vielleicht ist es eine blöde Frage, aber ich habe tatsächlich keine Idee .
Mein Badezimmer ist wirklich old school, hässlich und... insgesamt ganz und gar nicht mehr up to date. Ich schätze das Alter auf Minimum 30 Jahre, wenn nicht mehr. Es können auch 50 Jahre sein.
Nun wird nächstes Jahr ein Bausparer fällig und der Gedanke ist die Badsanierung (von Renovieren kann man da nicht mehr sprechen). Es ist klein, schätzungsweise um die 6 -7 m2 und bisher gibt es dort eine Toilette, ein Waschbecken und unter der Dachschräge (die ja auch noch dazukommt) eine Dusche und eine Badewanne.
Auf den alten Fliesen gibt es "neue", die aber auch uralt sind... sprich: alles raus und neu.
Wen spreche ich an, wo frage ich nach, wie gehe ich vor? Geplant ist die Sanierung für Frühjahr / Sommer 2026.
Danke im Voraus und liebe Grüße!
Verstehen kann man das Leben nur rückwärts, leben aber muss man es vorwärts (frei nach Sören Kierkegaard)
Genau mein Thema, ich habe auch so einen alten „Schinken . .
Stell mal einen Grundriss ein mit den momentanen Anschlüssen. Brauchst Du Dusche und Badewanne? Ich gedenke bei mir die Badewanne durch eine Dusche zu ersetzen, ich bade eh nie.
Kommt drauf an, ob du selbst was machen willst. Alles aus einer Hand macht dir ein badplaner. Vorteil: der koordiniert wirklich alle arbeiten. Vom boden rausreißen bis zum neu Fliesen und Einbau der Objekte. Es gibt keine Wartezeiten auf einen anderen Handwerker, alles geht Hand in Hand. Nachteil: du musst seine Arbeit bezahlen.
Überlege erstmal, was du wirklich willst und stöbere vielleicht mal in der Bibliothek in ein paar schöner Wohnen Zeitschriften.
Mir wäre wichtig
- alles abreißen und nicht neue Fliesen auf die alten kleben, so wie es meine Hausverwaltung gemacht hat - nur noch Dusche, diese aber bodengleich
Was willst Du im Bad tun? Baden, Duschen, Wohlfühlwellness? Platz für Waschmaschine/Trockner? Platz für Handtücher, Putzmittel oder wohnen die woanders?
Ist eine Dachgaube möglich und sinnvoll um mehr Platz zu schaffen? Oder ein neues Fenster?
Ist der Rest des Hauses alters- bzw. Behinderten gerecht, soll das Bad es auch sein?
Erster Ansprechpartner wäre für mich eine gute Klempnerin, die beurteilen kann welche Anschlüsse und Abflussrohre vorhanden sind und was entsprechend möglich ist. Die kennt dann im Zweifel auch eine gute Flieserlegerin.
Für weitere Ideen wäre ein Grundriss gut.
- - - Freiheit ist, wenn jeder sich auf seine Art zum Deppen machen kann. Menschen werden nicht klüger dadurch, dass man sie auf ihre Dummheit hinweist.
Teetante, einen Heizungs- und Wasserinstallateur-Meisterbetrieb, wenn möglich mit Badausstellung, suchen. Nach Empfehlungen im Freundes-, Bekannten- und Kollegenkreis fragen. Vorher schon mal deine Wünsche notieren. Es gibt unter Umständen auch Fördermittel, doch dazu wissen die Fachbetriebe mehr.
Schwer ist es, die rechte Mitte zu treffen: Das Herz zu härten für das Leben, es weich zu halten für das Lieben. (Jeremias Gotthelf)
Als körperlich eingeschränkte Person möchte ich auch den Gedanken in den Raum werfen, vielleicht jetzt schon (wenn sowieso am Bad gearbeitet wird) an Barrierefreiheit, eine ebenerdige Dusche usw. zu denken. Haben ist besser als brauchen;-)
Ich habe auch bald so ein Problembad am Hals. So perfekt-klassisch 80er Jahre, daß es im FreundInnenkreis zum Meme für „Das Traumbad meiner Eltern“ mutierte.
Ich überlege mir als erstes (ist nicht mein erster Bad-Umbau), was ich gerne drin haben möchte. Wc, Waschtisch, Dusche ist normalerweise Standardwunsch. Aber bei Bidet, Urinal, Badewanne wird es schon spannend!
