Handys sind im Schwimmbad verboten, zumindest in denen, in denen ich schwimme.
"Wenn man mit einer Regenbogenflagge rumläuft, wo ‚Peace’ draufsteht und fünf Meter weiter Leute die Reichsflagge schwenken, muss man sich schon fragen: Mit wem machen wir uns gemein?“ - Wolfgang Niedecken
Heute war ich noch eine Stunde ihm Dehnkurs. War nicht unanstrengend und tat den Schwimmschultern gut.
Und zum Zirkeltraining an Herbst habe ich mich auch wieder angemeldet.
"Wenn man mit einer Regenbogenflagge rumläuft, wo ‚Peace’ draufsteht und fünf Meter weiter Leute die Reichsflagge schwenken, muss man sich schon fragen: Mit wem machen wir uns gemein?“ - Wolfgang Niedecken
Vorweg, ich kenne eure konkreten Lebenssituationen nicht, von daher zieht euch bitte keine Schuhe an, die nicht zu euch passen.
Zitat von Marieken im Beitrag #297Es gibt ganz sicher viele Dinge, auf die man keinen Einfluss hat. Im Rückblick würde ich sagen, es gibt aber auch vieles, was wir (!) falsch priorisiert haben. Weil für uns immer nur Leistung zählte und alles und noch mehr zu schaffen.
Genau das meine ich. Oft ist es möglich mit relativ kleinen Stellschrauben etwas zum Besseren zu verändern und mehr Selbstwirksamkeit zu erzielen. Es mag sich nicht jede Situation, jede Belastung reduzieren lassen, mitunter aber der Umgang damit.
Zitat von Thinking im Beitrag #295Da nutzt mir wenigstens der Sport zum Abschalten und müde werden, damit ich überhaupt schlafen kann.
Damit hast du allerdings bereits ein Ventil für deinen Stress gefunden. Sehr gut!
Zitat von Thinking im Beitrag #295Und ja, man ist damit gut beschäftigt, Ernährung fehlt noch, kaum zeit das auch noch zu managen.
Ich weiß nicht, wie du dich ernährst. Ich bin recht konsequent auf vorkochen und portionsweise einfrieren umgestiegen und habe damit gut 80% dessen, was mich viel Zeit kostet, reduziert. Über das Jahr gesehen esse ich so sehr abwechslungsreich, in kürzeren Zeitabständen gesehen gibt es mitunter auch dreimal pro Woche das gleiche. Eine 30 Gemüse/Früchte pro Woche Challenge schaffe ich wahrscheinlich nicht.
fettundlila ...irgendwann ist irgenwie ein andres Wort für nie... energy flows, where attention goes. .ʇɐq pǝʞooɔɹǝpun uɐ ǝʇɐ ɹǝʌǝu ʽpๅɹoʍ ǝɥʇ ǝᵷuɐɥɔ ʇ,uɐɔ uosɹǝd ǝuo pᴉɐs ɹǝʌǝoɥM
Mein Rücken macht mir auch wieder zu schaffen. Ich glaube, ich lasse doch mal die Rektusdiastase beurteilen. Trotz aller Physio und Übungen wird meine Haltung nicht besser und beim klettern und Klimmzügen kann ich die Bauchmuskelschwäche auch spüren.
Ansonsten geht bei der Hitze immer noch kein cardio. Nur das bouldern ziehe ich trotzdem durch, weil es mir so gut tut - auch wenn die Hände sich auflösen und die Füße kochen.
Zitat von Borghild im Beitrag #303Vorweg, ich kenne eure konkreten Lebenssituationen nicht, von daher zieht euch bitte keine Schuhe an, die nicht zu euch passen.
Zitat von Marieken im Beitrag #297Es gibt ganz sicher viele Dinge, auf die man keinen Einfluss hat. Im Rückblick würde ich sagen, es gibt aber auch vieles, was wir (!) falsch priorisiert haben. Weil für uns immer nur Leistung zählte und alles und noch mehr zu schaffen.
Genau das meine ich. Oft ist es möglich mit relativ kleinen Stellschrauben etwas zum Besseren zu verändern und mehr Selbstwirksamkeit zu erzielen. Es mag sich nicht jede Situation, jede Belastung reduzieren lassen, mitunter aber der Umgang damit.
Zitat von Thinking im Beitrag #295Da nutzt mir wenigstens der Sport zum Abschalten und müde werden, damit ich überhaupt schlafen kann.
Damit hast du allerdings bereits ein Ventil für deinen Stress gefunden. Sehr gut!
Zitat von Thinking im Beitrag #295Und ja, man ist damit gut beschäftigt, Ernährung fehlt noch, kaum zeit das auch noch zu managen.
