Zitat von luciernago im Beitrag #75Was ist denn der Grund, warum Dein Partner gar nicht arbeitet? Pflegt er noch jemand?
Ist das denn so? Ich lese hier nichts dergleichen.
Auch wenn ich mich da grundsätzlich deiner (und mytholons) Meinung anschließe: Das ist natürlich die Sache von Teetantes Partner, ob, wann, wie, wieviel er berufstätig ist und geht sie im Grunde nichts an. Die beiden haben ja keinen gemeinsamen Haushalt/ gemeinsame Kasse (in dem Fall würde ich es anders sehen).
Das Schönste, was ein Mensch hinterlassen kann, ist ein Lächeln im Gesicht derjenigen, die an ihn denken.
************************************ Moderatorin in der Pandemie, bei der Nachhaltigkeit und den Festen, im Persönlichkeits-, Erziehungs-, Baby-, Familien- und Trauerforum, im Glücklicher leben, bei den Angehörigen, in der allg. Gesundheit, der Kindergesundheit und bei den Krebserkrankungen, in den Krisenbeziehungen, bei den Hobbies, der Photographie und bei den besonderen Ernährungsformen.
Zitat von Teetante im Beitrag #67Danke dir für dein Verständnis und auch dass du schreibst, dass du viele solcher Geschichten aus deinem Umfeld kennst. Mir geht es genauso! Es sind aus meiner Sicht und mit meinem Erfahrungshorizont tatsächlich viel öfter die Männer als die Frauen, die auf der Strecke bleiben! Auch daran sollte sich dringend was ändern. Manchmal denke ich, das sind Themen, die man nicht ansprechen "darf", weil das nicht "ins Bild" passt.
Was genau meinst du mit "auf der Strecke bleiben"? Beruflich oder privat?
Ich weiß nicht, ich kann den Eindruck, dass es vor allem Männer sind, die mit dem Status des Alleinerziehenden die A...karte haben, nicht teilen. Frauen, die ihre Kinder wegen eines nicht anwesenden/ nicht zahlenden/ seinen Verpflichtungen nicht nachkommenden Kindsvaters allein versorgen sind doch in genau derselben Situation, und zahlenmäßig erheblich mehr. Kann es sein, dass Männer eher mehr Gewese darum machen, wenn es sie trifft? Während Frauen es vollkommen normal finden, dass sie die Haupt- oder einzig Verantwortlichen für ihre Kinder sind?
Nein, ich will hier keine allgemeine Diskussion zum Thema Männer/ Frauen aufmachen, das ist auch nicht dein Thema, Teetante, wollte nur den Eindruck ein wenig zurechtrücken. Er scheint mir sehr subjektiv zu sein.
Das Schönste, was ein Mensch hinterlassen kann, ist ein Lächeln im Gesicht derjenigen, die an ihn denken.
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Das immer öfter die Männer auf der Strecke bleiben sehe und erlebe ich nicht. Wenn dann sind es schwache Männer. Hast du dir bewusst einen Schwächen Mann ausgesucht ? Er haette seine Karriere aufgegeben..... Ja, zwischen Karriere aufgeben und hat nicht mehr arbeiten liegt auch noch was. Frauen geben auch oft ihre Karriere Wg der Kinder auf, gehen aber trotzdem noch arbeiten. Alleinerziehende Mütter muessen oft noch mindestens 50% arbeiten um überhaupt ueber die Runden zu kommen. Das macht auch was mit dem Ego des Mannes wenn er nicht arbeiten geht. Wenn er keine Bestätigung durch den Beruf hat. Wie kompensiert er das ?
Mitmenschlichkeit ist die schönste Art der Erderwärmung 🌹
Liebe Teetante, Du sagst, Du bist nicht gern allein, und dass eine Fernbeziehung eigentlich nicht das ist, was Du willst... Aber mir fällt auf, dass Du eine hast. Natürlich ist es "geschehen", aber Du hast es auch geschehen lassen und es hält Dich was in dieser Situation. Kann es vielleicht sein, dass Du es schon schätzt, dass Du Dein Zuhause und Deinen Rückzugsort hast, der Dir ganz allein gehört? Und weil das bei Dir irgendwie so verdrahtet ist, dass man das gar nicht genießen darf, hast Du's dann kalt und ungemütlich statt warm und kuschelig?
