Die Ungeimpften bezahlen die horrenden Kosten für die Impfung momentan mit.
Ach nee... nicht wieder die ausgeleierte Platte. Es nervt.
Wir zahlen auch für Raucher, Alkoholiker, Extremsportler usw. usw. mit.
Solidarität ist keine Einbahnstraße. Wenn Ungeimpfte davon profitieren, dass ihre Kosten auf der Intensivstation von der Allgemeinheit (über die KV) getragen werden, sollen sie gefälligst auch nicht maulen, dass ein Teil ihrer Steuern für die Impfung draufgehen.
Du wieder. Den Rauchern, Skifahrern usw. werden nicht ständig Vorwürfe gemacht. und ich persönlich habe in den letzten 2 Jahren 24.000 Euro Krankenversicherung bezahlt und davon einen Arztbesuch wegen Knieschmerzen gehabt, der 38 Euro gekostet hat. Unterm Strich bleiben dann doch einige Fragen offen.
Zitat von DieUnsichtbare im Beitrag #3526und ich persönlich habe in den letzten 2 Jahren 24.000 Euro Krankenversicherung bezahlt und davon einen Arztbesuch wegen Knieschmerzen gehabt, der 38 Euro gekostet hat.
Das ist das Wesen der Solidargemeinschaft. Wenn du deinen Job verlieren solltest oder erwerbsunfähig/ in Rente bist und dann wesentlich weniger einzahlst, dafür aber vielleicht ein chronische Erkrankung hast, die deine Kasse jährlich eine fünfstellige Summe kostet, zahlen wieder andere für dich.
Ich habe allerdings noch nie gehört, dass jemand 1000 Euro monatlich in seine Krankenversicherung eingezahlt hätte.
Es gibt erfülltes Leben trotz vieler unerfüllter Wünsche. D. Bonhoeffer
************************************ Moderatorin in der Pandemie und Politik, bei der Nachhaltigkeit, beim Sozialen Engagement und den Festen, bei Klatsch & Tratsch, im Persönlichkeits-, Erziehungs-, Baby-, Familien- und Trauerforum, im Glücklicher leben, bei den Angehörigen, in der allg. Gesundheit, der Kindergesundheit und bei den Krebserkrankungen, in den Krisenbeziehungen, bei den Hobbies, der Photographie und bei den besonderen Ernährungsformen.
Na ja, privat versichert, älter, teurer Tarif und ohne Arbeitgeberzuschuss kann schon an die 1000€ kommen. Aber die Kosten der Corona Impfung trägt nicht die KK, sondern der Bund. https://www1.wdr.de/nachrichten/themen/c...kosten-100.html
Im Vergleich zu den Behandlungskosten eines schweren Erkrankungsverlaufs, die bis 10.000 Euro kosten pro Patient betragen können, sind die Kosten der Impfung sehr gering. Und bitte nicht vergessen: Wer einen derart schweren Verlauf hatte marschiert in der Regel nicht entspannt aus der Klinik heraus, sondern geht erstmal in eine Reha, da gibts dann Übergangsgeld von der DRV, anschließend weiter Krankengeld bis zu max 78 Wochen insgesamt, wer dann noch nicht wieder arbeitsfähig ist erhält Arbeitslosengeld von der Bundesagentur für Arbeit, um dann ggfls entweder den Beruf zu wechseln oder in eine evtl befristete Teil oder volle Erwerbsminderungsrente zu wechseln. Abgesehen davon, dass mit dem Eintritt ins Krankengeld nach 6 Wochen AU evtl noch ein zusätzlicher Anspruch auf ergänzende Leistungen vom Jobcenter besteht weil das Krankengeld nicht ausreicht. Solche Fälle sind, unabhängig von Corona, gar nicht so selten. Ich habe täglich mit Betroffenen zu tun- allerdings war kein Covid Patient dabei bislang. Ich glaube aber jeder von ihnen wäre froh darüber, wenn seine spezielle Erkrankung mit so einer einfachen Sache wie einer Impfung zu verhindern gewesen wäre.
Du siehst also: Jede schwere Erkrankung belastet nicht nur die Beitragszahler der Krankenkassen, sondern alle.
