Zitat von Thinking im Beitrag #145stimmt, die Radrennen. Bringt mich auf die Slow-Ups die überall immer wieder mal stattfinden. Strassen werden für den motorisierten Verkehr gesperrt und für das Fussvolk oder Radler, Skater etc freigegeben.
Der ADFC bietet Radtouren an und die Naturfreunde. Letztere bieten in meiner Stadt auch Wanderungen für jedes Alter, kulturelle und politische Abende und Geselliges wie Koch-und Singabende an.
Über Kajakvereine kann man günstig in den Vereinsheimen übernachten.
Ich würde so gerne VHS Kurse besuchen, aber die sind hier extrem teuer (CH). Dafür gibts von der Uni oder Instituten Vorträge und Diskussionsrunden auch mit kostenlosem Zutritt fürs normale Volk, die den Austausch zwischen Wissenschaft, Politik und Gesellschaft fördern. Da werden schon mal auch Experten und Nobelpreisträger eingeladen. Einmal gab's sogar Häppchen dazu, weil von der grossen UBS gesponsert. Und das Thema war ausnahmsweise nicht Wirtschaft, sondern 'Demokratie in Europa unter Beschuss'.
Lesungen in Büchereien oder Bibliotheken sind auch kostenfrei oder für wenig Geld zu haben.
Slow-Up hab ich selber auch noch nie geschafft, obwohl es einige in der Nähe gibt.
In diesem Strang merke ich, wie wenig Zeit ich habe um all die Vorschläge hier zu nutzen.
Zitat von Lollla im Beitrag #149... Bildung wird in Belgien staatlich sehr gefördert und subventioniert. Es gibt ein riesiges Angebot... Konditorei, Polsterei, Autoreparatur, Möbelschreinerei, Stylingkurse, Metallbearbeitung, Stuckarbeiten, Vergolden, Möbelrestauration, Buchbinden, Schuhherstellung...
@Lollla , wird da auch das Material gestellt? Das ist bei den Dingen, die ich jetzt mal aus deiner Aufzählung herausgegriffen habe, ja nicht unerheblich...
Zitat von frangipani im Beitrag #103 Wer einen braven Hund hat, könnte gucken, ob es in der Nähe eine Organisation gibt, die Krankenhaus - oder Altersheimbesuche vermittelt. Eine Freundin macht das mit ihrem Hund, sie geht einmal die Woche in eine Krankenhausschule.
Das ist in D oftmals nicht so einfach: ich kenne es vom Seniorenheim mit den Besuchshunden. Das ist immer superschön, die Senioren freuen sich sehr 👍 Aber inzwischen wird da in der Regel ein Ausbildungszertifikat zum "Besuchshund" verlangt samt Gesundheitszeugnis vom Hund und Vorlage des Hunde-Haftpflichtnachweises. Zur Besuchhund-Ausbildung muss der Hund auch erst einen Eignungstest bestehen, damit die Ausbildung überhaupt gemacht werden darf. Es wird in dem Bereich immer mehr geschaut, sich möglichst gut ab zu sichern gegen unschöne Vorfälle. Finde ich richtig! Da immer mehr Menschen einen Hund halten, den aber oftmals im Alltag schon nicht gut im Griff haben, weil Grundlagenausbildung von Hund+Halter mangelhaft ist/ganz fehlt Aber ist ein schönes Ehrenamtsengagement, wenn man mit seinem Hund andere Menschen besucht, die sonst keinen Tierkontakt hätten.
Das ist hier auch so. Meine Freundin musste mit ihrem Hund einen Test machen und dann noch einen Wochenend-Kurs. Die 2 sind jetzt zertifiziert. Das Ganze läuft über eine ordentliche Organisation/Charity
"We can, in fact we must, continue to fight to make everything about society better, without destroying what's already great." Carrick Ryan, Australian political commentator
"We are all just walking each other home." Ram Dass, writer
Ich bin gerade dabei Abundo auszuprobieren. Gibt es in Berlin, Hamburg und Köln. 29 Euro pro Monat im Abo. Wer offen und zeitlich etwas flexibel ist, kann sehr viele und auch sonst sehr teure Veranstaltungen besuchen.