Ich habe mit meiner Fernbeziehung lange gehadert, bis mir einfiel, dass ich sie aus Gründen habe. Meinem ausgesprochen starken Fluchtreflex kommt es sehr entgegen, dass meine Wohnung mir ganz alleine gehört und es Phasen gibt, in denen mein Mann nicht da ist - und ich mich nach gar niemandem richten muss. Ich mache es immer gerne allen recht, wahrscheinlich zu sehr, und stehe oft genug nicht für mich ein. Wenn ich alleine bin, muss ich's nur mir selbst recht machen und schon gar nicht irgendwie an mir "arbeiten" etc. Entspannend find ich das.
Zitat von Nora im Beitrag #70 Nur, dass dieses Zurückstecken nichts mit dir zu tun hatte, das hat er für seine sich ungeraten gebenden Kinder und seine bösartig agierende Exfrau getan.
Nur am Rande bemerkt: wenn die Kinder tatsächlich manipuliert werden, macht sie das nicht zu ungeratenen Kindern, sondern zu Opfern (in diesem Fall eines Elternteils).
Edit: es sind tatsächlich überwiegend die Mütter, die ihre Kinder manipulieren. Da wird erst der Umgang erschwert oder gar zu verhindern versucht, und gleichzeitig wird den Kindern suggeriert, dass der Vater sich nicht genug kümmert.
Ist meist nur eine Altersfrage, bis Kinder selbstständig denken und die Manipulation erkennen.
Zitat von luciernago im Beitrag #75Was ist denn der Grund, warum Dein Partner gar nicht arbeitet? Pflegt er noch jemand?
Ist das denn so? Ich lese hier nichts dergleichen.
Auch wenn ich mich da grundsätzlich deiner (und mytholons) Meinung anschließe: Das ist natürlich die Sache von Teetantes Partner, ob, wann, wie, wieviel er berufstätig ist und geht sie im Grunde nichts an. Die beiden haben ja keinen gemeinsamen Haushalt/ gemeinsame Kasse (in dem Fall würde ich es anders sehen).
Jein...sobald man eine Beziehung eingeht und zumindest die theoretische Option eines späteren Zusammenzuges besteht, sind die finanziellen Verhältnisse imho sehr wohl von Belang, denn falls einer der Partner von Arbeitslosigkeit oder im höheren Alter von Altersarmut betroffen ist, wird der gut verdienende Partner auch ohne Trauschein unterhaltspflichtig und es bleibt nur entweder zahlen oder weiterhin getrennt wohnen.
Edit: in meinen Augen wäre das ein ganz entscheidender Aspekt, wenn es so wäre und man dies quasi von Anbeginn der Beziehung an weiß.
Man geht also eine Fernbeziehung ein mit dem Wissen, dass man nie wird zusammenziehen können.
Wenn man das so will: gut, kein Problem.
Wenn man sich aber doch zumindest perspektivisch nach einem Zusammenwohnen sehnt?
Oder wurde durch Prozesse im Unterbewusstsein, durch irgendeinen Vermeidungsmechanismus, ein Partner ausgewählt, bei dem sicher ist, dass man nie zusammen leben kann?
Hach, der Kleine ist göttlich! Es ist einfach nur schön, man kann zusehen, wie er wächst und größer wird. Er fängt an zu erzählen, wenn er mit seinen Sachen spielt.
Wer kurz nach der Geburt oder nach einem Jahr wieder arbeiten gehen möchte, soll das gerne tun. Aus heutiger Sicht würde ich mit Sicherheit durchsetzen, mindestens ein Jahr, lieber aber die ersten 3 Jahre "nur" Hausfrau und Mutter zu sein und danach mit ein paar Stündchen wieder einzusteigen - weil ich den Spagat kennenlernen durfte.
Was den ganzen Rest angeht - aktuell nicht.
Verstehen kann man das Leben nur rückwärts, leben aber muss man es vorwärts (frei nach Sören Kierkegaard)
teetante, das klingt so schoen, was du vom enkel schreibst und ja das glaube ich das man da wirklich gerne viel zeit mit so kleinen kindern verbringen moechte
alone we can do soo little together we can do so much kleinschreiberin
Zitat von Sariana im Beitrag #72Ihr lebt eine Fernbeziehung, die sich perspektivisch nicht so schnell ändern wird, solange weder du in seine Nähe noch er in deine Nähe zieht. Wenn du ganz klar für dich benennen konntest, dass du "eigentlich" eine Beziehung mit räumlicher Nähe möchtest, hat es vermutlich einen, ggf. tieferliegenden Grund, dass du dich für eine Fernbeziehung entschieden hast. Ich kenne sowohl die Situation in der du derzeit bist als auch eine "normale" Fernbeziehung, ohne den Kometenschweif Familie.
