ins KH". Ist das wirklich so schwierig?
ZitatZitat:Es stimmt also, dass auf den Intensivstationen alle Personen mit positivem Corona-Test als Covidpatienten gelten – auch wenn sie unter Umständen wegen einer anderen Erkrankung behandelt werden. Nachzulesen hier.
Lies bitte in dem von Dir verlinkten Text weiter: "Tatsächlich gelten als intensivmedizinisch behandelte Covid-19-Fälle alle Personen, die einen positiven Test aufweisen. Für die Kapazitäten selbst ist die Unterscheidung aber nachrangig. Ein Patient mit positivem Covid-Test, der ursächlich aus anderen Gründen intensivmedizinisch behandelt wird, hat nicht nur ein viel höheres Risiko für einen schweren Verlauf, sondern muss ebenfalls z.B. von anderen Patienten isoliert werden." (Stellungnahme des DIVI-Intensivregisters),
und "dass auch die Behandlung eines mit SARS-CoV-2-infizierten Patienten, der nicht vorrangig wegen seiner COVID-19-Erkrankung stationär behandelt werden muss, aus Hygiene- und Infektionsschutzgründen dennoch mit einem erheblichen Zusatzaufwand einhergeht und entsprechend mehr Kapazitäten (räumlich und personell) bindet".
sowie Der #Faktenfuchs hat außerdem nachgefragt, wie oft es vorkommt, dass ein Patient bzw. eine Patientin etwa wegen eines Unfalls auf die Intensivstation muss und zusätzlich mit einem positiven Corona-Test die Zahl der Coronapatienten erhöht. Die Bayerische Krankenhausgesellschaft hält den Anteil solcher Fälle an der Gesamtzahl für "vernachlässigbar gering", ohne aber konkrete Zahlen zu nennen. Auch das DIVI-Intensivregister erfasst nicht gesondert, wie viele coronapositive, aber symptomlose Intensivpatienten in die Statistik eingehen. Allerdings, so teilt ein Sprecher mit, würden einzelne Ärzte den Anteil in ihren Kliniken auf „höchstens im einstelligen Prozentbereich“ schätzen.
ZitatDas ist schlicht nicht korrektes Zählen. Das treibt die Hospitalisierungsrate in falsche Höhen.
Deine Meinung.
Das ganze Unglück der Menschen rührt allein daher, dass sie nicht ruhig in einem Zimmer zu bleiben vermögen. (Blaise Pascal)
Zitat von SASAPI im Beitrag #10953Bei dem CT Wert beim PCR Test hängt es davon ab, ab welchem Wert das ausführende Labor einen Test als negativ klassifiziert. Dieser Wert schwankt zwischen 28 und 35. Grund: Unterschiedliche Hersteller des PCR Tests, unterschiedliche Geräte bei der Auswertung. In der Regel findet man auf dem Laborbefund einen Hinweis, ab wann ein Test als negativ gewertet wird.
Darauf hat man doch gar keinen Einfluss? Wir haben einen Termin in einem Testcenter gemacht und mussten angeben, dass wir ihn für eine Reise benötigen und natürlich selbst bezahlen. Bei meinem Partner steht in rot "positiv" und ganz klein darüber CT-Wert 33,9. Das ist doch dann keine Auslegungssache.
Zitat von Stadtkrone im Beitrag #10955Ich blicke nicht durch, wem es jetzt um was genau geht. Auch mit hohem CT-Wert wird man doch grundsätzlich als Infizierter gezählt, oder nicht? Es hat nur Einfluss auf die Quarantänedauer (und anscheinend auch darauf, ob man im Krankenhaus noch Zusatzaufwand verursacht oder nicht).
Nochmal- ich war (nicht mehr) infiziert, nicht wegen oder mit Covid im Krankenhaus und habe keinen covidbedingten Zusatzaufwand verursacht. Dann hat man mich nicht als Covid Patientin zu zählen, wenn diese Zählerei zu Maßnahmen wie wieder eingeführter Maskenpflicht etc führt.
SASAPI, wird inzwischen wirklich auf dem Befund IMMER der CT angegeben?
