Zitat von BBlueVelvet im Beitrag #100[ Nein, „meine“ Definition von Minderleister ist schon die Übliche, genauso wie es nicht üblich ist, seine Gehaktsabrechnung bei der Bewerbung mitbringen zu müssen, Ausnahmen bestätigen die Regel. Aber egal, vielleicht machen wir beim eigentlichen Thema weiter.
Hast recht das wird schon so stimmen wenn du das sagst, zurück zum Thema Rente mit 63.
Zitat von Sariana im Beitrag #85Ich finde, man sollte sich so um die zwei Jahre vor einem möglichen Renteneintritt Gedanken darum machen, ob man mit Abschlägen, die bis zum Ende aller Tage bleiben, in Rente geht. Anhand der Renteninformation kann man sich in etwa ausrechnen, wie hoch die Unterschiede sind: Bruttorente, abzüglich Abschlag, abzüglich Krankenversicherung, Zusatzbeitrag zur KV und Pflegeversicherung vs. Bruttorente abzüglich Krankenversicherung, Zusatzbeitrag zur KV und Pflegeversicherung. Dazu noch ggf. anfallende Einkommensteuer.
Wenn die Strecke bis zum Renteneintritt noch etwas hin ist, dann macht es meiner Meinung nach wenig Sinn, sich nach dem aktuellen Stand zu richten.
Theoretisch hast du recht. Aber wenn das reguläre Renteneintritssalter bei 67 liegt und man mit 63 mit 14,4% Abschlag in Rente gehen will, dann muss man schon noch etwas früher anfangen, zu überlegen, wie man das machen will und ggfs. mit dem Arbeitgeber die weitere Vorgehensweise besprechen, falls man weiterarbeiten will.
Zitat von Sariana im Beitrag #85 Ich hätte ausgleichen können, doch rein rechnerisch muss ich über 80 Jahre alt werden, damit sich die Einzahlung rechnet und bei vorzeitigem Ableben ist das Geld futsch.
Das ist immer so, dass jedwede Einzahlungssumme für die Altersrente bei der DRV nach der Sterbetabelle berechnet wird. Man muss immer irgendwas zwischen 81 und 83 werden, damit es sich auf den ersten Blick rechnet. Allerdings, was ich damals nicht berücksichtigen habe, als wir das für meinen Mann mal überlegt haben: der Rentenpunkt steigt ja im Wert stetig. Gerade ist er 40,79 Euro (ungefähr) wert. Jemand, der vor, sagen wir, 20 Jahren einen durch Einmalzahlung „gekauft“ hat, hat einen Wert von damals 22,97 Euro gekauft. Der Rentenpunkt ist also 78% mehr wert. Der „Break Even“ ist also viel früher erreicht.
Meine Mutter hat das damals mal gemacht. Das gab’s in den 1990er Jahren nach der Wiedervereinigung schon mal. Als die Rentenkasse so klamm wegen der ehemaligen DDR Rentner war, die ja nicht eingezahlt hatten. Das hat sich richtig gerechnet und zwar wesentlich früher als berechnet.
Wenn ich so richtig Lust auf Schokolade habe, esse ich anstatt der Schokolade eine Banane. Dann eine Paprika, einen Apfel, Reiswaffeln, Naturjoghurt, eine Gurke und dann die Schokolade.
Zitat von Rhoenschaf im Beitrag #80BBlueVelvetich ich hab das Abenteuer hinter mir, du bist in dem Moment höchst verdächtig und quasi nicht vermittelbar wenn man mit Gehaltsvorstellungen um die Ecke kommst die in etwa 1/3 von dem Betragen was du vorher verdient hast.
Und woher will dein zukünftiger Arbeitgeber wissen, wie viel du gerade/vorher verdient hast? Die Lohnsteuerkarte hat noch nie zu den Bewerbungsunterlagen gehört…
Den Arbeitgeber interessiert, wie viel du jetzt verdienen willst und ob das in seinen Rahmen passt…
Falls du von dir aus dein Berufsbild „runterstufst“, sorgt logischerweise dafür, dass zukünftiger AG nach dem Beweggrund fragt. Dass der ihm möglicherweise nicht gefällt, oder er diesen Wechsel für irreal hält - von der Fachlichkeit her - ist durchaus möglich.
