Wir mußten vor ein paar Wochen unsere geliebte Katze nun doch einschläfern lassen......
.... und der Kater ist jetzt alleine.
Vor 2 Jahren noch ware es für mich keine Frage gewesen, möglichst schnell eine neue Katze im passenden Alter zu holen, wobei "schnell" 2-3 Monate meint. Jetzt zögere ich.....
Natürlich möchte ich eine neue Katze haben, sie erfreut das Herz und ich sehe gerne zu, wenn Katzen miteinander interagieren. Außerdem ist der Kater nicht sehr schmusig. Es wäre schön, wenn er wieder kätzische Gesellschaft hätte. Auch, wenn er nicht zu leiden scheint, er genießt die große, alleinige Aufmerksamkeit, so scheint es uns (obwohl die Katzen durchaus Freunde waren, und miteinander gespielt haben). Durch die Krankheit der Katze bedingt kam er vorher etwas kurz, weil wir ständig um sie besorgt waren.
Andererseits........ - Meine Katze war 4 Jahre krank, immer mal wieder auch sehr, das hat mich schon ganz schön an meine Grenzen gebracht, zusätzlich zu diversen anderem Zorres, den man so hat. - Wie sind jetzt 60, sollte man dann noch ein neues Tier aufnehmen (wenn auch kein ganz junges, versteht sich) ? - Wir planen fürs Alter einen hybriden Ansatz mit halbjährlichem Überwintern in Spanien, das wird mit einer Katze schon kompliziert, mit 2 noch mehr (die Katzen sollen mitkommen). Ob das alles überhaupt so geht, wie wir es uns denken, sei natürlich dahin gestellt, gerade auch damit, 2 Wohnungen zu finanzieren etc. Vielleicht bleibt es auch nur ein schöner Traum. - Der Kater kommt ja klar, dank home office von uns beiden ist er auch nicht viel alleine.
wäre ich auch, ich hab mit Madame Fungi eine ältere (17) Dame und zwei Junge Kater (1 und 1,5 Jahre) die Kater werden mit mir in Rente gehen ob ich danach noch eine will? Ist mindestens fraglich. So ne Katze ist schon noch mal was anderes wie ein Hund denn der stirbt eher und man ist mit dem mobiler was Ausflüge Urlaube etc angeht. Ne Katze hast du wenn sie glück hat knapp 20 Jahre zuhause. Kling jetzt schrecklich unromantisch aber das sind so meine Gedanken zum Thema. Meinst du dein Kater kommt mit einer älteren Katze aus dem Tierheim klar? Wäre doch eine Möglichkeit dem was altersgerechtes hin zu setzen. Fungi hat seinerzeit im wahrsten Sinne des Wortes gekotzt das ich sie auf ihre alten Tage noch mal für "Care-Arbeit" bei den Jungs zwangsbeglückt habe. Gut das war ein Notfall aber das sieht sie bis heute nicht ein.
Zitat von Rhoenschaf im Beitrag #2Sone Katze ist schon noch mal was anderes wie ein Hund denn der stirbt eher und man ist mit dem mobiler was Ausflüge Urlaube etc angeht. Ne Katze hast du wenn sie glück hat knapp 20 Jahre zuhause. Kling jetzt schrecklich unromantisch aber das sind so meine Gedanken zum Thema.
Sehe ich genauso.
Wobei man das nie weiß....... Eine Katze ist über 20 geworden, sie jetzt 15, ein Kater 10, den hatte ich nur 6 Jahre, einer 12, eine ist schon mit 3 gestorben........ Auch was das angeht, sind Katzen ja Überraschungstüten. Hundeleben sind da etwas kalkulierbarer.
Wobei wir, wenn , eine Katze von ca. 5 Jahren denken, damit es zum Kater einigermaßen passt. Geht man mal davon aus, dass die ca. 10 Jahre noch lebt, dürfte es ja mindestens einen von uns ja noch geben......