Ich weiß nicht, wie du dich ernährst. Ich bin recht konsequent auf vorkochen und portionsweise einfrieren umgestiegen und habe damit gut 80% dessen, was mich viel Zeit kostet, reduziert. Über das Jahr gesehen esse ich so sehr abwechslungsreich, in kürzeren Zeitabständen gesehen gibt es mitunter auch dreimal pro Woche das gleiche. Eine 30 Gemüse/Früchte pro Woche Challenge schaffe ich wahrscheinlich nicht.
Wow, @Borghild , sehr gutes Feedback, das meine Meinung wiederspiegelt. Es ist nicht leicht, dieses Thema empathisch zu durchleuchten, aber ich finde, du triffst es. Echt jetzt unter uns 😉.
Ich glaube übrigens, wenn du die 30-Vielfalt in 2-3 Wochen abdeckst, ist das auch schon ziemlich gut. Es kommt halt auf die Komponenten an. Wenn die schwerpunktmäßig gesund und wertvoll sind sind, halte ich das für gut.
80-20. Egal bei was ist für mich der elitäre Bereich. Sei es Ernährung, Sport, Psyche, Digitales usw. Engel sind im Himmel, nicht auf Erden. Und selbst die 80 sind schwer für die allermeisten Menschen.
Ein Amateur hat die Arche gebaut, Profis die Titanic.
Man weiß nie, wo es hingeht im Leben, aber man weiß immer, wo man herkommt.
⚖️ Es ist was abzunehmen. Wieviel wird ca. in KW 24/2026 geklärt.
Zitat von Amelanchier im Beitrag #304Mein Rücken macht mir auch wieder zu schaffen. Ich glaube, ich lasse doch mal die Rektusdiastase beurteilen. Trotz aller Physio und Übungen wird meine Haltung nicht besser und beim klettern und Klimmzügen kann ich die Bauchmuskelschwäche auch spüren.
Die Frage ist so ein bisschen: ist die Haltung wirklich das Problem? Ich würde (halb ins Blaue geschossen) mal auf Beckenboden, Zwerchfell, Rippenmobilität, Atmung und Pleura schauen lassen. Wenn dich die Physio nicht weiterbringt, such dir jemanden mit einem anderen Fokus und Ansatz.
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😔 Ich finds inzwischen deprimierend, wie wenig echte Hilfe man überhaupt bekommt. Scheint ja irgendwie normal zu sein, dass man mit Schmerzen durchs Leben läuft und jeder hat eine andere Idee dazu.
Die diastase ist zumindest mal ein klarer Ansatz . Wenn Reparieren sich lohnt, mache ich das und dann die nächsten Schritte. Dem Beckenboden sollte das ja auch helfen.
Zu Rippenmobilität hab ich keine Idee. Steif sind definitiv Hüfte und Kreuz.
Wenn ich eins gelernt habe: Ärzte handeln im seltensten Fall im Sinne des Patienten sondern nur noch nach ihren absurd durch das Gesundheitssystem vorgegebenen Vorgaben. Und einem strengen damit verbundenen Zeitlimit.
Sobald es 08-15 verlässt ist man verlassen.
Es ist krass reformbedürftig. Vor allem, wenn man an die denkt, die sich selbst weniger informieren können weil einfach die Voraussetzungen nicht da sind oder man dem Arzt blind vertraut. Ich hab da mittlerweile die Schnauze voll davon, dass man seinem Arzt gefallen muss. Obwohl ich einige „bessere“ und zugewandte Ärzte glücklicherweise habe.
Und die Ausbildung/das Studium ist auch ich arg verbesserungswürdig. Z. B. in Bezug auf Wechseljahre oder Bedrf an NEMs mangelt es da arg.
Ein Amateur hat die Arche gebaut, Profis die Titanic.
Man weiß nie, wo es hingeht im Leben, aber man weiß immer, wo man herkommt.
⚖️ Es ist was abzunehmen. Wieviel wird ca. in KW 24/2026 geklärt.
Ich formulier es mal so: du bekommst Hilfe inside the box. Die hilft auch bestimmt 80% der Klientinnen, dir jedoch gerade nicht. Dann brauchst du wahrscheinlich eine Person, die outside the box denkt und von dir die Bereitschaft, dich darauf einzulassen, auch wenn sich das vielleicht erstmal ganz komisch anfühlt, weil der Ansatz vielleicht weit abseits deines akut empfundenen Problems befindet. Du bist, zumindest lese ich das so, noch auf die Rektusdiastase fixiert. Vielleicht liegt dein Grundproblem tatsächlich da, vielleicht nicht. Vielleicht liegt es im Fuß. Darüber zu spekulieren ist schlicht unseriös. Wie gut deine Rippenmobilität tatsächlich ist, kannst du kaum selbst beurteilen. Da müsste mal jemand die Hände anlegen. Dein persönliches Steifigkeitsgefühl in Rücken und Hüfte ist ein Faktor, an dem man ansetzen kann. Aber ob die Steifigkeit aus diesen Strukturen kommt...? Wie gesagt, da kann man hier im Forum auch Orakelknochen werfen. Ich bau auch bloß zusammen, was ich hier von dir weiß und wo ich mit diesen Informationen hinsehen lassen würde, wenn es mein Problem wäre.