In CH rechnet man überschlagsmässig mit 100‘000 Franken Kosten pro COVID-Patient, der während seiner Spitalbehandlung auch auf die Intensivstation verlegt werden muss. 1000 Franken pro Tag einzig für Medikamente und Material, die deutlich höheren Personalkosten kommen da natürlich noch dazu. Auf der IPS liegt ein COVID-Patient 2-3 Wochen*, davor und danach natürlich noch auf der „normalen“ COVID-Station.
Wie du sagst, sind im Gesamtbetrag (wie gesagt, für CH gerne mal 100’000 Franken) die Folgekosten (REHA, weitere ambulante Behandlungen) noch nicht drin. Die wirtschaftlichen Kosten wegen des langen Totalausfalls am Arbeitsplatz und wegen der Lohnfortzahlung / des Krankengeldes auch noch nicht.
Für COVID gilt, was auch für alle anderen impfbaren Krankheiten gilt: nichts ist billiger als die Prävention durch Impfung.
*Nachtrag: im Schnitt 25 Tage, also länger als die genannten 2-3 Wochen.
Mut ist nicht das Gegenteil von Angst. Sondern die Erkenntnis, dass etwas wichtiger ist als die eigene Angst.
Zitat von DieUnsichtbare im Beitrag #3526und ich persönlich habe in den letzten 2 Jahren 24.000 Euro Krankenversicherung bezahlt und davon einen Arztbesuch wegen Knieschmerzen gehabt, der 38 Euro gekostet hat.
Ich habe allerdings noch nie gehört, dass jemand 1000 Euro monatlich in seine Krankenversicherung eingezahlt hätte.
DEr Höchstbeitrag ohne Krankengeldanspruch lag 2021 bei 824,79 € monatlich, mit Krankengeldanspruch und Zusatzbeitrag (1,3%) bei 916,70 €. Dazu kommt die Pflegeversicherung.
- "Wenn du einen Menschen glücklich machen willst, dann füge nichts zu seinem Reichtum hinzu, sondern nimm ihm einige von seinen Wünschen." - Epikur von Samos
Es gibt erfülltes Leben trotz vieler unerfüllter Wünsche. D. Bonhoeffer
************************************ Moderatorin in der Pandemie und Politik, bei der Nachhaltigkeit, beim Sozialen Engagement und den Festen, bei Klatsch & Tratsch, im Persönlichkeits-, Erziehungs-, Baby-, Familien- und Trauerforum, im Glücklicher leben, bei den Angehörigen, in der allg. Gesundheit, der Kindergesundheit und bei den Krebserkrankungen, in den Krisenbeziehungen, bei den Hobbies, der Photographie und bei den besonderen Ernährungsformen.
Zitat von Analuisa im Beitrag #3530 Ich habe allerdings noch nie gehört, dass jemand 1000 Euro monatlich in seine Krankenversicherung eingezahlt hätte.
Doch, das geht schnell. Fast 1000 jedenfalls.
Wenn jemand freiwillig gesetzlich krankenversichert ist, kommt bei einem bei einem Brutto-Einkommen über der Bemessungsgrenze schnell der Höchstsatz zusammen, ich glaube, das sind dann fast 900 pro Monat. Beim Einkommen ist es egal woher - Arbeit, Altersbezüge oder Erträge - und es ist vor Steuern.
-------------------------- Zwischen Reiz und Reaktion liegt die Freiheit.
Zitat von Analuisa im Beitrag #3530 Ich habe allerdings noch nie gehört, dass jemand 1000 Euro monatlich in seine Krankenversicherung eingezahlt hätte.
Doch, das geht schnell. Fast 1000 jedenfalls.
Wenn jemand freiwillig gesetzlich krankenversichert ist, kommt bei einem bei einem Brutto-Einkommen über der Bemessungsgrenze schnell der Höchstsatz zusammen, ich glaube, das sind dann fast 900 pro Monat. Beim Einkommen ist es egal woher - Arbeit, Altersbezüge oder Erträge - und es ist vor Steuern.
Kann ich bestätigen. Will mancher dann kaum glauben ;- )
Bei mir war das der Hauptgrund in die Private zu wechseln, als ich Beamtin wurde. Ich war mit gesetzlich versichert eigentlich zufrieden, finde das Solidarprinzip aber auch richtig, aber ich hätte dann halt den gesamten Beitrag (der in der Größenordnung lag, ich war über der Beitragsbemessungsgrenze) selbst zahlen müssen. Da war ich dann trotz Vorerkrankungen und Alter über 30 mit einem Drittel des Beitrags mit dabei. 600 Euro im Monat war mir das Solidarprinzip dann nicht wert.
