Zitat von vally001 im Beitrag #23Du meinst, dass dann die Toiletten während des Büroalltags teilweise nicht benutzbar sind?
Genau. Dauert halt ca. eine halbe Stunde. Ist ja auch verständlich und prinzipiell kann man sich auch darauf einstellen. Ich habe es aber leider oft vergessen, noch schnell vorher zu gehen (die ungefähre Zeit kannte ich ja).
Zitat von vally001 im Beitrag #25Ist das mit dem ständigen Personalwechsel in der Branche wirklich so schlimm?
Nach meinem Eindruck: ja. Aber das wird regional und je nach Größe der Reinigungsfirma und den Arbeitsbedingungen variieren.
Zitat von vally001 im Beitrag #25Oder bekommt man dann überhaupt eine verlässliche Reinigungsfirma, die auf ihr Personal schaut und es eben langfristig behält?
Das ist m.E. eine Frage, wieviel man bereit ist, zu zahlen. Bei den Arbeitsbedingungen, die offensichtlich bei vielen Reinigungsfirmen üblich sind, ist es kein Wunder, daß jeder, der etwas Besseres findet, so schnell wie möglich das Weite sucht. Und wenn man der Firma mehr zahlt, dann muß man immer noch prüfen, ob das überhaupt bei den Angestellten ankommt oder die Reinigungsfirma nur die eigene Marge erhöht.
In meinen Augen hat das Drama begonnen, als die Auftraggeber begonnen haben, alles outzusourcen. Damit stieg der Kostendruck und die menschliche Bindung ging verloren. Das gilt nicht nur bei der Reinigung, sondern für alle Dienstleistungen, bei denen das ähnlich läuft. Das wird man wohl leider nicht mehr rückgängig machen können.
Nach dem, was ich so in meinem Umfeld sehe, ist es dort, wo die "Putzfrau" noch direkt angestellt ist, ganz anders (und besser). Aber das kenne ich eben nur noch von kleinen Familienbetrieben.
Daher finde ich es super, daß Ihr Euch in Deiner Firma solche Gedanken macht
Es wäre schon viel geholfen, wenn jeder einfach "nur" seine Arbeit machen würde, aber die wirklich großartigen Dinge auf dieser Welt geschehen nur, weil jemand mehr tut, als er muss.
Einer der großen Vorteile beim Outsourcen ist, dass man sich nicht um Vertretungen im Krankheits- und Urlaubsfall kümmern muss. Hat man mehrere Angestellte Reinigungskräfte, lässt sich das leichter organisieren als wenn man nur eine beschäftigt. Gebe ich nur zu bedenken.
Ich habe neue Laufschuhe. Ich bin schon ganz außer Atem. Jetzt noch den zweiten anziehen!
Wie meinst du das, Vorteil für wen? Für den, der den jeweiligen Job beauftragt. Man kann davon ausgehen, dass die Vorteile die Nachteile überwiegen bei denen, die outsourcen. Sonst würden sie es nicht machen. Gründe dafür gibts ja viele.
Ich habe neue Laufschuhe. Ich bin schon ganz außer Atem. Jetzt noch den zweiten anziehen!
Ich muss schon sagen, dass es mich stört, wenn tagsüber im normalen Büroalltag mein Büro gereinigt wird, weil es meinen Arbeitsablauf unterbricht. Ich verstehe aber auch die Beweggründe dahinter. Nun sind Reinigungskräfte ja aber nicht die einzige Berufsgruppe mit Nacht- und Wochenendarbeit, insofern frage ich mich, warum wird jetzt gerade auf sie Rücksicht genommen. Ich denke, es sind vorwiegend wirtschaftliche Gründe, wie schon jemand anführte.
Da es sich beim Reinigungsgewerbe um einen relativ niedrigschwelligen Einstieg in den Arbeitsmarkt handelt, wird er vermutlich zum Teil auch von Menschen ausgeübt, denen die unkonventionellen Arbeitszeiten eher entgegenkommen, z.B. weil sie tagsüber familiäre Verpflichtungen wie Angehörigenbetreuung haben oder mehrere Jobs ausüben. Ich glaube also nicht, dass alle Reinigungskräfte unbedingt nine to five arbeiten wollen, aber sicherlich schon einige.
