Zitat von FakeFur im Beitrag #8824Ich würde mal sagen, die meisten Leute in meinem Umfeld waren noch nie infiziert. Die Frage nach dem Impfstatus finde ich da sogar eher nebensächlich.
In meinem direkten Umfeld hatte mehr als die Hälfte mit oder ohne Impfung schon mindestens einmal COVID. Warum ich das nicht aufsammle - keine Ahnung. Oder es war eben asymptomatisch.
Ich habe gerade durchgezählt, bei uns im Team waren von 12 insgesamt 5 Familien betroffen. Davon bei allen 4 mit Kindern haben es die Kinder gebracht und in 3 Fällen (außer bei uns) die Erwachsenen angesteckt. Die beiden Ungeimpften (kinderlos) hatten es nicht.
Ansonsten sind es von denen, die ich kenne, auch fast immer die Kinder, die sich anstecken und weiterreichen. Oder die, die im medizinischen Bereich arbeiten.
Insgesamt ist bei mir der Anteil Infizierter nicht so groß, deutlich weniger als der Durchschnitt (24% allein in diesem Jahr hier in der Gegend).
Ich weiß es natürlich nicht von jedem Kollegen und jedem Bekannten im Detail, man sieht die Leute ja im Moment nicht und wenn man mal telefoniert, frage ich die natürlich nicht aus.
Interessanterweise war es hier in meinem persönlichen Umfeld während der Alpha und zu Beginn der Delta-Welle oft so, dass die Erwachsenen es in die Familie brachten.
Seit etwa Ende November/ Anfang Dezember hingegen läuft es über die Schulen/Kinder.
Wenn man Dänemark anschaut, steht uns jetzt noch einige Wochen ein Buckel bevor und dann wird es ruhiger. Wobei wir es mit Sommerbeginn vielleicht etwas milder durchlaufen könnten als DK.
Von 4 Kollegen mit Kindern waren bei uns einmal Alpha und einmal Delta, beides von Kindern. Überhaupt kenne ich erst seit einigen Wochen so viele Infizierte, seit BA.2 unterwegs ist. Davor sehr wenige.
Ich bin neugierig wie es Mitte April bei uns in der Arbeit sein wird. Unsere Abteilungen aus Bayern und BW treffen sich nach über 2 Jahren Corona-Pause das erste Mal wieder direkt. 30 Personen mit unterschiedlichen Status (geimpft, genesen, ohne alles) zum gemeinsamen Arbeitstreffen (offizieller Vorwand). Anschließend werden etliche Jubiläen, Verabschiedungen, Beförderungen mit einem Grillfest bis in die Nacht gefeiert.
Bis 31.03. haben die Burokräfte noch strikte Homeoffice-Pflicht, in die Arbeitsstätten kommt keiner ohne Test rein und im April ist alles passé bis auf Maskenpflicht und Abstand! Ich sehe die Kollegen schon, wie sie sich mit ihrem fünftem Bier auf maximalen Abstand zuprosten.
Ich bin neugierig, was anschließend passiert….
Die Chance klopft öfter an als man meint, aber meistens ist niemand zu Hause. (Willi Rogers)
Hier war die große Welle Ende Januar/Anfang Februar jetzt ist es weniger. Grundschulklasse von Tochter seit Januar 13 von 16 Kindern infiziert. Etwa die Hälfte davon eindeutig nicht in der Schule.
Arbeitskollegen etwas 1/3…Infizierte oft über die Kinder oder im Urlaub aber wir sitzen auch alle im Homeoffice
zu deinem Beitrag #8821: Ein Zitat in blaue Farbe zu setzen ist hier ganz einfach und geht auch am Handy: du musst nur das Wort blau mit eckigen Klammern versehen, also so: [blau ] ... [/blau ] (ohne Lücke natürlich). Es wäre nett, wenn du deinen Beitrag entsprechend überarbeiten würdest.
