Zitat von SASAPI im Beitrag #375Anscheinend gibt es zwischen der Drohung gegen das Oktoberfest und dem Brand mit Sprengfallen tatsächlich einen Zusammenhang. Wenn tatsächlich der Ursprung des Ganzen eigentlich in einer Erbstreitigkeit liegt ( wurde von einigen Medien berichtet, die Polizei spricht aber wohl eher von einer "familiären Angelegenheit ")- was für ein Wahnsinn!
Ja, der Zusammenhang wurde schon heute Vormittag bestätigt. Ich hab vorhin um 17 Uhr die Pressekonferenz geguckt. Der Täter / Tatverdächtige hat erst das Wohnhaus seiner Eltern angezündet, wo er auch Sprengfallen gelegt hat. Die Feuerwehr hatte Glück, dass diese nicht gezündet haben. Seine Mutter, 81, hat man mit einer Schussverletzung vor dem Haus in Feldmoching (Stadtteil) gefunden. Der Vater, 90 Jahre liegt wohl tot im Haus, aber da kann man wegen der Hitze noch nicht rein. Seine Tochter, 21, konnte aus dem brennenden Haus gerettet werden. Er hat die Vaterschaft zu dieser jungen Frau abgestritten. Über ein Gerichtsverfahren wurde dann die Vaterschaft festgestellt. Die feststellende Stelle hat er dann verklagt und behauptet, sie wären bestochen worden. Da merkt man ja auch schon ein wenig, wie er drauf war. Die Mutter der jungen Frau ist anscheinend Brasilianerin. Der Tatverdächtige hat sich dann am Lerchenauer See (das ist in der Nähe) suizidiert, dort waren weitere Sprengfallen. In dem Briefkasten eines Nachbarn hat man dann die Drohung wegen Oktoberfest gefunden. Die Polizei geht zwar jeden Morgen mit Sprengstoff-Spürhunden durch die großen Zelte, aber eben nicht übers ganze Gelände, das haben sie dann heute noch intensiv gemacht.
Von einer Erbstreitigkeit weiß ich nichts.
Das ist das, an was ich mich erinnere.
Wenn ich so richtig Lust auf Schokolade habe, esse ich anstatt der Schokolade eine Banane. Dann eine Paprika, einen Apfel, Reiswaffeln, Naturjoghurt, eine Gurke und dann die Schokolade.
Danke für die Zusammenfassung, BBlueVelvet. Die Ereignisse überschlugen sich gestern so (und man hat auch noch ein Leben), dass ich gestern nicht wusste, wann und wo ich mal anfangen sollte, mich zu informieren.
Danke auch von mir. Ich habe mir später am Abend ein Video zur Pressekonferenz der Polizei angesehen, da wurde es auch genauso gesagt- die Erbstreitigkeiten waren anscheinend eine Ente.
Aber auf der Wiesn selbst war jetzt doch kein Sprengstoff, richtig?
"It has to be possible to feel the pain in one community without denying it to the other. It has to be!" John Oliver
Moderatorin in den Foren zu Beziehung und Sex, zu Kunst, Musik und Literatur, zu Politik und Tagesgeschen und zum Handwerken (warum auch immer). Ueberall sonst gilt: Nicht mein Zirkus, nicht meine Affen.
Nein. Das gesamte Gelände wurde gründlichst abgesucht. Standardmäßig werden die Zelte kontrolliert, gestern auch der Freibereich.
Der Gaststättenverband regt an, die Wiesn zu verlängern. Nicht wegen der entgangenen Umsätze, nein! Sondern um ein Zeichen zu setzen, „dass man sich die Lebensfreude nicht verderben lasse“.
„Ich bin zu alt für den Scheiß.“ (Staatsanwältin Wilhelmine Klemm zu ihrem Rückzug, im Münsteraner Tatort)
Das ganze Unglück der Menschen rührt allein daher, dass sie nicht ruhig in einem Zimmer zu bleiben vermögen. (Blaise Pascal)
Gott sei Dank, auch wenn die Tat immer noch furchtbar genug ist. 🕯
Edit: Hm. Die Idee mit der Lebensfreude ist ja nett. Allerdings hab ich Zweifel, dass man so eine Veranstaltung mal eben spontan ein bisi verlängern kann. 🤔
"It has to be possible to feel the pain in one community without denying it to the other. It has to be!" John Oliver
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Zitat von Flau im Beitrag #381Gott sei Dank, auch wenn die Tat immer noch furchtbar genug ist. 🕯
Das stimmt natürlich. Da haben wir alle wieder mal Glück gehabt.
