Ich habe heuer auf Insta voll oft gesehen, dass einige die gesamte Weihnachtsdeko inklusive Christbaum kurz nach den Weihnachtsfeiertagen abbauen bzw. entsorgen. Manche auch schon am 26.12., wenn der letzte Besuch gegangen ist. Begründet wird das meistens damit, dass man gerne leicht und clean ins neue Jahr starten möchte. Mich fasziniert und irritiert das gleichermaßen. Ich empfinde Weihnachten und die Deko dazu nicht als schwer oder gar schmutzig, auch wenn mir klar ist, dass schmutzig nicht zwangsläufig gemeint ist. Wobei einige schon auch mit Pestiziden, Baumnadeln und kleinen Tierchen auf dem Christbaum argumentierten. Das gilt aber halt nicht für die, die einen künstlichen Baum aufgestellt haben Wie sieht das bei euch aus?
In meiner Familie wurde der Baum frühestens am 6.1. abgeräumt, spätestens zu Maria Lichtmess. Weihnachtsdeko individuell, meistens war alles jedoch über Silvester dekoriert. Dafür wurde der Baum bei uns nicht schon Anfang Advent aufgestellt und aufgeputzt. Eigentlich schmückte es in meiner Kindheit das Christkind, also am Hl. Abend. Ich selbst dekoriere wie es gut für mich passt. Selten vor dem ersten Adventsonntag und meistens steht die gesamte Deko erst um den letzten Adventsonntag rum. Der Baum ein paar Tage vor Hl. Abend oder eben direkt am 24. Dieses Jahr habe ich auch früher das Bedürfnis als sonst etwas Deko abzubauen bzw. umzugestalten. Nicht jedoch fällt mir ein, alles komplett zu verräumen und abzubauen. das ist mir vor Silvester zu früh.
Erzählt mal, wie ihr das handhabt und wie ihr das findet. Soll jetzt keine Wertung an sich sein. Jede und jeder wie sie/er will, gell. Der Trend ist neu für mich und drum will ich wissen, wie ihr das seht.
Wir Frauen brauchen keine Männer, die uns beschützen. Wir brauchen Männer, die andere Männer NICHT beschützen. - Inge Bell -
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Ich dekoriere am ersten Adventswochenende. Der Baum kommt dann kurz vor Heilig Abend ins Wohnzimmer und wird geschmückt. Dieses Jahr war es bei mir am 23.12., weil ich da schon Urlaub hatte. Abschmücken werde ich ihn am nächsten Wochenende, weil am Samstag drauf die Bäume abgeholt werden. Und Abends nach der Arbeit habe ich da keine Lust mehr drauf. Den Adventskranz werde ich wohl auch im Lauf der Woche entsorgen.. mal sehen, wann die Kerzen runtergebrannt sind. Und die restliche Deko räume ich dann irgendwann mal weg.
Ich würde den Baum auch gerne abbauen. Die Feiertage sind vorbei, und was mir vor ein paar Tagen oder Wochen unheimlich viel bedeutet und gefallen hat ist mir jetzt zu viel und auch zu eng. Aber ich bin ja nicht alleine, und deshalb ist unser Kompromiss der 6. Januar. Bis dahin halte ich es aus. Sind ja nur ein paar Tage. Aber dann freu ich mich schon auf mehr Platz
Ein festes Datum habe ich dafür nicht. Der Adventskranz kommt meist am Abend des 4. Advents weg, weil er vertrocknet ist , nur noch nadelt und nicht mehr schön anzusehen ist. Die Nadelsträuße im Wasser halten da länger werden aber meist auch so um den 28. entsorgt . Der Baum bleibt meist bis zum 2. Wochenende im Jahr. Die Schwibbögen und Sterne sogar noch bis Ende Januar, wenn es dann wieder deutlich heller wird.
Die Erde hat Musik für diejenigen, die zuhören. WS
Ich kenne es von früher auch nur so, dass der Weihnachtsbaum an Heiligabend in's Wohnzimmer geholt und geschmückt wurde. Abgeschmückt wurde am 06. Januar und dann, wenn es keine Tanne für den Garten war, holte die Stadt die Weihnachtsbäume auch ab. Ich hab das im letzten Jahr schon mal so am Rand mitbekommen, dass manche Mitbürger ihre Weihnachtsdeko mit Ende der Weihnachtstage abnehmen. Weihnachten an sich ist für mich mit dem 2. Feiertag vorbei. Heisst nicht, dass meine Deko dann auch verschwindet. In diesem Jahr habe ich erst am Morgen des 24. etwas dekoriert und auch die grumpy people der Negativity Scene kamen aus dem Karton raus. Am 06.01. verschwinden die wieder im Karton und die restliche Deko nehme ich dann auch ab.