Vielen Dank, Analuisa, Moderation
Das Schönste, was ein Mensch hinterlassen kann, ist ein Lächeln im Gesicht derjenigen, die an ihn denken.
************************************ Moderatorin in der Pandemie, bei der Nachhaltigkeit und den Festen, im Persönlichkeits-, Erziehungs-, Baby-, Familien- und Trauerforum, im Glücklicher leben, bei den Angehörigen, in der allg. Gesundheit, der Kindergesundheit und bei den Krebserkrankungen, in den Krisenbeziehungen, bei den Hobbies, der Photographie und bei den besonderen Ernährungsformen.
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Zitat von DieUnsichtbare im Beitrag #8804... Ich finde es sowieso unangenehm, dass in Deutschland immer alle (ja ich weiß: Schublade) im Gleichschritt Marsch gehen sollen. Ein tolerantes Sowohl-als auch geht einfach nicht...
Ja, das finde ich die gesamte Pandemie schon dusselig: Wieso sollen Regionen mit geringem Infektionsgeschehen die selben Beschränkungen haben wie Regionen, wo die Viren gerade wild wirbeln...nur damit es überall in D gleiche Vorgaben gibt. Das ist ja häufig auch schon innerhalb eines Bundeslandes nicht nachvollziehbar, weil es ja vorkommt, dass manche Landkreise mit größeren Städten sehr dicht besiedelt sind, aber andere nur ganz wenige Einwohner haben und dort logischer Weise die Viren weniger zirkulieren.
Ist mit der Teil-Impfpflicht jetzt genau so: Ich hörte schon so oft das Argument, dass viel zu wenige Mitarbeiter in den betroffenen Bereichen geimpft wären. Aber es ist längst nicht überall gleich; denn in den Heimen unserer Stadt liegt die Impfquote recht hoch, weil wir schon direkt zu Impfbeginn für Senioren+Mitarbeiter in die 1. Impfrunde rutschten und sich dann nur die Booster zeitlich etwas mehr verteilten. Mit der Impfpflicht wird die Impfquote bei uns somit nicht mehr wirklich besser, aber jeder Einzelne, der dann vielleicht ein Beschäftigungsverbot bekommt, ist jemand der eine Lücke in den Dienstplan reißt in einer Berufsbranche, wo eh chronischer Notstand herrscht.
Kurios finde ich nach wie vor auch den Ruf noch gleichen Bedingungen im gesamten Staat, aber zeitgleich erscheint es einigen ganz selbstverständlich, dass man dann aber für Seniorenheime dennoch ganz andere Regeln aufstellt: Wenn ich es richtig im Kopf habe, sind über 95% unserer Senioren geboostert -> außerhalb der Heimmauern dürften sie seit Wochen sozusagen "alles erleben", was die Welt anbietet, mit der kleinen Einschränkung, dass an manchen Stellen halt eine Maske zu tragen wäre. Aber im Heim dürfen die geboosterten Angehörigen nicht ohne FFP2 bei ihren geboosterten Eltern im Zimmer sitzen. Die befreundeten, geboosterten Senioren von verschiedenen Etagen dürfen nicht gemeinsam ohne FFP2 am selben Tisch sitzen zum Kartenspielen. ---> Das ist das Zuhause der Senioren; sie haben tapfer alle Beschränkungen in Lockdowns mitgemacht; sie selbst und Angehörige waren sofort einverstanden, hilfreiche Impfungen über sich ergehen zu lassen und dennoch gelten für sie weiterhin diverse Beschränkungen. Da würde doch niemand mitspielen, wenn es plötzlich hieße "Daheim in den eigenen 4 Wänden gilt aber FFP2 Pflicht, wenn Senioren-Eltern mit den Kindern zusammen sitzen" Nicht mal draußen im Garten dürften geboosterte und täglich getestete Angehörige (über Job getestet und für Heimbesuch über offizielle Teststelle getestet) mal die Maske lockern oder gar absetzen, auch dann nicht, wenn 3m Abstand gehalten wird zu den Senioren. --> Deshalb werden einige Senioren schon den gesamten Winter über dick