Mehr "per Zufall" hat Helga mit ihrem Mann Wolfgang von Boost noch ein "eigenes" Kind bekommen, sie nannten es Friederike. Gelegentlich hatten sie wohl mal sowas wie Sex ...ich kann mich nicht an irgendwelche Übertragungen erinnern. Gabs sowas überhaupt schon 56/63? Ich glaube nicht.
Ich glaube in der 59er Staffel war sie plötzlich doch schwanger von ihrem Mann und hat ein kleines Mädchen bekommen, die Friederike.
Später allerdings ist ihr Mann trotzdem gegangen. Heute wissen wir ja, dass die sexuelle Orientierung nicht umgepolt werden kann, aber damals hat man es teilweise noch geglaubt, bis Herr von Boost selbst gemerkt hat, dass er sich nicht umpolen kann.
So, fertig. Unterm Strich fand ich´s doch ziemlich gut, kleinere Logikpatzer oder etwas seltsame Szenen kann ich dann ganz gut einfach wegatmen. Es ist schon ein ordentlicher Haufen Drama, aber gut erzählt.
Die Geschichte mit der Filmemacherin fand ich schon ziemlich an den Haaren herbeigezogen. Die hat wirklich jeden Scheiß gefilmt, Dinge, wo wirklich niemand eine Kamera dabei haben wollen würde. Ja, ihre Motivation war nicht das Filmemachen, sondern ihre Familie kennenlernen, aber dass die Schöllacks sie derart nah rangelassen haben, zu einem Zeitpunkt, als sie das noch nicht wussten, fand ich unrealistisch, ebenso, dass sie sogar bei Polizeieinsätzen mitdurfte. Die Schlussszene hat mich dann ein bisschen versöhnt.
Dass ganz am Ende die thailändische Frau vom verstorbenen Onkel Heiner noch mal so einen prominenten Platz bekommt, hab ich nicht so ganz verstanden, das sah so aus, als wolle man irgendwie das Bild der "Katalogfrauen" zurechtrücken.
Sharif habe ich ein wenig als "Quoten-Araber" empfunden. Seine Geschichte und seine Probleme mit Aufenthaltsstatus, Ausländerfeindlichkeit, kulturelle Reibungspunkte wäre es wert gewesen, nicht nur am Rande gestreift zu werden.
Alles in allem aber eine ganz gute Staffel, die ich längst nicht so schlecht fand, wie manche Kritiker.
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Das Kind hat sie bekommen nachdem sie Dorli in dihre Familie genommen hat. Vater ist der schwule Gatte. Das muss Friederike sein.
Schmiert Euch die Highwaisthosen,Cropped Tops,Gürtel und High Heels dahin, wo die Sonne nicht hinkommt und nehmt das intermittierende Fasten und Keto mit. Ich bin es Leid, mich unzulänglich und schuldig zu fühlen!
Wir haben jetzt die ersten beiden Folgen gesehen. Linda Müller wirkt wie eine Zeitreisende aus unserer Zeit.
Was die Stiftung anbetrifft: Für die müsste es doch Alltag gewesen sein,dass ihnen nicht sofort der geforderte Betrag gezahlt werden konnte. Insbesondere, wenn ersichtlich um eine halbe Million handelt. Hätte es da nicht Verhandlungsmöglichkeiten gegeben?
Ich habe gestern Abend die 77 Staffel komplett geschaut und es war ziemlich gut für mich. Einiges blieb leider etwas unklar, aber vielleicht ist auch eine weitere Staffel geplant die dies aufgreift.
Ich zumindest hatte einen vergnüglichen Fernsehabend.
Die Erde hat Musik für diejenigen, die zuhören. WS
Helga und Wolfgang von Boost haben Friederike auf dem Wege der künstliche Besamung gezeugt - Professor Fassbender macht sich in einer Szene von Ku'damm '59 noch darüber lustig, wie oft Helga wohl breitbeining und empfangsbereit im Behandlungszimmer gelegen haben muss, während Wolfgangs Sperma "in einer Tasse über den Flur getragen" wurde.
Zitat... ... Gabs sowas überhaupt schon 56/63? Ich glaube nicht.