~ Jesus hat gesagt: Leute, wenn Ihr was braucht, sagt es. Haut es raus.~ (Nina Hagen)
Bei uns darf aufgrund Datenschutz nur gereinigt werden, wenn alle Dokumente verräumt und die Schränke verschlossen sind, ebenfalls musss sämtliche Technik abgeschaltet sein bzw. im Logout. Daher kommt die Reinigung bei uns morgens zwischen 5.- 7.00 Uhr. Ab 07.30 Uhr sind die ersten Büromitarbeiter da.
Die Erde hat Musik für diejenigen, die zuhören. WS
Zitat von vally001 im Beitrag #25Das ist ein guter Punkt, wenn jeder die Abläufe kennt und immer die gleichen Personen aus der Reinigungsfirma kommen, ist es nach einer kurzen Eingewöhnungsphase wahrscheinlich klar wann wer was macht. Allerdings habe ich auch gehört, dass gerade das Thema Personal bei größeren Reinigungsunternehmen problematisch sein kann. Auch bei der Firma, die jetzt unser Büro (eben nach Büroschluss) putzt gibt es da wenig Kontinuität... Man merkt halt schon, wenn mal alles super erledigt wird, dann wieder nicht und die Leistungen schwanken... Klar, müssen sich neue Mitarbeiter erst einarbeiten, aber wenn das alle 2 Wochen stattfindet, ist das mühsam. Ist das mit dem ständigen Personalwechsel in der Branche wirklich so schlimm? Oder bekommt man dann überhaupt eine verlässliche Reinigungsfirma, die auf ihr Personal schaut und es eben langfristig behält? Das wäre ja gerade bei der Tagreinigung, wenn mehr Kontakt zu den Reinigungskräften besteht wahrscheinlich noch wichtiger - oder?
Ja bei vielen Firmen ist das leider der Fall. Teilweise sicherlich wegen den Umständen in der Branche geschuldet - aber ich würde auch nicht außer Acht lassen, der Einstieg in diesen Job ist recht leicht. Hat man da keine Ausbildung oder braucht etwas zur Überbrückung, kann man da sicherlich sehr schnell anfangen. Von daher kann ich die hohe Fluktuation schon verstehen. Man findet schon verlässliche Firmen, ist aber nicht unbedingt einfach. Bei uns macht das jetzt die Firma Blitzblank und da gibt es keine Probleme. Die machen das gut und man kennt da auch die Mitarbeiter mit der Zeit. Das ist dann natürlich schon besser wenn sich da alles eingespielt hat. Da macht einem dann eine Tagreinigung weniger aus weil die Reinigungsmitarbeiterinnen die Abläufe kennen. Gerade wenn es um Tagreinigung geht, wird das entscheidend sein. Ist man da auf der Suche würde ich Referenzen einholen und eventuell auch die Firmen fragen, wo diese Firmen putzen. Wir/Ich werde dir da keine große Hilfe sein weil man ja immer eine Firma vor Ort braucht. Da hilft dir mein Tipp aus Österreich wenig:) Große überregionale Firmen gibts auch sehr wenige aus meiner Sicht.
Zitat von Holunder im Beitrag #26Man könnte auch wieder Reinigungskräfte selbst anstellen - das würde sicher auch zu mehr Kontinuität beitragen.
Könnte man, damit hängt aber mehr zusammen. Das ist ein bisschen Aufwendiger als nur mal schnell eine Person anstellen. Warum glaubst du wird über die Bürokratie so viel geschimpft? Daher kann ich da auch verstehen, wieso man als Firma wenig mit diesen oder anderen Bereichen zu tun haben möchte. Auch im Bereich Reinigung gibts sicher viele Vorschriften, will gar nicht wissen, was man da alles wissen muss über die Zusammensetzung jedes einzelnen Putzmittels.
Zitat von Aurelia im Beitrag #32Nun sind Reinigungskräfte ja aber nicht die einzige Berufsgruppe mit Nacht- und Wochenendarbeit, insofern frage ich mich, warum wird jetzt gerade auf sie Rücksicht genommen.