eingemummelt und aus dem Heim "entführt", weil man ja ums Eck im Café oder auch draußen in der Sonne dann ohne Maske beieinander sitzen darf. Das ist eigentlich nicht zielführend: ohne Maske im eigenen Zimmer nur Mama+Tochter birgt weniger Viren-Risiko als Mama+Tochter ohne Maske 3h im Café mit unzähligen anderen Menschen ohne Maske an den Nachbartischen. Tochter ist geboostert und getestet, weil sonst kein Zutritt zum Heim...im Café darf man natürlich ohne zusätzlichen Test sitzen, wenn man geboostert ist. Im Heim also alle möglichen Kontakte zusätzlich getestet...im Café nicht...aber im Café dann Sitzen ohne Maske, im eigenen Zimmer im Heim dagegen nur mit FFP2. Das ist doch alles nur praktikabel, weil die Gruppe der Heimsenioren eben nicht zur Demo gegen Beschränkungen auf die Straße geht und die Angehörigen im ganzen Pandemiezinnober keine Nerven mehr haben, sich gegen Vorschriften im Heim auf zu lehnen....da wird dann notgedrungen mitgemacht, heimlich dann doch gegen Vorschriften verstoßen (wird ja nicht per Video überwacht, ob Maskenpflicht im Zimmer eingehalten wird) oder eben die Möglichkeiten außerhalb vom Heim genutzt! Aber wir Mitarbeiter sind täglich neu die Deppen, die allen auf die Füße treten sollen, dass die Vorschriften eingehalten werden, sollen uns auch selbst daran halten und wehe, wehe, wehe wenn sich doch Omikrons ins Heim mogeln, dann stehen erstmal die Mitarbeiter unter Generalverdacht, sie leichtfertig angeschleppt zu haben und Heimleitung ist in der Nachweispflicht, welche Schutzmaßnahmen geplant wurden und ob diese auch konsequent umgesetzt wurden.
Wen schützen wir in den Heimen eigentlich vor was überhaupt und warum...???...viele Heimsenioren werden auch ohne Pandemie Weihnachten nicht mehr erleben, manche vielleicht sogar nicht mal den Sommer 2022....und die meisten von ihnen werden auch nicht mehr viel oder gar keine Zeit mehr nach der Pandemie haben..... die oft noch wenige Lebenszeit sollen sie dann ihre Kinder nur noch mit Maske im Gesicht und am Besten auf Abstand sehen....weil die Vorschriften irgendwie auch keine Ausnahmen vorsehen ....da war ja 1. Lockdown fast netter, als Haustürbesuche mit viel Abstand (Besucher vorm Haus, Senioren im Haus), aber damals noch ohne Maske möglich waren.
Zitat von WhiteTara im Beitrag #8837 Ja, das finde ich die gesamte Pandemie schon dusselig: Wieso sollen Regionen mit geringem Infektionsgeschehen die selben Beschränkungen haben wie Regionen, wo die Viren gerade wild wirbeln...nur damit es überall in D gleiche Vorgaben gibt.
Wo sehen wir denn in Deutschland noch eine Region mit geringem Infektionsgeschehen?
Nirgends. Aber: Was haben die Bewohner von dem verhängten Zwangsschutz, bezüglich Lebensqualität ihrer verbleibenden Restlebenszeit?
Eine Bewohnerin unseres Dorfes hat ihren im Krankenhaus befindlichen Ehemann, er hat Krebs in einer unheilbaren Variante und hat sich ,wie der gesamte Rest der Familie, mit Covid-19 angesteckt. Er hatte eine Lungenentzündung, die abgeklungen als Infektionsfolge, die gesamte Familie ist genesen, er ist noch positiv, jetzt per Eilantrag aus dem Krankenhaus geklagt. Da er isoliert und allein liegt darf sie ihn nicht besuchen, er wird paliativ behandelt, das könnte, wie vorher auch, zu Hause geschehen, aber das Krankenhaus hat die Entlassung mit Verweis auf positiv Test abgelehnt. Die akute Erkrankung war bereits Anfang Februar, er ist halt nur immer noch PCR positiv. Ein täglicher Besuch der Ehefrauen ist aus Gründen des Infektionsschutzes auch nicht erlaubt.
