Ich habe den ganzen Strang gelesen, aber ich denke, frau sollte doch noch mal auf den Ausgangspost gucken.
Zitat von Lizzy im Beitrag #1Ich habe einer Nachbarin meinen privaten Parkplatz überlassen
Du schreibst, du willst ihn ihr nicht richtig vermieten, weil du ihn dann gar nicht nutzen könntest, aber einer anderen willst Du ihn vermieten, weil du ihn dann nutzen könntest. Nicht, dass ich das verstehe. Insbesondere nicht mit dem Hinweis „Aufstellplatz für PKW Hänger“. Denn die sind wesentlich unflexibler bzgl des Irgendwo-Stehens als ein PKW!
Wieso kannst du ihn denn im Moment ab und zu nutzen, wenn ihn die Nachbarin benutzt?
ZitatSeie hat auch meinen Weihnachtsbrief mit der als weihnachtswunsch an alle Empfänger dass ich mich an Weihnachten sehr über Karten freue erhalten
Wenn du das in gesellschaftlich üblicher Sprache verpackt hast, kann es durchaus sein, dass das nicht als dringenden Wunsch statt irgendwelchen Geschenken angekommen ist, sondern als „ich mag Weihnachtskarten“.
Was für die Empfänger deines Briefes nicht bedeutet, dass sie dir welche schreiben müssen!
ZitatJetzt hat sie mir ein Servietten und einen Schokoweihnachtsmann und eine Probeflasche einer Handcrene -
Sie ist nicht deine beste Freundin, daher gibt es eben ein „neutrales Geschenk“ - zum Beispiel Servietten. Kann schließlich jede brauchen - Hoffentlich sind sie nicht zu hässlich?
Was gegen einen Schoko-Weihnachtsmann einzuwenden ist, ist mir auch ein Rätsel - Es IST nun mal Weihnachten. Und dass er nicht von DeLafée ist - hey, du bist nur eine Bekannte!
Die Handcreme… woher weißt du, dass das eine Probe ist? Es gibt von manchen Marken insbesondere an Festtagen kleine Gebinde.
Zitat.nicht verpackt nur mit einer vermutlich recykelten Goldbandschleife versehen geschenkt.
Genau das mache ich auch - keine aufwändige Verpackung, sondern ein nettes drumherum. Ökologisch sinnvoll. Du bist dir noch nicht mal sicher, dass die Goldbandschleife schon mal verwendet wurde, Warum unterstellst du ihr also Bösartigkeit? Und selbst wenn sie wiederverwertet wurde (und nicht gerade total zerfleddert ist): Auch hier gilt „Recycling for a Better World!“!
ZitatIch finde das Geschenk herablassend ohne Bezug zu mir
Ja logischerweise hat es kaum Bezug zu dir - Die Dame ist ja nicht deine Tante oder beste Freundin oder der Teil deines allwöchentlichen Kaffeekränzchens - sie ist eine x-beliebige Nachbarin, die deinen Parkplatz nutzt.
Woher soll die wissen, was du magst, was du nicht magst, was dir wichtig ist…?
Zusammengefasst: Reality Check nötig!
Du bist nicht der Nabel der Welt, Die Menschen können nicht hellsehen - Also musst du mit den Freundlichkeiten leben, die sie dir erweisen - so wie SIE denken, daß es richtig ist.
Natürlich darfst du ob dessen beleidigt sein. Die Frage ist, inwieweit das gerechtfertigt ist. Oder ob das nicht eher die Spirale deiner Verwandlung eine „saure Bissgurken“ ist?
Ich bin nicht „im Spektrum“. Aber mein EQ ist tatsächlich etwas niedrig.
Mei, lässt Lizzy jetzt doch in Ruhe. Sie fühlte sich nicht gesehen und ist enttäuscht. Das darf sie, genauso den Parkplatz entziehen. Darauf noch ewig herum zu reiten und das Ganze zu bewerten finde überzogen. Also lasst es gut sein.
Ist der Ruf erst ruiniert, lebt es sich völlig ungeniert.
Zitat von Timeless im Beitrag #203 Sie fühlte sich nicht gesehen und ist enttäuscht. Das darf sie, genauso den Parkplatz entziehen.
Klar darf sie das. Sie und jeder andere darf auch mit dem Kopf gegen die Wand rennen. Hilft halt nichts und macht noch Kopfschmerzen.
Ich jedenfalls sehe keinen Sinn darin, andere noch in ihrem Wüten zu bestärken und in dem Verhalten, das solche unguten Konstellationen geradezu provoziert.
Das sehe ich genau so. Ich (!) finde das total unverständlich, weil es sowohl für die Userin als auch für die Nutzerin des Parkplatzes nur Ärger bedeutet. Und warum? Wegen einer neutralen Aufmerksamkeit zu Weihnachten und gekränkter Eitelkeit. Ja, ich gebe zu, das finde ich unfassbar.