Zitat von frangipani im Beitrag #156 Das ist hier auch so. Meine Freundin musste mit ihrem Hund einen Test machen und dann noch einen Wochenend-Kurs. Die 2 sind jetzt zertifiziert. Das Ganze läuft über eine ordentliche Organisation/Charity
Mit 1 Test +WE ist das hier nicht getan: Wenn der Eignungstest nicht klappt, darf man gar nicht erst zum Kurs. Kann aber nach Vorgabe trainieren und den Test später wiederholen. Der Kurs geht auch länger samt Theorie für den Menschen und mehrerer Praxiseinsätze in unterschiedlichen Bereichen, außerdem spezielle Hunde/herrchen/frauchen Schulung + Abschlussprüfung in einer Besuchsituation im bisher unbekannten Terrain mit unbekannten Menschen. Wir hatten mehrfach die Abschlussprüfungen in dem Seniorenheim, wo ich arbeitete.
Ich habe heute nach diesem schönen Strang gesucht, weil ich ihn wieder nach vorne holen und berichten wollte, was er bewirkt hat. Mein Mann kam Anfang des Jahres auf die Idee, das jeder von uns einmal im Monat ein Kulturevent heraussucht, das wir besuchen. Es darf nichts sein, was der jeweils andere ganz schlimm findet (also weder Fussball noch Ballett), und es darf nicht gemeckert werden, jedenfalls nicht sehr. Da fiel mir der Strang hier ein, und den habe ich für meine "Events" herangezogen - weil ich auch nicht immer so viel Geld ausgeben mag.
Wir waren zweimal zu Konzerten in der örtlichen Musikhochschule. Die waren super - tolle junge Künstler. Und sehr nett für den inneren Schweinehund, weil nur zehn Minuten Fussweg von daheim, Eintritt frei, so spärlich besucht, dass man erst ganz kurz vor Beginn da sein muss. Das Beste: manierliches Publikum, da vor allem Familie und Freunde der jungen Künstler*innen. Kein Gequatsche, Geraschel, Gehuste, man konnte einfach ungestört still dasitzen und zuhören. Toll!
Diese Woche haben wir die lokalen SWR-Studios besichtigt. Der Altbau wie ein Schulgebäude der 70er, im Archiv lagen sogar ein paar alte "Bravo"-Hefte in den Regalen. Kurzzeitig war ich wieder dreizehn. Mal live bei einer Radiosendung dabei sein, ein Gespräch mit einer Nachrichtenmoderatorin (kein Job für mich, eine Stunde Maske jeden Arbeitstag) und im"Abendschau"-Studio gestanden.
Gestern der Tag der offenen Tür beim Verfassungsgericht, "den" Gerichtssaal angeschaut. Beim Frühstück sitzt mir seit heute quasi Herr Harbarth gegenüber - der Mann hat bei der Tombola eine Müslischale gewonnen, mit einem Streifen in Richterrobenrot mit "Bundesverfassungsgericht"-Schriftzug drauf. Ich trinke den Kaffee derweil aus der "Alle reden vom Wetter. Wir nicht."-SDS-Tasse aus dem Haus der Geschichte in Bonn (auch ein Hinweis aus dem Strang).
Pfingsten ist, wie ich hier erfahren habe, Mühlentag. Ich bin schon gespannt...
Zitat von Jorinde im Beitrag #160Wir waren zweimal zu Konzerten in der örtlichen Musikhochschule. Die waren super - tolle junge Künstler. Und sehr nett für den inneren Schweinehund, weil nur zehn Minuten Fussweg von daheim, Eintritt frei, so spärlich besucht, dass man erst ganz kurz vor Beginn da sein muss. Das Beste: manierliches Publikum, da vor allem Familie und Freunde der jungen Künstler*innen. Kein Gequatsche, Geraschel, Gehuste, man konnte einfach ungestört still dasitzen und zuhören. Toll!
Da war ich, als ich noch in der Nähe einer gewohnt habe, auch öfter mal. Hab die super Stimmung noch gut in Erinnerung!
fettundlila ...irgendwann ist irgenwie ein andres Wort für nie... energy flows, where attention goes. .ʇɐq pǝʞooɔɹǝpun uɐ ǝʇɐ ɹǝʌǝu ʽpๅɹoʍ ǝɥʇ ǝᵷuɐɥɔ ʇ,uɐɔ uosɹǝd ǝuo pᴉɐs ɹǝʌǝoɥM
Ich habe einen Tipp von Agathe13 aufgenommen und unterstütze das Arolsen Archiv etwas. Ich digitalisiere Karteikarten von Überlebenden der KZs. Habe das Gefühl etwas Wichtiges zu unterstützen 😏. Es ist manchmal bedrückend die Bemerkungen zu lesen.
Das ist interessant - ich habe da gerade mal reingeschaut und gleich ein paar Karteikarten eingegeben. Teils ist die Handschrift aber kompliziert zu lesen. Hier hat die KI extrem geholfen, beim Entziffern der Lagernamen, und auch bei Unsicherheiten beim Entziffern von Namen.