Das ist so und das wusste ich auch von Anfang an.
2022 konnte ich für mich klar benennen, dass ich keine Beziehung mehr wollte, weder fern noch nah. Ich war total "satt" und hatte die Nase voll.
Zitat von fritzi im Beitrag #73Könntest Du Dir vorstellen, dass es jemanden ausser einem Partner gibt, der/die den Platz einnehmen, dass Du Sachen nicht allein machen musst? Freundinnen?
Nein. Ich habe die Erfahrung gemacht, dass es einen Riesenunterschied jeweils zwischen FreundInnen, Familie und Partnern gibt. Zumal die Menschen, die ich für mich als Freundinnen definieren würde, allesamt seit Jahrzehnten verheiratet oder verpartnert sind - und infolgedessen wenig Nerv haben, sich mit den Dingen, die hier nun mal erledigt werden müssen, zu befassen. Bei meiner Herkunftsfamilie bräuchte ich nicht mal daran zu denken, um Hilfe zu bitten oder nachzufragen. Meine Wunschfamilie lebt rund 10.000 km weit weg. Aber wie gesagt: einen "Hausmeister", nur um Sachen zu erledigen, brauche ich nicht - das kann ich auch alleine. Alternativ gibt es Handwerker (die man allerdings kaum noch bezahlen kann, falls man überhaupt einen findet!).
Zitat von Analuisa im Beitrag #76Ist das denn so? Ich lese hier nichts dergleichen.
Auch wenn ich mich da grundsätzlich deiner (und mytholons) Meinung anschließe: Das ist natürlich die Sache von Teetantes Partner, ob, wann, wie, wieviel er berufstätig ist und geht sie im Grunde nichts an. Die beiden haben ja keinen gemeinsamen Haushalt/ gemeinsame Kasse (in dem Fall würde ich es anders sehen).
Das sehe ich genauso. Jobsuche (die auch nicht mehr soooo easypeasy ist!) und Arbeitslosigkeit sind keine Themen, die ich hier diskutieren möchte.
Zitat von Analuisa im Beitrag #77Nein, ich will hier keine allgemeine Diskussion zum Thema Männer/ Frauen aufmachen, das ist auch nicht dein Thema, Teetante, wollte nur den Eindruck ein wenig zurechtrücken. Er scheint mir sehr subjektiv zu sein.
Ich freue mich, wenn du andere Erfahrungen oder Eindrücke hast. Ernstgemeint!
Zitat von Jorinde im Beitrag #79Ich habe mit meiner Fernbeziehung lange gehadert, bis mir einfiel, dass ich sie aus Gründen habe. Meinem ausgesprochen starken Fluchtreflex kommt es sehr entgegen, dass meine Wohnung mir ganz alleine gehört und es Phasen gibt, in denen mein Mann nicht da ist - und ich mich nach gar niemandem richten muss. Ich mache es immer gerne allen recht, wahrscheinlich zu sehr, und stehe oft genug nicht für mich ein. Wenn ich alleine bin, muss ich's nur mir selbst recht machen und schon gar nicht irgendwie an mir "arbeiten" etc. Entspannend find ich das.
Fluchtreflex kenne ich von mir auch.
Zitat von mytholon im Beitrag #81Jein...sobald man eine Beziehung eingeht und zumindest die theoretische Option eines späteren Zusammenzuges besteht, sind die finanziellen Verhältnisse imho sehr wohl von Belang, denn falls einer der Partner von Arbeitslosigkeit oder im höheren Alter von Altersarmut betroffen ist, wird der gut verdienende Partner auch ohne Trauschein unterhaltspflichtig und es bleibt nur entweder zahlen oder weiterhin getrennt wohnen.
Das ist richtig. "Offiziell" werden wir niemals zusammen leben.
Da ich damals keinen Freund oder Partner mehr wollte, habe ich nicht "gesucht". Irgendwie kam es dann aber anders als gedacht.