Danke für die Erinnerung, heute noch kommt der dicke Eibenzweigebusch samt Behang, der hier den Weihnachtsbaum ersetzt, raus. Ich bin bis auf Hunderte von Lichterketten und neuerdings aufladbare LED Teelichter im Regal kein Weihnachtsdekomensch, wenn die Familie samt Enkel nicht gekommen wäre, hätte ich vielleicht gar keinen Baum o.ä. aufgestellt. Und das kann dann auch flott weg. Kerzen und Lichter sind in der dunklen Zeit ja sowieso schön und für mich nicht an Weihnachten gekoppelt.
Zitat von Vanessab im Beitrag #5Ich würde den Baum auch gerne abbauen. Die Feiertage sind vorbei, und was mir vor ein paar Tagen oder Wochen unheimlich viel bedeutet und gefallen hat ist mir jetzt zu viel und auch zu eng.
So auch bei mir. Vorher liebe ich den Weihnachtsglanz, nach den Feiertagen kann ich ihn nicht mehr sehen. Einen Baum haben wir eh nie, aber die Weihnachtsdeko ist schon verräumt.
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Der Baum wurde heuer am Freitag vor Weihnachten aufgestellt. Weihnachtsdeko in den Tagen vor dem ersten Advent. Aber weil ich weiß, wieviel es dem Gatten bedeutet bleibt es halt noch
Als es bei mir noch einen Baum gab, wurde er „zwischen den Tagen“ entsorgt, auf jeden Fall vor Silvester. Auch sämtliche Weihnachtsdeko flog raus. Es war wie eine Befreiung. Statt Tannengrün und Glöckchen kommt ein Tulpenstrauss auf den Tisch.
Das ist jetzt witzig, grad hab ich in einem anderen Strang zu dem Thema geschrieben. Denn ich bin erstaunt über die Veränderungen, die es da gibt.
Genau wie bei dir @aquadiparma – Aufbau (sofern ich meinen Kunstbaum überhaupt aufstelle) am 24. War in meiner Kindheit sei und später mit Mann auch. Abbau 6.1. Der Adventskranz oder Strauß flog oft nach dem 4. Advent raus, meist war er dann nimmer schön oder nadelte. Weihnachtsdeko wird in der Wohnung im Laufe des Dezember verteilt und je nachdem kommt sie auch kleckerlweise wieder weg.
Diverse Lichterketten drinnen wie draußen, Kerzen und Winterdeko wie Zapfen etc. bleiben den Winter* über und auch die wird oft kleckerlweise aufgestellt. Das ist für mich einfach wegen der dunklen Jahreszeit, der Kälte, dem Wetter etc. schön und kuschelig. *Definition Winter bei mir: irgendwo zwischen November und Ende März.
Eine Nachbearbeitung erfolgt fast immer wegen Tiplfehlan. Gravierende Änderungen kennzeichne ich.
Auch wenn es gelänge, die Tiere vor uns zu schützen, wir hätten nichts erreicht. Erst, wenn es gelingt, die Tiere nicht mehr schützen zu müssen, sind wir am Ziel. Dann haben wir etwas verändert: uns. Michael Aufhäuser, Gründer von Gut Aiderbichl
Zitat von Heaven im Beitrag #12Als es bei mir noch einen Baum gab, wurde er „zwischen den Tagen“ entsorgt, auf jeden Fall vor Silvester. Auch sämtliche Weihnachtsdeko flog raus. Es war wie eine Befreiung. Statt Tannengrün und Glöckchen kommt ein Tulpenstrauss auf den Tisch.
Seit dem ich einen echten Baum in der eigenen Wohnung hatte, habe ich in zum 1. Advent aufgestellt und am 27. oder 28. musste er weg, weil er dann a) genadelt hat und ich b) Silvester Besuch bekam und für Baum und Besuch war nicht genug Platz. ;-)) Und nach vier Wochen hatte ich auch einfach genug vom Baum und wollte ohne "Mitbewohner" ins neue Jahr starten.
Seit drei Jahren habe ich einen "künstlichen" Baum, insoweit fällt das Argument des Nadelns weg und Silvester bin ich wo anders eingeladen, trotzdem habe ich ihn in den letzten Jahren auch vor Silvester abgeschmückt und weggeräumt.
Dieses Jahr war ich zum 1. Advent nicht da und der Baum wurde erst später aufgestellt und geschmückt und ich denke dieses Jahr lasse ich ihn bin zum 6.1. oder so stehen und freue mich noch ein bisschen dran.
Bei meinen Eltern wird er immer erste eine Woche vor Weihnachten aufgestellt, die haben ihn gerne noch eine Weile in den Januar hinein.
Ich will nicht werten... aber offensichtlich haben sich die meisten Menschen, wenn es um Weihnachten geht, vom eigentlichen Gedanken des Weihnachtsfestes entfernt.