Ich erinnere mich, dass letzten November einige überrascht waren, dass auf meinem Test der CT-Wert angegeben war. Es stand nix zur Interpretation des Tests dabei. Ich hatte über 34 und wusste damals, dass im Nachbarland alles > 30 als negativ galt. Hier aber nicht.
-------------------------- Zwischen Reiz und Reaktion liegt die Freiheit.
Zitat von Stadtkrone im Beitrag #10955Ich blicke nicht durch, wem es jetzt um was genau geht. Auch mit hohem CT-Wert wird man doch grundsätzlich als Infizierter gezählt, oder nicht? Es hat nur Einfluss auf die Quarantänedauer (und anscheinend auch darauf, ob man im Krankenhaus noch Zusatzaufwand verursacht oder nicht).
Nochmal- ich war (nicht mehr) infiziert, nicht wegen oder mit Covid im Krankenhaus und habe keinen covidbedingten Zusatzaufwand verursacht. Dann hat man mich nicht als Covid Patientin zu zählen, wenn diese Zählerei zu Maßnahmen wie wieder eingeführter Maskenpflicht etc führt.
Sasapi , das ist richtig, aber vielleicht hat man dich ja auch gar nicht gezählt.
Zitat von Stadtkrone im Beitrag #10955Ich blicke nicht durch, wem es jetzt um was genau geht. Auch mit hohem CT-Wert wird man doch grundsätzlich als Infizierter gezählt, oder nicht? Es hat nur Einfluss auf die Quarantänedauer (und anscheinend auch darauf, ob man im Krankenhaus noch Zusatzaufwand verursacht oder nicht).
Nochmal- ich war (nicht mehr) infiziert, nicht wegen oder mit Covid im Krankenhaus und habe keinen covidbedingten Zusatzaufwand verursacht. Dann hat man mich nicht als Covid Patientin zu zählen, wenn diese Zählerei zu Maßnahmen wie wieder eingeführter Maskenpflicht etc führt.
Ja, genau, wegen Dir wird die Maskenpflicht wieder eingeführt.
Ich glaube, es gibt grundsätzlich zwei Sichtweisen auf die Hospitalisierungsrate bzw. verschiedene Wünsche, welche Informationen man da rauslesen sollte.
1. Wieviele der Corona-Infizierten werden so stark gesundheitlich beeinträchtigt, dass sie ins Krankenhaus müssen, selbst, wenn es nur zur Vorsicht ist? > Das ist zum Beispiel das, was mich persönlich interessiert. 2. Wieviele Corona-Infizierte liegen im Krankenhaus (ob mit oder wegen) und sorgen dort für Zusatzaufwand, ab wann wird das zu einer besonderen Belastung? > Das interessiert vermutlich Entscheidungsträger und das kann ich überhaupt nicht beurteilen.
Doch, Cerulean, ich wurde gezählt. Zum einen habe ich direkt im Krankenhaus nachgefragt, zum anderen hat der Kreisrat Anfang Mai offiziell nachgefragt, wer wie im Krankenhaus erfasst und gezählt wird- jeder, bei dem eine Covid Infektion nachgewiesen wird, unabhängig vom CT Wert und ob Isolation erforderlich ist oder nicht.
Das empfinde ich als falsch. Und ich habe keine Lust, im Herbst wieder mit Maske rumlaufen zu müssen, weil oh Gott oh Gott die Krankenhäuser voll laufen.
Katelbach, im Laborbefund des Krankenhauses stand der CT Wert natürlich, die Labore, die von den hiesigen Testzentren genutzt werden, weisen ihn zumindest seit April immer aus.Man bekommt einen QR Code, damit kann man die App "Mein Laborergebnis" runterladen, dann hat man das Ergebnis mit CT Wert. 30 Tage abrufbar.
Zitat von Katelbach im Beitrag #10961SASAPI, wird inzwischen wirklich auf dem Befund IMMER der CT angegeben?
Ich erinnere mich, dass letzten November einige überrascht waren, dass auf meinem Test der CT-Wert angegeben war. Es stand nix zur Interpretation des Tests dabei. Ich hatte über 34 und wusste damals, dass im Nachbarland alles > 30 als negativ galt. Hier aber nicht.
Ich bin zwar nicht SASAPI, aber meine, ich habe meinen CT-Wert (im Mai 2022) nie erfahren.