Na weil du wahrscheinlich keine Mitarbeiter mehr findest. Ist ja in der Gastro ähnlich. Was meinst du, ist mit dem Schrei nach Facharbeitern gemeint? Dazu zählen auch diese Jobs. Andersrum würdest du es wohl auch nicht gut finden - wenn du Nachts arbeiten müsstest weil tagsüber gereinigt werden muss. Kein Problem, gibt ja auch andere Jobs, die man nur Nachts machen kann. Also ein wenig mehr Zusammenarbeit und Rücksicht aufeinander wäre wohl auch nicht verkehrt.
Zitat von Aurelia im Beitrag #32Da es sich beim Reinigungsgewerbe um einen relativ niedrigschwelligen Einstieg in den Arbeitsmarkt handelt, wird er vermutlich zum Teil auch von Menschen ausgeübt, denen die unkonventionellen Arbeitszeiten eher entgegenkommen, z.B. weil sie tagsüber familiäre Verpflichtungen wie Angehörigenbetreuung haben oder mehrere Jobs ausüben. Ich glaube also nicht, dass alle Reinigungskräfte unbedingt nine to five arbeiten wollen, aber sicherlich schon einige.
Die Arbeitszeiten kommen nur wenigen entgegen, man hat schlicht keine andere Wahl. Dann muss man nehmen was da ist.
Zitat von Holunder im Beitrag #26Man könnte auch wieder Reinigungskräfte selbst anstellen - das würde sicher auch zu mehr Kontinuität beitragen.
Könnte man, damit hängt aber mehr zusammen. Das ist ein bisschen Aufwendiger als nur mal schnell eine Person anstellen. Warum glaubst du wird über die Bürokratie so viel geschimpft? Daher kann ich da auch verstehen, wieso man als Firma wenig mit diesen oder anderen Bereichen zu tun haben möchte. Auch im Bereich Reinigung gibts sicher viele Vorschriften, will gar nicht wissen, was man da alles wissen muss über die Zusammensetzung jedes einzelnen Putzmittels.
Von "nur mal schnell eine Person anstellen" hatte ich auch nichts geschrieben. Und dass es zahlreiche Vorschriften gibt, ist mir bekannt - ändert aber nichts an der Aussage meines Beitrags.
Puh, also das scheint alles wesentlich komplexer zu sein, als ich mir das vorgestellt habe. Da sind wirklich viele Punkte zu berücksichtigen. Grundsätzlich kann ich die Gedanken verstehen selbst jemanden für die Reinigung anzustellen, aber ich denke das hängt auch sehr von der Größe der Firma bzw. des Gebäudes ab. Wenn sich mehrere Reinigungskräfte gegenseitig vertreten können, ist das sicher ein Ansatz, aber ich glaube dafür ist bei uns dann doch zu wenig zu tun - außer man teilt den Job auf mehrere Personen mit nur ein paar Stunden auf, aber das ist ja auch nicht sehr Personalfreundlich - oder? Da kann outsourcen, denke ich, schon eine gute Wahl sein, aber die Firma mit der man zusammenarbeitet muss man sich wohl genau anschauen. Unser Ansatz ist sicher NICHT: der billigste Anbieter bekommt den Zuschlag!
Aber was ich insgesamt so raus lese, ist gerade bei der Tagreinigung, umso wichtiger, dass nicht jeden Tag eine andere Reinigungskraft da ist (auch wenn es bei uns keine streng geheimen Akten gibt). Das kann ich nachvollziehen. Es ist wahrscheinlich schon eine Umstellung für alle Beteiligten, wenn das Büro tagsüber gereinigt wird, wie war das denn gerade in dieser Umstellungsphase für euch? Gewöhnen kann man sich ja wahrscheinlich an alles... Puh, also das scheint alles wesentlich komplexer zu sein, als ich mir das vorgestellt habe. Da sind wirklich viele Punkte zu berücksichtigen. Grundsätzlich kann ich die Gedanken verstehen selbst jemanden für die Reinigung anzustellen, aber ich denke das hängt auch sehr von der Größe der Firma bzw. des Gebäudes ab. Wenn sich mehrere Reinigungskräfte gegenseitig vertreten können, ist das sicher ein Ansatz, aber ich glaube dafür ist bei uns dann doch zu wenig zu tun - außer man teilt den Job auf mehrere Personen mit nur ein paar Stunden auf, aber das ist ja auch nicht sehr Personalfreundlich - oder? Da kann outsourcen, denke ich, schon eine gute Wahl sein, aber die Firma mit der man zusammenarbeitet muss man sich wohl genau anschauen. Unser Ansatz ist sicher NICHT: der billigste Anbieter bekommt den Zuschlag!