Leider hast Du uns die Informationen über die genauen Konditionen der Parkplatzüberlassung nicht gegeben. Du scheinst ihn zumindest selber nicht zu benötigen und keine Miete genommen zu haben. Du erwartest von der Nachbarin Dankbarkeit in Form einer handgeschriebenen Karte (um die Du alle Nachbarn gebeten hattest) oder in Form eines Geschenkes. Letzteres hast Du bekommen, es war Dir aber zu piefig. Nun bist Du enttäuscht und entziehst der Nachbarin Dein Wohlwollen. Ist Dein gutes Recht, schließlich ist es Dein Stellplatz. Du solltest Dir nur darüber klar sein, dass Deine Nachbarin nichts falsch gemacht hat. Du hast ihr den Stellplatz bedingungslos überlassen. Selbst wenn sie Dir gar nichts geschenkt hätte oder Dich nicht grüßen würde, wäre das ihr gutes Recht. Dass Du eine unausgesprochene Erwartung an sie hast, kann sie nicht wissen. Weder juristisch noch moralisch muss sie diese Erwartung erfüllen. Wie ich schon schrieb: Ich bin in der gleichen Situation. Ich brauche von den drei Stellplätzen vor meinem Haus nur noch einen bis zwei. Warum sollte der Nachbarssohn sein Auto da nicht abstellen? Im Leben käme ich nicht auf die Idee von ihm eine Gegenleistung zu erwarten. An Stelle Deiner Nachbarin wäre ich ziemlich vor den Kopf geschlagen, wenn Du den Parkplatz jetzt anderweitig vermietest, ohne ihr die Chance zu geben, Mieterin zu werden. Sympathisch ist das nicht-und auch ziemlich unverständlich. Du schreibst in Deinem ET Du empfindest das Geschenk als "herablassend ". Damit unterstellst Du Deiner Nachbarin böse Absichten. Du siehst sie vor Deinem inneren Auge wie sie das Goldband aus dem Müll fischt, die halbleere Handcreme zuschraubt, den zerknüllten Servietten einen Knuff gibt und diabolosch vor sich hinmurmelt "Das muss für die alte Schabracke reichen ". Vielleicht hat sie Weihnachtsmann, Servietten und Creme aber wirklich gezielt für Dich gekauft. Auch kleine Cremetuben kann man kaufen. Oder sie hat sich zumindest Gedanken gemacht und sich überlegt, dass man mit Servietten und Handcreme eigentlich nichts falsch machen kann (Handcreme ist bei mir im Büro ein äußerst gern gesehenes Geschenk). Warum man so nützliche Dinge wegwerfen muss, erschließt sich mir nicht. Hast Du immer so einen negativen Blick auf Deine Mitmenschen? So hohe Erwartungen? Mach Dir das Leben doch nicht selber so schwer.
Zitat von Timeless im Beitrag #203Mei, lässt Lizzy jetzt doch in Ruhe. Sie fühlte sich nicht gesehen und ist enttäuscht. Das darf sie, genauso den Parkplatz entziehen. Darauf noch ewig herum zu reiten und das Ganze zu bewerten finde überzogen. Also lasst es gut sein.
Und es ist genauso in Ordnung, wenn ich zuerst in einem Forum poste und frage- mir dann die Meinungen anhöre- und dann auch weiterhin Meinungen und Sichtweisen erfahre. Damit muss ich rechnen oder ein öffentliches Posten lassen.
Zitat von Lizzy im Beitrag #196@Caramac da müsste ich jetzt eine Zeichnung machen.
Sauer bin ich über die Handcremeprobe und die vermutlich ebenfalls weitergegebenen Servietten. Also Weihnachtsservietten nach Weihnachten .Eine Antwort auf den Brief oder eine Schokolade die nicht schon schreit, ich werde weiterverschenkt weil ich den Müll nicht haben will wäre ok gewesen.
Dass dir das Geschenk nicht gepasst hat, war deutlich- dass du das Geschenk dermaßen persönlich nimmst, war bei deinen Zeilen weiter oben, so nicht so sichtbar.
(ich schätze) Du fühlst dich falsch behandelt, ausgenutzt und nicht dankbar- genug gewürdigt. Was ich schwierig finde ist, dass du offenbar immer noch sauer auf sie bist.
Dir sollte klar werden, dass DU ganz maßgeblich an der jetzigen Situation beteiligt bist! Du hast eine Grundsituation geschaffen, die für die Frau zu einer Schulden-Falle wurde! Du hast natürlich "ohne Worte"- natürlich mit einem harmlosen Lächeln - natürlich nach außen freundlich, aber mit Falle, die zuschnappen MUSS, diese Grundbedingungen geschaffen.