Das kann es ja nun auch nicht sein. Zumal die Ehefrau ihren Mann in der abgeschlossenen Einliegerwohnung versorgt, es ist also nicht so, dass er jetzt positiv in ein Mehrparteienhaus entlassen wird.
Kann ja nun nicht sein, dass man in solchen Fällen zu Gericht rennen muss.
Zitat von SASAPI im Beitrag #8839Nirgends. Aber: Was haben die Bewohner von dem verhängten Zwangsschutz, bezüglich Lebensqualität ihrer verbleibenden Restlebenszeit?
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Das kann es ja nun auch nicht sein. Zumal die Ehefrau ihren Mann in der abgeschlossenen Einliegerwohnung versorgt, es ist also nicht so, dass er jetzt positiv in ein Mehrparteienhaus entlassen wird.
Kann ja nun nicht sein, dass man in solchen Fällen zu Gericht rennen muss.
Das kann nicht wahr sein! Da sind wir wieder genau an dem Punkt, der eigentlich beklagt wurde nach der Zeit der Kontakt-Beschränkung (März 2020 ?). Ich habe es immer wieder gehört: Es war ein grausamer Fehler, Menschen allein sterben zu lassen. Und jetzt ist nichts anders?
Ich finde es sehr seltsam. Mein Schwiegervater lag im vergangenen Herbst 6 Wochen auf verschiedenen ITs in einem anderen Krankenhaus, zuerst nach der ersten Tumor OP, während der zweiten OP erlitt er einen Infarkt, dann lag er auf kardiologischen Intensivstation, bekam dann Stents eingesetzt, kam zurück auf die ITS der Onkologie, infizierte sich mit Corona ( das überstand er aber verhältnismäßig gut. Durch die Stents bekam er besser Luft als früher, und kam mit einer Atemhilfe aus),wurde isoliert...Es stand wirklich Spitz auf Knopf. Meine Schwiegermutter durfte deshalb täglich hin, allerdings mit einem "Schnell-PCR", dauerte eine Stunde, dann bekam sie ein Bändchen, meldete sich an, wurde "vermummt"...vor und nach der Isolation hatte sie auch keine Zeitbegrenzung.
Ja, Sasapi, es scheint wohl recht unterschiedlich gehandhabt zu werden. Schlimm.
Warum kann man nicht klare Regeln erstellen, die von allen Pflegeheimen, Krankenhäusern eingehalten werden? Mit der Impfplicht für Pflegeberufe gehts doch auch von staatlicher Seite.
Ich kann dein Beispiel in deinem vorletzten Beitrag von der Logik her gar nicht nachvollziehen. Quarantäne findet ja schließlich auch in der Wohnung statt. Dazu muss man ja nun nicht notgedrungen im Krankenhaus liegen.
White Tara, danke für deinen Bericht. Ich finde das wirklich deprimierend, dass nach zwei Jahren Pandemie noch immer nicht aus den Fehlern der Anfangszeit gelernt wurde. Und ich bin, wenn ich so etwas lese, immer wieder froh, dass wir (meine Geschwister und ich) unsere Eltern in der häuslichen Umgebung betreuen, auch wenn es nervt und anstrengend ist und ich schon oft genug darüber geflucht habe.
Zitat von SASAPI im Beitrag #8839Eine Bewohnerin unseres Dorfes hat ihren im Krankenhaus befindlichen Ehemann, [...] er ist noch positiv, jetzt per Eilantrag aus dem Krankenhaus geklagt. Da er isoliert und allein liegt darf sie ihn nicht besuchen, er wird paliativ behandelt, das könnte, wie vorher auch, zu Hause geschehen, aber das Krankenhaus hat die Entlassung mit Verweis auf positiv Test abgelehnt.