Aber was ich insgesamt so raus lese, ist gerade bei der Tagreinigung, umso wichtiger, dass nicht jeden Tag eine andere Reinigungskraft da ist (auch wenn es bei uns keine streng geheimen Akten gibt). Das kann ich nachvollziehen. Es ist wahrscheinlich schon eine Umstellung für alle Beteiligten, wenn das Büro tagsüber gereinigt wird, wie war das denn gerade in dieser Umstellungsphase für euch? Gewöhnen kann man sich ja wahrscheinlich an alles...
Zitat von Aurelia im Beitrag #32Nun sind Reinigungskräfte ja aber nicht die einzige Berufsgruppe mit Nacht- und Wochenendarbeit, insofern frage ich mich, warum wird jetzt gerade auf sie Rücksicht genommen. Ich denke, es sind vorwiegend wirtschaftliche Gründe, wie schon jemand anführte..
Das stimmt natürlich, aber in der Pflege muss eben in der Nacht auch wer da sein, ein Kellner muss natürlich zu den Öffnungszeiten Des Lokals anwesend sein, usw. Aber beim Reinigungspersonal ist es nicht zwingend nötig, daher ist es zumindest eine Überlegung wert, ob Tagreinigung eine Alternative ist - daher frage ich ja auch hier nach ;-)
Zitat von Tuschy im Beitrag #34Wir/Ich werde dir da keine große Hilfe sein weil man ja immer eine Firma vor Ort braucht. Da hilft dir mein Tipp aus Österreich wenig:) Große überregionale Firmen gibts auch sehr wenige aus meiner Sicht.
Ich bin aus Wien ;) - also durchaus dankbar für Österreich-Empfehlungen :)
Zitat von Aurelia im Beitrag #32Nun sind Reinigungskräfte ja aber nicht die einzige Berufsgruppe mit Nacht- und Wochenendarbeit, insofern frage ich mich, warum wird jetzt gerade auf sie Rücksicht genommen.
Na weil du wahrscheinlich keine Mitarbeiter mehr findest. Ist ja in der Gastro ähnlich. Was meinst du, ist mit dem Schrei nach Facharbeitern gemeint? Dazu zählen auch diese Jobs. Andersrum würdest du es wohl auch nicht gut finden - wenn du Nachts arbeiten müsstest weil tagsüber gereinigt werden muss. Kein Problem, gibt ja auch andere Jobs, die man nur Nachts machen kann. Also ein wenig mehr Zusammenarbeit und Rücksicht aufeinander wäre wohl auch nicht verkehrt.
Rücksicht - immer gern! Aber wie gesagt frage ich mich, warum wir nicht auf andere Berufsgruppen ebenso Rücksicht nehmen. Restaurants könnten z.B. nur noch montags bis freitags geöffnet haben, damit das Personal am Wochenende frei hat usw. Tun wir aber auch nicht. "Wir" möchten am Wochenende feiern gehen, ins Restaurant oder ins Museum. Wenn am Wochenende keine Busse fahren (auf dem Land z.B.), dann ist die Empörung groß. Ist auch alles ok - ich verstehe nur den Unterschied nicht.
Zitat von Aurelia im Beitrag #32Da es sich beim Reinigungsgewerbe um einen relativ niedrigschwelligen Einstieg in den Arbeitsmarkt handelt, wird er vermutlich zum Teil auch von Menschen ausgeübt, denen die unkonventionellen Arbeitszeiten eher entgegenkommen, z.B. weil sie tagsüber familiäre Verpflichtungen wie Angehörigenbetreuung haben oder mehrere Jobs ausüben. Ich glaube also nicht, dass alle Reinigungskräfte unbedingt nine to five arbeiten wollen, aber sicherlich schon einige.