Ja gut den Kater würde ich schon rechnen, viel jünger nicht eher sogar ein bisschen was älteres als er. Klar kalkulierbar ist das Leben nie, meine können auch morgen vors Auto rennen oder Fungi setzt einen Plan die beiden zu töten erfolgreich um...wer weiß das schon! Letzte woche wollte sie Echo in die Spülmaschine schubsen wo jede Menge spitzer Messer nach oben im Besteckkasten standen. Da steckt man nie drin. Aber den Kater habt ihr sowieso warum keine gleichaltrige Gesellschaft? Ein ganz junge Kitten da wird der Kater vermutlich auch kein Bock drauf haben
Zitat von Rhoenschaf im Beitrag #2Fungi hat seinerzeit im wahrsten Sinne des Wortes gekotzt das ich sie auf ihre alten Tage noch mal für "Care-Arbeit" bei den Jungs zwangsbeglückt habe. Gut das war ein Notfall aber das sieht sie bis heute nicht ein.
So eine Situation hatten wir auch mal, nachdem unsere damalige Katze zwei jüngere Kameraden überlebt hatte und inzwischen 15 war. Wir wollten jetzt nicht immer ältere Katzen dazu holen, also wurde es ein junges Pärchen, mit dem Gedanken, die können sich jetzt bespielen, und die Alte guckt zu. Toll fand sie es nicht, zumindest den Kater, aber das klappte so weit ganz gut. Und dann überlebte sie auch noch die ganz junge Katze, die mit 3 starb.....
Also bei meinen Jungs sehe ich ganz ehrlich auch noch nicht das die Fungi überleben, der eine ist (liebenswert) dumm wie Brot und der andere platzt schier vor Energie, Abenteuerlust und IQ ...hat aber nur ein Auge ob die beiden sie überleben? Ich hoffe es aber da gibts Fragezeichen. Da steckt man halt echt nicht drin
Wir hatten ja eine ähnliche Situation dieses Jahr- mussten unsere alten Ladies mit 17,5 und 16 Jahren gehen lassen. Kater von 12 Jahren war dann alleine. Wir sind auch beide schon über 60 und haben uns jetzt zwei Welpen dazu geholt. Zwei gut sozialisierte Katerchen, Wurfgeschwister. Die Vergesellschaftung war nach zwei Tagen durch, sie kuscheln mit dem alten Kater, spielen miteinander. War schon ein seltsames Gefühl- as sind jetzt die letzten Jungtiere, die wir uns holen.
Zitat von Rhoenschaf im Beitrag #4Aber den Kater habt ihr sowieso warum keine gleichaltrige Gesellschaft? Ein ganz junge Kitten da wird der Kater vermutlich auch kein Bock drauf haben
Ne, Kitten auf keinen Fall, passt nicht, und die Lebenserwartung ist mit ggf. 20 jahren zu lang.
Zitat von taggecko im Beitrag #7Wir hatten ja eine ähnliche Situation dieses Jahr- mussten unsere alten Ladies mit 17,5 und 16 Jahren gehen lassen. Kater von 12 Jahren war dann alleine. Wir sind auch beide schon über 60 und haben uns jetzt zwei Welpen dazu geholt. Zwei gut sozialisierte Katerchen, Wurfgeschwister. Die Vergesellschaftung war nach zwei Tagen durch, sie kuscheln mit dem alten Kater, spielen miteinander.
Das ist ja schön.
ZitatWar schon ein seltsames Gefühl- as sind jetzt die letzten Jungtiere, die wir uns holen.
Unser Gedanke war halt auch: Dann ist er halt die letzte Katze, und nach ihm war es das dann. Weil praktischer, man muß sich keinen Kopf mehr machen, und das mußte ich mir die letzten Jahre REICHLICH.
Andererseits: Sooo alt sind wir ja noch nicht, warum soll ich auf eine süße Katze und die ganze Freude, die sie bringt, verzichten ?