Es sind völlige Gegensätze, die ich auch nicht "integriert" bekomme. Einerseits glaube ich nicht, dass ich heute noch mal mit einem Mann / Partner zusammenleben wollte oder auch nur könnte, andererseits finde ich das Alleineleben aber auch nicht gerade schön oder dolle.
Verstehen kann man das Leben nur rückwärts, leben aber muss man es vorwärts (frei nach Sören Kierkegaard)
Zitat von Teetante im Beitrag #852022 konnte ich für mich klar benennen, dass ich keine Beziehung mehr wollte, weder fern noch nah. Ich war total "satt" und hatte die Nase voll.
Mit dem, was du erzählt hast, warst Du eher völlig fertig. Das hat nichts mit der "bewußten Entscheidung, Single sein zu wollen" zu tun.
Zitat
Zitat von fritzi im Beitrag #73Könntest Du Dir vorstellen, dass es jemanden ausser einem Partner gibt, der/die den Platz einnehmen, dass Du Sachen nicht allein machen musst? Freundinnen?
Nein. Ich habe die Erfahrung gemacht, dass es einen Riesenunterschied jeweils zwischen FreundInnen, Familie und Partnern gibt. Zumal die Menschen, die ich für mich als Freundinnen definieren würde, allesamt seit Jahrzehnten verheiratet oder verpartnert sind - und infolgedessen wenig Nerv haben, sich mit den Dingen, die hier nun mal erledigt werden müssen, zu befassen. Bei meiner Herkunftsfamilie bräuchte ich nicht mal daran zu denken, um Hilfe zu bitten oder nachzufragen. Meine Wunschfamilie lebt rund 10.000 km weit weg. Aber wie gesagt: einen "Hausmeister", nur um Sachen zu erledigen, brauche ich nicht - das kann ich auch alleine. Alternativ gibt es Handwerker (die man allerdings kaum noch bezahlen kann, falls man überhaupt einen findet!).
Du bist niocht ehrlich zu Dir selbst. Du "brauchst" keinen Hausmeister - das ist sicher so. Aber Du w i l l s t eigentlich einen! Und deshalb haderst Du eigentlich jedes Mal, wenn sowas ansteht, damit - statt einfach den Termin mit der Werkstatt zu machen, denkst Du eigentlich: "Warum verdammtemal kann das Karl-Hugo nicht für mich..." Die Antwort ist natürliche infach: Du hast Dir einen unverfügbaren Karl-Hugo ausgesucht: Einen, der weder räumlich noch vom Verhalten her zu D e i n e r Verfügung steht. (Springt er bei der Ex? Ich habe von Deinen Berichten her das Gefühl, daß das so ist, und er deshalb für Dich eben nicht...)
Warum Du Dir den audgesucht hast, und bei ihm bleibst - mußt du selbst wissen. Es scheint Dir aber nicht gut zu tun.
ZitatDas sehe ich genauso. Jobsuche (die auch nicht mehr soooo easypeasy ist!) und Arbeitslosigkeit sind keine Themen, die ich hier diskutieren möchte.
Jetzt wird es rätselhaft. Daß er nicht bei Dir sein kann, weil sein JOB sonstwo ist - ok. Aber er arbeitet nicht, kann aber auch keine Zeit bei Dir verbringen? Das - würde mich höllisch anstinken, ehrlich gesagt. Das Argument "Arbeitsamt verbietet das" paßt so nicht - er muß nur "kurzfristig zur Verfügung stehen können", und sicherstellen, daß er seine Post bekommt. Andererseits kann er sich das Reisen eigentlich garnicht erlauben, finanziell?
Thema "Alleinerziehende Männer haben die A-Karte" - Dein Partner ist doch überhaupt kein Alleinerziehender! Die Kinder leben doch bei der Mutter? Und: Die Kinder sind an seienr Arbeitslosigkeit schuld? Die Kinder sind nicht mehr so klein, daß sie ständige Betreuung benötigen - irgendwas ist da seltsam. Findest Du das alles wirklich nachvollziehbar?
ZitatFluchtreflex kenne ich von mir auch.
Zitat "Offiziell" werden wir niemals zusammen leben.
ZitatDa ich damals keinen Freund oder Partner mehr wollte, habe ich nicht "gesucht". Irgendwie kam es dann aber anders als gedacht.