Oh doch, künstliche Besamung ist weit älter, als man glaubt. Bei Nutzieren (z.B. Rindern, Schweinen, (Renn-)Pferden) wird das schon seit Jahrhunderten gemacht. Und so viel anders funktioniert Homo sapiens sapiens ja nun auch nicht.
Ku'damm '77 musste ich natürlich gucken, weil die vorangegangenen drei Miniserien mit den vielen facettenreichen Frauenrollen und vielfältigen Themen mir so gut gefallen haben. Aber es war klar, dass die 77er für mich nicht dieselbe Wirkung haben können, weil ich 1977 ja schon 13 Jahre alt war, also der "*staun* So war das mal ..."-Faktor entfällt. Auch die Ausstattungsorgie wirkt diesmal deutlich weniger, finde ich. Durch den Zeitsprung von 1963 bis 1977 wurden wichtige gesellschaftliche Themen nicht oder nur am Rande erzählt (z.B. Studentenbewegung, APO, Notstandsgesetze, RAF vs. polizeiliche Aufrüstung, Brandts sozialliberale "Mehr Demokratie wagen"-Koalition, die §218-Debatte inkl. "Ich habe abgetrieben"-Stern, Hausbesetzerszene etc.). Und die Musikauswahl war auch deutlich schlechter (billiger?) - ich mein', das spielt 1977 in Berlin und David Bowies "Heroes" oder Iggy Pops "Lust for life" kommen nicht vor (beides 1977 in Berlin aufgenommen und bis heute stilprägende Megahits), keine Saturday Night Fever-BeeGees-Knaller? Wollt ihr mich verarschen?
Insgesamt würde ich sagen: Das ZDF hat mit Ku'dann 56, 59 und 63 Hits gelandet, die Crew hat's geliebt, also haben sie die Autorin Annette Hess noch einen draufsetzen lassen - Geld stinkt nicht.
Ku'damm '77 ist m.E. deutlich weniger plausibel erzählt (to say the least) als die Vorgänger, Vieles wird aus dem Hut gezaubert (oder an den Haaren herbeigezogen), und bietet an Neuem eigentlich nur zwei m.E. tolle Nachwuchsschauspielerinnen (Marie Louise Albertine Becker und Carlotta Bähre als erwachsene (Enkel-)Töchter Friederike und Dorli). Ansonsten liebe ich halt die Frauenfiguren, insbesondere die immer durchgeknalltere Caterina Schöllack und "Totschläger"-Evi. Es sind einzelne wirklich witzige, aber auch bereits Bekanntes noch einmal eindringlicher illustrierende Szenen dabei. Dafür muss Monika deutlich Sympathie- und Glaubwürdigkeitspunkte abgeben.
Gute Unterhaltung, aber mehr war's m.E. diesmal nicht. Also bitte keinen Ku' damm 89-Aufguss - das wäre ja die nächste logische Erzählzeit-Stufe. Das aber haben Annette Hess und Freidemann Fromm in "Weissensee" bereits wunderbar erzählt. Zu DDR/Mauerfall/Beitritt/Abwicklung gibt es auch eine Menge anderer toller History-fiction.
Also die beiden Nachwuchs-Schöllacks haben mich überhaupt nicht überzeugt in ihrer Darstellung. Mag aber auch dran liegen, dass mich Friederike mit ihrem dauernden "ich will Polizistin werden" übel an den kleinen Drachen Grisu ("ich will Feuerwehrmann werden!") erinnert hat....
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"Mein PC schreibt nur noch Großbuchstaben..." "Haben Sie die Feststelltaste gedrückt?""Nein, das hab ich ganz allein gemerkt.... !"
Ich fand die beiden jungen Mädchen auch eher nervig. Und die Geschichte mit Linda extrem konstruiert. In der letzten Folge hatte ich das Gefühl sie wollten alle Stränge möglichst schnell zu Ende bringen.
Ich habe gestern Abend und jetzt gerade noch die 77er weggebingt. Die letzte Folge hat mich echt zu Tränen gerührt. Also, ich finds super und für mich kommt der Geist der siebziger Jahre auch gut rüber. Helga hat mich witzigerweise zum Teil an meine Grundschullehrerin in der ersten Klasse erinnert. Ich habe auch in der Ausstattung insgesamt viel wiedererkannt. Eine tolle Zeitreise!