Dann die Detailausprägungen: Also WC ist klar, aber: Hänge/Steh/Einschränkungsgerecht/Flach- oder TiefSpüler Spülkasten in Wand oder davor? Oder gar Druckspüler? Waschtisch… 1er, zweier, großes Becken? Ablagefläche mit eingelassenem Becken, Ablagefläche mit aufgesetztem Becken? Welche Armatur? Hoch, Tief, Fancy, Einarmhebelmischer oder zwei Dreher? Überm Waschtisch… Spiegelschrank? Wie groß, wieviele Türen? Oder „nur“ Spiegel und Ablage? Beleuchtung? Im Spiegel, überm Spiegel…
Dusche… Duschtasse flach, tief, oder Duschwanne? Oder Nur gefliest? Badbündig oder mit „Kante“? (Hängt auch von Boden ab, was möglich) Duschkabine, Stehende Scheibe, Ummauerung mit Vorhang oder Tür oder offen? Garnix? Armatur: Überkopf-Regenbrause (oft unpraktisch, Achtung Durchflußmenge), Handbrause,… etc…
Wanne und der Rest der Möglichkeiten genauso Variantenreich.
Fußbodenerwärmung?
Wohin sollen die Fliesen? Nur Nassbereiche, Rest Putz/Farbe Tapete? Oder Vollausfliesung bis zur Decke?
Welche Farben? Sollen ja nicht nur heute, sondern auch noch in 10 Jahren (oder beim Eventuellen Verkauf anderen) gefallen!
Ich bin nicht „im Spektrum“. Aber mein EQ ist tatsächlich etwas niedrig.
Für die Sanitärobjekte gibt es wunderschöne badausstellungen. Da ist für alle Preisklassen was dabei. Meine Nachbarin hat Badplanungen durchgeführt, sie sagt, nach oben gibt es keine Grenzen...
Das Badezimmer ist ca. 6,4 m2 groß, 2,30x2,80 lang, die Dachschräge befindet sich über der Badewanne und der Dusche. Die Armaturen sind eingezeichnet, könnt ihr die Datei öffnen / sehen?
Falls möglich hätte ich das Ganze gerne altersgerecht. Haben: hell, weiß oder ähnliches. Die Dusche nicht offen, sondern mit Glas- oder "Plastik"-Türen. Die Dusche darf gerne eben sein. Ob ich eine Badewanne brauche... ich weiß es ehrlich gesagt nicht. Waschmaschine und Trockner befinden sich im Keller und dort dürfen sie auch gerne bleiben. Ans Dach würde ich eher ungern gehen (auch wenn es vielleicht sinnvoll wäre?!).
Habt ihr Ideen? Im Moment ist alles eng... und ganz arg in die Jahre gekommen. Vor allem die Dusche nervt (Dachschräge). Aber auch die Toilette direkt neben dem Heizkörper - es gibt Schöneres . Es ist halt ein 50er Jahre Bau.
Edit: wann fängt man mit der Planung an? Wenn das Bad im Frühjahr / Sommer gemacht werden soll, ist dann jetzt der Zeitpunkt?
Verstehen kann man das Leben nur rückwärts, leben aber muss man es vorwärts (frei nach Sören Kierkegaard)
Zitat von Vanessab im Beitrag #3Kommt drauf an, ob du selbst was machen willst. Alles aus einer Hand macht dir ein badplaner. Vorteil: der koordiniert wirklich alle arbeiten. Vom boden rausreißen bis zum neu Fliesen und Einbau der Objekte. Es gibt keine Wartezeiten auf einen anderen Handwerker, alles geht Hand in Hand. Nachteil: du musst seine Arbeit bezahlen.
So haben Bekannte von mir ihr Bad saniert. Die Firma hat alles organisiert. Es lief reibungslos ab. Es war insgesamt sehr teuer.
Ist der Ruf erst ruiniert, lebt es sich völlig ungeniert.
Ist das das einzige Bad im Haus? Der Plan ist übrigens klasse, das Bad ist wirklich klein, noch dazu mit Dachschräge. Kannst Du denn momentan trotz Dachschräge in der Dusche stehen?
Zitat von Vanessab im Beitrag #3Kommt drauf an, ob du selbst was machen willst. Alles aus einer Hand macht dir ein badplaner. Vorteil: der koordiniert wirklich alle arbeiten. Vom boden rausreißen bis zum neu Fliesen und Einbau der Objekte. Es gibt keine Wartezeiten auf einen anderen Handwerker, alles geht Hand in Hand. Nachteil: du musst seine Arbeit bezahlen.
So haben Bekannte von mir ihr Bad saniert. Die Firma hat alles organisiert. Es lief reibungslos ab. Es war insgesamt sehr teuer.
Die Planung hat bei mir der Installateur gemacht, Fliesenleger, Anstreicher, für die abgehängten Decken mit eingebauten Leuchten war ein Trockenbauer? zuständig. Hat alles super geklappt.