ZitatEs sind völlige Gegensätze, die ich auch nicht "integriert" bekomme. Einerseits glaube ich nicht, dass ich heute noch mal mit einem Mann / Partner zusammenleben wollte oder auch nur könnte, andererseits finde ich das Alleineleben aber auch nicht gerade schön oder dolle.
Zusammengefaßt:
Du hast Dir quasi bewußt Dein derzeitiges Elend ausgesucht. ist dies also nur ein Strang, um sich mal richtig "auszujammern"?
Das ist ja völlig ok! Denn das Hauptproblem ist dieser "Knoten im Hirn". Den kannst aber nur Dun selbst lösen.
Wobei ich schon das Gefühl habe, daß Du diesen Partner hast, weil da das "Risiko" des Zusammenlebens garnicht existiert. Dennoch: Der Mann wirkt von Deinen Beschreibungen her nicht so, als ob er ein echter guter Partner für Dich ist. (Aber das ist nur mein Gefühl.)
Ich bin nicht „im Spektrum“. Aber mein EQ ist tatsächlich etwas niedrig.
Zitat von Teetante im Beitrag #85Ich freue mich, wenn du andere Erfahrungen oder Eindrücke hast. Ernstgemeint!
Hm. Bezogen auf diese Aussage von mir:
Zitat von Analuisa im Beitrag #77Ich weiß nicht, ich kann den Eindruck, dass es vor allem Männer sind, die mit dem Status des Alleinerziehenden die A...karte haben, nicht teilen. Frauen, die ihre Kinder wegen eines nicht anwesenden/ nicht zahlenden/ seinen Verpflichtungen nicht nachkommenden Kindsvaters allein versorgen sind doch in genau derselben Situation, und zahlenmäßig erheblich mehr.
liest sich das etwas merkwürdig, also dass du dich darüber freust.
Was ist toll daran, dass es viele alleingelassene alleinerziehende Frauen gibt? So meinst du es vermutlich nicht, aber wie dann?
Zitat von Teetante im Beitrag #85Es sind völlige Gegensätze, die ich auch nicht "integriert" bekomme. Einerseits glaube ich nicht, dass ich heute noch mal mit einem Mann / Partner zusammenleben wollte oder auch nur könnte, andererseits finde ich das Alleineleben aber auch nicht gerade schön oder dolle.
Natürlich kriegst du die Gegensätze nicht integriert, das geht auch nicht. Das ist das, was ich weiter oben als Quadratur des Kreises bezeichnete.
Du kannst nicht gleichzeitig die Vorteile einer Partnerschaft und die Vorteile des Singleseins haben. Im Grunde hast du doch schon die für dich vermutlich ideale Form gewählt: es gibt einen Partner (du bist also nicht allein, du kannst ihn anrufen, ihr könnt euch besuchen, Zeit miteinander verbringen, euch emotionalen Rückhalt geben) du wohnst aber nicht mit ihm zusammen (musst ihn im Alltag nicht ertragen und nicht finanziell für ihn aufkommen - was du müsstest, wenn er bei dir lebte). Du könntest es auch so sehen, dass du das Beste aus beiden Welten hast. Aber statt das Positive dieser Variante zu sehen, hast du dich meinem Eindruck nach völlig auf eine negative Sichtweise festgebissen.
Z.B. schreibst du von den Frauen, die du auf einer Tagung getroffen hättest, und die sich freuten, zu ihren Ehemännern zurückzukehren. Nun, die Frauen auf der Tagung waren sehr wahrscheinlich nicht alle verpartnert, da gab es bestimmt auch Alleinstehende, Einsame. Nur haben die vermutlich nichts gesagt.
Du schreibst, du kommst in eine kalte Wohnung zurück und bist da allein. Hey, warum machst du es dir nicht warm und gemütlich, rufst deinen Partner an, ihr erzählt euch von eurem Tag und du genießt den entspannten Abend mit Keksen und Kerzenschein (oder was immer du magst)?
Das Schönste, was ein Mensch hinterlassen kann, ist ein Lächeln im Gesicht derjenigen, die an ihn denken.