Aber ich verstehe auch einzelne Kritikpunkte. Der erneute Auftritt von Tambrea war für mich nicht nur überflüssig, sondern auch nicht wirklich logisch konstruiert. Auch Eva und das Bild gehören in diese Kategorie. Ich gehe jetzt nicht weiter ins Detail, um nicht zu spoilern. Genervt hat mich Evas Marotte mit der Anrede (Schwester M., Nichte D.). Und Laika, das hätte echt nicht sein müssen!
Nachvollziehbar war für mich aber durchaus Monikas Wandlung, ebenso wie Helgas Festhalten an der Beziehung, da sie sich halt immer noch unvollständig sieht ohne Kerl.
Caterina hätte ich abwechselnd knutschen und abwatschen können.
Gegen eine Fortsetzung hätte ich nichts einzuwenden - am Ende klingt es für mich auch ein bisschen danach…
Wer im Regen nicht mit mir tanzt, wird im Sturm nie bei mir sein und wer im Sturm nicht bei mir ist, den brauche ich auch nicht bei Sonnenschein.
Hat irgendjemand mitbekommen, warum die Schwestern Eva nie besucht haben? Sie hat sich darüber beschwert, woraufhin Helga und Monika sagen, sie hätte es ihnen doch verboten. Hat Katharina da ihre manikürten Finger im Spiel?
Gegen eine Fortsetzung hätte ich nichts einzuwenden - am Ende klingt es für mich auch ein bisschen danach…
Ich denke, es ist alles erzählt, aber bei einer Fortsetzung wäre ich sofort dabei und einige andere auch ... wir sind absolute Fans von Ku'damm. In 77 war soviel dabei, wovon vieles vorher an mir vorbeigegangen ist, dennoch ... ich fands toll und freue mich nach wie vor drüber, wie es aufgelöst wurde .... gerne mit Fortsetzung.
ich hatte die neue Staffel online in einem Rutsch gesehen, zuvor die 63er zum auffrischen 😉. Mir hat es sehr gut gefallen außer den toten Joachim als Bruder auftreten zu lassen … und ein bisschen viel filmen der neuen Schwester.
Irgendwie hat es mich gepackt und ich schaue rückwärts, gerade den Anfang, ist doch alles sehr lange her. Und ich merke, wie ich Dinge komplett anders bewerte. Bin jünger, trotzdem fesselt mich die Serie. Genau richtig für meine letze Woche Urlaub in Ruhe nach der Überdosis Menschen und Feiern 🥳.
Ich habe mir gestern das "Kudamm Backstage" noch einmal angeschaut und mir ist aufgefallen, wie überdreht die beiden jungen Schauspielerinnen zumindest in diesem " Making off" sind. Gerade die Schauspielerin, die die Friederike spielt, hat mir in diesem Film nicht gefallen.
Besonders klasse finde ich Claudia Michelsen, die so herrlich darüber lacht, wie "beknackt" Caterina geworden ist. dazu wurde die eine Szene während der Meisterschaft gezeigt, in der Katharina begeistert von ihrer Enkelin ist: "sie tanzt wie eine Fee. Wie eine Göttin. Wie ich". Ich lag fast unter dem Tisch vor Lachen.
Zitat von -franzi- im Beitrag #65Ich habe mir gestern das "Kudamm Backstage" noch einmal angeschaut und mir ist aufgefallen, wie überdreht die beiden jungen Schauspielerinnen zumindest in diesem " Making off" sind. Gerade die Schauspielerin, die die Friederike spielt, hat mir in diesem Film nicht gefallen.
Besonders klasse finde ich Claudia Michelsen, die so herrlich darüber lacht, wie "beknackt" Caterina geworden ist. dazu wurde die eine Szene während der Meisterschaft gezeigt, in der Katharina begeistert von ihrer Enkelin ist: "sie tanzt wie eine Fee. Wie eine Göttin. Wie ich". Ich lag fast unter dem Tisch vor Lachen.
