ZitatDa ich gerne Restaurants ausprobiere und gerade in letzter Zeit wieder viele fragten "wer hat denn mal Lust, Restaurants auszuprobieren" oder "gibt es da ne Gruppe?" hab ich eine Gruppe gegründet, dediziert nur mit der Idee: Restaurants hier in der Gegend, wer was ausprobieren will, stellt was ein, wer mit will, drückt auf "Zusage".
Vor diesem Hintergrund finde ich es nicht so gut, nach nur einem Treffen Leute auszuschließen und/oder einzunorden. Das ist ja eher unverbindlich.
Nein, das nach nur einem einzigen Treffen zu machen, hatte ich auch nicht vor.
In the future, there is a small, quiet room that is just yours, where you are safe and you are free. In that room your shoulders will finally start to come down from around your ears. Nobody can come into that room unless you let them. In that clean quiet place, you will work and you will study. You will love and you will heal. I know this is true because I am there with you. We are there together because you saved us. You saved us because you were brave and because you never stopped believing in that room. See you there, Your Future Self
Du bist schließlich in der Situation, wir hier bekommen nur einen kleinen winzigen Ausschnitt mit und können nur darauf reagieren. Du hast jetzt eine Menge Meinungen bekommen, vielleicht nimmst du sie, vielleicht nicht. Ich wünsche euch aber weiterhin viel Spaß beim Ausprobieren von Restaurants. Ist eine schöne Sache!
Aber Agathe, ich komm noch mal zu dem Gedanken des Kaffeetrinkens zurück- ist das keine Option für dich? Kontakt aufnehmen könntest du ja jetzt sehr einfach.
Und danke für die Erklärung von dem Termin - der Unterschied war die Uhrzeit und das verstehe ich gut.
Zitat von Timeless im Beitrag #44Ich finde das Leben ist zu kurz und zu wertvoll als dafür auch noch Menschen "ertragen" zu "müssen". Zumindest in der Freizeit.“
Ich möchte aber @Timeless beipflichten zu dieser Aussage. Agathe hat das Treffen ins Leben gerufen und wenn jemand so gar nicht reinpaßt (und das passiert bei Fremden halt auch mal), dann ist es ihr gutes Recht, das zu ändern.
@Cerlean das mit dem „immer mehr vereinsamen“ mag sein. Ist schade, ja. Aber kann nicht heißen, dass ich etwas initiiere, nicht glücklich damit in meiner Freizeit bin, trotzdem aber es „ertrage“? Nein. Das ist nicht meine Verantwortung. Das Beispiel mit deiner Trauer paßt meines Erachtens überhaupt nicht, das ist eine völlig andere Sache. Und wir wissen nichtmal, ob das überhaupt auf sie zutrifft.
Zitat von Timeless im Beitrag #61Eine Freizeitgruppe ist meist nicht darauf ausgerichtet Menschen aufzufangen.
Ja. Das fände ich deutlich zu viel verlangt, geraden von Menschen, die sich gerade als Gruppe zusammenfinden.
Schon fast ot: Ich verstehe auch nicht wie du drauf kommst, dass Trauernde nur in eine Trauergruppe sollen/dürfen? Aber wenn wir z.B. Minigolfen gehen – da ist es lustig, heiter, mit viel Spaß. Wenn sie dadurch die Trauer mal für kurze Zeit vergißt – wunderbar (für alle). Wenn sie aber mit Trauermiene rumsteht, gequält lächelt und anderen somit die Laune verdirbt oder gar ein schlechtes Gewissen macht, dann ist sie falsch in der Minigolftruppe. Ende ot.
Zitat von kenzia im Beitrag #62Man möchte in seiner Freizeit mit Leichtigkeit, Freude oder Interessen konfrontiert sein- wenn es nachher in einer großen Therapiestunde endet, weil einer den ganzen Raum bekommt, kann es das doch nicht sein. Dass man hier nicht nach dem ersten Mal aufgibt- finde ich richtig und gut! Ein Abend kann kein Abbild des gesamten Menschen liefern!