Das wundert mich sehr, habt ihr denn so viele Kapazitäten für Covid positive? Ich kenne es aus dem Haus, in dem ich tätig bin, ganz anders, nämlich dass Covid-Patienten so schnell wie irgend möglich, d.h. sobald es einigermaßen medizinisch vertretbar ist, entlassen werden, weil nur begrenzt Plätze für Positive zur Verfügung stehen und man den Covid-Bereich auch nicht beliebig erweitern kann. Da hakt es mit den Entlassungen oft eher an der Anschlussversorgung,
Meine betagte Mutter war auch gerade vier Tage in der Klinik, aus anderem Grund, und wurde dort positiv getestet. Sie haben sich dort über's Wochenende um ihr akutes Problem gekümmert und zack, war sie wieder draußen.
Das Schönste, was ein Mensch hinterlassen kann, ist ein Lächeln im Gesicht derjenigen, die an ihn denken.
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Zitat von Nocturna im Beitrag #8832... Bis 31.03. haben die Burokräfte noch strikte Homeoffice-Pflicht, in die Arbeitsstätten kommt keiner ohne Test rein und im April ist alles passé bis auf Maskenpflicht und Abstand! Ich sehe die Kollegen schon, wie sie sich mit ihrem fünftem Bier auf maximalen Abstand zuprosten. ...
Ja, genauso wird's laufen, natüüüüüüüüüüüüüüürlich mit Maske und Abstand. Aber was soll's? Die Menschen wollen es eben nicht anders.
Analuisa, es gibt, verteilt auf 2 Standorte, insgesamt 571 Krankemhausbetten, davon sind 5 mit COVID-19 Patienten belegt, 1 davon invasiv beatmet.
Zu beachten ist, dass drei Krankenhäuser bis 2023 geschlossen werden zugunsten eines noch zu bauenden Zentralkrankenhauses. Deshalb befindet sich in einem Standort nur noch die Akutpsychiatrie (nicht mitgezählt bei der genannten Bettenzahl) und eine Notfallversorgung, am anderen Standort die Onkologie und die Kinderklinik (nicht bei der Bettenzahl mitgezählt) und die Entbindingsstation. Dazu ebenfalls eine Notfallversorgung.
Wer geplante Eingriffe vornehmen lassen muß, geht in der Regel in andere Krankenhäuser. Das in meinem Kreis macht Hüfte und Knie, Rücken geht in einen Nachbarkreis Richtung Niederlande, Gynäkologie und Urologie in ein 40km entferntes Haus. Da geht es auch flink zu- Tochter landete im Dezember als Notfall in der dortigen Gynäkologie, am Freitag morgen OP in Vollnarkose, nachmittags nach Hause. Da geht's aber eher, ich zitiere mal den Chefarzt der dortigen Urologie, "Je kürzer der Aufenthalt, desto geringer die Gefahr, eine derzeit moderne Virusinfektion einzufangen." Ausserdem sollen auf den Normalstationen möglichst alle Patienten einzeln liegen. Nur auf der Isolierstation gibts Mehrbettzimmer.
Platzmangel ist also trotz sehr hoher Zahlen nicht. Personal fehlt, wenn klar ist, dass der Laden geschlossen wird, newirbt sich halt kaum jemand. Aber das gibts überall.
Zitat von FakeFur im Beitrag #8838 Wo sehen wir denn in Deutschland noch eine Region mit geringem Infektionsgeschehen?