Die Arbeitszeiten kommen nur wenigen entgegen, man hat schlicht keine andere Wahl. Dann muss man nehmen was da ist.
Ich kenne mehrere Alleinerziehende, die nach ihrem Hauptjob abends noch putzen gehen. Das geht natürlich nur, wenn nicht tagsüber geputzt wird.
~ Jesus hat gesagt: Leute, wenn Ihr was braucht, sagt es. Haut es raus.~ (Nina Hagen)
Zitat von vally001 im Beitrag #36Puh, also das scheint alles wesentlich komplexer zu sein, als ich mir das vorgestellt habe. Da sind wirklich viele Punkte zu berücksichtigen.
Naja ich glaube als Auftraggeber ist es jetzt nicht eure Aufgabe dort die Firma komplett zu durchleuten. Für euch spielt ja nur eine Rolle ob da verlässlich gereinigt wird oder nicht und wenn ja, wie das vor Ort bei euch abläuft. Das kannst du schon herausfinden wenn du dir ein paar Firmen heraussuchst und dann mal bei deren Kunden nachfragst. Das wars dann aus meiner Sicht auch schon wieder. Ob man da noch mehr Nachforschungen anstellen muss, wage ich mal zu bezweifeln. Oder macht man das auch bei jedem Lieferanten, Zulieferer,...?
Zitat von vally001 im Beitrag #36Aber was ich insgesamt so raus lese, ist gerade bei der Tagreinigung, umso wichtiger, dass nicht jeden Tag eine andere Reinigungskraft da ist (auch wenn es bei uns keine streng geheimen Akten gibt). Das kann ich nachvollziehen. Es ist wahrscheinlich schon eine Umstellung für alle Beteiligten, wenn das Büro tagsüber gereinigt wird, wie war das denn gerade in dieser Umstellungsphase für euch? Gewöhnen kann man sich ja wahrscheinlich an alles...
Aus meiner Sicht ist das schon ein wichtiger Punkt, damit es funktionieren kann. Dann braucht es sicherlich auch Akzeptanz von eurer Seite. Wenn man Tagreinigung ablehnt und dem keine Chance gibt, wird man sich immer ärgern wenn der Staubsauger angeht. Aber stört das wirklich? Also ich bekomme das teilweise gar nicht mehr mit. Ja, das ist am Anfang eine Umstellung aber mit der Zeit ist das kein Problem mehr. Denke da muss man nicht mehr draus machen als es letztlich ist. Aber ja, wenn das nicht gut läuft, dann kann es sicher zu Problemen führen.
Zitat von vally001 im Beitrag #36Ich bin aus Wien ;) - also durchaus dankbar für Österreich-Empfehlungen :)
Ja dann schaut euch die Firma Blitzblank an. Vor mir gibts eine Empfehlung. Wie gesagt, immer dieselben Mitarbeiter bei uns, alle sehr verlässlich und man nimmt Rücksicht aufeinander. Aus meiner Sicht raucht es nicht mehr. Ich brauch jetzt keine Reinigungskraft mit der ich mich über ihren letzten Urlaub unterhalten kann.
Zitat von Aurelia im Beitrag #38Rücksicht - immer gern! Aber wie gesagt frage ich mich, warum wir nicht auf andere Berufsgruppen ebenso Rücksicht nehmen. Restaurants könnten z.B. nur noch montags bis freitags geöffnet haben, damit das Personal am Wochenende frei hat usw. Tun wir aber auch nicht. "Wir" möchten am Wochenende feiern gehen, ins Restaurant oder ins Museum. Wenn am Wochenende keine Busse fahren (auf dem Land z.B.), dann ist die Empörung groß. Ist auch alles ok - ich verstehe nur den Unterschied nicht.