Genau so sehe ich das auch. Und eine zweite Chance oder ein persönliches Treffen zu zweit ist doch gut. Es wäre halt sehr schade, wenn sich alles in Kürze erledigt wegen einer Person, die halt so gar nicht paßt. Wie bei @Timeless. Timeless das ist bedauerlich mit deiner Gruppe – ruf sie doch einfach nochmal neu ins Lebens und sollte sich die Störenfriedin melden, Klartext mit ihr reden. Ist schade, wenn eine nette Gruppe deshalb auseinanderfällt.
Übrigens @Agathe13 bin ich auch bei nebenanpunktde und ich hab auch nette Leute kennengelernt. Aber ähnlich wie bei dir – mit manchen klappt es halt nicht. Aber eine Chance geben ist wichtig und das machst du ja. Danke für die Erklärung wegen der Termine. Ist doch ok so. Eine anschreiben und nach dem Eindruck fragen ist doch gut.
Eine Nachbearbeitung erfolgt fast immer wegen Tiplfehlan. Gravierende Änderungen kennzeichne ich.
Zitat von Karina im Beitrag #80Danke für die Erklärung wegen der Termine. Ist doch ok so. Eine anschreiben und nach dem Eindruck fragen ist doch gut.
Ich habe Y angeschrieben und sie antwortete heute morgen, dass bei ihr alles okay ist. Sie findet X zwar auch etwas anstrengend, aber sie ist nicht wegen ihr früher gegangen, sondern hatte andere Gründe. Und sie kommt auch gerne wieder zu Treffen, wenn es für sie passt.
Zitat von kenzia im Beitrag #79Aber Agathe, ich komm noch mal zu dem Gedanken des Kaffeetrinkens zurück- ist das keine Option für dich? Kontakt aufnehmen könntest du ja jetzt sehr einfach.
Spontan sträubt sich da bei mir alles. Ich möchte gefühlsmäßig da ja eher weniger Kontakt als mehr. Ich hätte auch ein bisschen Sorge, dass sie dann anhänglich wird.
Insofern: wäre vielleicht nett von mir, aber das mache ich nicht.
In the future, there is a small, quiet room that is just yours, where you are safe and you are free. In that room your shoulders will finally start to come down from around your ears. Nobody can come into that room unless you let them. In that clean quiet place, you will work and you will study. You will love and you will heal. I know this is true because I am there with you. We are there together because you saved us. You saved us because you were brave and because you never stopped believing in that room. See you there, Your Future Self
Zitat von Timeless im Beitrag #61Eine Freizeitgruppe ist meist nicht darauf ausgerichtet Menschen aufzufangen.
Ja. Das fände ich deutlich zu viel verlangt, geraden von Menschen, die sich gerade als Gruppe zusammenfinden.
Schon fast ot: Ich verstehe auch nicht wie du drauf kommst, dass Trauernde nur in eine Trauergruppe sollen/dürfen? Aber wenn wir z.B. Minigolfen gehen – da ist es lustig, heiter, mit viel Spaß. Wenn sie dadurch die Trauer mal für kurze Zeit vergißt – wunderbar (für alle). Wenn sie aber mit Trauermiene rumsteht, gequält lächelt und anderen somit die Laune verdirbt oder gar ein schlechtes Gewissen macht, dann ist sie falsch in der Minigolftruppe. Ende ot.
Zitat von kenzia im Beitrag #62Man möchte in seiner Freizeit mit Leichtigkeit, Freude oder Interessen konfrontiert sein- wenn es nachher in einer großen Therapiestunde endet, weil einer den ganzen Raum bekommt, kann es das doch nicht sein. Dass man hier nicht nach dem ersten Mal aufgibt- finde ich richtig und gut! Ein Abend kann kein Abbild des gesamten Menschen liefern!
Genau so sehe ich das auch. Und eine zweite Chance oder ein persönliches Treffen zu zweit ist doch gut. Es wäre halt sehr schade, wenn sich alles in Kürze erledigt wegen einer Person, die halt so gar nicht paßt. Wie bei @Timeless. Timeless das ist bedauerlich mit deiner Gruppe – ruf sie doch einfach nochmal neu ins Lebens und sollte sich die Störenfriedin melden, Klartext mit ihr reden. Ist schade, wenn eine nette Gruppe deshalb auseinanderfällt.
