Zitat von ZeroZero im Beitrag #9095 Im Gegensatz zu einer wirklichen gravierenden Einschränkung, wenn man Long-Covid bekommen würde.
Long Covid wird ja schon alles genannt, was heisst:
"Long-COVID“: mehr als vier Wochen nach Infektion oder Erkrankung fortbestehende Symptome"
Es ist also auch sehr unterschiedlich was unter diesem Begriff zusammengefasst wird.
Bei Studien, die ich kenne, wurde nach 12 Wochen und noch später nach 6 Monaten usw geguckt. 6 Wochen brauche ich allein nach einer Grippe, um wieder laufen zu können. Da war die Lebensqualität extrem eingeschränkt, wenn ich gerade so sitzen kann und auch das nicht lange.
Zitat von Jofi im Beitrag #9091Bei selbstgewähltem Lockdown hast du zu 100% eine gravierende Einschränkung der Lebensqualität.
Wieso das? Ich kenne viele vorsichtige Menschen (Masken in Innenräumen, wo die Menschen sein müssen usw), aber denen geht es gut, sie haben keine gravierende Einschränkung der Lebensqualität. Im Gegensatz zu einer wirklichen gravierenden Einschränkung, wenn man Long-Covid bekommen würde. ".
Ich kenne Leute, die treffen niemanden mehr außerhalb ihres Haushaltes. Sie feiern auch ihre runden Geburtstage (im kleinen Kreis) nicht mehr. Sie vereinsamen sehr stark.
Mit kalkuliertem Risiko für mich meine ich: So lange die Infektionszahlen hoch sind trage ich in Läden, Konzerten etc. Maske, auch wenn ich das nicht mehr muss. Glücklicherweise habe ich keine großen Probleme mit der Maske. Treffen mit Menschen ohne Maske in Innenräumen mache ich dann, wenn mir das Treffen wichtig ist und die Gruppe überschaubar ist. Eine Geburtstagseinladung mit 50 Leuten, die mir alle nicht besonders wichtig sind, sage ich ab.
Im Freien gibt es keine Einschränkungen, aber Umarmungen und Bussi-Bussi entfällt.
Dass Impfung, Booster und mehrere Runden Omikron tatsächlich "gut" für die Immunisierung sein soll, habe ich tatsächlich in einem Zitat von Drosten gelesen. Mich hat das erstaunt. So recht weiss ich jetzt nicht, was ich davon halten soll.
Die Impfung bringt ja schon mal einen gewissen Schutz mit. Da dieser Grundschutz vorhanden ist, verlaufen die Infektionen dann eher nicht so schwer. Aufbauend auf einen Schutz ist jede weitere Infektion als Boost zu sehen.
-------------------------- Zwischen Reiz und Reaktion liegt die Freiheit.
Zitat von vindpinad im Beitrag #9077Dass Impfung, Booster und mehrere Runden Omikron tatsächlich "gut" für die Immunisierung sein soll, habe ich tatsächlich in einem Zitat von Drosten gelesen. Mich hat das erstaunt. So recht weiss ich jetzt nicht, was ich davon halten soll.
Bisher war ja das Credo "nicht anstecken". Andererseits ist natürlich ein gewisser Impfschutz da und diese Variante eine oft leichte. Dennoch empfinde ich diese Aussage ein bisschen wie ein Umdenken. Oder ein schlichtes Einsehen der Unmöglichkeit, die Infektion auf ewig zu vermeiden?
Ich würde es eher so deuten und auch aus der Einsicht, dass man nicht ständig, also alle 3-4 Monate, impfen lassen will.
Und für Leute, die vollständig geimpft sind, zu keiner Risikogruppe gehören und jünger als 60 sind, das Eintreten in die endemische Phase, bei der man sich dem Virus stellt, wobei sich dem Virus zu stellen nicht bedeutet, dass man sich absichtlich anstecken lässt.
Zitat von vindpinad im Beitrag #9077 Was es für Ältere bedeutet, würde mich tatsächlich auch interessieren. Ich würde mich schon als jüngerer Mensch jetzt nicht absichtlich infizieren (es ist mir unabsichtlich jedoch gelungen). Aber was bedeutet es für Ältere?
Ich glaube, da wäre eine 4. Impfung ratsam (so ab etwa Ü70 oder, wenn man vorsichtig sein will, ab 65). Oder eben überall Maske, sofern sich das realisieren lässt (was ich aber bezweifle, außer, man hätte keinerlei private Kontakte).
