Zitat von Utetiki im Beitrag #6164Aber ich musste noch anschließend "Im letzten Sommer" sehen. Ein typischer Franzosenfilm, der einen verstört sitzen lässt.
das hört sich an als wäre das etwas für mich
Ich habe mir den Film gerade angeschaut und finde ihn klasse. Samuel Kircher spielt so verdammt gut!
Super, wirklich. Ich hattte den jungen Mann schon gegoogelt, er bringt auch beste Voraussetzungen mit: seine Eltern und sein älterer Bruder Paul sind ebenfalls Schauspieler. Eigentlich war Paul für die Rolle vorgesehen, man meinte aber schließlich dieser sei zu alt für die Rolle eines 17jährigen, woraufhin Paul dann seinen kleinen Bruder empfohlen hat.
Und das beste, das ich entdeckte, ist: "Im letzten Sommer" ist eine Neuverfilmung! Das dänische Original "Königin" mit der von mir sehr geschätzten Trine Dyrholm läuft auf Magenta TV oder ARD plus. Das muss ich jetzt auch noch sehen. Dann fehlt mir nur noch eine englische Fassung mit Nicola Walker aus "The Split".
Eine amerikanische Verfilmung wird es nicht geben, zumindest nicht mit diesem Ende. Eine amerikanische Frau wäre reumütig zu ihrem Gatten gegangen und hätte sich kein weiteres Mal verführen lassen. Das gefällt mir an französischen Filmen, die sind ehrlich und kennen da kein Tabu.
Meine Meinung steht fest, bitte verwirren Sie mich nicht mit Tatsachen
God gave rock 'n' roll to you, put it in the soul of everyone. (KISS)
Zitat von PeggySue im Beitrag #6177 Eine amerikanische Verfilmung wird es nicht geben, zumindest nicht mit diesem Ende. Eine amerikanische Frau wäre reumütig zu ihrem Gatten gegangen und hätte sich kein weiteres Mal verführen lassen. Das gefällt mir an französischen Filmen, die sind ehrlich und kennen da kein Tabu.
Da hast Du sicher recht, @PeggySue.
Von einer englischen Fassung (vor allem mit N.W.) verspräche ich mir aber auch ein weniger geschmeidiges Ende. Die dänische Fassung endet übrigens auch anders als die französische.
Das hier werde ich mir heute auf arte angucken (den Text habe ich kopiert)
1958 besucht Kanzler Adenauer (Burghart Klaußner) den französischen Premier de Gaulle (Jean-Yves Berteloot) in dessen Landhaus. Obwohl die Wunden des Zweiten Weltkriegs noch brennen und das Misstrauen sehr groß ist, wird die Begegnung der beiden Staatsmänner zu einem Meilenstein der deutsch-französischen Annäherung.
Wenn ich so richtig Lust auf Schokolade habe, esse ich anstatt der Schokolade eine Banane. Dann eine Paprika, einen Apfel, Reiswaffeln, Naturjoghurt, eine Gurke und dann die Schokolade.
Zitat von Kambara im Beitrag #6184Ich hab gerade die ersten 4 Folgen von "Ladyparts" gesehen.
Was soll ich sagen? Total albern...
...und durchgeknallt und anarchisch. Fuck yeah! 🙌 Genau das, was ich gerade brauche.
Alyo Kambara so geht das nicht. Erst köderst du mich mit 7 Staffeln mad men und jetzt wo ich an der Angel hänge, kommst du um die Ecke mit „ladyparts“…. ts ts.
Zitat von print im Beitrag #6135 und dann: Wolf Hall reizt mich auch.
Ich weiß, der Strang ist nicht für Filmbesprechungen gedacht, aber hier ... waaah, es muss raus! Was? Ratlosigkeit und Bedrückung. Ich war zu Anfang - und Ende - fasziniert von Mark Rylance's schauspielerischer Leistung, das mal als erstes (in der Mitte allerdings etwas genervt und dachte "muss der denn ausnahmslos jede Frau mit dem selben undurchdringlichen Blick, so zwischen sachlichem Ratgeber, höchster Ehrerbietung und "reißt ihr die Kleider vom Leib" anschauen?
Und ich habe auch nicht verstanden, was will er, ist er ein Guter oder ein Böser, was sind seine Ziele? Immer wieder - auch den Männern gegenüber, dieser undurchdringliche Blick. Zum Schluss das Gefühl: das sollte man auch gar nicht verstehen, es bleibt unverständlich (ihm selbst vielleicht auch?) sondern nur: Heinrichs Ziele und Sprünge beobachtend vorauszuahnen und mitzuspringen.
Ich habe trotz langem Nachlesen nicht kapiert, ob er nun Protestant oder Katholik war und aus welchen Motiven er schließlich verurteilt wurde, wenigstens die subjektiven Motive Heinrichs hätte ich gern verstanden. Einfach nur: er war zu gut, zu erfolgreich, weckte Angst und Neid? Das klingt jetzt vielleicht lächerlich, aber Fazit "und wenn's mir nicht mehr passt: Kopf ab!" - das bedrückt mich.