Das ist immer eine persönliche Entscheidung. Privat kann dann ziemlich teuer werden, wenn man zb Kinder mit Handicap hat. Ich war damals ganz froh darüber, dass Tochter 2 uber den GKV versicherten Ehemann versichert werden konnte.
Zitat von SASAPI im Beitrag #3540Das ist immer eine persönliche Entscheidung. Privat kann dann ziemlich teuer werden, wenn man zb Kinder mit Handicap hat. Ich war damals ganz froh darüber, dass Tochter 2 uber den GKV versicherten Ehemann versichert werden konnte.
Da gibt's bei Beamten tatsächlich so eine Sonderklausel, weil die ja regelrecht in die Private gezwungen werden. Wenn man schon Kinder hat, muss man überlegen. Wenn die Kinder erst geboren werden, wenn man als Beamter schon in der PKV ist, muss die PKV diese Kinder auch versichern, und weil man die Kinder nur zu 20% versichern muss, geht das meistens.
Oh.. Auf einmal kommt Söder, der sonst immer gemeckert hat, dass es viel zu wenige MPK´s gibt, die MPK morgen zu früh...das kann man sich nicht ausdenken
Überraschend erklärte Söder, dass das Treffen zwischen Bund und Ländern am morgigen Freitag aus seiner Sicht zu früh stattfindet. „Mein Vorschlag: wir beraten morgen und entscheiden dann ein paar Tage später. Wir kommen langsam in den Bereich für den Mittelstand und für die Selbstständigen, da geht es an das Eingemachte.“ Die Begründung für diese Äußerung lieferte er direkt hinter: „Wie gefährlich ist Omikron, wenn die Inzidenzen stark steigen? Wie wirkt sich das in dem Verlauf dann auch für die Krankenhaus-Situation aus?“ Fragen, die man bisher nicht verlässlich beantworten könne. „Wenn es morgen Maßnahmen geben sollte, müssen die wissenschaftlich begründet werden. Ich habe gehört, dass von dem Expertenrat keine verschärften Maßnahmen empfohlen wurden.“ Söder sprach sich dafür aus, dass es nun von allen „nachvollziehbare, vernünftige Entscheidungen“ geben müsse, „die dann auch vor Gerichten standhalten“.
Bisher hieß es man habe alle möglichen Maßnahmen pingelig durchgeführt.
Wenn der Virus also trotzdem irgendwie durchrutscht muss man sich nicht wundern, dass er jetzt überall auftaucht.
Zeigt deutlich, wie wichtig es ist, geimpft zu sein. Was hattest du denn gedacht, wie der Virus da hin kam? Da herrscht doch reges Kommen und Gehen, die brauchen ja auch Lebensmittel und alles, was der Mensch sonst so braucht.
Zitat Ich selbst habe mich auf einen einmaligen Supermarkt-Einkauf in der Woche beschränkt und hoffe für mich und andere damit etwas zum Schutz beizutragen.
Finde ich jetzt zum Thema Solidarität nicht sooo erwähnenswert, aber klar, das sieht wohl jeder anders.
Zitat von DieUnsichtbare im Beitrag #3526 Den Rauchern, Skifahrern usw. werden nicht ständig Vorwürfe gemacht.
Es haben dir doch schon viele geschrieben, dass dieser Vergleich wegen extremen Hinkens nicht zulässig ist, das kommt aber bei dir nicht an, warum ist das so? Weder Raucher, noch Alkoholiker oder Extremsportler stecken andere mit einer Krankheit an, die tödlich enden oder schwere Nachwirkungen haben kann, sie verursachen keine Überlastungen in Krankenhäusern, sie verursachen keine Pandemie.
Zitatund ich persönlich habe in den letzten 2 Jahren 24.000 Euro Krankenversicherung bezahlt …
Ja, so ist das in Deutschland, die mit den hohen Einkünften bezahlen hohe Krankenversicherungsbeiträge, damit die mit wenig oder keinen wenig oder keinen Beitrag bezahlen. Ich wäre im Zweifelsfall lieber die, die viel bezahlt und auch das hohe Einkommen hat.
Wenn ich so richtig Lust auf Schokolade habe, esse ich anstatt der Schokolade eine Banane. Dann eine Paprika, einen Apfel, Reiswaffeln, Naturjoghurt, eine Gurke und dann die Schokolade.