Zitat von Jofi im Beitrag #9103 Ich kenne Leute, die treffen niemanden mehr außerhalb ihres Haushaltes. Sie feiern auch ihre runden Geburtstage (im kleinen Kreis) nicht mehr. Sie vereinsamen sehr stark
Der dritte Satz folgt doch nicht automatisch aus den ersten zwei? Ich kenne viele, die niemanden sonst treffen. Und dass Erwachsene noch Geburtstage feiern, kenne ich schon lange von keinem bzw. nur sehr selten. Trotzdem sind sie nicht vereinsamt, das ist doch ein Vorurteil.
Natürlich gibt es auch Menschen, die dadurch vereinsamen. Diese müssen eben ihre Prioritäten anders setzen, als die, denen es gut geht (und nur solche kenne ich ehrlich gesagt).
Zitat von ZeroZero im Beitrag #9102 Bei Studien, die ich kenne, wurde nach 12 Wochen und noch später nach 6 Monaten usw geguckt. 6 Wochen brauche ich allein nach einer Grippe, um wieder laufen zu können. Da war die Lebensqualität extrem eingeschränkt, wenn ich gerade so sitzen kann und auch das nicht lange.
Das glaub ich Dir und das wünsche ich niemandem. Aber das sind eben nicht die 15% von denen Du sprachst. Das können eben auch welche sein, die haben nach 4 Wochen noch einen leichten Husten oder so.
In meinem Umfeld hatte mittlerweile gefühlt jeder Zweite Corona. Alle in der Altersgruppe 60-75, alle geimpft und geboostert. Jeder hat die Infektion gut überstanden. Also, kommt mal runter von dem Panikmodus. Wir haben nicht mehr 2020. Übrigens sind auch nicht alle Ü 60 vorerkrankt. Ich glücklicherweise auch nicht. Bin 69.
Gut gebrüllt, Löwin!
Es sind mit hoher Wahrscheinlichkeit eine ganze Reihe Faktoren, die beeinflussen, wie eine Infektion verläuft - nicht nur bei Covid-19. Das Vorhandensein von Vorerkrankungen ist nur EINER davon, ebenso das Lebensalter. Aber bereits hier zeigt sich doch, dass das ein sehr heterogenes Feld ist - vergleiche 10 70 Jährige und Du wirst sehr unterschiedliche Konstitutionen und Werte finden.
Ein wichtiger beeinflussender Faktor ist darüber hinaus die Psyche, das mindset und deren Auswirkung auf Immunprozesse (PNI). Also Schluss mit Panikmache und stattdessen LEBEN! Mit Genuss, mit Augenmass, mit Freude 🌺
Ich persönlich habe mich nie so empfunden, gelte aber nun seit zwei Jahren aufgrund meiner Psoriasis Arthritis auch mit 51 schon zur Risikogruppe. Bei mir bedeutete das: elfunddrölfzig Impfungen, die nun plötzlich STIKO Empfehlung sind für mich, eingeholt. Ich meine, ich bin jetzt bei 14 oder so, ich habe so langsam den Überblick verloren. Nächste Woche die dritte FSME. Gottseidank habe ich alles gut vertragen... ich schätze, ich werde auch eine 4. Covid-Impfung bekommen. Da ich laut relativ aufgeregter Meinung meiner Ärztin wirklich aufpassen müsse, dass ich mir kein Covid einfange, bleibe ich nun etwas ratlos zurück...
Ein Stricktreffen letztes Wochenende habe ich abgesagt, nachdem das Hotel bis Donnerstag wegen Corona geschlossen war und an unserem Anreisetag erst wieder geöffnet hätte, ohne Restaurant, weil noch zuwenig Personal... ich gebe zu: da hatte ich schon etwas Muffe und habe es lieber gelassen. Vorletztes Wochenende war ich im Ahrtal helfen, wir wurden täglich getestet und trotzdem ist jetzt meine Warn-App rot. Schnelltests sind negativ.
Ich muss derzeit noch nicht ins Büro zurück, aber mein Chef ist einer von dieser Kontrolletti-Sorte, der schon seit längerem darauf pocht, im "New Normal", wo wir 50% ins Büro müssen, gelte das aber auf jeden Fall für mich auch. Dass ich de facto mit ihm zusammen die einzige unseres Teams bin, die am Standort ist, bedeutet also, ich sitze mit Fremden in einem Großraum vorm PC, was ich genau so gut von daheim machen könnte, minus 1-2h Arbeitsweg und ohne seine ständige Kontrolle. Ich bin echt am Überlegen, ob ich ggf. die Aufgeregtheit meiner Ärztin nutze und mir attestieren lasse, dass ich im Großraum nichts verloren habe. Mein Chef wird kontrollmäßig immer nerviger - liegt nach MEINEM Dafürhalten daran, dass er das Homeoffice ziemlich ausnutzt. Und von sich selbst auf andere schließt. Da wir zudem nicht gerade viel zu tun haben, er aber der Meinung ist, wir hätten die Hölle voll an Arbeit, ist das daheim gut zu machen, da werkle ich dann eben im Garten oder putz die Küche und bin immer erreichbar. Im Büro dreh ich dann Däumchen...