Ich bin nicht „im Spektrum“. Aber mein EQ ist tatsächlich etwas niedrig.
Zitat von luciernago im Beitrag #74Die Zeiten, wo man im Ballungsraum Stuttgart einen Job bekommen hat, sind ziemlich vorbei. Mercedes fährt gerade Abfindungsprogramme. .
Nach wie vor finde ich, die Stimmung ist schlechter als die Lage.
Konzerne haben, schon seit ich die Nachrichten verfolge, also seit 45 Jahren oder so, Abbauprogramme gehabt.
Die weit überwiegende Mehrheit der Jobs in D ist aber im Mittelstand und Kleinbetrieben, nicht in Konzernen.
Und in Logistik, Gastro, Verkauf, Sozial- und Gesundheitsberufen und auch anderen Segmenten wird weiterhin gesucht. Klar, ein Job beim Daimler ist natürlich attraktiver.
Ich finde auch die Stimmung schlechter als die Lage.
Es ist für die Betroffenen natürlich schlimm, dass es momentan einigen Stellenabbau in größerem Umfang gibt. Aber erstens kommt dieser nicht von heute auf morgen, sondern manch einer streicht Stellen bis z. B. 2030. Und wie viele sind dann schon längst in Rente? Genau, ein nicht unerheblicher Teil der zurzeit noch arbeitenden Bevölkerung. Ich denke, es wird sich irgendwie ausgleichen. Stellen fallen weg, die geburtenstarken Jahrgänge gehen aber gleichzeitig in Rente.
Zitat von Schubidu im Beitrag #104Und wie viele sind dann schon längst in Rente? Genau, ein nicht unerheblicher Teil der zurzeit noch arbeitenden Bevölkerung. Ich denke, es wird sich irgendwie ausgleichen. Stellen fallen weg, die geburtenstarken Jahrgänge gehen aber gleichzeitig in Rente.
Gerade erst gelesen: 23% der heute Berufstätigen sind zwischen 55 und 65 und werden somit in den nächsten 10 Jahren aus dem Erwerbsleben verschwinden.
Das Problem, was wir dann kriegen, wird nicht das der Arbeitslosigkeit sein.
In the future, there is a small, quiet room that is just yours, where you are safe and you are free. In that room your shoulders will finally start to come down from around your ears. Nobody can come into that room unless you let them. In that clean quiet place, you will work and you will study. You will love and you will heal. I know this is true because I am there with you. We are there together because you saved us. You saved us because you were brave and because you never stopped believing in that room. See you there, Your Future Self
Zitat von Agathe13 im Beitrag #105 … Das Problem, was wir dann kriegen, wird nicht das der Arbeitslosigkeit sein.
Meine Rede seit längerem!
Wenn ich so richtig Lust auf Schokolade habe, esse ich anstatt der Schokolade eine Banane. Dann eine Paprika, einen Apfel, Reiswaffeln, Naturjoghurt, eine Gurke und dann die Schokolade.
Ich hab mal einen Termin bei DRV gemacht, und die haben mir geraten mit 63 mit Abschlägen zu gehen, da ich für den ROI safe 89 Jahre alt werden müsste.
Wie schon gesagt, ist das ganz normal, dass da Anfang/Mitte 80 bei rauskommt, da mit den Sterbetabellen gearbeitet wird. De facto findet der ROI aber deutlich früher statt, da Rentenpunkte fast jährlich steigen. Das vergessen viele.
Wenn ich so richtig Lust auf Schokolade habe, esse ich anstatt der Schokolade eine Banane. Dann eine Paprika, einen Apfel, Reiswaffeln, Naturjoghurt, eine Gurke und dann die Schokolade.
Ich schrieb hier ja schon öfter, dass die Abschläge versicherungsmathematisch zu niedrig sind.
Ich muss gerade bei einer privaten Rentenversicherung entscheiden, ob ich das Kapitalwahlrecht nehme oder die Rente. Da ist klar, dass der Break-even point ungefähr bei meiner Lebenserwartung liegt; es wäre halt eine Versicherung für den Fall, dass ich sehr lange lebe.