Um so mehr ärgere ich mich über die Forderung des Gaststättenverbandes. Nicht einmal in dieser Situation bringen sie den Anstand auf, ihre Profitgier zu unterdrücken.
Edit: Zitat ergänzt.
„Ich bin zu alt für den Scheiß.“ (Staatsanwältin Wilhelmine Klemm zu ihrem Rückzug, im Münsteraner Tatort)
Das ganze Unglück der Menschen rührt allein daher, dass sie nicht ruhig in einem Zimmer zu bleiben vermögen. (Blaise Pascal)
Ich meide Großveranstaltungen, wenn möglich. Ich hab immer eben Anschläge, oder die Loveparade im Hinterkopf... wenn ich doch mal gehe (Kosmetikmesse zb) hoffe ich einfach immer, dass dieses Ziel nicht interessant genug ist. Im Europa-Park könnte man theoretisch auch prima Anschläge verüben - gsd ist da noch nie sowas passiert. Aber den Besuch dort lasse ich mir nicht nehmen. Morgen geht's wieder hin, diesmal nur zu zweit mit dem Gatten🥰 unser erster Kurzurlaub nur zu zweit, seit der Geburt.
Zitat von Flau im Beitrag #381Edit: Hm. Die Idee mit der Lebensfreude ist ja nett. Allerdings hab ich Zweifel, dass man so eine Veranstaltung mal eben spontan ein bisi verlängern kann. ��
Das denke ich schon. Der Wiesen Auf- und Abbau ist eine Sache von Wochen, da kommt es nicht auf einen Tag hin oder her an, und keiner der Wirte und Schausteller ließe sich das entgehen. Mit den Wiesenbedienungen könnte es knapp werden, es gibt Leute, die nehmen Urlaub von ihrem regulären Job um auf der Wiesn zu schuften und zu verdienen. Security wäre vielleicht auch ein Engpass.
Zitat von Ronja im Beitrag #384Der Wiesen Auf- und Abbau ist eine Sache von Wochen, da kommt es nicht auf einen Tag hin oder her an, …
Der Aufbau dauert viele Wochen, der Abbau geht innerhalb von Tagen. Die Abbaufirmen stehen auch schon parat. Die freuen sich bestimmt, einfach mal so und ganz kurzfristig einen Tag nach hinten zu verschieben. Der Umsatzausfall aufgrund von Terrordrohungen ist versicherbar. Der Wirtesprecher geht davon aus, dass die ad-hoc-Verlängerung nicht zu managen ist.
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Das ganze Unglück der Menschen rührt allein daher, dass sie nicht ruhig in einem Zimmer zu bleiben vermögen. (Blaise Pascal)
Zitat von Mmedusa im Beitrag #382Um so mehr ärgere ich mich über die Forderung des Gaststättenverbandes. Nicht einmal in dieser Situation bringen sie den Anstand auf, ihre Profitgier zu unterdrücken.
Was ist an Arbeiten und Geldverdienen unanständig?
Es gab nichts außer einer gemeinen Drohung, und viele Leute, die lange einen Besuch geplant hatten wurden um ihr Vergnügen gebracht. Sicher auch viele, die aufs Geld schauen müssen, denn die Mittagswiesn ist günstiger. Wem schadet eine Verlängerung um einen Tag?
Zitat von Ronja im Beitrag #386 Wem schadet eine Verlängerung um einen Tag?
Ich denke mal, dass die Logistik das Problem wäre. Da ist alles minutiös geplant und berechet. Es arbeiten immerhin rund 13.000 Menschen auf der Wiesn selbst, dazu kommen noch die Zulieferer etc.
Zitat von Mmedusa im Beitrag #385 Der Umsatzausfall aufgrund von Terrordrohungen ist versicherbar.
Bist du da sicher?
Sie liebten sich beide, doch keiner wollte es dem ander´n gesteh´n. Sie sahen sich an so feindlich und wollten vor Liebe vergeh´n. Sie trennten sich endlich und sah´n sich zuweilen nur noch im Traum: Sie waren längst gestorben und merkten es selber kaum.