Wir haben uns die Sendung auch angeschaut und ich kann mich deiner Meinung nur anschließen. Ich finde allerdings die Schauspielerin von Friederike tatsächlich schlimmer. Die Rolle/das Spiel hat mir überhaupt nicht gefallen 🤷🏼♀️ Das war so künstlich
Was ich interessant fand, dass die 3 Schauspielerinnen der Schwestern bereits vor ihrem Engagement befreundet waren und teilweise sogar zusammen wohnten.
Zitat von lyanna im Beitrag #51Mehr "per Zufall" hat Helga mit ihrem Mann Wolfgang von Boost noch ein "eigenes" Kind bekommen, sie nannten es Friederike. Gelegentlich hatten sie wohl mal sowas wie Sex ...ich kann mich nicht an irgendwelche Übertragungen erinnern. Gabs sowas überhaupt schon 56/63? Ich glaube nicht.
Wir sind gerade bei der 59er Staffel. Das Kind ist mit Hilfe der Medizin entstanden, in der ersten Folge der Staffel macht sich Evis Mann darüber lustig, wie das Sperma hin und her getragen worden sein soll.
Das Glück steigt nach dem Tief der mittleren Jahr stetig. Es ist die Zeit des Seins, des Nicht-mehr-alles-Müssens. Und es ist die Zeit der Ernte. Kinder machen etwa erst richtig glücklich, wenn sie ausgezogen sind. (Arthur C. Brooks)
Ich habe es gestern zuende geschaut und ich habe tatsächlich alle vier Staffeln geschaut, die ersten drei kannte ich zwar schon, aber es war nett, sie nochmal zu sehen.
Ich fand auch die ersten drei Staffeln haben schon gewisse Schwächen, aber insgesamt haben sie mir wieder richtig gut gefallen, was nicht zuletzt an der Musik lag und den angesprochenen Themen. Warum Joachim sich umgebracht hat, habe ich nicht wirklich verstanden (also von der Dramatik der Serie her), aber nun gut.
Die vierte Staffel würde ich niemandem wirklich empfehlen. Ich habe mich eher durchgequält, weil mir versprochen wurde, es würde ab der veirten Staffel nochmal spannend. Fand ich nicht.
Die Sache mit Linda fand ich völlig überflüssig, sowohl die Filmerei, als auch die Story dahinter und dann wurde sie noch nicht mal richtig erzählt, sondern quasi im Nebensatz abgehandelt. Dass sie überall filmen durfte fand ich zwar auch schräg, aber das Thema Datenschutz und Recht am Bild war in den siebzigern noch ein ganz anderes und da sie ja offiziell vom RBB kam und wohl auch immer Drehgenehmigungen beantragt hat, kann ich mir das rein rechtlich schon vorstellen. Aber es wurde nie klar, weshalb die Schöllacks sich darauf eingelassen haben. Und es nervte mich. Und ja irgendwer schrieb es schon, Linda war im falschen Jahrhundert.
Die beiden jungen Schauspielerinnen fand ich gut im Spiel, die Rollen waren halt nicht besonders dankbar. Auch dass man von der insgesamt schwierigen Kindheit und Pubertät von Dorli (alleine der Name war ja schon selten dämlich, in der dritten Staffel hatte ich es nur für einen Kosenamen gehalten, aber die haben das arme Kind ja offenbar wirklich so getauft) quasi nur im Nebensatz erfahren hat und der Unfall von Freddy und der zweiten Tochter so traumatisch war, dass Monika daraufhin Dorli ständig helikoptert hat ... nun ja.
Dass Eva ihren Gefängnisaufenthalt um 10 Jahre verlängert hat ... das war eben das Tatsache geschuldet, dass sie erst zur neuen Staffel wieder rausdurfte, dafür hat sich im Leben von Helga bis 1977 absolut nichts getan ... fand ich beides auch unbefriedigend.
Und die Wiederkehr von Joachim als sein Bruder war auch idiotisch. Warum sollten sich die Brüder dermaßen ähnlich sehen ... auf den Photos der ersten Staffeln wirkte das (natürlich) auch nicht so ... die Idee mit dem Deserteur, der später unter falschem Namen lebt, die fand ich allerdings gut.