Die Maskendiskussion kam hier im Kollegenkreis gestern auch auf, weil in BaWü bald FFP2-Maskenpflicht "in geschlossenen Räumen, außer an Arbeits- und Betriebsstätten" gilt - aktuell ist es für eine Übergangsphase schwammig formuilert, es "sollen" FFP2-Masken getragen werden. Für uns stellt sich nun die Frage, ob aus Mitarbeitersicht das Ladengeschäft (mit nur optisch, nicht räumlich abgegrenzten Büro- und Lagerbereichen) Laden oder Arbeitsstätte ist. Da wurde der Ton tatsächöich auch mal etwas schärfer, weil besonders eine Kollegin sowieso schon immer am liebsten hätte, dass alle FFP2 tragen, andere Kolleginnen aber ungern die ganze Zeit FFP2 tragen wollen.
Ich (und so halten es die meisten) trage bisher FFP2 bei unseren längeren und körpernahen Beratungen und wenn ich muss, trage ich sie auch immer. Aber ich habe bereits bei meinen Kursen freiwillig auf FFP2 gewechselt und nach den jeweils 4 h, in denen ich sehr viel spreche, ist mir regelmäßig schwummrig im Kopf, daher würde ich es im Laden, wo ich 6 h am Stück arbeite, am liebsten halten wie bisher bzw. meinetwegen bei Kundenkontakt FFP2, bei anderen Arbeiten OP-Maske. Durch das offene Konzept kann es da schon mal sein, dass das nicht immer hinhaut, die Maske zu wechseln, allerdings denke ich halt, dass das in erster Linie mein eigenes Risiko ist, denn wer FFP2 trägt, sollte ja geschützt sein.
Ich finde FFP2 auf jeden Fall sinnvoll, oft trage ich sie auch freiwillig und wenn es eine Pflicht ist, dann halte ich mich auch dran, trotz Schwummrigkeit danach (vielleicht gewöhnt man sich auch wirklich noch besser), aber ansonsten würde ich halt gerne weiterhin meine eigene Risikoeinschätzung zugrunde legen.
Positiv überrascht war ich gestern einmal mehr vom Schulleiter des Gymnasiums - der gestern kurz vor Mitternacht eine top durchstrukturierte Mail mit allen wichtigen Infos zum Schulstart, die sich teils erst aus der gestrigen Konferenz der Bildungsminister ergeben haben, geschickt hat. In BaWü ist heute Feiertag. Das ist also keineswegs selbstverständlich. Bin gespannt, wann dieselbe Info von der Grundschule kommt (oder ob überhaupt..) - ich tippe auf Sonntag.
In der ersten Schulwoche wird täglich getestet und es wird deutlich drum gebeten, schon vor Schulbeginn einen Test zu machen, vor allem, wenn man im Urlaub war oder sonst viele Kontakte hatte. Da wäre ich ja nur mal neugierig, wie viele dieser Bitte nachkommen...
Unsere Kinder sollten bitte noch eine Schulwoche ohne Infektion durchhalten, dann ist die zweite Impfung dran.
Zitat von Stina im Beitrag #3545 In der ersten Schulwoche wird täglich getestet und es wird deutlich drum gebeten, schon vor Schulbeginn einen Test zu machen, vor allem, wenn man im Urlaub war oder sonst viele Kontakte hatte. Da wäre ich ja nur mal neugierig, wie viele dieser Bitte nachkommen...
Werden bei euch die Tests nicht in der Schule durchgeführt?
Zitat von Stina im Beitrag #3545Unsere Kinder sollten bitte noch eine Schulwoche ohne Infektion durchhalten, dann ist die zweite Impfung dran.
Zitat von Stina im Beitrag #3545Positiv überrascht war ich gestern einmal mehr vom Schulleiter des Gymnasiums - der gestern kurz vor Mitternacht eine top durchstrukturierte Mail mit allen wichtigen Infos zum Schulstart, die sich teils erst aus der gestrigen Konferenz der Bildungsminister ergeben haben, geschickt hat. In BaWü ist heute Feiertag. Das ist also keineswegs selbstverständlich. Bin gespannt, wann dieselbe Info von der Grundschule kommt (oder ob überhaupt..) - ich tippe auf Sonntag.