Sie liebten sich beide, doch keiner wollte es dem ander´n gesteh´n. Sie sahen sich an so feindlich und wollten vor Liebe vergeh´n. Sie trennten sich endlich und sah´n sich zuweilen nur noch im Traum: Sie waren längst gestorben und merkten es selber kaum.
Diese Meldung... "Niemand weiß, wo die abgeblieben sind“: Berliner Berufsschule vermisst Hunderte vietnamesische Azubis" ... die ich heute sowohl bei Welt als auch im Tagesspiegel (Link zum Bericht im Tagesspiegel) gelesen habe macht mich betroffen!
Man liest ja ab und zu dass das Arbeitsministerium Leute losschickt um Fachkräfte anzuwerben... okay, gut, hier sind es Auszubildende... aber wie genau läuft so etwas überhaupt? So wie es hier durchscheint, das die jugendlichen von einer NGO angeworben werden, hier nach DE kommen und sich dann keiner mehr kümmert? Werden die nicht hier von einer Agentur in Empfang genommen, die sich um Unterbringung, Schulplatz, Behördengänge etc. kümmert, die eventuell so eine Art Paten an die Seite der jungen Menschen stellt? Weiß darüber vielleicht jemand bescheid?
Es macht mich wirklich betroffen das die jungen Menschen mit Versprechungen hergelockt werden und dann irgendwo verschwinden!
@Max eine ngo arbeitet nicht profitorientiert das was im artikel genannt wurde sind private vermittlungsagenturen, die viel geld verlangen, also keine ngo gesellschaften
frohes neues jahr * happy new year * sa watt dii bpii ma * Chúc mừng Năm Mới
alone we can do soo little together we can do so much kleinschreiberin
Zitat von ereS im Beitrag #393... das was im artikel genannt wurde sind private vermittlungsagenturen, die viel geld verlangen, also keine ngo gesellschaften
Aber der Vorgang im Herkunftsland ist für mich sowieso zweitrangig... was mich eher beschäftigt ist die Frage wie es sein kann das junge Menschen, die für eine Ausbildung nach DE kommen, hier plötzlich verschwinden können. Deshalb meine Frage ob sich jemand damit auskennt... kümmert sich hier in DE niemand um die jungen Menschen wenn sie erst einmal hier sind?
da wir auch berichtet, wo die jungen leute hingehen, wenn es mit dem ausbildungsplatz nicht funktioniert
diejenigen die ueber offizielle stellen kommen, die kommen auch nicht unter die raeder, sondern nur diejenigen die ueber dubiose vermittlungsagenturen hierher gelockt werden und hier nochmal ein bericht zu dem thema
Zitat von ereS im Beitrag #396...wenn dich das thema interessiert, hier ist eine sehr interessante doku
vielen, vielen Dank für die Links, ereS ...
Die schaue ich mir nachher auf jeden Fall mal an... im Moment geht das nicht weil ich hier am Pc keinen Ton habe. Und ja, das Thema beschäftigt mich... ich bin selber Mutter und muss bei so etwas auch daran denken das diese jungen Menschen doch sicherlich Familie in Vietnam haben... die machen sich doch Sorgen.
Das Verbrechen ist zwar nicht aktuell, aber schrecklich entsetzlich.
Laut Anklage war Brendons "Kopf zertrümmert" Die Verletzungen, die der kleine Körper aufwies, schockierten selbst erfahrene Mediziner und Ermittler. Laut Anklage hatte Gunter den Kopf des Babys "zertrümmert". Demnach waren Schädel und Nacken gebrochen. Hinzu kamen ein gebrochener Kiefer, gebrochene Beine, Knöchel und Handgelenke.
Die Verletzungen waren so schwerwiegend, dass Experten sie mit denen verglichen, die bei einem Sturz aus großer Höhe auftreten würden, wie "The Guardian" berichtet. Der Angriff geschah aber offenbar so schnell und leise, dass das Pflegepersonal, das keine fünf Meter entfernt arbeitete, nichts bemerkte.
Sie liebten sich beide, doch keiner wollte es dem ander´n gesteh´n. Sie sahen sich an so feindlich und wollten vor Liebe vergeh´n. Sie trennten sich endlich und sah´n sich zuweilen nur noch im Traum: Sie waren längst gestorben und merkten es selber kaum.