Na weil eben auch das Angebot immer angepasst werden muss. Welches Restaurant wurde lange überleben wenn es nur von Montag bis Freitag zu normalen Bürozeiten offen hätte. Jeder, der dann einer geregelten Arbeit nachkommt, kann nie ins Restaurant gehen. Dasselbe gilt für den öffentlichen Verkehrt. Wenn alle schon in der Arbeit sind, brauchts auch weniger Busse. Genau darum sind ja auch die Intervalle in der Früh und am Nachmittag kürzer gefasst. Weil da viele zur Arbeit müssen und wieder nach Hause. Da passt sich das Angebot einfach an.
Zitat von Aurelia im Beitrag #38Ich kenne mehrere Alleinerziehende, die nach ihrem Hauptjob abends noch putzen gehen. Das geht natürlich nur, wenn nicht tagsüber geputzt wird.
Und so kann dann jeder etwas finden, was zu ihm passt. Nur mit dem einen oder anderen wird es aber nicht gehen. Sieht man ja daran, dass sich viele Firmen schwer tun Mitarbeiter zu finden. Da muss man dann vielleicht auch mal neue Dinge ausprobieren. Sieht man ja beispielsweise auch am Homeoffice und wie schwer sich da einige Firmen tun. Ok, dann mach halt kein Homeoffice - mal sehen wie man dann gute Mitarbeiter finden will. Dann geht man nämlich zu einer Firma, die mehr Homeoffice anbietet.
Zitat von Imke im Beitrag #37Wäre denn eine Reinigung VOR den Bürozeiten möglich. Manche Büros beginnen ja erst um 9 Uhr. Dann könnte man von 7 - 9 Uhr auch ungestört reinigen.
Für mich persönlich schon - haha- kein Morgenmensch... Aber durch die Gleitzeit beginnen einige Kollegen tatsächlich schon kurz nach 6 Uhr im Büro, da ist davor reinigen wohl auch Nachtarbeit.
Zitat von Tuschy im Beitrag #39Aus meiner Sicht ist das schon ein wichtiger Punkt, damit es funktionieren kann. Dann braucht es sicherlich auch Akzeptanz von eurer Seite. Wenn man Tagreinigung ablehnt und dem keine Chance gibt, wird man sich immer ärgern wenn der Staubsauger angeht. Aber stört das wirklich? Also ich bekomme das teilweise gar nicht mehr mit. Ja, das ist am Anfang eine Umstellung aber mit der Zeit ist das kein Problem mehr. Denke da muss man nicht mehr draus machen als es letztlich ist.
Ja, Kommunikation ist das wahrscheinlich ein Schlüssel. Ich habe mittlerweile eine kleine Umfrage im Büro gestartet und auch Beispiele genannt, wie Tagreinigung konkret aussehen könnte - auch mit euren Erfahrungen, daher Danke für den Input. Und mittlerweile stehen die meisten dem Thema sehr offen gegenüber es auszuprobieren.
Zitat von Tuschy im Beitrag #39Ja dann schaut euch die Firma Blitzblank an. Vor mir gibts eine Empfehlung. Wie gesagt, immer dieselben Mitarbeiter bei uns, alle sehr verlässlich und man nimmt Rücksicht aufeinander. Aus meiner Sicht raucht es nicht mehr. Ich brauch jetzt keine Reinigungskraft mit der ich mich über ihren letzten Urlaub unterhalten kann.
Danke für den Tipp. Wir sind jetzt auch tatsächlich mit der Firma Blitzblank in Kontakt. Hört sich bisher sehr gut an. Bei mir persönlich haben Familienunternehmen ohnehin einen Sympathiebonus ;-) Aber gut, man entscheidet ja nach dem passenden Angebot und das wirkt auch gut.
Zitat von Aurelia im Beitrag #38Rücksicht - immer gern! Aber wie gesagt frage ich mich, warum wir nicht auf andere Berufsgruppen ebenso Rücksicht nehmen. Restaurants könnten z.B. nur noch montags bis freitags geöffnet haben, damit das Personal am Wochenende frei hat usw. Tun wir aber auch nicht. "Wir" möchten am Wochenende feiern gehen, ins Restaurant oder ins Museum. Wenn am Wochenende keine Busse fahren (auf dem Land z.B.), dann ist die Empörung groß. Ist auch alles ok - ich verstehe nur den Unterschied nicht.