************************************ Moderatorin in der Pandemie, bei der Nachhaltigkeit und den Festen, im Persönlichkeits-, Erziehungs-, Baby-, Familien- und Trauerforum, im Glücklicher leben, bei den Angehörigen, in der allg. Gesundheit, der Kindergesundheit und bei den Krebserkrankungen, in den Krisenbeziehungen, bei den Hobbies, der Photographie und bei den besonderen Ernährungsformen.
Zitat von Nora im Beitrag #86 Aber er arbeitet nicht ... (...) Die Kinder leben doch bei der Mutter?
@Teetante, diese beiden Punkte sind mir immer noch nicht klar.
Du hattest von einer ad acta gelegten Karriere geschrieben. Für mich ist das nicht gleichbedeutend mit Arbeitslosigkeit.
Und wenn er tatsächlich nicht arbeitet (?), wird ihm trotzdem seit Jahren eine Familienhelferin zur Seite gestellt (# 65). Irgendwie krieg ich das nicht zusammen.
Wo die Kinder überwiegend leben, bzw. welches Umgangsrecht zur Anwendung kommt, würde mich ebenfalls interessieren. Denn beides scheint ja eine Rolle in Eurer Beziehung zu spielen.
ZitatDie Kinder sind nicht mehr so klein, daß sie ständige Betreuung benötigen -
Ich habe herausgelesen, dass es sich um drei Kinder (Mädchen?) handelt, da Du irgendwo von der mittleren Tochter gesprochen hast. Das Alter der Kinder zu erfahren fände ich schon wichtig für die Gesamteinschätzung.
Zitat von Analuisa im Beitrag #87 Aber statt das Positive dieser Variante zu sehen, hast du dich meinem Eindruck nach völlig auf eine negative Sichtweise festgebissen.
Mir kommt das auch so vor - was den Frust erklären würde.
Zitat von Analuisa im Beitrag #87Im Grunde hast du doch schon die für dich vermutlich ideale Form gewählt: es gibt einen Partner (du bist also nicht allein, du kannst ihn anrufen, ihr könnt euch besuchen, Zeit miteinander verbringen, euch emotionalen Rückhalt geben) du wohnst aber nicht mit ihm zusammen (musst ihn im Alltag nicht ertragen und nicht finanziell für ihn aufkommen - was du müsstest, wenn er bei dir lebte). Du könntest es auch so sehen, dass du das Beste aus beiden Welten hast.
Das war eigentlich auch mein Gedanke. Besser geht es aus in Teetantes Situation eigentlich nicht. Sie hat ihren TRaumjob, ihr Haus, ihren Sohn als Mitbewohner (soo alleine ist sie ja nicht . .) und sieht ihren Enkel jede Woche. Welche Oma hat das schon! MAnche Enkel wohnen Hunderte von Kilometern weg.
Aber durch die Situation des Partners ist - vermute ich - irgendwie ein Ungleichgewicht entstanden. Vielleicht hadert der Mann mit seiner Situation. In meinem Umfeld sind einige Männer, die wegen den Auseinandersetzungen mit den Exfrauen beim Thema gemeinsame Kinder viel erdulden müssen. (Ich weiss, es gibt auch Frauen, die von den Exmännern ganz mies mit den Kindern im Stich gelassen werden).
Das kann schon an dem Mann zehren und ist damit vermutlich Dauerthema für die gemeinsamen Stunden. Da fehlt es vermutlich etwas an Unbeschwertheit.
Ja, für Teetante ist die Situation eben doch nicht ideal. Sie erhofft sich doch mehr von ihm. Da kommt aber nix. Das ist auch hier wie sonst immer: Du kannst ihn nicht ändern ! Wenn er den Hintern nicht hochkriegt dann ist das so. Nimm ihn so wie er ist oder lass ihn.
Mitmenschlichkeit ist die schönste Art der Erderwärmung 🌹
Zitat von Farfalle im Beitrag #90Ja, für Teetante ist die Situation eben doch nicht ideal.
Wer hat schon eine ideale Situation?
Mein Punkt war, dass Teetante meinem Eindruck nach einer Chimäre hinterherjagt. Absolute Freiheit und absolute Verbindlichkeit zusammen gehen halt nicht. Man hat immer entweder mehr vom einen oder mehr vom anderen.
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Zitat von Farfalle im Beitrag #90 Wenn er den Hintern nicht hochkriegt dann ist das so.
Und wenn das seinen familiären Umständen geschuldet ist?