Es macht für mich durchaus einen Unterschied, ob irgendwo Inzidenz von 800/900 ist und wenige Klinikpatienten oder ob die Inzidenz über 3000 ist und die Klinikaufenthalte ebenfalls steigen. In der einen Region kann ich dann vielleicht sagen: am Arbeitsplatz/Schule reicht testen 2-3x die Woche; in der anderen Region macht es wohl gerade in der Schule, wo große Gruppe zusammen sitzen, Sinn, dann täglich zu testen...oder um welche Maßnahmen auch immer es dann geht. Die Viren sind höchst flexibel, wir sollten es auch bleiben!
Zitat von SASAPI im Beitrag #8839.....Zumal die Ehefrau ihren Mann in der abgeschlossenen Einliegerwohnung versorgt, es ist also nicht so, dass er jetzt positiv in ein Mehrparteienhaus entlassen wird.
Ja, ganz blöde Situation für die Betroffenen Ich fände es aber auch völlig egal, ob man nun von der Klinik ins Mehrparteienhaus zurück kehrt oder in die abgeschlossene Einliegerwohnung. Auch im Mehrparteienhaus lassen sich individuelle Regeln finden, wie man mit der Situation des Covid-Postiven umgehen will; wenn es gar nicht anders geht, dann eben mit allen Maßnahmen, die Mitarbeiter auf einer Infektionsstation auch machen müssen.
Sasapi, danke für die ausführliche Antwort, auch wenn ich jetzt den Zusammenhang zu meiner Frage nicht ganz sehe. Ich meinte nicht die gesamte Bettensituation in der Region, sondern die für Covid-Positive. Man mischt ja üblicherweise nicht Covid und Non-Covid auf einer Station. Aber egal wie, ich habe keine logische Erklärung für das seltsame Verhalten der Verantwortlichen dieses Krankenhauses. Finanzielle Erwägungen können es eigentlich auch nicht sein, denn an Langliegern verdient man nicht.
Ich kenne es genau umgekehrt, nämlich dass die im gemeinsamen Haushalt lebenden negativ getesteten Ehepartner versucht haben, die Entlassung zu verzögern, aus Sorge sich selbst zu infizieren, was ich in dem Fall von vorerkrankten, gefährdeten Personen auch verstehe, aber es wird natürlich zu einem Problem für ein Akutkrankenhaus, wenn Patienten aus sozialen Gründen nicht entlassen werden können. Wie sich das zuständige Gesundheitsamt dazu positioniert hat, weiß ich nicht, ich habe das nur von Kollegen der Covid-Station gehört.
Und die Ärztin, die meine Mutter behandelt hat, hätte mir einen Vogel gezeigt, wenn ich gesagt hätte, ich nehme sie erst zurück, wenn sie negativ ist. Ich habe mehrere Tage zwei Covid Positive im selben Haushalt versorgt, da musste ich auch gucken, wie ich zurechtkomme. (Im Krankenhaus besuchen durfte ich sie natürlich trotzdem nicht, ist schon schräg alles irgendwie.)
Das Schönste, was ein Mensch hinterlassen kann, ist ein Lächeln im Gesicht derjenigen, die an ihn denken.
************************************ Moderatorin in der Pandemie, bei der Nachhaltigkeit und den Festen, im Persönlichkeits-, Erziehungs-, Baby-, Familien- und Trauerforum, im Glücklicher leben, bei den Angehörigen, in der allg. Gesundheit, der Kindergesundheit und bei den Krebserkrankungen, in den Krisenbeziehungen, bei den Hobbies, der Photographie und bei den besonderen Ernährungsformen.
Ja ja, habe ich gelesen. Das ist trotzdem kein Grund, einen Patienten nur deshalb dazubehalten, weil er noch nicht negativ ist. Erst Recht, wenn es sich um eine palliative Situation handelt und die Ehefrau die Entlassung wünscht. Aber 5 Covid-Patienten auf 570 Betten ist auch wirklich wenig, das sind ja unter 1%, da kann man sich so einen Luxus wohl leisten.
Das Schönste, was ein Mensch hinterlassen kann, ist ein Lächeln im Gesicht derjenigen, die an ihn denken.
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