Zu Punkt 1 Es war natürlich nicht so gemeint, dass Trauernde nur in einer Trauergruppe gehen sollen und nur dort gut aufgehoben sind. Es kommt halt u.a. auch auf die Erwartungshaltung der Person an. Als Ablenkung und Dabeisein O.K.. aber wenn es vornehmlich in die Richtung geht über die Trauer zu sprechen, dann finde ich eine Freizeitgruppe dafür nicht passend.
Punkt 2
Ja, ein Abend kann nicht immer den gesamten Menschen abbilden. Andererseits gibt es Persönlichkeitsstrukturen die sehr verfestigt sind und unveränderbar bleiben. Der erste Eindruck stimmt für mich meistens.
Das mit dieser Gruppe hat sich für mich insofern erledigt als das sich im nachhinein heraus gestellt hat, dass ich aus gesundheitlichen Gründen sowieso nicht mehr teilnehmen könnte. Zu einer Person aus dem Kreis habe ich Kontakt gehalten. Sie ist inzwischen eine sehr gute Freundin geworden. :-)
Ist der Ruf erst ruiniert, lebt es sich völlig ungeniert.
Zitat von Convallaria im Beitrag #75Vor diesem Hintergrund finde ich es nicht so gut, nach nur einem Treffen Leute auszuschließen und/oder einzunorden. Das ist ja eher unverbindlich.
Nein, das nach nur einem einzigen Treffen zu machen, hatte ich auch nicht vor.
Das ist gut.
Denn beim nächsten Treffen könnte sich durchaus herausstellen, dass sich diese Frau lockerer und weit weniger dominant gibt, weil sie sich akzeptiert und gesehen fühlt. Und falls die Gruppe im Laufe der Zeit größer werden sollte, dann kann auch sowas wie Assimilation stattfinden.
@Agathe13 das Feedback von Y war doch gut. Vielleicht wird X beim zweiten Treffen lockerer, vielleicht war sie „nur“ sehr angespannt. Vielleicht reagierst du –warum auch immer – empfindsamer auf ihre Art? Vielleicht konnte dir die Aussage von Y etwas helfen und du kannst es beim nächsten Treffen etwas „entschärft“ sehen? (Ich gehe da von mir aus, ich schrieb ja gleich am Anfang von einer ähnlichen Situation und mir würde das helfen.)
Ich glaub zu zweit allein mit ihr Kaffeetrinken wär jetzt auch nicht meins. Könnte falsch verstanden werden. Ja wäre nett, aber in dem Fall lieber un-nett sein.
@Timeless ich glaub wir sind uns einig was die Trauergruppe angeht. Und was deine Gruppe angeht – immerhin eine gute Freundin hast du bekommen und das war es sicherlich wert! Bei mir sind zwei gut-nachbarliche Beziehungen übrig geblieben, die ich beide sehr schätze, ist doch auch schön.
Jetzt schau ma mal, was bei Agathe rauskommt und wie das nächste Treffen wird. Ich hoffe, es wird einfach ein netter Abend!
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Zitat von Mediterranee im Beitrag #37Aurelia, ein sehr schönes neues Profilbild!
Danke, finde ich auch! Ich lasse mir neuerdings meine Profilbilder von ChatGPT generieren. Es bringt total Spaß, ihn/sie/es dazu zu bringen, das Ergebnis zu erzielen, das mir vorschwebt. Und das Problem des Urheberrechts stellt sich so (hoffentlich) auch nicht.
~ Herr, zeige mir den Weg, den ich gehen soll; lass mich erkennen, was Du von mir verlangst.~ (Psalm 25,4)
Zitat von Cerulean im Beitrag #70Dann hoffe ich doch jetzt Genny, das du meinen Beitrag # 67 gelesen hast.
Ich hab alle deine Beiträge gelesen, aber restlos alle.