Ich blicke leider wirklich nicht ganz durch.
Denn gelesen habe ich auch, dass der Mann durchaus zu ihr kommt, mit dem Baby halt nicht viel anfangen kann. Was ich jetzt aber nicht so schlimm finde.
Persönliche Freiheit u n d hohe Verbindlichkeit geht schon.
Ich sehe das Problem eher darin, daß ihr Partner eben nicht in der Lage ist, seinen deutlichen Fokus auf Teetante zu legen - aufgrund der Familie - und wie er damit umgeht. (Durch Ansprüche von Ex und Kindern gesteuert).
Wenn jemand Kinder hat, sollten diese grundsätzlich einen höheren Stellenwert als Partner haben. Aber wenn daraus „PartnerIn guckt immer in die Röhre“ wird, wird das nicht funktionieren.
Das gilt in Partnerschaften mit gemeinsamen Kindern genauso. Nur daß da der zu kurz kommenden Person nicht der Vorwurf der eifersüchtigen Verständnislosigkeit gemacht wird - was bei „unverwandten“ Partnern sehr schnell passiert.
Ich bin nicht „im Spektrum“. Aber mein EQ ist tatsächlich etwas niedrig.
Naja, es ist halt so, dass in jeder Art von Beziehungen, Freundschaften, Partnerschaften, you name it, beim Geben und Nehmen von egal was ein bestimmtes Verhältnis eingespielt hat. Wenn das durcheinandergebracht wird, ist der andere Teil nicht immer damit glücklich, und zwar gerade sie/er, die/der vorher häufig der/die Nehmeri/in war (dieses Gendern kann echt anstrengend sein) und eigentlich auch mal dran wäre, zu geben (Rücksichtnahme, Geld, Zeit, etc.)
Ist mir schon verschiedentlich aufgefallen - wir hatten hier doch mal einen Strang, da war das bei zwei Freundinnen so, wo die eine die andere samt Nachwuchs wochenlang für Urläube beherbergt hatte und sonstige Unterstützung geliefert hat, diejenige aber die Freundin in einer belastenden Notsituation noch nicht mal für eine Nacht beherbergen wollte. War ja so schön vorher und wieso sollte man das ändern?
Man gewöhnt sich an das, was man kriegt (in dem Fall von Teetantes Partner die Rücksichtnahme, die sie seiner familiären Situation gegenüber zeigt), und macht sich nicht immer bewusst, dass es fair ist, dem anderen auch zu geben, wenn es erforderlich ist. Der Mensch ist schon primär ein Egoist - und man muss sich einen inneren Schubs geben, um das zu überwinden. Manchmal braucht es auch einen äußeren Schubs dazu oder es klappt gar nicht.
Zitat von Farfalle im Beitrag #90 Wenn er den Hintern nicht hochkriegt dann ist das so.
Und wenn das seinen familiären Umständen geschuldet ist?
Ich blicke leider wirklich nicht ganz durch.
Denn gelesen habe ich auch, dass der Mann durchaus zu ihr kommt, mit dem Baby halt nicht viel anfangen kann. Was ich jetzt aber nicht so schlimm finde.
Ich blicke auch nicht wirklich durch, bzw es ist eben nebulös.
Die Kinder wuerden bei der Mutter leben, aber er kann nicht arbeiten Wg der Kinder. 🤔 ???? Zumindest sehr merkwürdig. Ja, er macht ihr schon mal Reparaturen. Z.B. am Wohnmobil, so erinnere ich es. Sie möchte aber mehr davon. Geht nicht wg .......keine Ahnung.
In allem scheinen sich Mutter und Ex-Frau einzumischen. Da kann er keine Grenzen setzen.
Das er mit dem Baby nicht viel anfangen kann finde ich auch nicht schlimm, aber er beansprucht ihre Zeit für sich wenn sie das Baby hat. Weil er Langeweile hat ?
Mitmenschlichkeit ist die schönste Art der Erderwärmung 🌹
Zitat von Farfalle im Beitrag #95Die Kinder wuerden bei der Mutter leben
Das war nur Noras Vermutung. Teetante hat sich zu diesem Punkt m.W. nicht geäußert.
Das Schönste, was ein Mensch hinterlassen kann, ist ein Lächeln im Gesicht derjenigen, die an ihn denken.