Nachdem ich gestern Abend eine Dokumentation über den verstorbenen Schauspieler Peter Sodann gesehen habe, wollte ich gerne eine Information zur von ihm gegründeten Bibliothek hier lassen.
Weiterführende Informationen findet ihr hier und bei der gegründeten Genossenschaft.
Sollten bei euch alte DDR-Bücherschätze (Erscheinungen bis 1990 in DDR-Verlagen) schlummern, die keine Abnehmer finden und gut erhalten sind, könnt ihr die Bücher spenden. Auch Geldspenden sind willkommen, um die Arbeit der Bücherretter zu unterstützen. Man kann auch im Antiquariat stöbern. Ich weiß, dass es nur wenige UserInnen gibt, die eine Verbindung zur ehemaligen DDR haben - trotzdem wollte ich diese Informationen mit euch teilen.
Schwer ist es, die rechte Mitte zu treffen: Das Herz zu härten für das Leben, es weich zu halten für das Lieben. (Jeremias Gotthelf)
Zitat von Jorinde im Beitrag #165Das ist interessant - ich habe da gerade mal reingeschaut und gleich ein paar Karteikarten eingegeben. Teils ist die Handschrift aber kompliziert zu lesen. Hier hat die KI extrem geholfen, beim Entziffern der Lagernamen, und auch bei Unsicherheiten beim Entziffern von Namen.
Welches Programm hast du da genommen ? Um die Schrift zu entziffern @Jorinde
Ein junger Mann aus meinem Umfeld stellt es sehr geschickt an, kostenlos zu Konzerten usw. zu kommen, für die man normalerweise sehr viel Geld bezahlen muss (Sommer Open Air, Karten ab 40 bis 90 Eurpo). Der war schon als Schüler im Sanitätsdienst aktiv, hat dann eine Ausbildung zum Rettungssanitäter gemacht und arbeitet ehrenamtlich fürs Rote Kreuz. Wann immer solche hochkarätigen Veranstaltungen anstehen, schafft er es mit viel Charme, für den Sicherheits- und Sanitätsdienst eingeteilt zu werden. Dann sitzt er da mit seiner Rotkreuz-Kluft und seinem Notfall-Rucksach, muss sehr, sehr selten mal wirklich in einem Notfall aktiv werden - und hat reichlich Zeit, das Konzert zu genießen.
Ich habe lange Zeit einen Nebenjob gehabt in einer sehr großen und bekannten Location in einer Millionenstadt. Ich habe Fernsehaufzeichnungen, jede Menge Karneval und alle möglichen Gruppe und Sängerin da quasi dadurch miterlebt.
Andere Möglichkeit: Eine Tåtigkeit bei der Security. Meine Kollegin macht Security bei Fussballspielen😀
Da scheint dringender Bedarf zu herrschen, es gibt offenbar viel zu wenige weibliche Ordner.
Ist mir jetzt vermehrt aufgefallen, dass bei Fußballspielen (z.B. des Frauen-Nationalteams) die Schlange an der Einlasskontrolle bei den Frauen viel länger war als bei den Männern. Wobei natürlich auch die Handtaschenkontrolle generell etwas zeitaufwändiger ist.
Mühlen tag ist Pfingstmontag, viele Mühlen sind aber auch schon Sonntag geöffnet. Spannend, wenn man welche besichtigen kann, die sonst nicht der Öffentlichkeit zugänglich sind. In der Regel kostenlos, nur ganz wenige machen da ein Megaevent mit Eintritt draus. Oft gibt es Speis+Trank+Musikprogramm oder auch zusätzlich Kunsthandwerkermarkt, Einkaufsmöglichkeit von Mühlenprodukten+Regionales Auch ein Blick in die Lokalpresse lohnt: manche Mühlen sind geöffnet, aber nicht offiziell beim Deutschen Mühlentag als Teilnehmer gemeldet.
Mühlentag kann ich auch sehr empfehlen. Wir waren letztes Jahr das erste Mal zum Mühlentag und uns hat das so gut gefallen, dass wir spontan 3 weitere Mühlen weiter weg noch besucht haben.
Eine alte Indianer Legende besagt: Wenn Du stirbst, begegnest Du auf der Brücke, die zum Himmel führt, allen Tieren, die Dir auf Deinem Weg zu Lebzeiten begegnet sind. Und diese Tiere entscheiden, ob Du weiter gehen darfst oder nicht.