Ein Badezimmer und eine Gästetoilette wurden komplett saniert, da ist kein Stein unbewegt geblieben. Hat insgesamt drei Wochen gedauert.
Ach ja, ich hatte 6 entspechende Betriebe hier, von denen vier ein Angebot gemacht haben. Einer, als das Bad schon fertig war
Zitat von Teetante im Beitrag #12Nach innen. Und das sollte auch so bleiben. Im Flur ist nicht wirklich Platz, es ist halt wirklich ein kleines Haus.
Schiebetür außen. War bei mir im „Ist“ die perfekte Lösung. Allerdings schließt sie nicht so dicht wie eine normale Tür. Mich stört das nicht, andere möchten es gern geräuschsdichter!
Ich bin nicht „im Spektrum“. Aber mein EQ ist tatsächlich etwas niedrig.
Zitat von luciernago im Beitrag #14Ist das das einzige Bad im Haus? Der Plan ist übrigens klasse, das Bad ist wirklich klein, noch dazu mit Dachschräge. Kannst Du denn momentan trotz Dachschräge in der Dusche stehen?
Klein? Mein Kleinod, das noch nicht ganz fertig ist, hat kaum 4 m², an einer Wand eine Schräge, an der anderen Wand eine Tür (ging nach außen auf - natürlich), gegenüber über die "ganze Breite" (wie groß das klingt!) eine Fensterfront ...
Ich habe eine Innenarchitektin, die auf Bäder spezialisiert ist. Vorher hab ich mir bei ein paar Firmen Planungen angesehen, die sahen ganz gut aus, waren aber kaum nutzbar sehr fad.
Sollen die Teile da bleiben, wo sie sind? bei mir sind die jetzt an anderen Stellen. >> Alle Leitungen neu, auch die elektrischen. Bodeneben ging nicht, weil kein ausreichendes Gefälle hinzukriegen ist, man müsste in die Armierung fräsen, dann wäre die Gewährleistung futsch. (Bei den neueren Häusern meiner Nachbarschaft scheiterte die Bodengleichheit an der jeweils vorhandenen Fußbodenheizung.) Also ein kleines Podest. Tür wird eine Schiebetür.
Es dauert. Ich habe 5 Wochen im anderen Stockwerk geschlafen und geduscht. Die Dreckarbeiten sind vorbei, aber Endmontage und die Maßanfertigungen fehlen noch.
Ach ja: Staubschutztüren sind eine wunderbare Erfindung und eine Bauleitung, die koordiniert und täglich mal kurz vorbeischaut, hilft sehr.
-------------------------- Zwischen Reiz und Reaktion liegt die Freiheit.
Du hast recht, so klein ist das Bad nicht . .im Gegenteil . . meins ist kleiner und das reicht vollkommen. . Ich habe gerade geschätzt . . . es hat gut 5 m2 und ist gross genug.
sehr gut, dass du ein zweites hast für die Bauzeit!
Ich habe schon einmal eine Badsanierung durch (bis aufs Mauerwerk, so wie Du das planst), das war dank guter Planung nach 6 Wochen fertig.
Wie habe ich mir das mit der Dachschräge über der Dusche vorzustellen? Kannst du da stehen?
- - - Freiheit ist, wenn jeder sich auf seine Art zum Deppen machen kann. Menschen werden nicht klüger dadurch, dass man sie auf ihre Dummheit hinweist.
Zitat von promethea71 im Beitrag #19Wie habe ich mir das mit der Dachschräge über der Dusche vorzustellen? Kannst du da stehen?
Würde mich auch interessieren, denn das Mini-mini-Bad meines Juniors schlägt alle bisher gezeigten oder diskutierten Bäder nochmals deutlich in Punkto Winzigkeit. Man kann eigentlich nur vor dem Waschbecken gerade stehen, Dusche gibt es gar keine, nur eine Badewanne und ein WC genau vor dem Dachliegefenster. Weil mein Sohn, der glücklicherweise kein Riese ist, aber nur duscht, knieend bis sitzend, spritzt das Wasser an die Bademöbel und Rigips-Wand, die nicht überall mit Fliesen verkleidet sind. Er ist permanent am Ausbessern der Wandfarbe.
Vor vielen Jahren hatte ich mal einen Badplaner da, der damals schon 23.000 Euro für den Umbau ausgerufen hat, als das Appartement noch für 280 Euro + NK vermietet wurde. Ich habe den Plan wegen Unrentabilität aufgegeben. Jetzt, wo der eigene Sohn drin wohnt, käme wieder ein Upgrade in Frage. Ich befürchte allerdings, dass auch bei herausgerissener Wanne und Rauswurf des Bademöbel der Stehplatz für eine Mini-Dusche (gibt es sowas?) nicht ausreicht.