Ich hab auch nie ein Schreiben vom Gesundheitsamt oder Ähnliches bekommen, ich konnte nur online und in der App nachlesen, dass ich positiv war. Aber vom CT-Wert stand da meines Wissens nach nix.
Genau. Wegen einer Unschärfe im einstelligen Prozentbereich, die bei schwerwiegenden Coronamaßnahmen (Maske tragen im Herbst!) höchstens zu einer Beschleunigung/Verzögerung von Tagen führen dürfte.
Die Sicherheitsanforderungen in Kliniken sind nunmal höher als auf dem Kartoffelacker. Den Klinikbetreibern sind auch externe Infektionen wurscht, aber über die in ihrem Haus wollen und sollen sie genau Bescheid wissen.
Das ganze Unglück der Menschen rührt allein daher, dass sie nicht ruhig in einem Zimmer zu bleiben vermögen. (Blaise Pascal)
Zitat von SASAPI im Beitrag #10959rosen stolz- wo steht in meinem Posting was von "Auslegungssache"?
Lesekompetenz ist nicht jedem gegeben.
Danke für die Blumen
Mit Auslegungssache meine ich die Tatsache, dass es wohl offensichtlich unterschiedliche Regelungen der Länder oder Bundesländer gibt oder gab, wie der CT-Wert zu bewerten ist - siehe auch Post von Katelbach.
Da beschreibt jemand wie es war und was passiert, die Forenteilnehmer glauben es nicht, sondern verlieren sich in Nebenschauplätzen und Rumgehacke......na bravo.
Sasapi hatte von Anfang an beschrieben, wie man es ihr erklärt hatte. Aber es kann ja offenbar nicht sein, was nicht sein darf, also wird rumgehackt. Furchtbar.
Und nein auch ich habe keine Lust wieder im Lockdown zu hocken, weil zuviele als hospitalisiert zählen, die es eigentlich nicht sind. Das ist auch keine Meinung, dass das unwissenschaftliches Zählen ist. Das ist Fakt.
Zitat von Chickenwings im Beitrag #10969Und nein auch ich habe keine Lust wieder im Lockdown zu hocken, weil zuviele als hospitalisiert zählen, die es eigentlich nicht sind. Das ist auch keine Meinung, dass das unwissenschaftliches Zählen ist. Das ist Fakt.
Von drohendem Lockdown schreibst aber nur Du. Bei Sasapi drohte erst Maskenpflicht.
Das ganze Unglück der Menschen rührt allein daher, dass sie nicht ruhig in einem Zimmer zu bleiben vermögen. (Blaise Pascal)
Es ging um eventuell anstehende Maßnahmen, da ist sowohl die Maskenpflicht als auch der Lockdown ein Beispiel für. Nicht mehr, aber eben auch nicht weniger.
In BaWü war es tatsächlich auch lange so, dass nicht zwischen „mit“ und „wegen“ Covid hospitalisiert unterschieden wurde. Zumindest für Intensiv wird es nun aber ausgewiesen. https://www.baden-wuerttemberg.de/filead...agesbericht.pdf
Ich finde schon auch, dass das ein wichtiger Unterschied ist.
Ich finde schon auch, dass das ein wichtiger Unterschied ist.
Kommt drauf an, für wen. Für das Personal auf Intensiv ist es vermutlich egal, ob sie sich für jemanden mit oder wegen Corona wie ein Astronaut anziehen müssen.
Ich finde, es ist ein wichtiger Unterschied in der Beurteilung der Gefährlichkeit des aktuellen Infektionsgeschehens. Wenn von 820 Menschen 600 da sind, weil sie Corona haben, ist das was anderes, als wenn 600 wegen Blinddarm, Geburt, Herzinfarkt,… da sind und corona-positiv sind, aber deshalb unter normalen Umständen nicht in der Klinik gewesen wären. Da mag es bei manchen Krankheitsbildern Wechselwirkungen geben, aber wenn ich im KH mit gebrochenem Bein liege und dort Halsschmerzen bekomme, weil ich mich mit Corona infiziert habe, dann wäre es schön, wenn das in der Statistik anders auftaucht, als wenn ich aufgrund meiner Infektion mit beginnender Luftnot oder dehydriert eingeliefert werde.