Und tatsächlich, geben die wenigsten Menschen wirklich frei-willig - die meisten Menschen koppeln an dieses angeblich freiwillige Geschenk, eine Forderung.
Viele angeblich "Geschenke" sind an Bedingungen geknüpft, wie jetzt bei dir. Und das Problem- du hast nicht nur die Beziehung zu der Frau geschrottet sondern dich vor allem selbst, sehr verletzt.
Offenbar vermischst du Beziehungen- kannst schwer oder gar nicht trennen, von wem du was erwarten kannst. Ansonsten wärst du nicht so dermaßen persönlich angegriffen und willst auch nicht nur ab sofort Geld für den Parkplatz haben (was sie evtl ja tun würde) sondern schlägst noch mehr drauf, indem du sie gar nicht mit einbeziehen willst. Du strafst also doppelt ab - das sollte dir klar werden.
Du machst das so, wie es für dich passt Lizzy. Gut wäre, wenn du in Zukunft klare Basis-Situationen schaffst und von vornherein für Balance sorgst. Keine Geschenke mehr, in denen stumm Bedingungen liegen, die andere erahnen oder wissen sollten - das ist letztlich nicht fair und macht dich selbst-wie du siehst- nur kaputt.
Zitat von Lizzy im Beitrag #180 ... die Nachbarin erhält im Februar eine Briefnachricht dass ich den Parkplatz ab 01.03. vermieten werde ...
Warum kannst Du ihr das nicht einfach persönlich sagen? Und warum erst ab März?
Du hast ihr ja den Parkplatz kostenlos überlassen.
Verständnisfrage: hat sie Dich darum gebeten? Oder hast Du das aus freien Stücken getan, einfach als nette, nachbarschaftliche Geste?
Ich allerdings entnehme Deinen Postings, dass da eine Erwartungshaltung Deinerseits zugrunde lag.
Hätte sie Dir die gewünschte Weihnachtskarte zukommen lassen, dann wäre jetzt alles paletti??
ZitatUnd ich grüsse sie weiterhin genauso scheissfreundlich wie sie mich immer grüsst.
Das klingt sehr eigenartig. Redet Ihr denn überhaupt nicht miteinander? Also im Sinne von nachbarschaftlichem Smalltalk?
Zitat von Lizzy im Beitrag #191... erstens würde es mirnicht guttun - und damit ist die Entscheidung getroffen zweitens wäre das keine win-winSituation fpr mich weil ich nicht einmal mehr tageweise - für Handwerker oder Gäste- über meinen Parkplatz verfügen könnte, drittens müsste ich mich ggf wieder und wieder un die recjtzeitige Zahlung kümmern ...
(von mir markiert)
Den Zahlungsmodus kann man auch zB durch einen Dauerauftrag regeln.
Zitat von Lizzy im Beitrag #196 Eine Antwort auf den Brief ... wäre ok gewesen.
Was genau hätte sie Dir denn antworten sollen?
Deine Erwartungshaltung ist schon ... sehr speziell. Haben Dir denn all die anderen Nachbarn, denen Du einen Brief (!) vor Weihnachten geschrieben hast, geantwortet? Das würde mich sehr wundern.
Zitat von kenzia im Beitrag #210 Und es ist genauso in Ordnung, wenn ich zuerst in einem Forum poste und frage- mir dann die Meinungen anhöre- und dann auch weiterhin Meinungen und Sichtweisen erfahre. Damit muss ich rechnen oder ein öffentliches Posten lassen.
Zitat von schafwolle im Beitrag #212Warum kannst Du ihr das nicht einfach persönlich sagen? Und warum erst ab März?
Meine Frage wäre eher, warum du, Lizzy, wenn du denn schon entschieden bist, den Stellplatz ab März zu vermieten, es deiner Nachbarin nicht sofort sagst, anstatt damit erst im Februar herauszurücken. Dann hätte sie eine faire Chance, für ihren Wagen einen anderen Platz zu finden.
Virginia, Gisèle, Collien, danke für euren Mut! 🌹
************************************ Moderatorin in der Pandemie und Politik, bei der Nachhaltigkeit, beim Sozialen Engagement und den Festen, bei Klatsch & Tratsch, im Persönlichkeits-, Erziehungs-, Baby-, Familien- und Trauerforum, im Glücklicher leben, bei den Angehörigen, in der allg. Gesundheit, der Kindergesundheit und bei den Krebserkrankungen, in den Krisenbeziehungen, bei den Hobbies, der Photographie und bei den besonderen Ernährungsformen.
Auch dass Dich die Nachbarin "scheißfreundlich grüßt" ist übrigens Watzlawick in Reinkultur. Was hat Dir diese Frau getan, dass Du ihr so viel Boshaftigkeit unterstellst? Mach Dir bitte klar, dass Du einfach eine völlig falsche Erwartungshaltung an sie hattest. Und zwar eine, von der sie nichts wissen konnte. Das Problem liegt daher zu 100 Prozent bei Dir. Sie hat nichts, gar nichts, überhaupt nichts falsch gemacht.