Und bin nach wie vor der Ansicht, dass ihr weit über's Ziel hinausgeschossen sind. Agathe sucht hier eine Diskussion und ihr packt die moralische Keule aus. Geht gar nicht. Eigene Nase usw.
Und während du beim Zähneputzen noch denkst : " Das wird mein Tag !" , hat dir der Zahnpastavogel schon aufs T-Shirt geschissen....
@Genny wir sind längst wieder beim Thema und ganz ehrlich? So freundlich war dein Tonfall von wegen "Sagt mal, gehts noch ..." auch nicht gerade. Also lass doch bitte gut sein. Alles schon wieder - friedlich! - geregelt.
Eine Nachbearbeitung erfolgt fast immer wegen Tiplfehlan. Gravierende Änderungen kennzeichne ich.
@ Genny Danke, dass du dir die Zeit genommen hast, alles zu lesen. Es tut mir leid, wenn der Ton bei dir scharf rübergekommen ist. Das war nicht als moralische Keule gemeint, sondern liegt mir wirklich am Herzen. Vielleicht können wir nochmal sachlich von vorne anfangen?
Liebe Agathe, ich kann Dein Problem so gut nachvollziehen! In meiner Ehrenamtsgruppe gibt es auch so eine Frau, sie wartet auf ihren Einsatz und dann gibt es kein Halten mehr. Das war von Anfang an so und ist auch so geblieben, leider. Anfangs dachte ich, das halte ich nicht aus auf Dauer, ich schmeiße hin. Wie hier - ich glaube @timeless schon geschrieben hatte, bin ich zu alt, solche Situationen gerade zu bügeln, auszuhalten oder mich verbal überrollen zu lassen. Dafür ist mir meine Energie zu schade und ich muss weder therapeutisch tätig werden noch dafür sorgen, dass sie sich nicht einsam fühlt. Sie ist alt genug, ihr Verhalten selbst zu reflektieren und ich als sehr emphatischer Mensch habe meine Lektionen gelernt und fühle mich in keinster Weise verantwortlich.
Jedenfalls möchte ich Dich ermutigen, trotzdem am „Nachbarschafts“-Ball zu bleiben. Bei uns in der Gruppe hat sich nach und nach die Dynamik verändert und ist viel besser geworden. Das hängt damit zusammen, dass sich bei Treffen ja nicht immer alle gleichzeitig mit jedem unterhalten, oder dass eine spricht und alle anderen lauschen. Es ergeben sich doch immer kleinere Gespräche unter wenigen Beteiligten und daraus sind bei mir 2 dicke Freundschaften entstanden, die ich sehr vermissen würde, wenn ich damals meinem Fluchtreflex nachgegeben hätte. Kurz gesagt, was diese Frau X angeht, würde ich mich zurücklehnen, versuchen, sie zu ignorieren und mich einfach auf die angenehmen Gesprächspartner konzentrieren. Dir alles Gute!
Irgendwie kommt mir das alles bekannt vor. Meine Schwester kann alle totreden. Wenn wir zusammen eingeladen waren, war mir das peinlich, aber gesagt habe ich es ihr nie. Ich hätte Angst, sie wäre beleidigt. Einer eher Unbekannten könnte man es vielleicht eher sagen. Ich glaube nicht, dass sie merken, was sie tun und wundern sich, wenn man sich von ihnen abwendet. Bestimmt ist das nicht einfach zu lösen.
Und alles was hier bereits aufgelistet wurde kommt darin vor
Wir sind so gut wie die Wissenschaft schließe ich daraus 😜
1. Unterbrechen
Wenn das Gespräch etwa mit der guten Freundin zu einseitig ist und sie diejenige ist, die unaufhörlich erzählt, sollte man sie freundlich, aber bestimmt unterbrechen. "Dann geht es nicht darum, sie mit Vorwürfen zu überhäufen nach dem Motto "Was textest Du mich eigentlich so zu?", sondern in Ich-Formulierungen zu sprechen", sagt Lurweg.