Ich verfolge mal hier die Diskussion interessiert mit.
Die Chance klopft öfter an als man meint, aber meistens ist niemand zu Hause. (Willi Rogers)
Wie gescherieben, ich kam alleine und auch mit mehreren Badplanern großer Bad-Firmen nicht weiter. Irgendwie sind sie an dem Raum gescheitert. Einer hat sogar nicht sofort aufegeben, sondern 2 Entwürfe gemacht, die aber letztlich auch nix waren. Erst die Innenarchitektin, die ich sehr empfehlen kann, hatte wirklich einen Plan. Ich freu mich schon drauf, wenn das Bad endlich fertig ist, denn seit Wochen dusche ich in der Badewanne im zweiten Bad.
Meine Dusche ist auch sehr klein, aber das ist ok. Ich werde sicher nicht mehr viel dicker, schwanger werde ich auch nicht mehr. Aber das Bidet, das ich mir gewünscht hätte, hat einfach keinen Platz.
-------------------------- Zwischen Reiz und Reaktion liegt die Freiheit.
Sehr wichtig finde ich, dass du dir vorher wirklich sehr konkrete Gedanken machst. Sonst hast du später ggf. was, worüber du dich permanent nur ärgerst, und du kannst auch ahnungslos deutlich schlechter mit den Profis reden 😉
Wir sind damals in zig Badaustellungen gewesen, haben durch Zeitschriften und Pinterest geblättert und so weiter. Mit der konkreten Idee haben wir dann mit den Handwerkern gesprochen, sie haben noch einiges aus ihrer Profi-Sicht angemerkt und dann haben sie losgelegt. Da wir das komplette Haus saniert haben, kann ich zum Zeitrahmen nichts sagen (wir haben nicht pausenlos im Bad gearbeitet und auch noch nicht hier gewohnt). Die Kosten gingen ordentlich runter, weil wir vereinbart hatten, die Materialien nach Absprache selbst zu besorgen (Reuter Bad, keine Ahnung, ob die Preisdifferenzen noch so krass sind). War aber natürlich zusätzlicher Koordinationsaufwand. Und so wirklich toll ist es auch nicht, wenn plötzlich eine Badewanne vorm Haus steht, statt in der 1. Etage 🤣 Würde es aber wieder so machen.
Nocturna, Miniduschen gibt es, klar, aber an der Höhe wirst Du ja nichts ändern können?
Ich habe für ein im Grundriss ähnliches Bad wie das der TE eine Badewanne mit Duschzone geplant. Da wir an Familien mit Kindern vermieten, wollen wir eine Wanne, aber halt eine, in der man richtig gut duschen kann und nicht nur 20x20cm Platz für die Füße hat. Also z.B. so etwas:
Hängt natürlich davon ab, für wen man plant. Einem Rentnerpaar setzte ich vermutlich eher eine flache Dusche rein. Wenn die Wohnung aber eh im 2. Stock und nicht behindertengerecht ist, darf es auch eine Wanne sein.
"Wenn man mit einer Regenbogenflagge rumläuft, wo ‚Peace’ draufsteht und fünf Meter weiter Leute die Reichsflagge schwenken, muss man sich schon fragen: Mit wem machen wir uns gemein?“ - Wolfgang Niedecken
Ich werde zur Überlegung eine Schiebetür in den Raum (meine Schwägerin hat das beim Badumbau umgesetzt und ist sehr glücklich mit der Lösung.). Die haben auch (genauso wie ich vor 15 Jahren) Wanne durch so gut wie ebenerdige Dusche ersetzt und nicht bereut. Es gibt auch sehr sehr große Fliesenplatten (teuer und die Verlegung ist auch teuer, weil Verschnitt kostenintensiv ist und das Bruchrisiko bei der Verlegung nicht ohne ist), die einen kleinen Raum optisch sehr beruhigen, die haben sowas verlegt und sind hochzufrieden damit. Die sagen (nachdem sie lange überlegt hatten und auch die hohen Kosten gescheut hatten), daß sie jeden Cent gut investiert sehen.
Die Idee mit reuther oder emero als online Baufirmen ist in der Theorie genial, in der Praxis musst du jemanden finden, der dir das einbaut. Ein normaler Installateur macht das in der Regel nicht, denn an den Sanitärobjekten verdienen sie gutes Geld. Mein Traumwaschbecken in der Gästetoilette kostete Listenpreis ca 1200 Euro. Das günstigste im Internet hab ich für ca 450 Euro gefunden. Über meinen Installateur hab ich ca 650 gezahlt, der hat einen gewissen Rabatt an mich weiter gegeben. Gerade der UVP im Sanitärbereich ist oft ein Mondpreis