Ich wäre auch unentschlossen, nachdem ich jetzt einige Katzenpaarungen erlebt habe, die bestensfalls höflich co-existieren.
Idealerweise würde sich euer Kater selbst einen neuen Mitbewohner aussuchen (das hat der Kater meines Onkels gemacht, der hat einfach einen Spielkameraden aus dem Garten mitgebracht, der dann nicht mehr gehen wollte ... andere Geschichte). Aber das wird bei euch - ich vermute Wohnungskatzen - wohl eher nicht gehen.
Ich erlebe als regelmäßig Katzensitterin alles von sehr glücklicher Alleinkatze über zwangsweise geduldete Gesellschaft bis glückliche Katzenfamilie ... du weißt halt nicht, was passiert und du kannst die neue Katze ja auch nicht "zur Ansicht" kommen lassen und den Kater fragen geht auch nicht wirklich.
So wie du es beschreibst hätte ich allerdings den Eindruck, dass der Kater mit seiner neuen Rolle als Alleinherrscher durchaus zufrieden ist, insofern würde ich vermutlich erst mal ein halbe Jahr warten und sehen wie es sich entwickelt. Und wenn er den Verlust der einen Katze verdaut hat, kannst du vielleicht auch eher einschätzen, wie es ihm damit geht und ob ihr das Wagnis der neuen Zweitkatze eingeht.
- - - Freiheit ist, wenn jeder sich auf seine Art zum Deppen machen kann. Menschen werden nicht klüger dadurch, dass man sie auf ihre Dummheit hinweist.
Zitat von Rhoenschaf im Beitrag #10Auch ne Katze in seinem Alter kann süß seinen und die Tierheime platzen fast vor Katzen in der Alterklasse. Nur so eine Überlegung
Ja, natürlich, ich habe mir fast immer Katzen in dem Alter geholt, außer dem 8-monatigen Paar.
Zitat von promethea71 im Beitrag #11So wie du es beschreibst hätte ich allerdings den Eindruck, dass der Kater mit seiner neuen Rolle als Alleinherrscher durchaus zufrieden ist, insofern würde ich vermutlich erst mal ein halbe Jahr warten und sehen wie es sich entwickelt. Und wenn er den Verlust der einen Katze verdaut hat, kannst du vielleicht auch eher einschätzen, wie es ihm damit geht und ob ihr das Wagnis der neuen Zweitkatze eingeht.
Yupp, wobei es ja nicht nur um seine Wünsche geht, sondern auch um meine. Ich sehne mich schon nach einer zweiten Katze, ich möchte auch immer eine weibliche Katze haben, aber die Ratio sieht die Probleme , gerade mit unseren Altersplänen.
Ich glaube, für ihn wäre beides ok. Wir bespielen ihn jetzt auch viel. Er dürfte seine ersten beiden Lebenjahre auch alleine verbracht haben, er wurde in dem Alter ausgesetzt., von irgendwelchen Deppen
Was uns fehlt, ist ein bisschen Leben in der Bude. Die alte, kranke Katze ist den ganzen Tag rum gewandert, hat mal da gelegen, und mal da, wollte in der Badewanne trinken, hat die Plastikdeko in die Wanne geschubst etc pp. Sie war ECHT aktiv, bis zuletzt, das machte es auch so höllenschwer, sie einschläfern zu lassen, obwohl es ihr wirklich schlecht ging, und sie nur noch ein Hauch von nichts war.
Der Kater pennt den ganzen Tag, das hat er auch schon gemacht, als sie noch da war. Nach dem Frühstück bleibt er oft bis 16 h im Bett, bis sich wieder der Hunger regt. Jetzt gerade liegt er auch schon wieder seit Stunden im Körbchen. Aktiv ist er nur nachts ein bisschen, vor allem früh morgens, wenn er Futter will.
Also, einerseits fehlt uns ein wenig Action in der Bude, andererseits könnte eine etwas jüngere Katze durchaus belebend für ihn sein.