Nach über zwei Jahren reinem Homeoffice haben wir eigentlich zu Genüge bewiesen, dass es auch ohne Büro geht. Aber das Management hat irgendwie anscheinend keinen Platz mehr für Hahnenkämpfe. Naja. Lebbe geht weida.
Zitat von Sondermodell im Beitrag #9092Ja, genau so ist es. Wenn ich schon lese "Ü 60" Ich (60) habe mit Leuten um die 80 nicht mehr gemeinsam, als mit denen um die 40, ganz im Gegenteil. Zu "Ü 20" zählt man doch auch keine 40jährigen dazu.
Ja.
Wobei: Das Risiko für Erkrankungen steigt natürlich mit dem Alter an. Das bedetet aber nicht, dass jede/r 65-Jährige hier zitierten und nicht präzisierten "Vorerkrankungen" hat. Ich bin selbst eine fast 65-jährige Tattergreisin und habe außer Reflux, einem ererbten Enzym- bzw. Transporterdefekt, ein paar Allergien und niedrigem Blutdruck (alles seit meiner Jugend) nichts. In meiner "Blase" - Mitte 50 bis 70+ - sind sie so fit, dass sie quasi medikamentenlos leben. Sie sind erschreckend (für mich) sportlich und sehen deswegen ab und an eine/n Orthopäd:in. Kein Diabetes, nur eine Minderheit mit gut eingestellter Hypertonie, vielleicht 2 oder 3 mit geringem Übergewicht - nach meiner Definition, die vermutlich viel zu streng ist.
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Ja, ist bei uns ähnlich. Ich müsste im Großraumbüro sitzen, mit Menschen, mit denen ich arbeitsmäßig nichts zu tun habe, weil ich für einen anderen Standort arbeite, so oder so immer nur online, schon vor Corona. Ich gehöre auch zur Risikogruppe, interessiert bei uns in der Firma niemanden (ich habe nachgefragt). Über 50% würde ich mich freuen, unser Chef besteht bei den meisten auf 100%, aus Prinzip.
@ja-aber Sei froh, dass du eine so gewissenhafte und wissende Ärztin hast! Ich mache Kommunikation zu dem Thema. Schulungen etc. Da haben viele einie Menge zu lernen.
Ich nehme an, du giltst als Risikogruppe wegen der immunsuppressiven Therapie der PSA?
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Ja-aber, meine 23jährige ist zwar deutlich jünger als Du, hat seit Kleinkindzeit damit zu kämpfen, die P.A. hat sich bei ihrer Infektion im April 21 aber nicht gemeldet. Kein Schub oder so. Bei ihr ist seit Jahren Ruhe, lediglich grosser Streß löst schon mal einen Schub aus ( Schwesternexamen...ganz furchtbar. ). Sie wurde ubrigens deshalb nicht als Risikopatientin eingestuft, lediglich im Rahmen ihrer derzeitigen Ausbildung (Hörakustikerin) war sie bei der Impfung priorisiert. Sie hat nach der Infektion zwei Impfungen bekommen, weitere sind nicht geplant. Als Folge der Infektion entwickelte sie eine Zyklusstörung, die zu Zysten führte, diese wurden ihr im Dezember 21 operativ entfernt.
Zitat von Katelbach im Beitrag #9113Ich nehme an, du giltst als Risikogruppe wegen der immunsuppressiven Therapie der PSA?
Ich finde meine Ärztin auch sehr gut - ich hoffe, sie landet nicht im Burnout, sie wirkt von Termin zu Termin gestresster, weil sie so widerborstige Patienten hat... ja, genau deshalb falle ich drunter. Die Impfung hat Gottseidank funktioniert.