Ich kann deinen Ansatz verstehen, sehe aber dennoch einen Unterschied, denn es geht natürlich auch um die Praktikabilität und die wirtschaftliche Machbarkeit. Ein Restaurant kann durchaus nur Mo-Fr von 8-17 Uhr geöffnet haben und eine Stunde Mittagspause machen. Aber, ob dieses Lokal dann wirtschaftlich überlebt ist fraglich. Es geht ja doch immer noch um Angebot und Nachfrage. Aber Rücksicht ist in allen Branchen geboten und wo es möglich ist, kann man Möglichkeiten schaffen, damit möglichst viele Menschen gute Arbeitszeiten haben. Es spricht ja nichts dagegen, dass es Reinigungsunternehmen gibt, die Tagreinigung anbieten und hier vielleicht Menschen arbeiten, die ihre Arbeitszeit mit Kinderbetreuung in Einklang bringen müssen und dass es Reinigungsfirmen gibt, bei denen sich Menschen am Abend was dazu verdienen. Ich denke immer umso mehr Angebote, umso besser für alle. So hat jeder die Möglichkeit den besten Weg zu finden.
Zitat von vally001 im Beitrag #40Ja, Kommunikation ist das wahrscheinlich ein Schlüssel. Ich habe mittlerweile eine kleine Umfrage im Büro gestartet und auch Beispiele genannt, wie Tagreinigung konkret aussehen könnte - auch mit euren Erfahrungen, daher Danke für den Input. Und mittlerweile stehen die meisten dem Thema sehr offen gegenüber es auszuprobieren.
Das ist halb so wild wenn man aufeinander Rücksicht nimmt. Eure Wünsche und Vorstellungen sind halt das eine, das andere Wäre wie die Mitarbeiter der Reinigungsfirmen es aufnehmen. Ich denke jeder von uns hat Verständnis wenn man auf der jeweils anderen Seite ist aber man muss es halt auch zulassen, dass man aufeinander zugeht.
Ja, das stimmt, daher war es mir auch wichtig, bei den Kollegen mal nachzufragen, wie offen sie dem Thema gegenüberstehen, denn wenn keine Offenheit besteht und eben nicht von beiden Seiten Rücksicht genommen wird, dann ist das Projekt ja zum Scheitern verurteilt. Umso mehr freut es mich, dass wir jetzt wirklich auf Tagreinigung umsteigen. Einen Versuch ist es wert, denke ich mir. Vielen Dank für den Austausch hier, das hat mir sehr geholfen.
HALLO! Ich muss mal etwas in die Runde werfen, vielleicht hat ja von euch zufällig irgendjemand Erfahrungsberichte für mich: Bei uns im Büro wird gerade darüber diskutiert, die gesamte Reinigung auf Tagreinigung umzustellen. Angeblich „moderner, nachhaltiger, effizienter“, was auch immer das heißen soll. Für mich klingt’s aktuell eher nach: Mehr Meetings, mehr Fragen und am Ende eh wieder das Gleiche wie vorher.
Jetzt wollte ich mal nachfragen, wie das bei euch so läuft. Vielleicht hat sich ja jemand schon damit auseinenader gesetzt. Hat jemand Erfahrungen mit Büroreinigung während der Arbeitszeit? Ist das wirklich so unkompliziert oder eher eine Mischung aus Staubsauger + Kopfschmerzen + Smalltalk, den niemand will?
Wie läuft das bei euch? Bin für alles offen. Vielen Dank schon mal und happy monday!
zu deinem Thema gibt es schon einen Strang. Vielleicht schaust du hier mal?
Gruß,
Analuisa
Virginia, Gisèle, Collien, danke für euren Mut! 🌹
************************************ Moderatorin in der Pandemie und Politik, bei der Nachhaltigkeit, beim Sozialen Engagement und den Festen, bei Klatsch & Tratsch, im Persönlichkeits-, Erziehungs-, Baby-, Familien- und Trauerforum, im Glücklicher leben, bei den Angehörigen, in der allg. Gesundheit, der Kindergesundheit und bei den Krebserkrankungen, in den Krisenbeziehungen, bei den Hobbies, der Photographie und bei den besonderen Ernährungsformen.