************************************ Moderatorin in der Pandemie, bei der Nachhaltigkeit und den Festen, im Persönlichkeits-, Erziehungs-, Baby-, Familien- und Trauerforum, im Glücklicher leben, bei den Angehörigen, in der allg. Gesundheit, der Kindergesundheit und bei den Krebserkrankungen, in den Krisenbeziehungen, bei den Hobbies, der Photographie und bei den besonderen Ernährungsformen.
Gemäß #65 hat der Freund das ABR (=Aufenthaltsbestimmungsrecht) für seine Kinder. Auch wäre eine Familienhilfe tätig (die die Schränke in seinem Haushalt auf Alkoholflaschen kontrolliert hat, aufgrund einer Falschbeschuldigung durch Exfrau und eines der Kinder).
Es ist daher davon auszugehen, dass die Kinder beim Vater wohnen.
Dennoch frage ich mich, warum er nicht berufstätig ist, so klein dürften die Kinder nicht mehr sein.
Natürlich ist das seine und Teetantes Sache, aber wenn sie das so OK fände, würde sie hier nicht schreiben.
Es muss einen Grund haben, wenn man sehend auf ein totes Pferd aufsteigt?
Sie schreibt zwar, sie habe zum damaligen Zeitpunkt keinen Partner gesucht. Aber irgendwie (Singlebörse?) muss sie ihn ja kennen gelernt haben...bei >100 km (?) Distanz der Wohnorte sind die 2 sich wohl eher nicht zufällig auf der Straße begegnet.
Zitat von mytholon im Beitrag #97Gemäß #65 hat der Freund das ABR (=Aufenthaltsbestimmungsrecht) für seine Kinder. Auch wäre eine Familienhilfe tätig (die die Schränke in seinem Haushalt auf Alkoholflaschen kontrolliert hat, aufgrund einer Falschbeschuldigung durch Exfrau und eines der Kinder).
Es ist daher davon auszugehen, dass die Kinder beim Vater wohnen.
Dennoch frage ich mich, warum er nicht berufstätig ist, so klein dürften die Kinder nicht mehr sein.
Natürlich ist das seine und Teetantes Sache, aber wenn sie das so OK fände, würde sie hier nicht schreiben.
Es muss einen Grund haben, wenn man sehend auf ein totes Pferd aufsteigt?
Sie schreibt zwar, sie habe zum damaligen Zeitpunkt keinen Partner gesucht. Aber irgendwie (Singlebörse?) muss sie ihn ja kennen gelernt haben...bei >100 km (?) Distanz der Wohnorte sind die 2 sich wohl eher nicht zufällig auf der Straße begegnet.
Hier müsste Teetante Licht ins Dunkel bringen.
Ok. Dann habe ich irgendwas falsch aufgeschnappt.
Wenn die Kinder nicht mehr so klein sind sind sie wohl schulpflichtig. In der Zeit könnte er arbeiten. Ich erinnere mich das Teetante mal geschrieben hat es wäre nicht so einfach wieder einen Job zu finden. 🤔 Eine Frau müsste arbeiten gehen wenn die Kinder älter wie 3 Jahre sind. Wie kommt er dann damit durch das er nicht arbeiten gehen kann ? Ich finde schon das dieser Punkt wichtig ist wenn man die Beziehung betrachtet. Sie ist im Grunde kreuzungluecklich mit der Beziehung.
Mitmenschlichkeit ist die schönste Art der Erderwärmung 🌹
In einer Position wie Teetante, ich vermute Beamtin im höheren Dienst, würde ich mir so etwas nicht antun.
Spätestens bei der "Schrankkontrolle" wäre ich raus gewesen, auch wenn der Freund denunziert wurde und nichts dafür kann. Aber diese ganze Gemengelage wäre nicht mein Niveau und mir neben dem anspruchsvollen Beruf zu stressig. Diese Kindesmutter, die die eigenen Kinder gegen den Vater aufwiegelt, den sie mal geliebt und geheiratet hatte, wird die Beziehung zwischen Teetante und ihrem Freund dauerhaft belasten.
Ich habe auch noch nie erlebt, dass so ein Gefälle (Karrierefrau und Arbeitsloser) dauerhaft tragfähig ist (es sei denn, es lernen sich 2 Berufstätige kennen&lieben und erst später verliert einer seinen Job).