Und wie das mit den Rückübertragungen jüdischen Vermögens damals praktisch abgelaufen ist, weiß ich nicht, das darf man in einer Serie ein bisschen kürzen, das ist oK und dass Eva plötzlich das wertvolle Bild im Nachlass fand, das fand ich auch oK. Dass sich allerdings irgendwie nie aufklärte, weshalb die Schwestern sie nicht mehr besucht haben, das gehört zu den Geheimnissen der Serie.
Ich denke die Lücke von 14 Jahren war einfach zu groß um die Geschichte überzeugend weitererzählen zu können. Schade.
- - - Freiheit ist, wenn jeder sich auf seine Art zum Deppen machen kann. Menschen werden nicht klüger dadurch, dass man sie auf ihre Dummheit hinweist.
Vorige Woche endlich den Kudamm 77 geschaut - es war anders, als gewohnt, aber für meine Begriffe nicht unbedingt schlecht, also "durchgequält" habe ich mich nicht. Das Helgachen hat sich leider, leider überhaupt nicht geändert. Monika fand ich etwas überspannt in ihrer Rolle als Tanztrainerin. Evi sehr erfrischend. Ansonsten hatte ich gehofft das statt Kudanmm 77, erstmal Kudamm 68 gezeigt wird - den Zeitsprung fand ich - ähnlich wie bei der Charitee - auch zu groß. Vor allem weil die Hauptdarsteller für mich so verkrampft auf "alt" getrimmt waren.
Ich habe den Urlaub/Krankheit genutzt und mich durch alle 4 Staffeln durchgebingt Und schließe mich Promethea an: Die 77er Staffel war enttäuschend. Den Plot mit dem wieder aufgetauchten Bruder hätte man sich sparen können. Toll auch, dass beide miteinander geschlafen haben um dann festzustellen a) er ist nicht sein Bruder und b) sie kann die fehlende Lücke nicht schließen. Genau DAS will man dann ja hören Die filmende, verlorene, Schwester hätte man sich auch sparen können bzw. diese Geschichte etwas besser ausarbeiten können. War ja damals nicht so unüblich, dass Frauen mit den Besatzern ein Verhältnis hatten. Und da ja ein Photo des Vaters existierte, nehme ich mal an, dass das eine längere und intensivere Beziehung war. Ich hatte übrigens bei Linda auch die ganze Zeit das Gefühl, sie lebte nicht in den Siebzigern sondern viel später., eher 80er/90er. Überhaupt hätte man Caterina's Geschichte besser erzählen können, dann wäre vielleicht auch manches in Ihrer Art klarer geworden. Dorli's Tanzkünste - naja, bei allem Respekt, die junge Dame hat sich ja wirklich bemüht. Aber für einen Herrn Llambi wäre die ein kleiner Snack... Ansonsten fand ich auch schade, dass sich keine der Figuren wirklich weiter entwickelt hat - da hatte ich nach der 63er Staffel zumindest für Helga eine kleine Hoffnung.
Mir sind auch sonst Unstimmigkeiten zu den 77ern aufgefallen (war damals süße 11 und habe die ersten Bravos gelesen): Einen Spruch wie "Cooler Mantel" hätte es damals nicht gegeben. Außerdem wurden teilweise Szenenbilder aus den 50er Staffeln mit eingebaut - ohne Bezug. Nee, so toll ich die anderen 3 Staffeln fand, brauche ich kein Kudamm 82 oder was auch immer mehr (womöglich mit Aerobic und einem wieder auftauchenden Freddy (den ich übrigens sehr vermisst habe))
Jeder Tag ist ein Geschenk Manchmal ist er nur Scheiße verpackt
Ich hatte mir in der Mediathek noch einmal die alten Staffeln angeschaut, bevor ich die 77er gestreamt habe. Mir hat die Fortsetzung nicht gefallen (spare mir die Details) und sollte es nochmal eine Fortsetzung geben, bin ich wahrscheinlich nicht mehr dabei. Mich interessierte die Zeitgeschichte rund um die Familie (war ja auch mein Leben), aber 77 habe ich anders erlebt und die Familiengeschichte der Schöllacks wurde unwahrscheinlich.