Da wird der Baum am 1. Advent aufgestellt. Obwohl es doch ein Weihnachtsbaum ist - und kein Adventsbaum. Da wird argumentiert, am 2. Feiertag sei Weihnachten vorbei - obwohl Weihnachten ja erst am Heiligen Abend beginnt und im christilichen Jahreskreis (und um den geht es ja im Grunde) bis zum 6. Januar dauert. Alles inzwischen sehr, sehr weit weg vom christilichen Grundgedanken des Festes. Aber würde jemand den Gedanken äußern, den zweiten Weihnachtsfeiertag abzuschaffen um irgendwie der Wirtschaft zu helfen (so, wie man es ja mit dem Buß- und Bettag auch gemacht hat) - der Aufschrei wäre gewaltig!
Ich bin mir des christlichen Ursprungs des Weihnachtsfestes bewusst. Deswegen: Am 1. Advent der Adventskranz, dann Zug um Zug hier und da ein bisschen Deko, steigert sich bis Weihnachten. Der Baum wird am 23. 12. aufgestellt und geschmückt, die Kerzen brennen zum ersten Mal am Heiligen Abend nach dem Gottesdienst. Und dann dürfen Baum und Deko bleiben bis mindestens 6. Januar. Nur der Adventskranz fliegt morgen oder übermorgen raus. Der ist trocken und nadelt und die Kerzen sind runtergebrannt.
In meiner Kindheit kam der Baum an Heiligabend ins Wohnzimmer. Dort blieb er bis zum 6. Januar. Dabei bin ich auch geblieben, seit ich einen eigenen Haushalt habe. Ich bin halt konservativ. ;-)
Weihnachten beginnt bei mir erst mit dem Heiligen Abend. Vorher ist Adventszeit (Kranz mit 4 Kerzen auf dem Tisch, Strohsterne ... ) Insgesamt ist meine Wohnung eher zurückhaltend dekoriert (keine Lichterketten etc.). Der Baum wird am Samstag nach dem 6. Januar abgeholt. Solange bleibt er in der Wohnung.
Für mich persönlich hatte Weihnachten noch nie was christliches, sondern war immer einfach ein schönes Winterfest. Insofern sind mir christliche Gepflogenheiten wie „Weihnachten geht bis 6. Januar“ egal.
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Bei mir wird in der Woche nach Totensonntag, also vor dem 1. Advent geschmückt. Der (seit Jahren künstliche) Baum kommt auf den kleinen Balkon vor dem Esszimmer und wird beleuchtet. Die WohnzimmerTerrasse gegenüber wird mit Lichtern geschmückt, ebenso das Küchenfenster. Bisschen Deko wird aufgestellt und alles darf mindestens bis zum 06.01. bleiben. Ab dem 07.01. mach ich aber die Lichter nicht mehr an
Der Baum wird Heiligabend geschmückt und irgendwann im Januar abgeschmückt.
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Ich benutze das generische Femininum, Männer sind selbstverständlich immer mitgemeint
Zitat von GuteLaune im Beitrag #17Ich will nicht werten... aber offensichtlich haben sich die meisten Menschen, wenn es um Weihnachten geht, vom eigentlichen Gedanken des Weihnachtsfestes entfernt.
Da wird der Baum am 1. Advent aufgestellt. Obwohl es doch ein Weihnachtsbaum ist - und kein Adventsbaum. Da wird argumentiert, am 2. Feiertag sei Weihnachten vorbei - obwohl Weihnachten ja erst am Heiligen Abend beginnt und im christilichen Jahreskreis (und um den geht es ja im Grunde) bis zum 6. Januar dauert. Alles inzwischen sehr, sehr weit weg vom christilichen Grundgedanken des Festes. Aber würde jemand den Gedanken äußern, den zweiten Weihnachtsfeiertag abzuschaffen um irgendwie der Wirtschaft zu helfen (so, wie man es ja mit dem Buß- und Bettag auch gemacht hat) - der Aufschrei wäre gewaltig!
Ich bin mir des christlichen Ursprungs des Weihnachtsfestes bewusst. Deswegen: Am 1. Advent der Adventskranz, dann Zug um Zug hier und da ein bisschen Deko, steigert sich bis Weihnachten. Der Baum wird am 23. 12. aufgestellt und geschmückt, die Kerzen brennen zum ersten Mal am Heiligen Abend nach dem Gottesdienst. Und dann dürfen Baum und Deko bleiben bis mindestens 6. Januar. Nur der Adventskranz fliegt morgen oder übermorgen raus. Der ist trocken und nadelt und die Kerzen sind runtergebrannt.
👍🏼
Genau. Ich schreie auch innerlich auf, wenn ich lese wie weit sich alles vom eigentlichen Weihnachten entfernt hat.