In der ersten Schulwoche wird täglich getestet und es wird deutlich drum gebeten, schon vor Schulbeginn einen Test zu machen, vor allem, wenn man im Urlaub war oder sonst viele Kontakte hatte. Da wäre ich ja nur mal neugierig, wie viele dieser Bitte nachkommen...
Unsere Kinder sollten bitte noch eine Schulwoche ohne Infektion durchhalten, dann ist die zweite Impfung dran.
Wir haben auch schon die Info vom Gymnasium bekommen, Grundschule auch noch nicht.
Aber hast du gesehen, dass alle nicht-geboosterten Personen sich wieder testen müssen? Bisher habe ich noch von keiner Empfehlung für das Boostern von U18-Personen gehört. Ich finde das schon etwas frech, was sich BaWü da grade anmaßt.
Wir haben den Kindern grade verkündet, dass sie sich am Sonntag Abend testen dürfen. Ich glaube, sie sind da inzwischen auf dem Standpunkt, dass es darauf dann auch nicht mehr ankommt.
Seit Jahrzehnten beobachten alle, wie die Gesellschaft immer mehr Risse bekommt, und keiner kittet sie. Da darf man sich nicht wundern, wenn sie schließlich zerbricht. (Views, Marc-Uwe Kling)
Zitat von skribifax im Beitrag #3546 Werden bei euch die Tests nicht in der Schule durchgeführt?
Doch, am Gymnasium schon, aber die Schulleitung bittet eben darum, schon sonntags oder am Montagmorgen zusätzlich daheim zu testen, damit positive Fälle nach den Ferien gar nicht erst in die Schule gelangen. Finde ich sinnvoll, ich fürchte nur, das interessiert zu viele nicht. Die Grundschüler werden sowieso daheim getestet.
Wir haben auch schon die Info vom Gymnasium bekommen, Grundschule auch noch nicht.
Aber hast du gesehen, dass alle nicht-geboosterten Personen sich wieder testen müssen? Bisher habe ich noch von keiner Empfehlung für das Boostern von U18-Personen gehört. Ich finde das schon etwas frech, was sich BaWü da grade anmaßt.
Wir haben den Kindern grade verkündet, dass sie sich am Sonntag Abend testen dürfen. Ich glaube, sie sind da inzwischen auf dem Standpunkt, dass es darauf dann auch nicht mehr ankommt.
Ja, hab ich gelesen. Wir waren uns aber sowieso alle einig, dass impfen für unsere Kinder nicht bedeutet, dass sie deshalb nicht mehr an den Tests teilnehmen. Und das ist ja auch nicht nur in BaWü so. Ich finde es richtig, dass möglichst alle Schüler getestet werden, ich könnte gut damit leben, wenn das sogar unabhängig vom Booster gilt. Wir haben sowieso Testtermine am Sonntag, weil wir noch was vor haben.
Für unseren Sohn war das anfangs schon auch eine Motivation, nicht mehr testen zu müssen. Später (vor Weihnachten, weiß gar nicht mehr, ab wann) hat er sich dann wieder freiwillig getestet. Finde es trotzdem nicht so doll. Eine Zeitlang war auch mal im Gespräch, für geimpfte Schüler:innen gar keine Tests mehr zur Verfügung zu stellen.
Seit Jahrzehnten beobachten alle, wie die Gesellschaft immer mehr Risse bekommt, und keiner kittet sie. Da darf man sich nicht wundern, wenn sie schließlich zerbricht. (Views, Marc-Uwe Kling)
Zitat von skribifax im Beitrag #3546 Werden bei euch die Tests nicht in der Schule durchgeführt?
Doch, am Gymnasium schon, aber die Schulleitung bittet eben darum, schon sonntags oder am Montagmorgen zusätzlich daheim zu testen, damit positive Fälle nach den Ferien gar nicht erst in die Schule gelangen. Finde ich sinnvoll, ich fürchte nur, das interessiert zu viele nicht. Die Grundschüler werden sowieso daheim getestet.
Ach so, dass ist natürlich sinnvoll. In Bayern werden alle Schüler in der Schule getestet. Ab Montag sollen zusätzlich die Kitakinder zu Hause getestet werden, die Eltern müssen unterschreiben, dass der Test durchgeführt worden ist und negativ war. Die Frage ist, wie man nachweisen will, dass das positive Kind tatsächlich vor ein paar Stunden noch negativ war, woher die Eltern die Tests bekommen sollen, habe ich auch nicht mitbekommen. Es ist einfach ein Kreuz.