Allerdings bringen die vielen Impfungen und mein geänderter Lebensstil (halt deutlich weniger Generve mit Pendeln und Chef *grins* und wohl auch beginnende Wechseljahre), dass ich zugenommen habe und öfter mal komische Schmerzen habe, die ich nicht nur auf die PSA zurückführen würde. War auch schon beim Hausarzt deswegen, wollte mich mal ganzheitlich untersuchen lassen. Aber das funktioniert alles gerade nicht, dieses Corona-Thema bringt die alle irgendwie in den Wahnsinn. Als ich da mal einen Test auf Streptokokken haben wollte, standen die so neben sich, dass sie echt erst nach 10 Minuten rafften, dass ich gar keinen Covid-Test haben will, aber verschreiben wollten sie mir nix. Mich hat dann freundlicherweise die Kinderärztin meines Sohnes (er darf da noch hin, noch ist er 17) auf Privatrezept mitbehandelt. Und ich hatte tatsächlich welche. Seufz.
Also, ich sehe das Gesundheitssystem schon überlastet. Nicht technisch, aber mental. Ich hatte auch eben Mühe, den Impftermin für FSME auszumachen. Impfen sieht die Doctolib-App zwar vor, aber nur gegen Covid. Musste anrufen und es war schon wieder Gewusel und Hektik im Hintergrund...
Zitat von ZeroZero im Beitrag #9112Ja, ist bei uns ähnlich. Ich müsste im Großraumbüro sitzen, mit Menschen, mit denen ich arbeitsmäßig nichts zu tun habe, weil ich für einen anderen Standort arbeite, so oder so immer nur online, schon vor Corona. Ich gehöre auch zur Risikogruppe, interessiert bei uns in der Firma niemanden (ich habe nachgefragt). Über 50% würde ich mich freuen, unser Chef besteht bei den meisten auf 100%, aus Prinzip.
Das hat bei uns der Konzern so beschlossen. Wenn es nach meinem direkten Chef ginge, wären wir wohl auch ständig im Büro. Ich arbeite "Vollzeit" mit 35 Stunden, wäre theoretisch seit 7.30 hier zugange und damit um 15 Uhr durch, das vergisst er gern mal. Früher war ich halt nie vor 9 Uhr da wegen der Staus und musste dann noch ewig im Stau zurück. Da war mein Arbeitstag echt lang. Das sieht man auch ganz deutlich seit Corona, wie verknöchert unsere Managementstrukturen noch sind. Unsere Arbeit hat sich extrem modernisiert. Nur manche hadern anscheinend noch damit. Mir ist das in den Jahren davor echt nicht so aufgefallen, wie stark mein Chef Mikromanagement betreibt. Da saß er halt öfters in Meetings. Böse, aber gerade bin ich echt genervt davon.
welche immunsuppressive Therapie genau? Es gibt da deutliche Unterschiede - einige erhöhen die Wahrscheinlichkeit für einen schweren Verlauf erheblich, andere offenbar kaum. Cortisontherapie ist in dieser Hinsicht "schlecht". MTX-Therapie auch eher.
Bei Biological-Therapie kommt es wirklich auf das konkrete Präparat an. Ich, ebenfalls PsA, basistherapiert mit einem Biological aber ohne Cortison, wurde zu Beginn auch reflexartig als Risikoperson gewertet. Allerdings hatte ich da bereits völlig ungeimpft eine unerkannte COVID-Infektion hinter mir, wie sich dann nachträglich herausstellte. Gut, ich war nicht überhaupt nicht krank. Aber auch nicht schwer krank. Vor allem war ich atypisch krank. Im Nachhinein meint mein Rheuma-Doc, dass es ev. gerade das spezifische Biological war, das ein Überschiessen des Immunsystems verhinderte (oft ist gerade dieses Überschiessen des Immunsystems bei einer COVID-Infektion eine Ursache für schweren Verlauf). Seit zwei Jahren werden zudem im Rahmen einer wissenschaftlichen Studie - die gerade die Frage, ob AI-Patienten stärker gefährdet sind und/oder eine geringere Impf-Wirkung befürchten müssen) - mein Antikörperspiegel und meine T-Zell-Immunität regelmässig überprüft. Ergebnisse bisher, nicht nur bei mir, sondern bei den meisten anderen Probanden: keine erheblich anderer Zustand als bei Nicht-AI-Patienten.
Mut ist nicht das Gegenteil von Angst. Sondern die Erkenntnis, dass etwas wichtiger ist als die eigene Angst.
Ich hab einiges an Material zum Impfen bei Immunsuppression erstellt. Die RKI-Empfehlungen sind da ziemlich gut und klar. Sie gruppieren die Therapien nach dem Grad der Immunsuppression, geben Empfehlungen zu den Abständen zur Impfng bei höhergradig immunsuppressiven Therapien etc. Und das beste daran: Es ist kein Hexenwerk!
