"Noch vor wenigen Jahren waren Esel in Montenegro akut vom Aussterben bedroht. Dass es die einst auf dem Balkan zahlreichen, treuen Helfer der Bauern noch immer im Land gibt, ist vor allem Darko Saveljic zu verdanken. 2015 rettete der Biologe die erste Eselstute; die Besitzer hielten sie in elenden Verhältnissen. Inzwischen sind es 59 Stuten und ein Hengst, die auf Darkos Eselfarm ein Zuhause haben – hoch in den Bergen, 17 Kilometer von Montenegros Hauptstadt Podgorica entfernt."
Fand ich sehr anrührend, mit wieviel Liebe, Idealismus und Einsatz sich Darko Saveljic und seine Eltern um die Esel kümmern.
Zitat von daggy5gram im Beitrag #6025Was will der Lama mit dem Gewehr? in der ARD mediathek
Bhutan 2006. Die ganze Welt erstickt in Chaos und Krieg, doch im kleinen Königreich Bhutan mitten im Himalaya ist die Welt noch in Ordnung. Bis der König auf die Idee kommt, sein Volk glücklich machen zu wollen, indem er ihnen zuerst Zugang zu Internet und Fernsehen gibt und dann auch noch die Demokratie einführt. "Wir sind doch schon glücklich", denken sich die Menschen verwirrt. Sie sollen lernen, wie Wahlkampf funktioniert, während nebenbei ein "007" im TV rumschießt. Dem alten, hochverehrten Lama (Kelsang Choejay) reicht es. Er beauftragt den jungen Mönch Tashi (Tandin Wangchuk), ein Gewehr heranzuschaffen und kündigt eine wichtige Zeremonie an. Die Spannung im Dorf steigt, die Vorfreude ist riesig. Aber was will der Lama mit dem Gewehr?
Ein leiser film, der mich zum permanenten lächeln gebracht hat. Hintergründig, leicht, nachdenklich machend auf eine schöne weise.
Oh, schade, den habe ich verpasst (Mediathek geht nicht), habe ich mir mal vorgemerkt.
"Noch vor wenigen Jahren waren Esel in Montenegro akut vom Aussterben bedroht. Dass es die einst auf dem Balkan zahlreichen, treuen Helfer der Bauern noch immer im Land gibt, ist vor allem Darko Saveljic zu verdanken. 2015 rettete der Biologe die erste Eselstute; die Besitzer hielten sie in elenden Verhältnissen. Inzwischen sind es 59 Stuten und ein Hengst, die auf Darkos Eselfarm ein Zuhause haben – hoch in den Bergen, 17 Kilometer von Montenegros Hauptstadt Podgorica entfernt."
Fand ich sehr anrührend, mit wieviel Liebe, Idealismus und Einsatz sich Darko Saveljic und seine Eltern um die Esel kümmern.
Danke, toller Tipp!
Ich bin gerade in der ARD Mediathek auf „Berlin Sounds“ gestoßen - sehr interessante Zeitreise durch die musikalische Entwicklung der 60er und 70er Jahre. Es gibt auch einen zweiten Teil über die 80er/90er.
Wer im Regen nicht mit mir tanzt, wird im Sturm nie bei mir sein und wer im Sturm nicht bei mir ist, den brauche ich auch nicht bei Sonnenschein.
Der Erzgebirgskrimi am Donnerstag hat mich sehr enttäuscht. 😒 Wozu gab es da einen zweiten Handlungsstrang mit der persönlichen Vergangenheit der Försterin? Hatte doch mit dem Fall überhaupt nichts zu tun. 😳
Hör auf, dich Menschen zu erklären, die sich bereits entschieden haben, dich falsch zu verstehen.
Hat jemand "Die Vertraute des Mörders" gesehen, auf arte? Ist auch in der Mediathek (2 Teile).
Bin zufällig hängen geblieben - eher eine ruhig inszenierte True Crime Geschichte - die es aber in sich hat. Aus der Perspektive einer Rechtsbegleiterin in GB wird der Fall eines Serienmörders aufgerollt. Widersprüchliche Geständnisse des Täters, Abgründe die sich auftun. Emily Watson spielt die Rechtsbegleiterin überzeugend: die Ratlosigkeit, Überforderung. Und doch ist sie gefesselt von dem, was sie in ihrer Aufgabe erlebt denn es baut sich ein besonderes Vertrauensverhältnis zwischen ihr und dem Mörder auf. Dominic West als eben jener - dem möchte ich nicht auf der Straße begegnen.
