@Fuf Danke für die ausführlichen Erklärungen! Jetzt ist verständlich, dass der Klient doch einiges selbst zu übernehmen hat.
Ich würde das Ganze auch nehmen und in der nächsten Stunde ansprechen- wobei sich die Frage stellt, ob sowas eine Therapiestunde "kosten" sollte? Natürlich kann man es so ver-argumentieren, aber sowas sollte auch außerhalb dieser Therapiezeit zu besprechen sein, immerhin kann Spatz nichts dafür, dass es so lief (selbst mit eigenem Anteil).
Dass so ein Verhalten beim Klienten ankommt und Wirkung hat, darf die Therapeutin ruhig wissen und bestenfalls daraus für sich Wege sehen. Kann natürlich sein, dass sie das in Zukunft genauso macht und sich sagt "dann ist eben Schwund bei den Klienten"- das ist dann ihre Freiheit. Oder ihr wird klar, dass sie das so nicht möchte und verändert das. Bei Letzterem könnte ein Ansprechen sehr gut sein und das Verhältnis stärken- wenn Spatz sieht, dass sie ernst genommen wird. Könnte also auch eine sehr gute Chance sein, eine neue positive Erfahrung zu machen.
Andersrum- wenn man nur still geht, kann sich nichts ändern. Die Chance für die Therapeutin (das zu erkennen) und evtl selbst eine gute neue Erfahrung zu machen- vergibt man damit. Wobei man bei Ansprechen und unguter Reaktion, immer noch gehen kann und damit doch auch nicht groß überrascht wäre- die Enttäuschung wäre vermutlich gar keine, da es im Möglichkeitsraum schon drin ist.
Ansprechen wäre dann so oder so nur eine Gewinner-Chance. Es gibt nichts zu verlieren- in meinen Augen.
Wenn ich bleibe, werde ich höchstens ansprechen, dass ich meine Rechnungen regelmäßiger will. Wenn ich nicht bleibe, ist ein Gespräch obsolet. Aus folgenden Gründen: - dass die Therapeutin etwas 'lernt' und es bei anderen besser macht, dafür bin ich nicht zuständig. - Es gibt Grund zu der Annahme, dass sie erneut beschwichtigt, bisher gab es nie Probleme mit Abrechnungen und mich als überbesorgt hinstellt, obwohl ihre Methode weder legal noch gängig (so wie ihr schreibt) ist. Das sollte sie wissen. - Obwohl ich mich damit unwohl fühle und das 3x geäußert habe, akzeptiert sie es nicht und ermuntert mich weiter, Sitzungen zu buchen statt eine Pause zu machen bis die ungenehmigten abgerechnet werden können. - Menschen die zum leugnen und verdrehen neigen ("Ich verschicke meine Rechnungen grundsätzlich monatlich oder quartalsweise" -> was nachweislich nicht stimmt), sind wenig kritikfähig und wehren ab oder drehen den Spieß um (mögliche Reaktion: "Sie sind das Problem, das liegt in Ihrer Lebensgeschichte") - Ich möchte keine Therapiestunde verschwenden, um meinen Unmut, wie das gelaufen ist, kundzutun und ihr eine Plattform geben, um ihre offenbaren administrativen Mängel schönzureden.
Ich denke, es ist besser, ich sehe mich nach einer neuen Therapeutin um und bleibe so lange, bis ich eine Alternative gefunden habe.
- Sobriety is not a sad consequence. It's a proud choice. -
Spatz, Du drückst das aus, was ich empfinde und mit meinem Posting meinte. Ist Dir eine Kassenfinanzierung wichtig? Sonst sieh Dir auch einmal "Heilpraktiker für Psychotherapie" an, ich kenne zufällig mehrere und halte sie für überaus kompetent. Vielleicht hast Du sogar eine PKV, die auch hierfür zahlen würde.
Also langsam glaubt ich, es hakt. Wir hatten im Vorfeld einen Septembertermin vereinbart, den ich aber abgesagt habe, weil ich zuerst einmal auf die Abrechnung (der fiktiven Termine) der KK/Beihilfe warten wollte, ob noch irgendwelche Nachfragen kommen. Das habe ich ihr so geschrieben. Und ich würde mich "dann bei ihr melden". Es kam das übliche: "mit Kostenzusage sollte es keine Probleme geben." Heute, also knapp 2 Wochen später schreibt sie, sie müsse den Termin aus familiären Gründen (den nannte sie mir auch) absagen. Und schlug weitere nahegelegene Termine vor. What the Geier? Ich hatte den Termin doch schon abgesagt und geschrieben, dass ICH mich melden würde nach Zahlungseingang der KK. Es sollte doch mehr als deutlich geworden sein, dass ich bis zur Klärung der Angelegenheit keine Termine mehr bei ihr wahrnehme. Warum ignoriert sie das fortlaufend? Warum nimmt sie meine Bedenken, mein Unbehagen nicht ernst? Im Ernst: so vergesslich kann kein Mensch sein...
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