Zitat von schafwolle im Beitrag #212Warum kannst Du ihr das nicht einfach persönlich sagen? Und warum erst ab März?
Meine Frage wäre eher, warum du, Lizzy, wenn du denn schon entschieden bist, den Stellplatz ab März zu vermieten, es deiner Nachbarin nicht sofort sagst, anstatt damit erst im Februar herauszurücken. Dann hätte sie eine faire Chance, für ihren Wagen einen anderen Platz zu finden.
Lizzy ist doch aber - so wie hier zu entnehmen ist - derart sauer auf die Nachbarin, dass diese "selbstverständlich" keine Fairness von Lizzy erwarten kann. Ich habe den Eindruck, dass Lizzy jegliches Wohlwollen ggü. dieser Nachbarin im Moment nicht möglich ist, weil sie zutiefst enttäuscht ist.
Aber warum ist sie so sauer und enttäuscht? Sie behauptet eine handschriftliche Karte oder eine gezielt für sie gekaufte Schokolade hätten ihr gereicht. Ich frage mich, wie man dem Weihnachtsmann ansieht, dass er nicht gezielt für Lizzy besorgt wurde. Das ist doch einfach eine pure Unterstellung. Vielleicht ist sie extra noch zum Supermarkt gefahren, um ein paar Kleinigkeiten für Lizzy zu besorgen. Und selbst wenn nicht: Sie hat sich Gedanken gemacht, etwas zusammengestellt und Lizzy vorbeigebracht. Die Enttäuschung ist einfach nicht gerechtfertigt und der Entzug des Parkplatzes ohne die Möglichkeit einer Miete ist unfair. Auch hier unterstellt Lizzy wieder etwas Böses: Dass die Nachbarin die Miete nicht regelmäßig zahlt. Warum?
Ich glaube hier ist auf Lizzys Seite zuviel passiert um eine zukünftiges Basis zu schaffen. Ich glaube es ist wirklich besser, wenn sie den Parkplatz an jemand anderen vermietet.
Die Erde hat Musik für diejenigen, die zuhören. WS
Hast Du da geheime Informationen? Was ist denn objektiv "passiert "? Lizzy hat einer Nachbarin einen Parkplatz überlassen, den sie selber nicht benötigt. Die Nachbarin hat ihr zu Weihnachten ein kleines Geschenk vorbeigebracht. Das sind die Fakten. Alles andere spielt sich in Lizzys Kopf ab. Watzlawicks Hammer.
Da muss nicht zwangsläufig zwischen dieser Nachbarin und Lizzy zu viel passiert sein. Das kann auch in Lizzy selbst begründet sein: hohe Erwartungen an die Mitmenschen, die fast unmöglich zu erfüllen sind, weil sie nicht konkret ausgesprochen werden. Oder wenn sie benannt werden, lassen sie die Angesprochenen ratlos zurück. So ginge es mir jedenfalls, wenn bei mir eine Nachbarin, die mich „scheißfreundlich grüßt“, per Rundbrief eine handgeschriebene Weihnachtskarte erbitten würde. Da stimmt grundsätzlich etwas am Verhältnis nicht, an dem zur Nachbarin und an dem zwischen Erwartung und möglicher Erfüllung.
Da ist soviel Wertung und Unterstellung. Sie grüßt nicht einfach freundlich sondern "scheißfreundlich", sie würde die Miete nicht pünktlich zahlen, sie hat das Geschenk lieblos irgendwo zusammengeramscht. Und obwohl Lizzy hier von allen Usern Gegenwind bekommt, hat sie sich dermaßen in ihr Gefühl der ungerechten Behandlung hineingesteigert, dass sie das Geschenk weggeworfen hat und der Nachbarin keine Chance geben will den Parkplatz anzumieten. Völlig ungesund
Zitat von Holunder im Beitrag #216 Ich habe den Eindruck, dass Lizzy jegliches Wohlwollen ggü. dieser Nachbarin im Moment nicht möglich ist, weil sie zutiefst enttäuscht ist.
Das denke ich auch.
Aber ich frage mich - bzw. Dich, @Lizzy: wie darf man sich denn das Verhältnis zu dieser Nachbarin in der Vergangenheit vorstellen?
Und da es aus Deinen Texten nicht hervorgeht: hast Du ihr erst ganz knapp vor Weihnachten oder erst am 25./26. den Platz zur Verfügung gestellt?
Das würde zB erklären, dass sie die Sachen tatsächlich nicht für Dich besorgt hat, sondern einfach spontan mit etwas Vorhandenem Danke sagen wollte. Aber auch das wäre doch nicht verwerflich, oder?