Gib mir die Gelassenheit, Dinge hinzunehmen, die ich nicht ändern kann; den Mut, Dinge zu ändern, die ich ändern kann... und die Weisheit, das eine vom anderen zu unterscheiden.
Danke Rena, das ist nett, aber streamen funktioniert leider nicht wegen Geoblocking. Nicht so schlimm, irgendwann wird der Film sicher mal wieder ausgestrahlt.
Zitat von print im Beitrag #6038Erzähl dann bitte, wie du es fandest :-)
Großartiger Film und ebensolche Darsteller. Auch die Kameraführung hat mich von Anfang an gefesselt. Die manipulative Art von Fred West, dass man nie genau wusste, ob und wann er jetzt lügt, die "toten Augen" von Rose, dieser gruseligen Ehefrau, die Qualen der Janet Leach ... das alles ist so überzeugend dargestellt, dass man tatsächlich nicht weg sehen kann.
Ich bin ja eher nicht der Fan solcher rührseligen Filme, aber uns hat die Vorschau neugierig gemacht und wir haben es nicht bereut. Was für ein toller Film.
Eine alte Indianer Legende besagt: Wenn Du stirbst, begegnest Du auf der Brücke, die zum Himmel führt, allen Tieren, die Dir auf Deinem Weg zu Lebzeiten begegnet sind. Und diese Tiere entscheiden, ob Du weiter gehen darfst oder nicht.
Zitat von print im Beitrag #6038Erzähl dann bitte, wie du es fandest :-)
Großartiger Film und ebensolche Darsteller. Auch die Kameraführung hat mich von Anfang an gefesselt. Die manipulative Art von Fred West, dass man nie genau wusste, ob und wann er jetzt lügt, die "toten Augen" von Rose, dieser gruseligen Ehefrau, die Qualen der Janet Leach ... das alles ist so überzeugend dargestellt, dass man tatsächlich nicht weg sehen kann.
Nochmals Danke für den Tipp!!
Freut mich :-) Danke für das Feedback!
True crime ist sonst so gar nicht meins aber da war ich auch gefesselt, du beschreibst das gut.
Zitat von print im Beitrag #6036Hat jemand "Die Vertraute des Mörders" gesehen, auf arte?
Ich habe ihn auch angesehen. Ein sehr guter und gleichzeitig unerträglicher Film - wie geht das? Unerträglich nicht wegen der Grausamkeit des Geschehenen, sondern weil so quälend gezeigt wurde, wie sie sich nicht lösen konnte. Oh, ich hätte sie schütteln können! Ihr die ganze Zeit zurufen "Frau, du hast hier dein Leben, wirst gebraucht und kannst das hervorragend - warum, warum??" Irgendwo hat mich da was getriggert, vermute ich.
"Nach über 40 Jahren im Ausland kehrt Felice in seine Heimatstadt Neapel zurück, um seine todkranke Mutter zu besuchen. Als junger Mann hat er die Stadt Hals über Kopf verlassen, nachdem er an einem Verbrechen beteiligt war. - Mario Martones Film (2022) basiert auf dem gleichnamigen Roman des neapolitanischen Schriftstellers Ermanno Rea."
Hat mir sehr gut gefallen. Es gibt zwei Hauptdarsteller: den überzeugenden Pierfrancesco Favino, in dessen Gesicht sich die weite Reise durch Ort und Zeit widerspiegelt und die Stadt Neapel, Heimat und Labyrinth, gleich und doch anders, ein toll gefilmtes Stimmungsbild.
Ich musste mich erst etwas drauf einlassen, aber es hat sich für mich gelohnt.
In der Mediathek und am Mo., 18.08. um 01.40 h im TV.
Ein ganz großes Ding - am 31.07 um 20:15h im ZDF und jetzt schon in der mediathek.
Drehbuch von Ralf Husmann, gewohnte qualität. Etwas zu nett, aber schön abgedreht. Vor allem die spielfreude sämtlicher darsteller macht richtig spass.
Britischer Krimitipp The Bay. Staffel 2 in der ZDFmediathek, 1 gerade bei A zu Ende geschaut. Für Fans von Shetland, ruhig inszeniert und echt spannend.