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Zitat von Marieken im Beitrag #308Ärzte handeln im seltensten Fall im Sinne des Patienten sondern nur noch nach ihren absurd durch das Gesundheitssystem vorgegebenen Vorgaben.
Nein, das tun sie nicht. Zumindest nicht dann, wenn es um den Bewegungsapparat geht. Wenn man in die Leitlinien schaut, werden weitaus weniger bildgebende Verfahren empfohlen, als durchgeführt werden. Trotzdem landen Klaus und Ute im MRT, bekommen einen Befund und dann wird das Bild behandelt. Klaus und Ute sind das aber so gewohnt und wollen das Bild, weil sie gelernt haben, dass das Behandeln der Struktur zum Ziel führt. Was Klaus und Ute nicht wissen können, die Ärztin oder der Arzt aber wissen sollte: Bild und klinischer Befund (also das, wie sich Beschwerden zeigen) müssen weder korrelieren noch muss es dafür vom Bild ableitbare kausale Ketten geben. Bildgebende Verfahren sollten (in den meisten chronischen Fällen) Ausschlussverfahren sein. Viel zu oft werden sie mit der Gießklanne verteilt und dann hat man halt Befunde, die da sind, aber nicht den Grund der Problematik darstellen, sondern altersgemäße Verschleißmerkmale sind, die die beschwerdefreie Population auch hat. Klar, wenn du vom Rad gefallen bist und der Knochen schief steht, dann in ein Röntgenbild indiziert. Wenn du seit sechs Wochen Rückenschmerzen hast, dann eher nicht. Das "eher" einzugrenzen und an die Patient*innen zu vermitteln ist Aufgabe von Arzt oder Ärztin. Eigentlich.
Zitat von Marieken im Beitrag #308Und einem strengen damit verbundenen Zeitlimit.
Das stimmt definitiv!
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Zitat von Amelanchier im Beitrag #311Nach welcher Ausrichtung muss man den schauen, wenn man einen anderen Ansatz will? Osteopathin? Atemtherapeutin?
Find ich super schwer zu beantworten, weil ich einerseits nicht weiß, was du schon probiert hast und es auch dann nicht heißt, dass es mit einer anderen Person nicht auch nochmal anders laufen würde. Grundsätzlich hängt es wahrscheinlich mehr an der Person und ihrem Blick als an der Ausrichtung an sich. Und mir fehlt das Wissen, wie genau das in der Schweiz läuft. Osteopathie kann durchaus ein Ansatz sein, weniger weil ich vom Konzept als solches überzeugt bin, sondern mehr, weil die Leute oft gelernt haben hinzuhören und hinzufassen. Eine Sportphysiotherpeutin könnte auch ein Ansatz sein, aber da ist das Feld auch sehr weit. Atmentherapie wäre nicht mein(!) erster Ansatz, die kenne ich eher fokussiert auf Erkrankungen der Atemorgane. Kannst du dir in deinem Umfeld jemanden empfehlen lassen?
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Zitat von Borghild im Beitrag #310Viel zu oft werden sie mit der Gießklanne verteilt und dann hat man halt Befunde, die da sind, aber nicht den Grund der Problematik darstellen, sondern altersgemäße Verschleißmerkmale sind, die die beschwerdefreie Population auch hat.
Das stimme ich Dir zu! Das ist bei vielen Dingen so, ob es nun die Bandscheiben sind, die auf dem Röntgenbild gruselig aussehen, in der Realität aber keine Probleme bereiten oder die Plaques im Hirn, die man zwar bei Alzheimerpatienten findet, aber bei Gesunden eben auch.
Zurück zum Sport: am Mittwoch bin ich vor der Abfahrt noch eine Minirunde gelaufen und habe ein letztes Mal die Außengeräte dort genutzt (in den Armen merke ich das locker zwei Tage lang, da ist noch viel Luft nach oben). Und heute habe ich die morgendliche Kälte genutzt, um laufen zu gehen. War auch deutlich schneller, die Temperatur ist bei mir der größte Einflussfaktor.
Ab morgen wird es dann zu warm.
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