Ich habe auch verschenkt letztes Jahr. Obwohl ich die Cox super gerne mag und die auch gut lagerfähig sind, wars einfach zuviel, trotz einmachen und lagern. Ich habe bei FB inseriert in unserer Ortsgruppe und eine glückliche Frau hat einen großen Beutel geholt, weil sie Geburtstagskuchen backen wollte. Das macht mich dann auch froh. Was ich so überhaupt nicht verstehen kann, dass man einen großen alten schönen Apfelbaum im Garten hat (hier unsere Kleingartenanlage), nach dem Aussehen rote Boskoop, und alle, wirklich alle Äpfel sind nach und nach runtergefallen und am Boden verfault. Sowas tut mir weh.
genau das habe ich auch schon gesehen und gehört. Völlig irr. Wir haben im Reitverein jährlich eine Apfelschwemme und meine Studienfreundin hat auch 13 Apfelbäume. Es war bisher fast unmöglich, die ganzen Äpfel zu verschenken . .
Da kamen dann so Sprüche wie "ich kaufe lieber Bioäpfel" (aehem - alle dieser Äpfel sind Bio!) oder "ich mag eine andere Sorte". Muss man sich leisten können.
Ich freue mich schon auf die Äpfel, gemeinsames Pflücken, viel Apfelkuchen und Apfelpfannkuchen.
Mal schauen, wie es dieses Jahr mit dem verschenken so läuft.
Mir ist das auch schon mal passiert, dass viele Äpfel runtergefallen sind und irgendwann kamen sie in die Biotonne - hatten ja auch schon Druckstellen und waren teilweise verfault. Ich hatte den Baum einfach aus den Augen verloren, zu viel Anderes zu tun, damals war ich noch berufstätig.
Dieser Apfelbaum hat dieses Jahr keine einzige Blüte, im vergangenen Jahr hatte er viele Früchte.
Im Schrebergarten haben wir drei kleine Apfelbäume, zum Glück wachsen sie sehr langsam. Davon hat dieses Jahr nur einer reichlich Blüten, die beiden anderen wenig bis gar keine.
Wegen Quitten hatten wir auch schon inseriert und die sind dann auch weggegangen. Das ist aber ein kleines Bäumchen, wo man gut rankommt.
Wir haben einen sehr großen Kirschbaum, der in manchen Jahren wirklich tonnenweise Kirschen hat und die fallen auch überwiegend runter. Niemand isst mehr solche Mengen. Man pflückt sich mal eine Hand voll, die Kinder holen sich auch mal was, aber dennoch - diese Unmengen werden einfach nicht gebraucht. Wenn der Baum nicht so ein wunderbarer Schattenspender wäre, hätte ich ihn längst fällen lassen. In diesem Jahr habe ich mal wieder vergeblich gehofft, dass die Blüten erfrieren.
Manchmal sind auch alle Äpfel verwurmt, der apfelwickler ist drin, die Äpfel nicht zu brauchen, und dann sieht das von Weitem so aus, als würde man sich nicht kümmern. Dem Igel freut's trotzdem.
Zitat von Fairyqueen im Beitrag #154Bei uns erledigen das die Stare. Da müssen wir zusehen, dass wir noch was abkriegen. Die fangen morgens um fünf mit ihrem Gemeinschaftsfrühstück an.
Oh, da kann ich ja hoffen, denn wir haben dieses Jahr Stare, in einer Tanne im Nachbargrundstück. Die dürfen sich gerne bedienen.
Der Baum ist eben auch so hoch, dass viele Früchte gar nicht erreichbar sind. Und ich möchte auch nicht, dass irgendwelche Leute im Baum herumklettern oder vom Schuppendach aus pflücken, das ist zu gefährlich. Die Enkel machen das gerne - vom Schuppendach aus pflücken, aber mir wird da immer ganz anders. Obwohl ich als Kind selber mit Begeisterung auf Dächern herumgeklettert bin.
Ich könnte diese Menge Obst heute auch nicht mehr verwerten, wie in meinen jungen Jahren. Ich war wochenlang nur am Einkochen, Einsieden, Entsaften und Tieffrieren. Wir haben uns sogar einen Trockner für Zwetschen und Apfelspalten gekauft. Das war aber kein Hit, entweder waren die Stücke zu hart, dann wollte sie keiner. Waren sie weich, sind sie relativ bald schimmlig geworden. Aber das war halt damals so, alles, was im Garten wuchs, wurde verwertet und gegessen. Erst wenn nichts Eigenes mehr vorhanden war, wurde zugekauft. Wenn ich das heute meinen Enkeln erzähle, lächeln sie nachsichtig!
So einen Trockner haben wir auch - bisher einmal benutzt für Quitten.
Gemüse verwerten wir auch, das kann man gut einfrieren. Aber bei Obst ist das anders. Solche Mengen Kompott, wie ich sie früher eingekocht habe, als die Kinder noch klein waren, brauchen wir nicht mehr. Hinzu kommt, dass wir keine Marmelade essen, ich mag generell keine süßen Aufstriche. Ich backe Kuchen und erinnere mich gerade daran, dass ich in diesem Jahr zumindest mal einen Rhabarberkuchen backen sollte... Beim Apfelmus, das die Enkel gern essen, haben wir festgestellt, dass wir es am besten in kleinere Marmeladengläser einkochen sollten, da die Enkel eben nicht so viel auf einmal davon essen, wenn sie hier sind. Und so gerne ich Apfelmus als Kind gegessen habe - jetzt mag ich es nicht mehr so.
Ich baue mit Ehrgeiz nur Gemüse an. Das Obst wird nicht groß gepflegt und muss mit Baumschnitt, Auslichten und ab und zu einer Schippe Kompost auskommen. Wenn es krank wird, ist es halt so.