Also etwa: "Ich habe den Eindruck, dass Du mehr redest als ich und mir keine Gelegenheit gibst, dass ich auch etwas aus meinem Leben erzählen kann." Oder: "Hey, ich kann Dir gerade nicht so konzentriert zuhören, weil Du schon längere Zeit redest; lass mich mal was sagen."
2. Gesten
Auch die Körpersprache kann dabei helfen, dem Gegenüber zu signalisieren: Ich möchte etwas sagen. "Das kann etwa sein, indem man die Hand hebt oder mit einem Finger auf den anderen zeigt", sagt Albrecht.
3. Grenzen setzen
"Ein Gespräch ist ein Austausch und kein Monolog", erklärt Lurweg. Dies sollte man dem oder der anderen unmissverständlich klarmachen und ihn zuvor freundlich in seinem Redefluss unterbrechen. Je nach Situation kann es auch hilfreich sein, dem oder der anderen mitzuteilen, dass man nicht bereit ist, länger zuzuhören – etwa, weil man in Zeitdruck ist. Dann verabredet man sich womöglich zu einem weiteren Gespräch. Und der- oder diejenige, die ununterbrochen zugehört hat, sagt dann etwa: "Beim nächsten Mal erzähle ich auch etwas von mir."
Zitat von Hattima im Beitrag #90Irgendwie kommt mir das alles bekannt vor. Meine Schwester kann alle totreden. Wenn wir zusammen eingeladen waren, war mir das peinlich, aber gesagt habe ich es ihr nie. Ich hätte Angst, sie wäre beleidigt. Einer eher Unbekannten könnte man es vielleicht eher sagen. Ich glaube nicht, dass sie merken, was sie tun und wundern sich, wenn man sich von ihnen abwendet. Bestimmt ist das nicht einfach zu lösen.
Dann hält sich JEDER zurück, weil er nicht anecken will!? perfekt
Woher soll ein Mensch denn wissen, wie er IST, wenn er keine Rückmeldung bekommt? Ich weiß, ganz viele sagen jetzt sicher "dass muss man doch merken!" - nö, muss man nicht! Vor allem gibt es auch viele Menschen, die sich kaum trauen, den Mund aufzumachen und die froh sind, wenn ein anderer redet.
Im übrigen ist Reden oft ein "ich möchte gesehen/gehört werden" und es hat ja auch ein Paradoxon in sich, dass man mit MEHR reden, immer weniger "gehört" wird. Und dann passiert oft das, was wir alle kennen- anstelle dann ruhiger zu werden, redet die Person noch mehr, da sie sich ungesehen (abgelehnt) fühlt und sich sichtbarer machen möchte (Wiedergutmachung durch nette Worte zB). Ein ganz blöder Verlauf, der mit jedem Wort, nur immer schlimmer wird.
@Hattima mach dir doch klar, dass du deiner Schwester mit einem Ansprechen, ein Geschenk machst! Und vielleicht redest du dann von DIR- wie es für DICH ist, was DU empfindest oder was in DIR abgeht, wenn sie so mit DIR redet. Dann hat sie auch die Chance zu verstehen, was das Reden auslöst und möchte doch- wie jeder andere- gern gesehen sein. Und sollte sie doch sauer sein- herrje- sie ist deine Schwester und wird es bleiben - kann schon sein, dass das Thema für sie durchaus schon empfindlich ist.......sie vielleicht auch Zeit braucht, um das erst einmal zu überlegen.
Bei manchen Mitmenschen beisst man einfach auf Granit.