@ja-aber Wenn es dich interessiert (sind aber viele, viele Seiten), kann ich dir den speziellen, für Rheumatiker passenden Hintergrundartikel aus dem Bundesgesundheitblatt mal verlinken. Hab ich im alten Forum mehrfach verlinkt.
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welche immunsuppressive Therapie genau? Es gibt da deutliche Unterschiede - einige erhöhen die Wahrscheinlichkeit für einen schweren Verlauf erheblich, andere offenbar kaum. Cortisontherapie ist in dieser Hinsicht "schlecht". MTX-Therapie auch eher.
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Das ist so nicht korrekt. Bei Glukokortikoiden ist es dosisabhängig. Unterhalb von 5 (10) mg / d ist es nicht kritisch. Low dose Therapien sind also kein Problem.
Rituximab scheint kritisch zu sein
Zu JAK-Inhibitoren Azathioprin (ab 3mg/kg Körpergewicht) Abatacept Ciclosporin A Tacrolimus Cyclophosphamid Myxophenolat
gibt es widersprüchliche Empfehlungen.
Ein unbehandelter Schub ist allemal problematischer.
Zitat von KlaraKante im Beitrag #9109 Ein wichtiger beeinflussender Faktor ist darüber hinaus die Psyche, das mindset und deren Auswirkung auf Immunprozesse (PNI). Also Schluss mit Panikmache und stattdessen LEBEN! Mit Genuss, mit Augenmass, mit Freude 🌺
- ich schreibe dazu gleich per PN noch was, ich fürchte, wenn ich das hier schreiben würde, würde ich den Strang wieder komplett aufmischen.
Ach, wieso denn? Ich finde das interessant. Vielleicht wäre es auch ein gutes Thema für einen extra Strang?
fettundlila ...irgendwann ist irgenwie ein andres Wort für nie... energy flows, where attention goes. .ʇɐq pǝʞooɔɹǝpun uɐ ǝʇɐ ɹǝʌǝu ʽpๅɹoʍ ǝɥʇ ǝᵷuɐɥɔ ʇ,uɐɔ uosɹǝd ǝuo pᴉɐs ɹǝʌǝoɥM
Einen PNI-Strang gab's im alten Forum mal, der war sehr spannend, den könnten wir sicher wiederaufleben lassen. Aber im Corona-Forum will ich das nicht diskutieren. Weil es ja auch eher um Krankheiten im allgemeinen geht.
Zitat von Jofi im Beitrag #9103 Ich kenne Leute, die treffen niemanden mehr außerhalb ihres Haushaltes. Sie feiern auch ihre runden Geburtstage (im kleinen Kreis) nicht mehr. Sie vereinsamen sehr stark
Der dritte Satz folgt doch nicht automatisch aus den ersten zwei? Ich kenne viele, die niemanden sonst treffen. Und dass Erwachsene noch Geburtstage feiern, kenne ich schon lange von keinem bzw. nur sehr selten. Trotzdem sind sie nicht vereinsamt, das ist doch ein Vorurteil.
Natürlich gibt es auch Menschen, die dadurch vereinsamen. Diese müssen eben ihre Prioritäten anders setzen, als die, denen es gut geht (und nur solche kenne ich ehrlich gesagt).
Nun, wir leben offensichtlich in verschiedenen Universen. Dabei bin ich keineswegs von Betriebsnudeln umgeben - und bin auch selbst keine.
Im privaten Umfeld hat man ja öfters Leute, die ähnlich ticken wie man selbst. Da wundert es mich also nicht, wenn die, die sich stärker selbst isolieren auch mehr Leute kennen, die das ebenfalls tun.
fettundlila ...irgendwann ist irgenwie ein andres Wort für nie... energy flows, where attention goes. .ʇɐq pǝʞooɔɹǝpun uɐ ǝʇɐ ɹǝʌǝu ʽpๅɹoʍ ǝɥʇ ǝᵷuɐɥɔ ʇ,uɐɔ uosɹǝd ǝuo pᴉɐs ɹǝʌǝoɥM
Ich kenne auch Leute, die sich nicht isolieren. Arbeitskollegen wählt man ja nicht aus. Ich meinte nur, dass ich niemanden kenne, der sich isoliert, obwohl er gerne viel unterwegs wäre, und es dem schlecht geht. Das war 2020 oder zumindest bis zur Impfung. Aber seit alles offen ist (seit 8-9 Monaten, oder?), sind die, die unterwegs sein möchten, auch unterwegs.