Ich nehme zur Zeit öfters eine Nachbarin (70) mit zum Arzt, wenn ich ins Büro fahre. Ich habe vorgestern drauf geachtet . . es war mir nicht möglich, auch nur 3 Sätze zu sagen, ohne dass sie dazwischengrätscht und den Gesprächsfaden an sich reisst. Auch humorvolle Bemerkungen meinerseits "du bist als ehemalige Lehrerin halt gewöhnt, zu dozieren" bremsen sie nicht. Ich gebe auf. Ich bin ehrlich gesagt nur noch genervt, sie weiss einfach alles (besser). Muss ich erwähnen, dass sie (Junggesellin) kein soziales Netz hat? Der Nachbar (sie hat eine ETW) ist Krankenpfleger, ein toller und geerdeter Mann. Als er mit der Familie einzog, hat sie sich als erstes mit denen verkracht. Die Schuhe der Kinder vor der Tür haben sie gestört. Ich hätte mich gefreut, als kinderlose Frau sozusagen "Leihenkel" neben mir zu haben . . (und für den Notfall jemanden vom Fach . .) Ihre Schwester kommt ab und zu kurz zu ihr zu Besuch (sie ist genauso genervt wie ich) und wir treffen uns heimlich .. wir mögen uns nämlich und lassen uns gegenseitig zu Wort kommen.
Im Eingangspost wurde geschildert, dass die bewusste Frau nicht nur sehr viel redet, sondern auch sehr laut. Das anzusprechen bzw. abzustellen finde ich noch schwieriger, als den Redefluss zu unterbrechen. Wir haben in unserer Frauengruppe eine Frau, die gar nicht mal so viel redet - aber sehr, sehr laut und das noch dazu in einem ausgeprägten Dialekt, den ich als sehr unangenehm empfinde. (Ich sag jetzt nicht welcher, sonst mache ich hier ein Fass auf.... es ist Dialekt, der sich für MICH unangenehm anhört). Da haben schon zwei Frauen, die etwas enger mit ihr befreundet sind, versucht, sie dezent drauf hinzuweisen. Das klappt ein-, zweimal, dann ist es wieder wie vorher.
Es gibt ein Update: diese Woche gab es wieder einen Restaurantbesuch, organisiert über diese Gruppe. Drei Leute waren angemeldet, darunter ich. Wer unangemeldet auch auftauchte - naja, ihr ahnt es.
Sie war ähnlich wie das letzte Mal, vielleicht etwas gemäßigter, sie hat die Unterhaltung schon noch ziemlich dominiert, aber auch wir anderen sind ein wenig zu Wort gekommen. Ich merke allerdings, dass sie mir echt unsympathisch ist und das wohl auch bleiben wird.
Zu Beginn tat sie etwas, was ich zumindest bei oberflächlichen Bekannten auf den Tod nicht leiden kann - sie fasste mich an. Wohlgemerkt, eine Person, die mich einmal im Leben gesehen hat, tätschelte mir am Tisch direkt den Unterarm. Neee! Will ich nicht! Bei niemanden! Ich habe dann den Arm auch schnell weggezogen - hat sie nicht gemerkt.
Was ich auch furchtbar finde: Jemand sagt was, sie versteht es nicht, und blökt sofort laut los: "Was? Wie heißt das? Wie?". Ich geh mal von mir aus, was ich in so einem Fall tun würde: das Gespräch erstmal laufen lassen und bei einer Pause dann fragen "Hab das gerade nicht verstanden, wie heißt das Restaurant?" Alles andere fände ich echt unhöflich.
Sie hat schon angekündigt, dass sie das alles super findet und sich schon auf das nächste Mal freut. Aber wir sollen nicht dann und dann gehen - da hat sie Geburtstag. Na super. Ich habe betont, dass jede*r einfach in die Gruppe stellen kann und soll, was für sie/ihn passt, und wer Zeit hat, hat Zeit, wer nicht, der nicht.
Ich hoffe wirklich, dass sie jetzt nicht zur stetigen Präsenz in meinem Leben wird, der ich nur ausweichen kann, wenn ich die selbstgegründete Gruppe nicht mehr besuche - oder ihr eben ein paar Takte sage.
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Zitat von Horus im Beitrag #99"Wink" ist gut ... Die erwartet jetzt von euch ein Ständchen und Kuchen!
Neenee, sie hat schon erwähnt, dass sie da mit zwei Freundinnen was unternimmt.
Aber alleine die Vorstellung, dass sich die Gruppe jetzt danach zu richten hat, dass sie Geburtstag hat und nur was planen kann, wenn es ihr zeitlich passt....
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